Scary Monsters (9X12) Übersetzung Original Transcript by: Intrepid intrepidly002@yahoo.com Translation by: the method stepx@gmx.de for The X Net http://www.txf.net/ All rights reserved. Disclaimer: The X-Files and all its characters and episodes are owned by FOX, Chris Carter, and 10-13 productions. This transcript was made without their permission and it is absolutely forbidden to use it for commercial gain. Please let me know if you catch any inaccuracies. If you would like to use this transcript on your site, please let me know so I can visit the! I do ask that the transcript and all names and disclaimers be left intact. Believe it or not, this is hard work both for the transcriptor and his/her VCR. Feel free to add on your own disclaimer for your particular site. Special thanks to Tiny Dancer (now at fandom.com) who started the first transcript page and is the reason I do this. 9X12: SCARY MONSTERS PRODUKTIONSCODE: 9ABX12 US ERSTAUSSTRAHLUNG: 14. April 2002 DREHBUCH: THOMAS SCHNAUZ REGIE: DWIGHT LITTLE (Fox Widescreen High Resolution Digital TV) (presented in Dolby Surround where available) ========================== OS SUMMARY: Monsters hiding under a little boy's bed may be more than just the product of a vivid imagination. [ZUSAMMENFASSUNG AUF DER OFFIZIELLEN SEITE: Die Monster unter dem Bett eines kleinen Jungen sind vielleicht mehr als nur das Produkt einer lebhaften Phantasie.] ========================== 9X12: SCARY MONSTERS ["UNHEIMLICHE MONSTER"] ========================== SZENE #1: FAIRHOPE, PENNSYLVANIA (Die Kamera zieht an einer Wand entlang, an der Bilder von einem kleinen Kind hängen. Auf dem ersten Bild ist ein Junge zu sehen, der einen rot-gelben Pullover und eine Jeanshose trägt und über grünes Gras läuft. Auf dem zweiten Bild sind ein Mann und eine Frau, die in einem offenen Einsitzer-Fahrzeug (mit Lenkrädern) in entgegengesetzte Richtung fahren. Auf dem dritten Bild sieht man einen Jungen, der einen Drachen fliegt und in Richtung der Klippe eines Hügels läuft.) (Es ist Nacht. Ein kleiner Junge liegt in seinem Bett. Er ist wach und starrt an die Zimmerdecke. Er scheint überhaupt nicht müde zu sein. Die Zweige des Baumes vor seinem Fenster kratzen gegen die Scheiben. Der kleine Junge scheint Angst zu haben. Er schließt seine Augen und das Kratzgeräusch hört auf.) (Nach einem kurzen Moment fängt das Kratzen wieder an. Der kleine Junge keucht und öffnet seine Augen. Er sieht sich in dem dunklen Raum um. Er setzt sich im Bett auf und starrt sich in einem Spiegel an. Dann schaut er unter das Bett. Er sieht dort nichts. Er kommt wieder hoch und blickt noch einmal in den Spiegel und sieht wie sich etwas unter seinem Bett bewegt.) TOMMY (schreiend): Dad! Dad! (Die Schlafzimmertür öffnet sich ein kleines bisschen und eine dunkle, schattenhafte Gestalt erscheint in der Tür.) JEFFREY CONLON: Tommy? Was ist los? TOMMY: Ich hab Angst. Ich habe was gehört. (TOMMY'S Vater lehnt sich etwas mehr in das Zimmer.) JEFFREY CONLON: Das war nur der Wind. TOMMY: Nein. Ich glaube, dass es unter dem Bett ist. Kannst du mal gucken? JEFFREY CONLON: Tommy, es gibt nichts wovor du dich fürchten musst, dass verspreche ich dir. TOMMY: Nein. Da ist irgendwas unter dem Bett. Guck es dir an. (TOMMY'S Vater kriecht von der Tür langsam zum Bett um dort nachzusehen. Er sieht wie etwas unters Bett huscht, das ungefähr einen Fuß lang ist. TOMMY sitzt in seinem Bett und beobachtet seinen Vater ganz genau.) (TOMMY'S Vater steht wieder auf. Er ist ein wenig entsetzt über das, was er gesehen hat. Er atmet tief ein und belügt seinen Sohn.) JEFFREY CONLON: Da ist nichts. TOMMY: Bist du sicher? Ich dachte ich habe etwas im Spiegel gesehen. JEFFREY CONLON: Tommy, das ist bloß deine Phantasie. Versuch nun ein bisschen zu schlafen, okay? (TOMMY'S Vater geht aus dem Zimmer und schließt die Tür hinter sich. TOMMY legt sich wieder hin und sieht sich weiter im Spiegel an. Er starrt auf die dunkle Stelle unter dem Bett. Das Kratzen, was er vorhin schon gehört hatte, fängt wieder an und wird immer lauter. Er stellt sich vor, dass er etwas sieht.) (TOMMY springt aus dem Bett und rennt schreiend zu der geschlossenen Tür.) TOMMY: Dad, Hilfe! Es ist hier drin! (TOMMY greift nach dem Türknopf und zieht daran. Er bewegt sich nicht.) TOMMY: Hilfe! Hilf mir! Hilfe! (TOMMY zerrt an dem Türknopf, doch die Tür will nicht aufgehen. Auf der anderen Seite der Tür im Flur steht TOMMY'S Vater und hält die Tür fest geschlossen. Die Schreie seines Sohnes kann man laut und deutlich im Flur hören.) TOMMY: Hilfe! Dad! Es ist hier drin! Hilfe! Hilf mir! (TOMMY'S Vater verschließt die Tür und sperrt TOMMY in seinem Zimmer ein.) TOMMY: Dad! Daddy! Dad! ABBLENDE AUF SCHWARZ. TAGLINE: THE TRUTH IS OUT THERE SZENE #2: FBI AKADEMIE QUANTICO, VIRGINIA (Tag. Eine Pausenklingel läutet. Schüler und Lehrer füllen den Flur. SCULLY rennt schnell zu ihrem Büro um noch schnell etwas zu essen, bevor sie in die nächste Klasse geht. Ein FBI-KADETT versucht ihre Aufmerksamkeit zu bekommen.) FBI KADETT: Dr. Scully ... SCULLY: Erst nach dem Essen. Tut mir leid. Ich beantworte alle Fragen nach dem Essen. Danke. SCHNITT ZU: (SCULLY rennt in ihr Büro. Sie scheint etwas vorzuhaben. Genau: Mittagessen. Hinter ihr steht plötzlich AGENT LEYLA HARRISON.) LEYLA HARRISON: Agent Scully ... SCULLY: Leyla Harrison. Das ist aber eine Überraschung. LEYLA HARRISON: Oh, gut. Ich habe befürchtet, dass ich Sie vorher hätte anrufen sollen. Wie geht es Ihnen? (SCULLY greift in ihren Schreibtisch und holt eine Plastikbox heraus.) SCULLY: Oh, uh... ich war beschäftigt. Und Sie? LEYLA HARRISON: Ich führe jetzt wieder Berichte. Da hab ich an Sie gedacht. Ich bereue nichts. Ich habe mein großes Abenteuer bei den X-Akten letztes Jahr genossen. (SCULLY öffnet die Box und holt ihr in Butterbrotpapier gehülltes Sandwich heraus. Sie schaut auf zu LEYLA.) SCULLY: Ich habe ungefähr fünf Minuten bevor mein nächster Kurs anfängt. Können wir reden während ich esse? LEYLA HARRISON: Kein Problem. (SCULLY fasst die Hälfte ihres Sandwichs an und will ein Stück abbeißen, als LEYLA eine dünne Akte öffnet, die sie mit hereingetragen hat. Auf der einen Seite der Akte ist ein grauenvolles Bild einer toten Frau, die mit Blut bedeckt ist. SCULLY macht ein merkwürdiges Gesicht.) LEYLA HARRISON: Es ist eine X-Akte. Da bin ich mir sicher. (SCULLY nimmt ihr Sandwich runter, beruhigt sich und nimmt die Akte.) SCULLY: Wo haben Sie die her? LEYLA HARRISON: Es fing alles an, als ich eine Unstimmigkeit der Meilenzahlen einiger Fahrzeuge des Büros zurück verfolgte. Es stellte sich heraus, dass eine wirklich nette Sekretärin von unserem Baltimore Büro einen Ford Taurus unautorisiert benutzt hat. SCULLY: Und was hat das mit dem hier zu tun...? LEYLA HARRISON: Nun ja, sie wollte unbedingt