Providence (9X11) Übersetzung Original Transcript by: Intrepid intrepidly002@yahoo.com Translation by: the method stepx@gmx.de for The X Net http://www.txf.net/ All rights reserved. Disclaimer: The X-Files and all its characters and episodes are owned by FOX, Chris Carter, and Ten Thirteen Productions. This transcript was made without their permission and it is absolutely forbidden to use it for commercial again. Please let me know if you catch any inaccuracies. If you would like to use this transcript on your site, please let me know, so I can visit the site. I do ask that the transcript and all names and disclaimers be left intact. Believe it or not, this is hard work both or the transcriptor and his/her VCR. Feel free to add on your own disclaimer for your particular site. PRODUKTIONSCODE: 9ABX11 US ERSTAUSSTRAHLUNG: 10. März 2002 DREHBUCH: CHRIS CARTER & FRANK SPOTNITZ REGIE: CHRIS CARTER OS SUMMARY: After learning that Mulder might be dead, Scully's fears are heightened when William is kidnapped by the alien cult. [ZUSAMMENFASSUNG AUF DER OFFIZIELLEN SEITE: Nachdem Scully herausgefunden hat, dass Mulder vielleicht tot ist, werden ihre Ängste immer größer, als William von einem Alien-Kult entführt wird.] 9X11: PROVIDENCE ["Vorsehung"] SZENE #1: [TAG] MAKHAFAR AL BUSAYYAH, IRAK OPERATION DESERT STORM JOSEPHO (V.O.): In der Bibel wird gesagt, Gott sei Moses in einem brennenden Busch erschienen. Jesus erschien er auf einem Berggipfel. Zu Buddah kam Gott, während er unter einem Baum saß. Zu mir kam Gott in einer Vision, als ich am 26. Februar 1991 in der Wüste war. (Tag. Die Kamera streift durch die große Wüste. In der Ferne hört man Gewehrschüsse. Mitten im Nirgendwo stehen die Reste eines Gebäudes - einzelne Mauern hier und dort ohne ein Dach.) (Hinter den Mauern des Gebäudes kämpfen ungefähr ein Dutzend amerikanische Soldaten gegen einen unbekannten Feind, der auf sie schießt. Die Männer sitzen hinter den instabilen Mauern in der Falle. Ein Mann (VERLETZER SOLDAT) wurde angeschossen und blutet nun. LT. COL. JOSEPHO eilt ihm zur Hilfe.) JOSEPHO (V.O.): Meine Erkundungseinheit hatte Saddams Armee in einem kleinen beduinischen Lager überrascht. Wir wurden dann überraschend aus dem Hinterhalt überfallen, es gab einige Opfer. (JOSEPHO sieht sich um und bemerkt, dass sie diese Schlacht nicht gewinnen werden. Er wendet sich wieder dem VERLETZTEN SOLDATEN vor ihm zu, als neben ihm eine andere Stimme eines Soldaten seine Aufmerksamkeit fordert.) SOLDAT #1: Meine Beine - Ich spüre meine Beine nicht. LT. COL. JOSEPHO (zu dem VERLETZTEN SOLDATEN): Sie werden wieder okay sein, keine Angst. SOLDAT #1: Meine Beine ... JOSEPHO (zum SOLDATEN #2): Verdammt! Geh ans Funkgerät! Wir brauchen hier Hilfe! (Der VERLETZTE SOLDAT vor ihm schreit vor Schmerzen.) SOLDAT #2: Zulu-sechs-zwei, wir werden angegriffen. Wiederhole: Wir werden angegriffen. Auf uns wird heftig mit Maschinengewehren geschossen... JOSEPHO (V.O.): Wir gingen bis an unsere Grenze und vielleicht wurden wir aufgehalten, doch an diesem Tag hatte ich eine seltsame Vorahnung und ich sah die Zukunft dieser tapferen Männer und wie sie sterben. [NAHAUFNAHME: ... und ich sah das Versagen dieser tapferen Männer ... ] (Von oben fliegt eine Granate/Bombe hinter die letzten stehenden Mauern und tötet über ein Dutzend Soldaten, die dort saßen. Als der Rauch langsam verschwindet, sieht man JOSEPHO verletzt im Geröll liegen.) JOSEPHO (V.O.): Der Tot kam um meine Männer zu holen ... aber nicht mich. Ich wurde als Zeuge einer Vision verschont. (JOSEPHO liegt auf dem Rücken in dem ganzen Geröll. Er