ihren Enkel besuchen, darum hat sie sich das Auto ausgeliehen. Sie hat mich auf den Fall aufmerksam gemacht. Das hier war ihre Tochter. SCULLY: Und warum glauben Sie, dass das hier eine X-Akte ist? LEYLA HARRISON: Nun, der Sohn dieser toten Frau - der Enkel meiner Bekannten - das ist Tommy Conlon. (LEYLA holt ein Photo von TOMMY CONLON heraus. Niedliches Kind.) LEYLA HARRISON: Tommy ist acht Jahre alt. Und Tommy hat ihr erzählt, ein Monster hätte seine Mutter getötet. Und sein Vater weiß über alles bescheid. (SCULLY sieht sie skeptisch an. Sie nimmt wieder ihr Sandwich und will abbeißen.) LEYLA HARRISON: Ich weiß, ich weiß. Warum soll man einem Achtjährigen glauben? Aber ... sehen Sie sich den Autopsiebericht an. (LEYLA öffnet wieder die Akte und legt sie genau vor SCULLY auf den Tisch, noch bevor sie etwas essen kann.) LEYLA HARRISON: Diese Frau wurde eindeutig ermordet und doch ... SCULLY: ... und doch behauptet der Gerichtsmediziner, dass sie sich selbst erstochen hat. (LEYLA nickt mit dem Kopf.) SCULLY: Agent Harrison ich sehe keinen Grund, dem Gerichtsmediziner nicht zuzustimmen. LEYLA HARRISON: Aber ... Ich meine, wie kann man sich selbst sechszehnmal erstechen? SCULLY: Hören Sie, es ist ungewöhnlich, aber ich habe es schon einmal gesehen. LEYLA HARRISON: Tommy's Vater hat den Jungen mit in die Berge von Pennsylvania genommen, mitten ins Nirgendwo. Er hat ihn von seinen Freunden weggenommen - von seiner Familie. Die haben nicht einmal ein Telephon. Sogar Tommy's Großmutter ist nicht befugt ihn zu sehen. SCULLY: Es tut mir leid, Agent Harrison, doch bis Sie keine anderen Beweise haben ... LEYLA HARRISON: Warten Sie, warten Sie. Tommy hat gesagt, das selbe Monster, welches seine Mutter umgebracht hat, hat auch seine Katze Spanky getötet. SCULLY: Uh, solange Sie mir Spanky nicht bringen, kann ich nichts für Sie tun. (Die Pausenklingel läutet wieder. Sie beenden ihre Unterhaltung. SCULLY steht auf und wickelt ihr ungegessenes Mittagessen wieder ein. Sie gibt LEYLA ihr Sandwich und geht zum nächsten Kurs.) SCULLY: Apfel- und Tunfischsalat? SCHNITT ZU: SZENE #3: [SCULLY'S APARTMENT] GEORGETOWN 18:42 UHR (Nacht. Das Telephon klingelt. SCULLY kommt aus einem anderen Raum heraus (vermutlich WILLIAM'S Raum) und macht die Tür hinter sich nicht ganz zu.) SCULLY (am Telephon): Hallo. REYES: Dana, hier ist Monica Reyes. Rufe ich zu einer unpassenden Zeit an? (REYES an ihrem Handy im Auto. DOGGETT fährt - irgendwohin.) SCULLY: Ich habe nur gerade das Baby schlafen gelegt. Was ist los? REYES: Ich wollte Ihre Meinung über einen Autopsiebefund einholen. Er ist sehr ungewöhnlich. Es geht um eine Frau die sich sechzehn mal selbst erstochen hat. SCULLY: Nachname Conlon? Ich vermute Sie haben mit Leyla Harrison gesprochen? (REYES schaut auf die Person auf dem Rücksitz im Auto. Es ist LEYLA HRRISON.) REYES: Ja. Wir drei fahren gerade nach Pennsylvania. Es scheint als sei Ihnen dieser Fall bekannt. (REYES hört SCULLY am anderen Ende des Telephons zu.) REYES: Was meinen Sie mit "das ist kein Fall?" (REYES schaut zu DOGGETT rüber, welcher der Unterhaltung zuhört. LEYLA lächelt verlegen.) REYES: Oh, richtig. Danke. (REYES legt auf.) REYES: Warum haben Sie uns nicht erzählt, dass Sie schon bei Agent Scully waren? LEYLA HARRISON: (murmelt) Ich wusste nicht, dass Sie sie anrufen wollten. DOGGETT: Darum geht es nicht, Leyla. Sie haben uns getäuscht. (DOGGETT ist nicht glücklich darüber, was er hört. Er wendet das Auto.) LEYLA HARRISON: Agent Doggett, wir sind fast da. DOGGETT: "Wie hast du deinen Freitagabend verbracht, John?" Bin herumgerannt wie ein Idiot. LEYLA HARRISON: Agent Doggett ... Sie beide sind in dieses Auto gestiegen, weil Sie glaubten ein kleinen Junge sei in Gefahr. Was hat ihre Meinung geändert. Auch wenn dies keine X-Akte ist (was sie aber ist) -- was kostet es schon weiter zu machen? (LEYLA lässt einen aufgebrachter Seufzer hinaus.) LEYLA HARRISON: Wenn Agent Mulder hier wäre, würde er weiter machen. (REYES sieht zu DOGGETT rüber. Er schaut sie ebenfalls an. Beide blicken sich nun an und DOGGETT nickt leicht mit dem Kopf, denn beide sind sich einig.) SCHNITT ZU: SZENE #4: FAIRHOPE, PENNSYLVANIA (Nacht. Ein großes, zweistöckiges Haus in der Dunkelheit. Ein Mann ist damit beschäftigt irgendetwas mit einer Schaufel im Garten zu begraben. Er schaufelt das Loch eifrig mit Schmutz und Schnee zu. Dann ist er fertig. Er ist müde. Er sieht auf, als ein Auto auftaucht. Es ist JEFFREY CONLON, TOMMY'S Vater.) (Das Auto der Agenten fährt die Straße hinauf und hält in der Einfahrt. Die Agenten steigen aus und gehen zu dem Mann.) REYES: Jeffrey Conlon? JEFFREY CONLON: Ja. Kann ich Ihnen helfen? REYES: Hi. Ich bin Agent Monica Reyes. Das ist Agent John Doggett und Agent Harrison. Wir sind vom FBI. (DOGGETT nimmt seinen Ausweis heraus.) JEFFREY CONLON: FBI. Wirklich? Was sind Sie...? LEYLA HARRISON: Wir sind hier weil ihre Schwiegermutter Dorothy uns darum gebeten hat. Sie ist besorgt um ihren Enkel. JEFFREY CONLON: Tommy geht es gut. Dass hab ich Dorothy schon tausendmal gesagt. Da gibt es wirklich nichts mehr zu sagen. DOGGETT: Ist das Blut an Ihrer Hand, Mr. Conlon? JEFFREY CONLON: Ja, ich habe mich geschnitten. DOGGETT: An was? JEFFREY CONLON: Ein Stück zerbrochenes Glas. REYES: Sir, können wir mit ihrem Sohn reden? JEFFREY CONLON: Er schläft. DOGGETT: Es ist noch nicht mal um 7:00. Das ist ein wenig früh zum Schlafen gehen, oder nicht? JEFFREY CONLON: Nicht für Tommy. Und ich würde es schätzen, wenn sie etwas leise sprechen würden. DOGGETT: Hören Sie, ich will ganz offen mit Ihnen reden. Wir sind einen langen Weg gefahren. REYES: Agent Doggett ist sehr stur. Ich glaube nicht, dass Sie ihn dazu bringen zu gehen, bevor wir nicht Ihren Sohn gesehen haben. TOMMY: Dad? (TOMMY kommt aus der Tür und steht auf der Veranda in seinem Pyjama. JEFFREY CONLON geht zu seinem Sohn. Die Agent folgen ihm.) JEFFREY CONLON: Tommy, geh wieder rein, bitte. TOMMY: Ich habe irgendwas gehört. Ich habe Angst bekommen. REYES: Hi, Tommy. Ich bin Monica. Das hier ist John und das ist Leyla. LEYLA HARRISON: Ich bin eine Bekannte deiner Großmutter. Sie wollte, dass wir nach dir sehen. JEFFREY CONLON: Tommy, es ist zu kalt hier draußen. Geh wieder ins Haus zurück, bitte. REYES: Erinnerst du dich, was du deiner Großmutter erzählt hast? Etwas über deine Mutter? Erinnerst du dich? LEYLA HARRISON: Monster. Du hast gesagt da sind Monster, richtig? (TOMMY entgegnet den Agenten hölzern:) TOMMY: Es gibt gar keine Monster. JEFFREY CONLON: Sagen Sie Dorothy dass es genau das ist, warum sie ihn nicht mehr besuchen darf. Nun, gute Nacht. (LEYLA sieht DOGGETT an. Sie ist enttäuscht über den ereignislosen Tausch. DOGGETT bleibt still und nachdenklich. JEFFREY CONLON dreht sich mit den Rücken zu den Agenten und nimmt seinen Sohn mit ins Haus.) JEFFREY CONLON: Komm schon. (Die Tür schließt sich hinter ihnen.) (Die Agenten stehen schweigend da. LEYLA seufzt. Die drei gehen langsam wieder zum Auto zurück.) LEYLA HARRISON: Ich entschuldige mich. Meine Phantasie ist mit mir durchgegangen und ich habe Ihre Abende vermasselt. Ich danke Ihnen im voraus dafür, dass Sie mich nicht anschreien. (Als sie am Auto angekommen sind, bleiben die Agenten stehen. DOGGETT wendet sich zu LEYLA.) DOGGETT: Irgendwas ist hier faul. (LEYLA sieht überrascht aus.) LEYLA HARRISON: Warten Sie ... da ist was? (REYES stimmt mit ihnen überein.) REYES: Der kleine Junge hat nur das gesagt, was sein Vater wollte, das er sagt. DOGGETT: Haben Sie den Schmutz an seinen Händen und Knien bemerkt? Er hat gegraben. Zu dieser Jahreszeit hat er sicher nicht den Garten umgegraben. Wenn wir einen Richter finden, können wir einen Haftbefehl bekommen ... Sehen Sie sich um. (LEYLA ist erstaunt. Sie seufzt. Sie ist überrascht, dass sie nach all dem recht hatte.) SCHNITT ZU: [IN TOMMY'S KINDERZIMMER] (Von oben aus dem Haus werden die Agenten beobachtet, wie sie zum Auto gehen. Sie wollen wieder wegfahren. JEFREY CONLON steht nah am Fenster und sieht zu ihnen hinunter.) TOMMY: Dad? (JEFFREY CONLON dreht sich vom Fenster weg und schaut zur Tür, in der sein Sohn steht.) TOMMY: Die Monster werden diese Leute nicht gehen lassen, oder? JEFFREY CONLON: (sanft, beruhigend) Sie gehen, Tommy. Sie fahren jetzt weg. (JEFFREY CONLON beobachtet die Agenten, wie sie ins Auto steigen.) TOMMY: Es ist zu spät. (JEFFREY CONLON schaut seinen Sohn an.) SCHNITT ZU: [IM AUTO] (DOGGETT dreht den Zündschlüssel. Der Motor stottert, spring aber nicht an.) DOGGETT: Was zum Teufel...? (REYES sieht besorgt aus. DOGGETT dreht noch einmal den Zündschlüssel um und als der Motor wieder stottert, spritzt Blut durch die Lüftungsschlitze auf die Agenten. REYES schreit. Die Agenten sehen überrascht aus.) SCHNITT ZU: [VOR DEM AUTO] (DOGGETT öffnet die Motorhaube. Überall auf dem Motor ist Blut. REYES und LEYLA stehen an der Seite und schauen sich das Durcheinander an.) REYES: Oh, Gott. Vielleicht ein Opossum? DOGGETT: Das ergibt keinen Sinn. Wie ist es von Hier durch die Lüftungsschlitze gekommen? SCHNITT ZU: SZENE #5: [SCULLY'S APARTMENT] (Im Wohnzimmer ist es dunkel. Ein wenig Licht aus der Küche und dem Aquarium durchdringt die Dunkelheit. Irgendjemand klopft laut an der Tür. Eine Lampe wird angemacht. Scully kommt aus ihrem Schlafzimmer und bindet den Gürtel um ihren Bademantel zusammen. Sie schaut durch das Guckloch an ihrer Tür und sieht dort einen dunkel-haarigen Mann stehen ... jemanden, den sie noch nie gesehen hat.) SCULLY: Wer ist da? GABE ROTTER: Ich bin Gabe Rotter. Ich habe hier etwas, auf das sie gewartet haben. SCULLY: Wer? GABE ROTTER: Gabe ... Rotter. Ich bin ein Freund von Leyla Harrison. (Schon bei der bloßen Erwähnung des Namens LEYLA schließt SCULLY das Schloss auf und öffnet die Tür. Sie kann es nicht fassen.) SCULLY: Wissen Sie wie spät es ist? GABE ROTTER: Hey, ich tue nur das, was mir aufgetragen wurde. Viel Spaß damit. (GABE ROTTER streckt SCULLY eine kleine schmutzige Box entgegen. SCULLY weicht einen Schritt zurück, da die Box fürchterlich stinkt.) SCULLY: Whoa. Was zum Teufel ist das? GABE ROTTER: Eine tote Katze. SCULLY: Wie bitte? GABE ROTTER: Ja, sein Name ist Spanky. Leyla hat gesagt, dass Sie ihr bei einem Fall helfen und dies so schnell wie möglich brauchten. Also, hier bitte ... gern geschehen. (SCULLY bringt ihren Kopf in ihre Hände. Wie schlimm kann der Tag denn noch werden?) SCULLY: Ich werde ausnahmsweise mal höflich sein. Gehen Sie. Sofort. Gehen Sie und nehmen Sie das mit. (SCULLY tritt einen Schritt zurück und beginnt die Tür zu schließen. GABE ROTTER, der sich aus nichts raushalten kann, kommt schnell und uneingeladen in SCULLY'S Apartment. Er und seine Box.) GABE ROTTER: Haben Sie eigentlich eine Ahnung, was ich alles durchgemacht habe um das hier zu bekommen? Ich bin auf dem Grundstück rumgeschlichen wo ihr Ding dort gelebt hat und habe alles danach umgegraben. (SCULLY steht neben der Tür. Sie ist immer noch weit geöffnet.) SCULLY: Das ist mir egal. Gehen Sie jetzt, bitte! (SCULLY'S Stimme wird lauter.) GABE ROTTER: Uh-uh. Leyla hat gesagt, dass sie nur mit mir ausgeht, wenn ich Ihnen die Katze bringe und verdammt, das hab ich getan. (GABE ROTTER öffnet die Box und zeigt SCULLY die tote Katze. Sie dreht sich wegen dem Gestank wieder weg. Sie hält sich die Hand vor den Mund, während sie die Katze betrachtet. Sie bemerkt etwas. SCULLY geht an GABE ROTTER vorbei und nimmt das Telephon zur Hand. Sie beginnt zu wählen.) GABE ROTTER: Oh, Gott ... rufen Sie etwa die Polizei an? SCULLY: Auch wenn. Gott helfe mir, aber Agent Harrison hat vielleicht doch Recht gehabt. (SCULLY wendet sich wieder dem Telephon zu.) SCHNITT ZU: SZENE #6: [DAS ANWESEN DER CONLONS] (Im Inneren des Hausen hält REYES ihr Handy in der Hand. Ihr Handy ist auf "ROAM" eingestellt [d.h. man ist ohne weitere Maßnahmen auch im Ausland erreichbar]. Sie drückt zwei mal auf den Knopf; das Handy piepst zweimal. Sie hält es an ihr Ohr, hört aber nichts.) (DOGGETT und JEFFREY CONLON kommen ins Haus.) REYES: Glück gehabt? DOGGETT: Der Motor ist total hinüber. Sein Truck will auch nicht anspringen, obwohl ich nichts gefunden habe, was kaputt sein könnte. Sieht aus als müssten wir die Nacht hier verbringen. JEFFREY CONLON: Ich lege Tommy besser wieder schlafen. (JEFFREY CONLON verlässt den Raum.) LEYLA HARRISON: Telephone, die nicht funktionieren, Autos, die nicht starten wollen. Das erinnert mich an einen Fall, den Mulder und Scully untersucht haben. Ein Teenager der vom Blitz getroffen wurde - sein Körper beeinflusste die elektrischen Funktionen von allem um ihn herum. REYES: Ich glaube nicht, dass es das ist, was hier vorgeht, Leyla. LEYLA HARRISON: Agent Mulder hat keine Zeit verschwendet um diesen Fall zu lösen. Ich versuche nur wie er zu denken. Wie würden Agent Mulder und Scully in so einer Situation vorgehen? DOGGETT: Agent Mulder und Scully sind aber nicht in dieser Situation. Agent Doggett und Reyes sind es. Ich weiß nicht wie es Agent Reyes geht aber Agent Doggett ruht seinen müden Arsch jetzt erst einmal aus. LEYLA HARRISON: Was soll denn das schon wieder heißen? REYES: Ich glaube was Agent Doggett sagen will ist, dass wir hier am sichersten sind. DOGGETT: Genau. Hauptsächlich sind wir doch alle um die Sicherheit des Jungen besorgt. Und solange wir hier sind kann ihm nicht passieren, oder? TOMMY (von oben schreiend): Hilfe! Es ist hier drin! Dad! (DOGGETT erhebt sich schnell vom Sofa und beginnt zu der Treppe zu laufen.) TOMMY: Hilfe! Hilf mir! (DOGGETT rennt die Treppe hinauf. REYES ist dicht hinter ihm.) TOMMY: Dad! (DOGGETT rennt