ist von einer dicken Sand- und Staubschicht bedeckt. Blut tropf aus seinen Augen.) JOSEPHO (V.O.): Engel aus dem Himmel. (Plötzlich tauchen mitten aus dem Nirgendwo der Wüste vier Soldaten auf, unverletzt und auf sie zurennend. JOSEPHO hebt seine Hand. Er sieht, wie Kugeln die Männer treffen. Er sieht, wie die Männer immer weiter rennen und die Kugeln einfach auf sich prallen lassen und dann hinter den feindlichen Linien verschwinden. Das Gewehrfeuer hört auf. Er sieht eine Bombenexplosion, die den Feind tötet. JOSEPHO liegt immer noch auf seinem Rücken im Geröll. Blut rinnt aus seinen Augen.) (Als der Rauch langsam verschwindet, tauchen die vier Soldaten auf - unverletzt und siegreich.) JOSPEHO: "Und siehe, ein Sturmwind kam von Norden her, umgeben von einem hellen Schein. Und aus seiner Mitte hervor erschien die Gestalt von vier lebenden Wesen und sie hatten die Gestalt eines Menschen." [Bemerkung: aus Ezechiel, 1: 4-5.] (JOSEPHO bleibt hinter den Trümmern und er sieht wie der letzte der vier Soldaten in die Wüste zurück rennt, dorthin wo sie hergekommen sind.) JOSEPHO (V.O.): Ich weiß, warum mein Leben verschont wurde. Ich sollte die Botschaft dieser Engel verbreiten. Den Söhnen Gottes. ÜBERBLENDE IN DIE GEGENWART: (JOSEPHO hat einen verwunderten und erstaunten Ausdruck auf seinem Gesicht. Es ist der selbe Blick, den er hatte, als er die Soldaten in der Wüste verschinden sah.) JOSEPHO (V.O.): Um die Botschaft des einen Gottes zu verbreiten, der vor allen anderen Göttern kam. (JOSEPHO steht auf dem nun völlig enthüllten Raumschiff, das erst vor kurzem ausgegraben wurde.) ABBLENDE AUF SCHWARZ. Tag Line: THE TRUTH IS OUT THERE ERZÄHLER: In der letzten Folge von The X-Files: [aus PROVENANCE (9X10): COMER stürzt auf seinem Motorrad in eine Schlucht und das Motorrad explodiert. Man sieht COMER'S verbrannten Körper, wie er den Berg hinauf kriecht. Seine Hand scheint geheilt zu werden, als er ein Stück Metall vom Raumschiff umgreift.] [Schnitt zu DOGGETT und SCULLY. REYES kniet auf dem Boden und sieht sich die Abdrücke der Raumschiffaußenhülle an. DOGGETT spricht.] DOGGETT: Letzte Nacht ist ein Mann über die amerikanisch-kanadische Grenze gefahren. Es war einer von unseren - er schleuste sich in eine religiöse Gruppe ein, einen total seltsamen UFO-Kult. [KERSH in einem Gespräch; Nahaufnahme von JOSEPHO; die Ausgrabungsstätte von oben.] KERSH: ... Geführt von einem ehemaligen militärischen Offizier - einem sehr gefährlichen Mann. [COMER hält ein Kissen und will WILLIAM damit ersticken. SCULLY schreit hinter der verschlossenen Tür. SCULLY kommt durch die Tür gestürmt und schießt drei mal auf COMER.] SCULLY: Wenn Sie meinem Baby etwas tun töte ich sie! [Man sieht, wie das Stück Metall vom Schreibtisch aus durch die Krippe fliegt und über WILLIAM stehen bleib. SCULLY und REYES laufen schnell zu WILLIAM und sehen, wie sich das Metall langsam über seinem Kopf dreht.] REYES: Der Junge hat irgendeine Verbindung mit diesem Ding - diesem Stück Metal. Genauso wie dieser Kult, der mehr als bereit dazu ist, für ihren Glauben zu töten. [DOGGETT schießt auf die Frau im Auto. Doch die Frau hält nicht an und überfährt DOGGETT.] [SCULLY, REYES und die LONE GUNMEN.] SCULLY: Ich muss sicher sein, dass ihr ihn an einen sicheren Ort bringt. [Die FRAU IM MANTEL zielt mit ihrer Waffe auf BYERS. WILLIAM weint.] SCHNITT ZU: SZENE #2: [FBI GEBÄUDE, TASK FORCE BERATUNG, UM WILLIAM ZU FINDEN] (FOLLMER zeigt einige, sehr Mulder-ähnliche, Dias während der Beratung. Ein riesiges Bild mit WILIAM'S großer Stirn ist an der Wand. Zwei Bilder werden