um die Ecke im Flur und sieht wie JEFFREY CONLON die Tür zum Zimmer seines Sohnes zuhält.) [NAHAUFNAHME: TOMMY: Hilfe! Es ist hier drin!] DOGGETT: Hey! JEFFREY CONLON: Nein, tun Sie das nicht! (DOGGETT stößt JEFFREY CONLON von TOMMY'S Schlafzimmertür weg. REYES öffnet die Tür und sieht TOMMY zusammengekauert auf seinem Bett sitzen. Auf dem Fußboden sind zwei riesige Ohrenwürmer.) REYES: John ... (DOGGETT erscheint hinter REYES. REYES geht zu TOMMY und nimmt ihn in ihre Arme, während DOGGETT seine Waffe zieht. LEYLA kommt nun auch an die Tür. DOGGETT schießt auf einen der Ohrwürmer. Die Kreatur zerbricht durch den Einschuss. Die Agenten schauen entsetzt zu, wie die zwei Teile des zerbrochenen Ohrwurms zu zwei neuen Ohrwürmern werden. Beide krabbeln unter die Schlafzimmerwand.) ABBLENDE AUF SCHWARZ. SZENE #7: [DAS ANWESEN DER CONLONS] (TOMMY sitzt unten an einem Tisch und malt. Es ist ein Bild von einer Frau, die Schwarz trägt und neben einem Mann steht, der himmelblaue Kleidung trägt.) (REYES steht leise an der Seite und beobachtet TOMMY. DOGGETT betritt das Wohnzimmer. REYES spricht ihn an.) DOGGETT: Wie geht es ihm? REYES: Er ist auf jeden Fall ruhiger als ich es sein sollte. DOGGETT: Ich habe alles von oben bis unten kontrolliert. Was immer dass auch für Dinger waren, jetzt sind sie weg. Aber ich habe keine Ahnung wohin. (DOGGETT schaut auf TOMMY herunter, der immer noch malt. Er geht zum Tisch und setzt sich neben TOMMY.) DOGGETT: Da sieht sehr gut aus, Tommy. (TOMMY sagt kein Wort.) DOGGETT: Bist du das? (TOMMY nickt mit dem Kopf. DOGGETT zeigt auf die Frau in Schwarz auf TOMMY'S Bild.) DOGGETT: Wer ist das? TOMMY: Das ist sie. (REYES lächelt. DOGGETT dreht sich zu ihr um.) REYES: Tommy, erzähl John, was du mir erzählt hast, über das was wir heute Nacht in deinem Zimmer gesehen haben. TOMMY: Das sind die Monster die meiner Mommy weh getan haben. Aber mein Dad sagt, ich soll nicht darüber reden. (DOGGETT steht langsam auf und geht.) SCHNITT ZU: SZENE #8: [IN TOMMY'S KINDERZIMMER] (An der Wand hängt ein Bild, das TOMMY gemalt hat. Auf dem Bild ist ein Junge, seine Katze, sein Fahrrad und sein Haus. JEFFREY CONLON sieht sich das Bild an. DOGGETT und LEYLA sind auch im Zimmer.) JEFFREY CONLON: Das ist mein Haus. Warum muss ich hier rumsitzen? DOGGETT: Sagen Sie uns, womit wir es zu tun haben. JEFFREY CONLON: Keine ... DOGGETT: Sagen Sie mir nicht Sie haben keine Ahnung, denn was gleich mit Ihnen passieren wird, werden Sie nicht mögen. Diese Dinger waren hier drin mit ihrem Sohn und Sie wussten das. Sie Mistkerl haben die Tür zugehalten. JEFFREY CONLON: Wollen Sie etwas sehen? Schauen Sie sich das an. (JEFFREY CONLON rollt seine Hemdärmel hoch und man sieht einige große Narben auf seinen Unterarmen.) JEFFREY CONLON: Schauen Sie sich das an. Das haben die mir angetan. Die hätten mich sogar schon einmal fast getötet. DOGGETT: Die? Was sind die? Irgendein Tier? Was? JEFFREY CONLON: Alles was ich weiß ist, dass die uns nicht in Ruhe lassen werden und ich versuche so gut ich kann damit fertig zu werden. Aber jetzt ist es zu spät. DOGGETT: Wie war das? JEFFREY CONLON: Die werden jeden von Ihnen töten und es gibt nicht, was Sie dagegen tun könnten. (LEYLA steht ruhig daneben.) JEFFREY CONLON: Oh, kommen Sie. Sie haben gesehen was passiert ist. Sie dachten Sie haben eins getötet, aber dann wurden es zwei. LEYLA HARRISON: Ich glaube nicht, dass Mr. Conlon uns die ganze Wahrheit erzählt. DOGGETT: Allerdings. LEYLA HARRISON: Was ich meine ist, dass ich glaube, dass man die töten kann, denn was sollte er sonst begraben haben, als wir heute Nacht hier ankamen. SCHNITT ZU: SZENE #9: [SCULLY'S KÜCHE] (Auf einem ausgebreiteten Küchenpapier liegen einige Küchengeräte, von Messern zu Zangen, einem Flaschenöffner, Fleischklopfer und einer Salatzange ... alle Küchengeräte sind vorhanden. SCULLY greift nach der Salatzange und macht sich an die Arbeit an SPANKY, die tote Katze der CONLONS.) (GABE ROTTER steht in der Tür und schaut SCULLY zu (die ihre grüne "Something smells goo-ood!" [Irgendwas riecht guu-uut!] - Barbecueschürze und ihre gelben Abwaschhandschuhe trägt), wie sie mit der Autopsie an der toten Katze auf ihrem Küchentisch beginnt.) GABE ROTTER: Also jetzt wollen Sie mich aber aufziehen. Ich kann nicht glauben, dass Sie eine tote Katze auf Ihrem Küchentisch auseinander nehmen. SCULLY: Würden Sie bitte etwas leiser sein? Sie wecken sonst mein Baby auf. GABE ROTTER: Das... das ist nicht richtig. Können Sie mir vielleicht verraten, warum diese Katze so wichtig ist? SCULLY: Weil es so aussieht, als hätte sich klein Spanky hier ein Loch in den eigenen Magen gefressen ... was Sie sicher auch für ein seltsames Benehmen halten. GABE ROTTER: Sie meinen ... er hat sich selbst getötet. SCULLY: Genau wie sein Frauchen, Mrs. Conlon, die sich mit einem Messer selbst erstochen hat. Die Wunden sind an der selben Stelle und wenn wir herausfinden warum ... dann haben Sie etwas, über das Sie mit ihrer guten Freundin Leyla reden können, oder nicht? GABE ROTTER: Hoffen wir's. (Das Telephon klingelt.) SCULLY: Können Sie bitte die Rippen hier offen halten, während ich rangehe? Genau... jetzt. Danke. (SCULLY und GABE ROTTER tauschen die Plätze. SCULLY geht ans Telephon.) SCULLY: Agent Scully. SHERIFF JACK COOGAN: Ja, Ma'am, hier ist Sheriff Jack Coogan. Mir wurde gesagt ich soll diese Nummer anrufen. SCULLY: Hallo, Sheriff. Danke dass Sie sich melden. Ich weiß das zu schätzen. Ich bin eine FBI-Agentin und habe versucht drei meiner Kollegen zu erreichen, die in Ihrem Gebiet sind. SHERIFF JACK COOGAN: Waren Sie gerade an einem Fall dran? SCULLY: Nun, sie untersuchten einigen Befürchtungen von der Großmutter eines Kindes. Der Nachname lautet Conlon und ich habe hier die Adresse ... SHERIFF JACK COOGAN: Die brauch ich nicht. Ich war vor einigen Wochen schon mal da oben. Kam direkt in eine Art Streit mit dem Vater. SCULLY: Über was? SHERIFF JACK COOGAN: Die Großmutter bat mich nach dem Jungen zu sehen. Der Vater sagte, ich solle von seinem Grundstück verschwinden. Dem Jungen schien es gut zu gehen, also bin ich gegangen. SCULLY: Nun, wie ich schon sagte, Sheriff, ich muss unbedingt meine Kollegen erreichen. SHERIFF JACK COOGAN: Ich freue mich schon auf eine Fahrt nach da oben, aber kann Ihnen nichts versprechen. Die Straße gefrieren schon, während wir hier sprechen. Wird nicht leicht werden. SCULLY: Hören Sie, Sheriff, sie sind vielleicht in Gefahr. Können Sie bitte einen Weg finden? SCHNITT ZU: SZENE #10: [CONLON'S GARTEN] (DOGGETT gräbt. JEFFREY CONLON und LEYLA stehen neben ihm. Die Schaufel trifft auf etwas hartes. DOGGETT greift in das flache Loch und schneidet sich an einem Stück Glas. Seine Finger bluten.) DOGGETT: Autsch! LEYLA HARRISON: Oh, mein Gott. DOGGETT: Es ist kein Monster, Agent