gezeigt. FOLLMER spricht.) FOLLMER: ... Heute Abend um 19 Uhr wurde in einer Seitengasse in Washington D.C. ein Wagen, in dem sich der Sohn von Agent Dana Scully befand, gewalttätig zum Halten gebracht, und zwar von einer bewaffneten Frau, welche das Kind dann entführte. (Das Dia vom kaputten Wagen der LONE GUNMEN wird gezeigt.) SCHNITT ZU: (In einem anderen Büro sitzen die LONE GUNMEN an einem Computer, um herauszufinden, wer die FRAU IM MANTEL ist, die WILLIAM entführt hat. Der ZAHNSTOCHERMANN zeigt ihnen einige ID-Photos. Auf drei Bildern sehen sie die Frau. Obwohl die LONE GUNMEN sie erkennen, geben sie nicht zu, dass sie es ist.) FOLLMER: Der Van wurde von drei Männer gefahren, die von Agent Scully gefragt wurden, ihr Kind zu schützen. Die drei Männer versuchen gerade die Angreiferin zu identifizieren. SCHNITT ZU: (FOLLMER, der vor den Dia-Bildern an der Wand, redet zu den FBI-Agenten im Raum. Er ist Leiter dieser Task Force Einheit, die WILLIAM finden soll, und klärt sie nun auf.) FOLLMER: John Doggett wurde bei dem Versuch, die bewaffnete Frau in ihrem Wagen aufzuhalten, ernsthaft verletzt. Agent Doggett liegt nun unter ständiger Bewachung im St. Mary's Hospital. (SKINNER steht an der Seite und beobachtet alles. SCULLY steht im hinteren Teil das Raums. Ihre Arme sind verschränkt. Sie sieht ziemlich böse aus, als sie das mitanhören muss.) FOLLMER: Die Entführung fand gleich nach einem fehlgeschlagenen Attentat auf Scully's Kind statt, das durch den FBI-Agenten Agent Comer verübt wurde. (Ein Bild von COMER erscheint auf der Wand hinter FOLLMER.) FOLLMER: Die Motive dieses Mannes und dieser Frau sind immer noch unbekannt. (An dieser Stelle dreht sich Scully um und verlässt den Raum.) FOLLMER: Lassen Sie mich hervorheben, dass das FBI keinen Grund hat zu glauben, dass es die sichere Rückkehr von Agent Scully's Kind nicht beeinflussen kann. SCHNITT ZU: (Auf dem Flur. SKINNER folgt SCULLY.) SKINNER: Agent Scully! (SCULLY ist bereits weit vor ihm. Sie dreht sich um. SKINNER läuft auf sie zu. Seine Stimme klingt sanfter.) SKINNER: Was tun Sie? Ich dachte ich hätte Ihnen gesagt, dass Sie nicht her kommen müssen. SCULLY: Ich wollte das aber mit meinen eigenen Augen sehen. (SKINNER geht auf sie zu. SCULLY bleibt dort stehen. SKINNER sieht, dass sie durcheinander ist. Er denkt, dass es einen anderen Grund dafür gibt.) SKINNER: Gehen Sie nach Hause. SCULLY: Wozu? (SCULLY scheint nicht tröstlich zu sein, eher verärgert.) SKINNER: Ich meine nur, dass Sie das hier nicht alles mitmachen müssen, Dana. Wir haben jeden Hinweis beachtet; und jeden erhältlichen Agenten, der Ihren Sohn finden wird. SCULLY: ... Und A.D. Brad Follmer, der die Suche leitet. SKINNER: Deputy Director Kersh fragte ihn, ob er die Leitung übernimmt. Er weiß wie man eine Task Force Einheit leitet. Ich denke, dass sehen Sie ja dort drinnen. SCULLY: Ich sehe dort einen Mann, der Informationen vor Kersh zurückhält. Einen Mann, der gleich zweimal versagt hat, ein Attentat auf meinen Sohn zu verhindern. Sie sehen da drin vielleicht eine Task Force. Ich sehe einen Haufen Lügner. (SCULLY'S Wut kommt zum Ausbruch, auf SKINNER genauso wie auf FOLLMER gerichtet.) SKINNER: Ich weiß dass die wütend sind, doch Sie können nicht einfach Follmer oder Kersh für das hier verantwortlich machen. SCULLY: Was ist bloß los mit Ihnen? Wie viele Menschen müssen noch leiden, damit Sie endlich Ihre Augen öffnen? Mein Sohn ... Agent Doggett ... Mulder. (SCULLY'S Stimme bricht sich und sie kämpft gegen ihre Emotionen an. Das ist es, wovor SKINNER sie bewahren wollte. Seine Stimme wird nun sanfter.) SKINNER: Kersh hat Sie beschützt, indem er Ihnen nichts von Mulder's Tot gesagt hat. Genauso wie Follmer und ich. SCULLY: Sie nennen es Schutz. Ich nenne es eine systematische Strategie des FBI um uns alle auszulöschen. SKINNER: Wenn sie irgendjemanden für irgendetwas im FBI beschuldigen, müssen Sie auch mich beschuldigen. (SCULLY starrt ihn an, dreht sich dann um und geht weg. SKINNER ist um SCULLY am meisten besorgt, als sie auf den Fahrstuhl zuläuft.) SKINNER: Scully, wo wollen Sie hin? SCULLY: Meinen Sohn finden. (SCULLY geht weiter den Flur hinunter. Sie dreht sich nicht zu SKINNER um. Sie zögert kein bisschen mehr.) SCHNITT ZU: SZENE #3: [DOGGETT'S KRANKENHAUSZIMMER] (Ein Monitor mit der Herzfrequenz piepst im Hintergrund. DOGGETT liegt bewusstlos im Krankenhausbett, sein Gesicht ist mit Kratzern durch den Unfall übersäht. REYES steht neben dem Bett und hält seine Hand. Sie sieht DOGGETT an.) (SKINNER öffnet die geschlossene Tür und betritt den Raum.) SKINNER (flüstert): Hi. REYES: Hi. (REYES wendet sich wieder zu DOGGETT.) REYES: Seine Hände sind so kalt. SKINNER: Haben Sie schon mit den Ärzten gesprochen? REYES: Die sagen, die gute Nachricht ist, dass sein Gehirn ist nicht geschwollen, doch sie befürchten, dass er vielleicht nie wieder aufwachen wird. (REYES fühlt sich sehr emotional.) REYES: Ob er uns hören kann? SKINNER: Es gab Soldaten in Vietnam ... die schon verstümmelt waren ... und ich hielt deren Hände, genauso wie Sie jetzt. Ich sagte, dass alles okay wird. REYES: Glauben Sie es hat etwas gebracht? Mit ihnen zu reden? SKINNER: Nun ... ich dachte immer es ist wie ... wie beten. Auch wenn sie es nicht hören können ... Gott kann es. (REYES berücksichtig seine Worte und den Trost, den er ihr gibt. Das Telephon klingelt.) REYES (am Telephon): Hallo. SCULLY (von zu Hause): Wie geht es ihm? REYES: Keine Veränderungen. SCULLY: Ich muss Sie unbedingt sehen, Monica. Sind Sie alleine? REYES: Skinner ist hier bei mir. SCULLY: Ich finde, Skinner muss es nicht wissen. SCHNITT ZU: SZENE #4: [SCULLY'S APARTMENT] (SCULLY öffnet die Tür.) SCULLY: Wir haben sie. REYES: Wen? SCULLY: Die Frau, die William entführt hat. (SCULLY zeigt REYES ein ausgedrucktes Photo der FRAU IM MANTEL. REYES nimmt das Photo von SCULLY und geht in die Wohnung. SCULLY schließt die Tür hinter ihr.) SCULLY: Sie ist ein gesuchter Schwerverbrecher und gehört einem UFO-Kult an, den das FBI überwacht hat. Ich brauche alles, was Sie über sie finden können, Monica, aber seinen sie vorsichtig. (Man hört LANGLY'S Stimme von der Seite. SCULLY dreht sich um. Die LONE GUNMEN sitzen an SCULLY'S Küchentisch. Vor ihnen steht ein Computer. LANGLY sitzt an der Tastatur, rechts neben ihm sitzt BYERS und links neben ihm steht FROHIKE.) REYES: Wenn sie die Frau identifiziert haben, wieso arbeitet das FBI nicht daran? SCULLY: Ich bat sie es dem FBI nicht zu erzählen. (REYES wirkt besorgt.) REYES: Was machen Sie, Dana? SCULLY: Ich versuche meinen Sohn zurück zu bekommen. (SCULLY versteht REYES' Besorgnisse, doch wenn sie dem FBI helfen, bekommt sie ihren Sohn niemals zurück.) FROHIKE: Wir sind drin. LANGLY: Hat jemand daran gezweifelt? BYERS: Das bringt uns wieder ein Stückchen weiter, William zu finden. Langly ist im System. (BYERS hält ein Handy in der Hand.) LANGLY: Ich habe mich in den Hauptcomputer der Telephongesellschaft eingeschleust, um deren Landkarte nach einem Lokalisierungssignal abzuscannen. SCULLY: Byers konnte ein Handy in den Babysitz von William verstecken, kurz bevor er entführt wurde. FROHIKE: Ruf auf dem Handy an und Langly kann durch das Signal den Ort ausmachen. Finde das Handy und du findest das Baby. REYES: Sie meinen, falls der Kidnapper das Handy nicht gefunden hat. (FROHIKE, der eine Wunde an der Stirn hat, starrt REYES an. Er sieht zu BYERS, der das Handy ausprobiert. Auf seinem NOKIA Handy steht "KEIN EMPFANG" und man hört piepsende Töne.) BYERS: Wir versuchen's weiter. (SCULLY lässt die drei Männer weiter versuchen, ihr Baby zu lokalisieren. Sie geht ins Wohnzimmer und sieht nach, ob ihre Waffe geladen ist. REYES folg ihr und sieht ihr zu, doch sie kann nicht länger stillschweigen.) REYES: Es ist total verrückt und das wissen Sie. Die haben schon einmal versagt, Ihr Kind zu schützen. Die werden wieder versagen. SCULLY: Dann muss ich ihn alleine finden. REYES: Sie können das nicht alleine machen. (Sie dreht sich um und sieht REYES an.) SCULLY: Sehen Sie, was für eine Alternative habe ich ... wenn mir das FBI alles tut außer mir erzählt, dass sie glauben mein Sohn sei schon längst tot? BYERS (unterbricht): Wir haben ein Signal ... in Warfordsburg, Pennsylvania, die Hauptstraße runter. SCULLY: Kommen Sie nun mit mir oder muss ich alleine gehen? (SCULLY geht weg und lässt REYES im Wohnzimmer stehen.) SCHNITT ZU: SZENE #5: [WARFORDSBURG, PENNSYLVANIA] (Das Telephon, dass BYERS in WILLIAM'S Sitz versteckt hat, fängt an zu vibrieren. Das grüne Licht ist an und blinkt. WILLIAM ist wach und still und er sieht wie immer süß aus. Die FRAU IM MANTEL hält vor einer VERIZON Telephonzelle. Ihre Windschutzscheibe hat Einschusslöcher.) SCHNITT ZU: SZENE #6: [DIE AUSGRABUNGSSTÄTTE] (Zwei Männer sitzen oben auf dem Raumschiff und probieren eine Einstiegsluke zu öffnen. Ein Mann benutzt das Brecheisen wie eine Art Flaschenöffnen und der andere hält eine große Lampe. Über ihnen steht JOSEPHO. Er kniet und sieht den Männern beim Arbeiten zu. Ein anderes Mitglied des Kults, eine Frau, und andere Leute machen Photos.) (JOSEPHO'S Handy klingelt. Er steht auf, geht von den Männern weg, die das Raumschiff öffnen und geht an sein Handy.) JOSEPHO (am Handy): Haben Sie ihn? FRAU IM MANTEL (übers Telephon): Ja. Er ist in Sicherheit. Wir sind hier. JOSEPHO (übers Handy): Wir müssen nun sehr vorsichtig sein. Ich will, dass Sie bleiben wo Sie jetzt gerade sind. Ich werde jemanden zu Ihnen schicken, einverstanden? FRAU IM MANTEL (in einer Telephonzelle in Pennsylvania): Ja. (Zurück auf der Ausgrabungsstelle: ein leichtes Rumpeln geht vom Raumschiff hinter JOSEPHO aus. Er dreht sich, um zu sehen was los ist. Die obere Hälfte des Raumschiff beginnt sich im Uhrzeigersinn zu drehen - mit den Männern noch im Innern.) KULT-MITGLIED #1: Es bewegt sich! Es bewegt sich! (JOSEPHO und alle anderen wenden sich dem Raumschiff zu. Das Schiff dreht und hebt sich weiterhin. Plötzlich schießen dort wo die Männer stehen Lichtstrahlen aus Löchern in den Himmel. Die beiden Männer schauen überrascht, als sich das Schiff weiterhin um sie herum bewegt. JOSEPHO kniet sich hin, um zu sehen was passiert. Er sieht verwirrt aus.) (Die Kuppel bleibt stehen und eine metallische Ummantelung erscheint plötzlich aus dem Nirgendwo und verschließt die Kuppel. Die zwei Männer sind im Innern gefangen.) (JOSEPHO und die anderen atmen schwer. Die beiden Männer sind dort drin gefangen. JOSEPHO klettert auf die Kuppel des Schiffes. Er schlägt vergeblich auf die metallische Ummantelung, welche die Kuppel umgibt. Er schreit als ihm klar wird, dass zwei seiner Männer im Schiff gefangen sind.) JOSEPHO (er schlägt auf die Metallummantelung): Könnt ihr mich hören? (zu sich selbst) Wir brauchen Werkzeuge. (zu den anderen) Holt ein paar