Harrison. Tot oder lebendig. Würden Sie das bitte erklären, Mr. Conlon? (DOGGETT zieht eine schmutzige Glasscherbe mit einem Aufkleber aus dem Loch und hält es CONLON vor die Nase. Es ist genau der selbe Aufkleber, der zu Beginn der Episode an TOMMY'S Spiegel klebte.) JEFFREY CONLON: Das ist nur der Spiegel aus dem Zimmer meines Sohnes. DOGGETT: Waren haben Sie ihn vergraben? JEFFREY CONLON: Weil er Angst davor hatte. DOGGETT: Ziehen Sie Tommy etwas warmes an. Ich will dass Sie alles einpacken, was Sie glauben, dass er braucht. JEFFREY CONLON: Warum? DOGGETT: Weil ich nicht ein verdammtes Wort von dem was Sie mir erzählt haben glaube, außer dass wir in Gefahr sind und von hier verschwinden werden, wir fünf. (Während JEFFREY CONLON Anweisungen von DOGGETT erhält, kniet sich LEYLA hin und betrachtet die Scherben in dem Loch. Sie schaut nach oben nachdem JEFFREY CONLON gegangen ist.) LEYLA HARRISON: Ich weiß was Sie gerade denken. Schwarze Magie. Spiegel sind mächtige Symbole bei der Zauberei mit den dunklen Künsten. Das ist es, richtig? (DOGGETT hört LEYLA zu, die ihre Theorie zu Ende erzählt. Er glaubt ihr nicht.) DOGGETT (trocken): Uh-huh. (DOGGETT geht weg und lässt LEYLA an dem Loch stehen. LEYLA folgt ihm ins Haus.) SCHNITT ZU: (IM HAUS. -- Oben in TOMMY'S Kinderzimmer ist JEFFREY CONLON damit beschäftigt, einen Koffer zu packen, genau wie DOGGETT es ihm gesagt hatte. DOGGETT ist auch dort und hilft, einige Sachen zusammen zu suchen. REYES und TOMMY sind auch im Zimmer.) DOGGETT: Wir sind an einer Sheriff-Station vorbeigefahren, ungefähr sechs Meilen die Berge runter. Es wird zwar schwierig werden aber wir können es schaffen. TOMMY: Dad, der Sheriff... JEFFREY CONLON (unterbrechend): Nein. Tommy ... mach dir keinen Sorgen um den Sheriff. Er wird uns helfen. (Die Agenten haben alle die Reaktion von TOMMY bemerkt, als der Sheriff erwähnt wurde. TOMMY scheint verwirrt zu sein, weil niemand ihm zuhört. Er geht um das Bett herum und in REYES' Arme. Er klammert sich an sie.) REYES: Was is los, Tommy? Was hast du? (Irgendjemand klopft unten an der Eingangstür. DOGGETT greift nach seiner Waffe.) DOGGETT: Bleibt hier. (JEFFREY CONLON sieht ruhig zu seinem Sohn. TOMMY sagt nichts.) SCHNITT ZU: [UNTEN IM HAUS] (DOGGETT geht zu dem Fenster neben der Tür um zu sehen, wer draußen steht. Es ist der Sheriff. DOGGETT öffnet die Eingangstür.) DOGGETT: Mann, schön Sie zu sehen. John Doggett. (Der Sheriff geht in das Haus. DOGGETT schließt die Tür hinter ihm.) SHERIFF JACK COOGAN: Ich bin der Sheriff. DOGGETT: Wer hat Sie angerufen? (LEYLA und REYES kommen die Treppe hinunter gelaufen. JEFFREY CONLON und TOMMY sind hinter ihnen.) LEYLA HARRISON: Perfektes Timing. REYES: Wir wollten gerade gehen, Sheriff. Wir müssen losfahren. SHERIFF JACK COOGAN: Tut mir leid, Sie können nicht gehen. DOGGETT: Was meinen Sie? SHERIFF JACK COOGAN: Sie können nirgendwohin gehen. Es ist zu kalt. JEFFREY CONLON: Das ist er nicht. (DOGGETT dreht sich vom SHERIFF weg und sieht zu JEFFREY CONLON.) DOGGETT: Was? (Während DOGGETT dem SHERIFF den Rücken zugewandt hat, greift der SHERIFF nach seiner Waffe. REYES schreit DOGGETT eine Warnung zu.) REYES: Die Waffe! (DOGGETT kann die Waffe aus der Hand des SHERIFFS schlagen. Die beiden Männer beginnen zu kämpfen. REYES kommt näher heran, mischt sich aber nicht in den Kampf ein. TOMMY schaut interessiert zu.) REYES: Lassen Sie ihn los! (Die beiden Männer kämpfen weiter. DOGGETT greift nach hinten und schlägt dem Sheriff in den Bauch. Seine Faust geht klar durch den Bauch. Er sieht ziemlich erschrocken aus. Überall auf seiner Faust ist Blut.) JEFFREY CONLON: Oh... (JEFFREY CONLON schließt seinen Sohn in die Arme um ihn von dem Anblick zu schützen. DOGGETT zieht seine blutbedeckte Hand aus dem Körper des Sheriffs, der nach hinten regungslos auf den Boden fällt. DOGGETT'S Hand ist nass und Blut tropft von ihr herunter.) (REYES, die genau hinter DOGGETT gestanden hat, senkt ihre Waffe. Sie starrt DOGGETT'S blutige Faust an.) ABBLENDE AUF SCHWARZ: SZENE #11: [SCULLY'S APARTMENT] (GABE ROTTER hat irgendwie MULDER'S Ausweis in die Hände bekommen. Er hält ihn hoch und sieht in sich an.) GABE ROTTER: Also, das ist 'Johnny Fabulous', hä? (SCULLY taucht hinter GABE ROTTER auf und nimmt ihm MULDER'S Ausweis aus der Hand. Sie ist am Telephon. GABE ROTTER murmelt weiter irgendwas zu sich selbst.) GABE ROTTER: Oh... "Mulder ist so süß. Mulder ist so traumhaft." Leyla redet immer nur über das eine. Mulder und Scully, Scully und Mulder, blah, blah, blah. (SCULLY legt auf und seufzt.) SCULLY: Dieser Sheriff, Jack Coogan, ich erwische immer nur seinen Anrufbeantworter. GABE ROTTER: Hey, Sie sind sehr besorgt. Ich dachte, Sie haben nichts gefunden. Sie haben mir gesagt, dass da nichts in der Katze war. SCULLY: Nein, da war nichts. Aber es sieht so aus als sollte da etwas gewesen sein. GABE ROTTER: Was heißt das? SCULLY: Nun ja, das Muster von Bisswunden. Ich meine, für mich sieht es so aus, als hätte die Katze versucht, irgendetwas in ihrem Magen herauszubeißen. GABE ROTTER: Irgendetwas. Was? SCULLY: Ich weiß es nicht. Ich meine, es gab davon keine Anzeichen, aber es muss offensichtlich große Schmerzen verursacht haben. Und ich glaube das gleiche gilt auch für die Frau, die sich selbst erstochen hat. Ich meine, was wenn es ein verzweifelter Versuch war ... irgendetwas rauszuschneiden. GABE ROTTER: Warten Sie mal. Ist Leyla da oben in Gefahr? SCULLY: Alles was ich weiß ist, dass wir unsere Zeit damit verschwenden, darüber zu sprechen. (SCULLY nimmt wieder das Telephon und wählt noch einmal eine Nummer.) GABE ROTTER: Wen rufen Sie denn jetzt an? SCULLY: Meine Mom. Ich möchte, dass sie auf das Baby aufpasst. SCHNITT ZU: [IM HAUS DER CONLON'S] SZENE #12: (REYES stochert mit einem Holzlöffel in dem Loch, dass im Sheriff ist, herum. Der Löffel ist blutig und rot. DOGGETT taucht hinter ihr auf und wischt sich das Blut mit einem Handtuch von seinen Händen ab.) DOGGETT: Irgendwas gefunden? REYES: Ja. Einen Salatlöffel, den niemand jemals wieder benutzen wird. Und der Sheriff hier? Fragen Sie mich nicht warum, aber er hat keinerlei innere Organe. Es ist, als ob, als ob er ein großer Sack ist. DOGGETT: Und wissen Sie was? Das hier ist kein Blut. Was auch immer es ist, ich wette, dass es das selbe Zeug ist, dass überall in unserem Auto klebt. (DOGGETT hat seine Hände fertig abgewischt und legt das Handtuch sanft über das Gesicht des toten Sheriffs.) DOGGETT: Ich habe nachgedacht. Sie wissen, dass ich es hasse wie Agent Harrison zu klingen, aber ich erinnere mich, dass Mulder und Scully einen Fall wie diesen hatten, wo sie unter der Erde gefangen waren mit diesen Pilzsporen, die Halluzinationen hervorrufen. Noch nie gehört? REYES: Ich weiß auch nicht, was ich sagen soll. Vielleicht