Werkzeuge! Na los, macht schon! SCHNITT ZU: SZENE #7: [NACHT] WARFORDSBURG, PENNSYLVANIA (Es ist Nacht. Ein Auto taucht auf. REYES und SCULLY stürzen aus dem Auto. Sie gehen zu dem alleine stehenden Wagen, den die FRAU IM MANTEL gefahren hat. SCULLY geht zur Fahrerseite und REYES zur Beifahrerseite. SCULLY öffnet mit gezogener Waffe die Autotür.) SCULLY: Ich bin Bundesagentin! (Sie kommen zu spät. Das Auto ist verlasen. Der Babysitz ist noch da, aber leer. SCULLY schlägt frustriert die Tür zu. Sie sieht ein wenig müde und verzweifelt aus. Sie schaut sich um. Das verlassene Auto steht vor drei gut beleuchteten Telephonzellen auf einem großen Parkplatz.) SCHNITT ZU: SZENE #8: [ST. MARY MEDICAL CENTER] 10:47 UHR (REYES betritt das Krankenhaus. Sie bleibt an der Station der Krankenschwester stehen, um nach DOGGETT zu fragen. Hinter ihr ist eine Wand, vollbedeckt mit Weihnachtskarten. Die KRANKENSCHWESTER ist da.) REYES: John Doggett ... wo ist er? Er liegt nicht in seinem Bett. (Die KRANKENSCHWESTER sieht auf einige Papiere, die vor ihr liegen.) KRANKENSCHWESTER: Sie haben ihn runter in die Radiologie gebracht, um einen CAT-Scan zu machen. Wollen Sie, dass ich seinem Arzt bescheid sage? REYES: Nein. Nein, ich war nur besorgt. Tut mir leid. (REYES geht weg. Sie sieht ein Schild mit der Aufschrift "KAPELLE" und geht in diese Richtung.) SCHNITT ZU: SZENE #9: [KAPELLE] (REYES betritt die KAPELLE. Es ist ein kleiner Raum mit einem riesigen Glasfenster, das vom Boden bis zur Decke reicht. Außerdem stehen dort noch ein Kreuz/Kruzifix und ein kleiner Tisch/Altar zum Beten. REYES kniet sich davor. Sie sieht nicht sehr tröstlich aus. Sie schaut zu dem gekreuzigten Christus am Kreuz auf, faltet ihre Hände, schließt ihre Augen und beginnt zu beten.) (Die Tür öffnet sich hinter ihr und ein Mann betritt den Raum. REYES Steht auf. Es ist FOLLMER.) REYES: Was? FOLLMER: Nichts. (FOLLMER lächelt. REYES geht auf ihn zu.) FOLLMER: Ich kenne dich nun schon sehr lange und das hier scheint, ähm ... etwas traditionelles für dich zu sein. REYES: Vielleicht... Wenn man verloren ist klopft man an die Tür, wo das Licht brennt. FOLLMER: Hey ... hey ... (FOLLMER sieht ihre Verzweiflung und geht zu ihr, um sie zu halten.) FOLLMER: Ich möchte, dass du weißt, dass ich alles tue um diese Frau zu finden, die das getan hat. Auch wenn wir Leute im FBI haben, die gegen uns arbeiten. (REYES bemerkt, wie FOLLMER häufig Fürwörter verwendet and dass er sich selbst mit "uns" anstatt mit "ihnen" gruppiert. Sie drückt sich von ihm weg und schaut in sein Gesicht. FOLLMER ist nicht glücklich darüber, was er gelernt hat. Noch einmal, er ist der Assistant Director.) FOLLMER: Es war dumm von euch, ihr selber nachzugehen. Wir hätten schon lange vor euch da sein können, Monica. Hätten die Verdächtige schon längst festgenommen. Doch sie ist entkommen. (REYES wundert sich, worauf FOLLMER hinaus will.) REYES: Es ist kompliziert, Brad. Wenn du hierher gekommen bist um mich festzunehmen ... FOLLMER: Nein. Nein. Ich wollte um deine Kooperation bitten. Das Zurückhalten von Informationen schafft eine Atmosphäre von Misstrauen und dann neige ich weniger dazu, dir meine Informationen mitzuteilen. REYES: Was hast du nicht mit mir geteilt? FOLLMER: Der FBI-Agent, der Scully's Baby töten wollte ist aufgewacht. Er möchte uns etwas mitteilen. REYES: Was? FOLLMER: Wir müssen zusammenarbeiten. SCHNITT ZU: SZENE #10: [COMER'S KRANKENHAUSZIMMER] (In COMER'S Zimmer: er ist immer noch bewusstlos und der Beatmungsschlauch steckt in seinem Mund. REYES und FOLLMER betreten den Raum. Sie bemerkt, dass er