würden Mulder und Scully etwas sehen, was wir nicht sehen. DOGGETT: Wie? Hier ergibt nichts einen Sinn. Es sein denn, dass ist das einzige, was wir sehen müssen. (DOGGETT scheint eine Idee zu haben. REYES sieht ein wenig verwirrt aus, nachdem was DOGGETT erzählt hat. Er verlässt den Raum und REYES folgt ihm.) SCHNITT ZU: (TOMMY malt gerade ein neues Bild. Auf dem Bild ist ein blonder Junge in einem hellblauen T-Shirt, der in einem Ruderboot steht und angelt.) DOGGETT: Agent Harrison, wollen Sie Tommy nicht hoch in sein Zimmer bringen? LEYLA HARRISON: Sicher. Komm, Tommy. (JEFFREY CONLON schaut auf. TOMMY ignoriert LEYLA und malt weiter. REYES geht zu TOMMY.) REYES: Was ist los? Magst du Leyla etwa nicht? TOMMY: Kannst du denn nicht bei mir bleiben? (TOMMY umarmt REYES.) REYES: Sicher. Na komm. (Die beiden verlassen den Raum. DOGGETT sieht ihnen hinterher. Er dreht sich um und spricht zu JEFFREY CONLON.) DOGGETT: Ich bin nur ein Cop, Mr. Conlon. Vielleicht habe ich nicht die Phantasie, um die ganzen Teile dieses Wahnsinns zusammenzufügen. Sie sagten, dass das da drin nicht der Sheriff war und ich möchte wissen, was Sie damit meinten. Eigentlich wollten Sie uns warnen, dass dieser Schleimbeutel nicht der Sheriff war. Sie haben versucht uns zu helfen. LEYLA HARRISON: Genau, also warum helfen Sie uns jetzt nicht auch? Sagen Sie uns, was Sie wissen, Mr. Conlon, um Tommy's Willen. DOGGETT: Ihr Sohn Tommy ... Sie haben ihn hier hoch gebracht, mitten ins Nirgendwo und ihn in dem Zimmer mit diesen Dingern eingesperrt. Nun, wenn Sie nur versucht haben ihn loszuwerden, war das dann alles? (JEFFREY CONLON ist durch DOGGETT'S Anspielung beleidigt.) JEFFREY CONLON: Ich liebe meinen Sohn. Ich liebe meinen Sohn, Sie Irrer. DOGGETT: Nun ja, aber Sie haben ihn in dem Raum mit diesen Dingern eingesperrt. JEFFREY CONLON: Weil ich wusste, dass die ihm nichts tun werden. DOGGETT: Und woher? Die haben Sie verletzt und außerdem ihre Frau auch. Warum haben die Tommy nicht verletzt? SCHNITT ZU: [IN TOMMY'S KINDERZIMMER] (TOMMY öffnet eine Schublade einer Kommode und holt ein Stapel Zeichnungen heraus. Er gibt sie REYES.) TOMMY: Das ist von mir. REYES: Du hast das alles gemalt? (REYES guckt sich jedes Bild an. Das erste können wir nicht sehen. Auf dem zweiten ist ein Junge in einem himmelblauen T-Shirt, der mit seinem Roller auf dem Gehweg fährt. Auf dem dritten Bild sieht man die beide Ohrwürmer. Auf dem nächsten Bild ist eine dunkelhaarige Frau in schwarzer Kleidung, die einen Ohrwurm in ihrem Bauch trägt. TOMMY zeigt auf das Bild.) TOMMY: Das hier bist du. REYES: Warum würdest du so was malen, Tommy? Warum würdest du dir solche schreckliche Dinge ausdenken? (TOMMY sieht REYES mit Augen an, die gefüllt sind mit einem seltsamen Schimmer von Erwartung. Er sagt zwar die Worte, doch wir glauben ihm nicht länger.) TOMMY: Weil ich Angst habe. SCHNITT ZU: SZENE #13: DIE SHERIFF'S STATION SOMERSET COUNTY, PENNSYLVANIA (SCULLY und GABE ROTTER betreten die Sheriff's Station.) SCULLY: Sheriff Coogan? Sheriff? SHERIFF JACK COOGAN: Sind Sie Agent Scully? SCULLY: Ja. Ich, uh, ich kann immer noch nicht meine Kollegen erreichen. Waren Sie in der Lage dort hoch zu fahren? SHERIFF JACK COOGAN: Ich habe es versucht und kam gerade zurück. Die Straßen dort oben sind im Moment zu gefährlich. SCULLY: Hören Sie, Sheriff, dort sind drei FBI-Agenten, die vielleicht in Lebensgefahr sind. GABE ROTTER: Meine Freundin ist auch dort oben, Kumpel. (Der Sheriff dreht sich um und blickt an die Karte von FAIRHOPE, die an der Wand hängt.) SHERIFF JACK COOGAN: Das ist die einzige Straße, die in die Berge führt. Überall liegt Eis, bis hin zum Gipfel. SCULLY: Aber wir müssen dort rauf. Ich meine, es muss doch einen Weg geben. SHERIFF JACK COOGAN: Tut mir leid. Helikopter, Schneepflug oder Packesel -- unglücklicher Weise habe ich zur Zeit nichts davon. (GABE ROTTER sieht den SHERIFF an, seinen Mund geöffnet. SCULLY hat fast genau den gleichen Blick auf ihrem Gesicht.) SCHNITT ZU: SZENE #14: [IM HAUS DER CONLON'S] LEYLA HARRISON: Was wenn Tommy irgendwie mit all dem etwas zu tun hat? Mit den Monstern ... dem Sheriff. (LEYLA dreht ihren Kopf, um auf den toten Sheriff auf dem Boden zu deuten.) LEYLA HARRISON: Agent Doggett? (Die beiden Agenten laufen langsam zu der leeren Stelle auf dem Teppich, wo der Sheriff gelegen hat und nun aber verschwunden ist.) LEYLA HARRISON: Wo zum Teufel ist die Leiche? (Neben ihnen ist REYES auf dem Weg die Treppe hinunter. Sie hat schmerzen und hält ihre Hand an dem Magen.) DOGGETT: Monica, was ist passiert?! (DOGGETT rennt schnell zu der Treppe und schafft es gerade noch rechtzeitig REYES aufzufangen, die zusammen bricht. REYES: Die Leiche! (Sie hat fürchterliche Schmerzen und kann kaum die Worte aussprechen.) REYES: Der Junge, er ist es. (DOGGETT hebt REYES Shirt hoch, und man sieht wie sich irgendetwas in ihrem Unterleib bewegt. LEYLA ist total entsetzt.) LEYLA HARRISON: Oh, mein Gott. (REYES schreit weiterhin vor Schmerzen. JEFFREY CONLON kommt langsam zu den Agenten. DOGGETT dreht ich verärgert zu ihm um.) DOGGETT: Ist Ihr Sohn dafür verantwortlich?! JEFFREY CONLON: Ich habe es Ihnen gesagt. Ich habe Ihnen gesagt, Sie sollen gehen. (DOGGETT steht auf und hält JEFFREY CONLON fest. REYES schreit immer noch vor Schmerzen.) DOGGETT: Wenn das ihr Sohn verursacht, dann bringen Sie ihn dazu aufzuhören! JEFFREY CONLON: Ich kann es nicht. Glauben Sie etwa ich hätte es nicht versucht? Ich kann ihn nicht davon abhalten ... sich Dinge auszudenken. Ich kann ihn nicht davon abhalten, Angst zu haben. Er ist nur ein kleiner Junge! Er tut diese Dinge nicht mit Absicht. REYES: Den Teufel tut er! (REYES weiß, dass TOMMY diese Dinge absichtlich tut. DOGGETT ist wütend auf den unkontrollierten Sohn, der anderen Schmerz zufügt, und auf den ineffektiven Vater, der vor ihm steht.) DOGGETT: Wenn Sie ihn nicht aufhalten, werde ich es tun. (DOGGETT lässt JEFFREY CONLON stehen und rennt die Treppe hinauf, um zu dem Kind zu gehen.) SCHNITT ZU: (DOGGETT kommt um die Ecke des Flurs im zweiten Stockwerk. TOMMY läuft den Flur entlang, als ob er REYES in ihrem Schmerz aus der Nähe beobachtet hätte. Er ist ungefähr den halben Flur von DOGGETT entfernt. Dann dreht er sich langsam um.) DOGGETT: Tommy? Bleib genau dort stehen. (TOMMY hat ein Grinsen auf seinem Gesicht und wiedersetzt sich DOGGETT indem er sich wieder umdreht und den Flur hinunter in sein Zimmer rennt. DOGGETT rennt ihm hinterher. TOMMY schließt die Tür vor DOGGETT'S Nase. DOGGETT öffnet die Tür und betritt den Raum gegenüber von TOMMY'S Zimmer und fällt in eine unendliche Dunkelheit, wo der Fußboden einmal war. DOGGETT fällt immer weiter.) (DOGGETT knallt auf den Boden mit einem lauten dumpfen Geräusch. Er dreht sich herum und sieht das Licht