noch bewusstlos ist.) REYES: Du hast gesagt, er wollte dir etwas mitteilen. Wie ist das möglich? (FOLLMER zieht einen Block unter COMER'S linker Hand hervor.) FOLLMER: Eigentlich hat er es mir nicht gesagt, er hat es aufgeschrieben. REYES: Ich weiß nicht, was das bedeutet. FOLLMER: Ich weiß es leider auch nicht. Aber es bedeutet irgendetwas und ich muss wissen was. (hält einen Stück Paper in der Hand, auf dem "JACKET" [Jacke] steht. Ich glaube, dass COMER Rechtshänder sein muss.) SCHNITT ZU: SZENE #11: [SCULLY'S APARTMENT] (SCULLY'S hält das Stück Paper, auf dem "Jacke" steht, in der Hand und sieht dann REYES an.) SCULLY: Von wem haben Sie das hier? REYES: Sie wissen, was es bedeutet? SCULLY: Robert Comer hat das geschrieben, oder? Der FBI-Agent, der meinen Sohn töten wollte. Wie sind Sie da ran gekommen? REYES: Ich bekam es unter der Bedingung, dass ich das getan habe, was ich von Ihnen gelernt habe. SCULLY: Behalten Sie es. REYES: Was ist es? Was hat es zu bedeuten? SCULLY: Wenn ich es Ihnen nicht erzähle, dann hatten Sie recht, richtig?. Dass heißt, Sie haben absolut nichts von mir gelernt. (REYES nimmt das Stück Papier. SCULLY geht weg.) REYES: Wo wollen Sie hin? SCULLY: Ins Krankenhaus. REYES: Hey, so funktioniert das nicht. (SCULLY dreht sich um zu REYES.) SCULLY: Hören Sie, all das hat begonnen, als dieser Agent dort im Krankenhaus einen Unfall mit seinem Motorrad hatte, als er über die Grenze von Kanada kam. Irgendwie ist er nach Washington gekommen ohne auch nur einen einzigen Kratzer und wollte meinen Sohn töten. Können Sie mir sagen, wie er das gemacht hat? (REYES ist etwas schwer von Begriff.) SCULLY: Ich fand etwa in der Tasche seiner Jacke, die er getragen hat und auf die ich dreimal geschossen habe. REYES: Das Artefakt ... der Teil des Raumschiffs. SCHNITT ZU: SZENE #12: [ST. MARY MEDICAL CENTER] (Nacht. Während die KRANKENSCHWESTER mit zwei FBI-AGENTEN spricht, die wahrscheinlich da sind um COMER zu bewachen, laufen SCULLY und REYES an ihnen vorbei und gehen in COMER'S Zimmer.) (Der Herzmonitor piepst. Er zeigt folgende Werte: die obere Nummer ist auf 122; der Blutdruck ist 160/94 ... und die untere Nummer ist etwas undeutlich zu erkenn - wahrscheinlich ist es eine 90.) (SCULLY sieht zu COMER hinunter. Er ist bewusstlos. REYES sieht ihn ebenfalls an. Dann holt SCULLY das Stückchen Metal vom Raumschiff heraus und hält es über COMER'S Herz. Als sie damit näher heran geht, beschleunigt sich das Piepsen des Monitors. COMER beginnt zu zittern und schüttelt sich. SCULLY schaut auf die Monitore. Sein Puls steigt auf 147; sein Blutdruck auf 192/101 und die letzte Zahl geht langsam runter auf 85.) (REYES beobachtet dies von der Seite. Sie bekommt einen besorgten Gesichtsausdruck, als sie sieht, wie das Stück Metall den komatösen COMERS beeinträchtigt. COMER greift plötzlich nach SCULLY'S Hand - die, in der sich das Metall befindet. Er ist wach und versucht, ihr das Stück Metall aus den Hand zu reißen.) SCULLY: Lassen Sie. REYES: Mein Gott. (SCULLY kämpft mit COMER, der für einen kranken Mann ziemlich fest zugreifen kann. Das bedeutet, dass er eindeutig wieder zu Kräften kommt.) SCULLY: Lassen Sie meine Hand los. (ZU REYES:) Schalten Sie die Monitore ab, oder sie werden bald jemanden alarmieren. (REYES geht an der Seite lang zu den Monitor, der eine 120 erreicht und schaltet ihn aus. (SCULLY kann sich erfolgreich von COMER'S Griff befreien. COMER würgt mit dem Beatmungsschlauch in seiner Luftröhre. Sie muss ihn entfernen, wenn sie will, dass COMER redet. SCULY steckt da Stück Metall wieder in ihre Tasche und zieht den