aus dem Flur durch die Tür, die sich ziemlich weit über ihm befindet. In der Dunkelheit um ihn herum hört man ein kratzendes Geräusch. Überall um ihn herum kommen riesige Ohrwürmer auf ihn zu gekrabbelt. Sie bedecken ihn komplett.) (DOGGETT schreit.) ABBLENDE AUF SCHWARZ. SZENE #15: [VOR DEM HAUS DER CONLON'S] (Draußen schneit es immer noch leicht. Eiszapfen hängen von den Baumzweigen, das Auto steht immer noch in der Einfahrt und man kann die Schmerzensschreie von REYES deutlich hören.) SCHNITT ZU: [IM HAUS DER CONLON'S] (REYES schreit. LEYLA hält REYES Arme fest -- sie zurückhaltend und hindernd, sich selbst zu verletzen.) REYES: Bitte! Bitte! Sie müssen es raus holen! Holen Sie es aus mir raus! LEYLA HARRISON: Agent Reyes, halten Sie durch. Bitte, halten Sie durch. (LEYLA kämpft, um REYES Arme festhalten zu können. Sie richtet ihre Frustration an JEFFREY CONLON, der immer noch da ist, wo DOGGETT ihn stehen lasen hat.) LEYLA HARRISON: Mr. Conlon, helfen Sie uns. (JEFFREY CONLON kniet sich neben die beiden. LEYLA lässt REYES Arme los, als etwas mit ihren Augen geschieht. Sie bedeckt ihre Augen mit den Handflächen beider Hände. Als sie die Hände wegnimmt, sind sie mit Blut bedeckt. LEYLA'S Augen bluten.) LEYLA HARRISON: Oh, mein Gott! REYES: Bitte! (JEFFREY CONLON entscheidet sich, die beiden Frauen allein zu lassen um sich ins obere Stockwerk zu wagen, wo TOMMY ist.) SCNITT ZU: [IN TOMMY'S KINDERZIMMER] (TOMMY malt ein neues Bild. Es ist eine blonde Frau, deren Augen bluten.) SCHNITT ZU: [IM FLUR] (JEFFREY CONLON geht entschlossen den Flur entlang, in Richtung von TOMMY'S Zimmer. In dem Moment, als er die Tür erreicht hat und sie öffnen will, erscheint DOGGETT plötzlich, unverletzt, und hält ihn davon ab.) DOGGETT: Hören Sie mir gut zu. Diese Dinge - diese Dinge passieren nicht wirklich. JEFFREY CONLON: Was? DOGGETT: Wie zur Hölle sollten sie auch, es ist genau wie ich gesagt habe. Es ist nicht möglich. JEFFREY CONLON: Nein, dass hier ist alles real. Meine Frau ist tot. DOGGETT: Sie glaubte es sei real, also hat sie sich selbst erstochen. Aber weil ich es nicht glauben konnte ... nicht wirklich ... konnte es mir nichts antun. (JEFFREY CONLON wird bewusst, dass sein Sohn die Leiden, die zum Tot seiner Frau geführt haben, absichtlich verursacht hat. JEFFREY CONLON verspürt für einen kurzen Moment Wut und ergreift den Türknauf zum Zimmer seines Sohnes. DOGGETT hält ihn auf.) DOGGETT: Kommen Sie schon. Sie werden mir jetzt helfen. SCHNITT ZU: (TOMMY hat in seinem Zimmer LEYLA'S Augen komplett rot ausgemalt. TOMMY hört auf zu malen und sieht auf. Es ist still.) TOMMY: Dad? Dad! (Es kommt keine Antwort.) TOMMY: Dad, komm her! (Im ganzen Haus ist es nun still. TOMMY geht zum Fenster und schaut nach draußen auf den Erdboden. DOGGETT hilft REYES; Jeffrey CONLON hilft LEYLA. Die vier bahnen sich einen Weg zum Auto und weg von TOMMY.) (TOMMY schaut aus dem Fenster des Flurs im zweiten Stock. Alle setzen sich in das Auto. TOMMY wird sie nicht gehen lassen.) SCHNITT ZU: [EINFAHRT] (REYES und LEYLA sitzen im Auto. DOGGETT rennt zum Haus zurück. JEFFREY CONLON folgt ihm.) JEFFREY CONLON: Warten Sie. Warten Sie ... warten sie mal. Wo wollen Sie hin? (DOGGETT nimmt einen Benzinkanister. Er dreht sich um und gibt JEFFREY CONLON Anweisungen.) DOGGETT: Sie warten hier. (DOGGETT geht ins Haus zurück.) SCHNITT ZU: [IM HAUS DER CONLON'S] (TOMMY steht auf der Treppe. DOGGETT öffnet den Benzinkanister und beginnt, die Flüssigkeit aus dem Kanister überall im Wohnzimmer zu verschütten.) (TOMMY sieht ihm von oben zu. Neugierig. Unerschrocken.) TOMMY: Was machst du da? (DOGGETT antworten ihm nicht. Er schüttet weiterhin die Flüssigkeit aus dem Benzinkanister überall im Wohnzimmer auf den Boden. TOMMY kommt die Treppe herunter gelaufen.) TOMMY: Was machst du da? DOGGETT: Du bist doch ein schlauer Junge, Tommy. Wonach sieht es denn aus, was ich tue? TOMMY: Hör auf! DOGGETT: Wenn ich dich nicht aufhalte, werden meine Freunde sterben. (DOGGETT wirft den leeren Benzinkanister beiseite und sieht TOMMY an, der nun unten an der Treppe angekommen ist.) DOGGETT: Glaubst du, dass ich das zulasse? TOMMY: Das wirst du nicht tun. Du lügst. Du wirst auch verbrennen. Du versuchst nur mir Angst einzujagen. (DOGGETT holt ein einzelnes Streichholz aus seiner Tasche heraus und mit einem Schnipsen an seinem Daumen, beginnt das Streichholz zu brennen. DOGGETT hält das Streichholz hoch, damit TOMMY es genau sieht.) DOGGETT: Schon Angst bekommen? (DOGGETT wirft das Streichholz auf den Boden, welches dann die Flüssigkeit aus dem Benzinkanister entzündet.) (Flammen ziehen über den Boden, als die Flüssigkeit Feuer fängt und sich schnelle im Raum verteilt. Und mitten drin steht DOGGETT, der sich nicht wegbewegt. Sein böser, missbilligender Blick ist einzig auf Tommy gerichtet. Er zeigt TOMMY keine Angst, als die Flammen um sie herum immer höher werden.) (TOMMY sieht zu, wie sich das Feuer vom Teppich zu den Stühlen, dem Sofa und der Diele hinter ihm ausbreitet. TOMMY'S Augen vergrößern sich, als sich das Feuer immer weiter ausbreitet. Er sieht zurück zu DOGGETT, der immer noch TOMMY anstarrt und sich nicht bewegt hat. Er hat nicht die Absicht, zu gehen und tut es auch nicht. TOMMY'S Augen weiten sich vor Angst, als ihm klar wird, dass das Feuer um ihn herum real ist.) SCHNITT ZU: [IM AUTO] (LEYLA nimmt das Handtuch von ihren Augen weg. Das Handtuch ist nicht blutverschmiert und ihre Augen bluten auch nicht.) LEYLA HARRISON: Oh, Gott sei Dank. REYES: Agent Harrison? LEYLA HARRISON: Monica, ist alles in Ordnung? REYES: Wo ist John? (REYES und LEYLA HARRISON schauen aus dem Autofenster. Sie sehen einen Jeep über die Brücke fahren, in die Einfahrt kommen und anhalten. SCULLY und GABE ROTTER steigen aus dem Auto aus und rennen zum Haus.) SCHNITT ZU: [IM HAUS DER CONLON'S] (GABE ROTTER stürmt durch die Tür, stolpert und fällt auf den Boden, und verletzt sich dabei selbst.) GABE ROTTER: Aua! Aua. (DOGGETT hebt TOMMY sanft vom Boden hoch. Alle gehen nun zurück ins Haus.) JEFFREY CONLON: Tommy. (DOGGETT übergibt TOMMY an seinen Vater, der um ihn besorgt ist. LEYLA HARRISON hilft GABE ROTTER beim Aufstehen vom Fußboden. REYES geht in das Wohnzimmer.) DOGGETT: Er atmet. Ist in Ohnmacht gefallen. SCULLY (zu JEFFREY CONLON): Ich bin eine Ärztin. (DOGGETT sieht REYES und geht zu ihr. Seine Augen nach unten auf ihren Unterleib gerichtet.) DOGGETT: Geht es dir gut? (REYES sieht sich ruhig im Wohnzimmer um. Sie sieht den leeren Benzinkanister auf dem Boden liegen. Der Boden und der Teppich ist durchnässt. Ein besorgter Blick erscheint auf DOGGET'S Gesicht. REYES kniet sich hin um die Flüssigkeit aus dem Benzinkanister zu untersuchen.) REYES: Wasser. Du hast ihn mit Wasser gefüllt. DOGGETT: Aber Tommy hat das nicht geglaubt. ABBLENDE ZU SCHWARZ. SZENE #16: [IM KELLERBÜRO DES FBI-HAUPTGEBÄUDES] (Die Kamera zeigt uns das I WANT TO BELIEVE-Poster. LEYLA HARRISON steht in der Mitte des X-Files Büros und starrt auf das Poster. GABE ROTTER kommt hinein und stellt sich neben sie.) GABE ROTTER: "Ich möchte glaube." (Ein Lächeln kommt über GABE ROTTER'S Gesicht.) GABE ROTTER: Also, hier ist der ganze 'Zauber' passiert? (LEYLA HARRISON lächelt.) LEYLA HARRISON: Er passiert immer noch. (LEYLA sieht zu SCULLY. SCULLY sieht zu LEYLA auf und lächelt.) LEYLA HARRISON: Zum Glück ist es in guten Händen. REYES: Hey. SCULLY: Wenn man vom Teufel spricht... DOGGETT: Ach so? GABE ROTTER: Leyla erzählt mir immer wieder, wie Sie den Tag geraten haben. LEYLA HARRISON: Ich muss Sie wirklich loben, Agent Doggett. Sie haben diesen Fall gelöst. Wenn Sie es nicht gewesen wären, dann ... möchte ich gar nicht wissen, was passiert wäre. Ich muss sagen, dass mir jetzt klar ist, dass Sie für diese Aufgabe besser geeignet waren, als Mulder es gewesen wäre. Absolut. Ich meine, ihr Mangel an Phantasie hat unser Leben gerettet. DOGGETT: Ähm, danke. LEYLA HARRISON: Das ... das ist eben nicht gut angekommen, oder? SCULLY: Irgendwelche Neuigkeiten von dem Jungen? REYES: Wir sind gerade von der Psychiatrie wieder gekommen. Die Ärzte wissen auch nicht so recht, was sie mit ihm machen sollen. Ich glaube, das versteht sich ganz von selbst. Aber die Ärzte haben eine Aushilfsbehandlung gefunden. SCHNITT ZU: [IN EINER PSYCHIATRIE] (JEFFREY CONLON geht de Flur entlang und bleibt vor einer geschlossene Tür mit einem Fester stehen.) SCULLY (v.o.): Was ist das? DOGGETT (v.o.): Eine Art, seine Phantasie zu ersticken. (JEFFREY CONLON guckt durch das Fenster. TOMMY sitzt in einem Beruhigungsstuhl und sieht sich 30 Fernsehprogramme an.) ABBLENDE AUF SCHWARZ. ========================== ENDE ========================== [Captioning sponsored by Fox Broadcasting Company Twentieth Century Fox Television and Toyota. Get the feeling. Captioned by media access group at wgbh access.Wgbh.Org] Für Berichtigungen und bei Ungenauigkeiten kontaktiert: steph@philedom2k.com Transcriptionist: intrepid (intrepidly002@yahoo.com) Deutsche Übersetzung: the method (stepx@gmx.de) ========================== TV BEGINNING CREDITS & OS SITE CAST INFORMATION (where available) ========================== 9X12: SCARY MONSTERS #9ABX12 ORIGINAL AIR DATE: 04/14/2002 WRITTEN BY THOMAS SCHNAUZ DIRECTED BY DWIGHT LITTLE Starring: GILLIAN ANDERSON as Special Agent Dana Scully ROBERT PATRICK as Special Agent John Doggett ANNABETH GISH as Special Agent Monica Reyes Created by Chris Carter Guest Starring: JOLIE JENKINS as Agent Leyla Harrison BRIAN POTH as Gabe Rotter SCOTT PAULIN as Jeffrey Conlon GAVIN FINK as Tommy Conlon STEVE RYAN as Sheriff Jack Coogan Music by MARK SNOW Editor: CHRISTOPHER COOKE, A.C.E. Production Designer: COREY KAPLAN Director of Photography: BIL ROE, ASC Producer: TONY WHARMBY Producer: HARRY V. BRING Supervising Producer: DAVID AMANN Supervising Producer: PAUL RABWIN Co-Executive Producer: KIM MANNERS Co-Executive Producer: MICHELLE MacLAREN Executive Producer: JOHN SHIBAN Executive Producer: VINCE GILLIGAN Executive Producer: FRANK SPOTNITZ Written by THOMAS SCHNAUZ Directed by DWIGHT LITTLE ========================== TELEVISION ENDING CREDITS ========================== Executive Producer: CHRIS CARTER TEN THIRTEEN PRODUCTION (in association with) 20TH CENTURY FOX TELEVISION: A NEWS CORPORATION COMPANY Executive Story Editor: STEVEN MAEDA Story Editor: THOMAS SCHNAUZ Co-Starring: FBI Cadet: ROBERT BECKWITH Casting by: RICK MILLIKAN, C.S.A. Unit Production Manager / Co-Producer: TIM SILVER First Assistant Director: LYNNE d'ANGONA Second Assistant Director: NINA JACK Visual Effects Producer: MAT BECK Art Director: SANDY GETZLER / PHIL DAGORT Set Decorator: TIM STEPECK Assistant Set Decorator: RON FRANCO Leadman: DAVE NAPOLI Script Supervisor: ANNE MELVILLE Gaffer: JONO KOUZOUYAN Key Grip: TOM DOHERTY Special Effects: BOB CALVERT Stunt Coordinator: DANNY WESELIS Visual Effects Supervisor: JOHN WASH Make-up Department Head & Special Make-up: CHERI MONTESANTO-MEDCALF Special Make-up: MATTHEW W. MUNGLE Hair Department Head: DENA GREEN Make-up for Ms. Anderson: LAVERNE MUNROE Costumer for Ms. Anderson: NADINE HADERS Costume Designer: LUELLYN HARPER THOMAS Costume Supervisors: ROBERT JACOBS / JENNIFER SOULAGES Property Master: TOM DAY Camera Operator: JIM ETHERIDGE Steadicam Operator; STEPHEN COLLINS Location Managers: ILT JONES / MAC GORDON / MICHELLE LATHAM Transportation Coordinator: STEVE DUNCAN Construction Coordinator: DUKE TOMASICK Sound Mixer: RON COGSWELL Production Accountant: NANCI ETCHELLS Production Coordinator: JASON A. SCHOMAS Script Coordinator: MICHAEL DALEY Researcher: KATRINA CABRERA ORTEGA Writers' Assistant: GABE ROTTER Post Production Coordinator: JASON HARKINS Original Casting by: RANDY STONE, C.S.A. Casting Associate: KIMBERLY NORDLINGER Casting Assistant: ELISHA GRUER Extra Casting: CENTRAL CASTING & CENEX Second Unit Director of Photography: BOB LABONGE First Assistant Director: XOCHI BLYMYER Second Assistant Director: STACI LAMKIN BOGGERI Gaffer: DON BIXBY Key Grip: JOEY KRAFT Assistant Editors: DEBORAH CHALEW / JEFF CAHN Scoring Mixer: LAROLD REBHUN Music Editor: JEFF CHARBONNEAU DaVinci Colorist: ANTHONY R. SMITH Dallies Colorist: PETER RITTER On-Line Editors: KIP GIBSON / MARTY ROSENSTOCK Post Production Sound: WEST PRODUCTIONS, INC. Sound Supervisors: HARRY ANDRONIS Re-Recording Mixers: DAVE WEST / HARRY ANDRONIS / BRIAN HARMAN Vice-President, Ten Thirteen: MARY ASTADOURIAN Office Manager, Ten Thirteen: JANA FAIN Assistant to Chris Carter: BRAD FOLLMER Assistants to the Producers: SANDRA TRIPICCHIO / GENNIFER HUTCHISON / BLAKE MCCORMICK / GINGER WADLEY / STEPHANIE M. HERRERA Main Title Design by IMAGINARY FORCES Original Main Title Concept by: CASTLE / BRYANT / JOHNSEN Processing by DELUXE LABS Telecine & Electronic Assembly by HOLLYWOOD DIGITAL Presented in DOLBY SURROUND where available Camera Systems by PANAVISION This production has not been approved, endorsed, or authorized by the Federal Bureau of Investigation. Copyright (c) 2002 Twentieth Century Fox Film Corporation All rights reserved #9ABX12 Twentieth Century Fox Film Corporation is the author of this motion picture for purposes of copyright and other laws. The characters and events depicted in this photoplay are fictitious. Any similarity in actual persons, living or dead, is purely coincidental. Ownership of this motion picture is protected by copyright and other applicable laws, and any other unauthorized duplication, distribution or exhibition of this motion picture could result in criminal prosecution as well as civil liability. Date: 05/19/2002~lky