Beatmungsschlauch heraus. REYES schaltet die Monitore aus.) (COMER keucht, als er wieder alleine atmen kann. SCULLY geht näher an ihn heran. Sie wird ihre Antworten von ihm bekommen.) SCULLY: So, jetzt erzählen Sie mir, wer sie beauftragt hat, meinen Sohn zu töten oder ich nehme das Kopfkissen unter ihrem Kopf hervor und es werden die letzten Atemzüge sein, die Sie machen. COMER: Ihr Sohn muss sterben. (SCULLY greift an COMER'S Kehle. REYES hält sie auf.) COMER: Ich bin nicht das, was Sie glauben. Bitte ... bitte ... das FBI hat mich zu einem Mann namens Josepho geschickt, um in seinen Kult zu gelangen, dessen Angehöre glauben, dass eine Alienrasse die Erde beherrschen wird. (COMER schnappt nach Luft.) COMER: Gott hat eines Tages zu Josepho gesprochen, damit er uns Tausende von Meilen nach Norden zu führen, um ein Raumschiff zu finden, das in der Erde vergraben ist. Sie halten ein Stück davon in Ihrer Hand. Josepho glaubt, dieses Schiff sei ein Tempel, in dem die physische Offenbarung Gottes untergebracht ist. SCULLY: Wollen Sie damit sagen, dass Gott Ihnen aufgetragen hat, mein Kind zu töten? COMER: Nein. Josepho hat gesagt, dass Gott ihm von einem Wunderkind erzählt hat. Einem Retter der Zukunft, der von den guten und bösen Mächten begehrt wird. Josepho glaubt, dass Ihr Sohn dieses Kind ist. SCULLY: Und warum will er ihn dann töten? COMER: Das will er nicht. Er will ihn beschützen. Josepho glaubt, dass Ihr Sohn in die Fußstapfen seines Vaters tritt und die Rückkehr der Aliens zu verhindern versucht. Es sei denn, sein Vater würde getötet werden. Das ist die Prophezeiung. REYES: Sie kamen hierher um ihren Sohn zu töten, gegen den Willen dieses Mannes und seinen Kult? Um sie aufzuhalten? Wollen Sie damit sagen, dass sie an die Prophezeiung glauben, aber alleine gehandelt haben? SCULLY: Was er sagen will ist, dass Mulder tot ist. Dass es wahr ist. Dass man ihn getötet hat, um die Prophezeiung zu erfüllen. COMER: Und dass ihr Sohn auch sterben muss. Oder jedermann ... die gesamte Menschheit wird umkommen. Bitte ... bitte ... lassen Sie mich. (COMER greift nach dem Stück Metall von SCULLY. Sie fangen an, darum zu kämpfen.) COMER (fängt an): Bitte. Bitte... (Sie kämpfen um das Metallstückchen. REYES sieht nur zu. Sie werden von der KRANKENSCHWESTER, den beiden FBI-GENTEN und dem ZAHNSTOCHERMANN unterbrochen. COMER konnte das Stück Metall an sich reißen und hält es nun in den Händen. SCULLY schnappt sich eine Decke und bedeckt damit COMER'S Hände und das Metallstückchen.) KRANKENSCHWESTER: Was ist hier los? ZAHNSTOCHERMANN: Was machen Sie hier drin? KRANKENSCHWESTER: Sie haben die Monitore ausgestellt. Sie haben seine Intubation entfernt. ZAHNSTOCHERMANN: Was machen Sie hier? SCULLY: Dieser Patient braucht keine Hilfe. Er kann alleine atmen. ZAHNSTOCHERMANN: Gehen Sie raus. Sie beide. (REYES verlässt das Zimmer. SCULLY schaut hinunter auf COMER.) ZAHNSTOCHERMANN (zu SCULLY): Gehen wir. (SCULLY geht, ohne das Stück Metall mitzunehmen.) ZAHNSTOCHERMANN (zu den beiden Agenten): Holen Sie Follmer und Skinner. (Der ZAHNSTOCHERMANN ist mit der KRANKENSCHWESTER in COMER'S Zimmer. Er schließt die Tür hinter sich. Seine Augen auf COMER gerichtet. COMER atmet. Dieser dreht sich zum ZAHNSTOCHERMANN um.) SCHNITT ZU: SZENE #13: [JOSEPHO'S AUSGRABUNGSSTÄTTE] (JOSEPHO sitzt auf der Mitte der Metallkuppel. Er benutzt irgendetwas ähnliches wie ein Werkzeug, um die Kuppel zu öffnen zu versuchen. Er lässt das Werkzeug frustriert fallen.) JOSEPHO: Es funktioniert nicht. (Hinter ihm kommt die FRAU IM MANTEL, die WILLIAM entführt hat, hereingelaufen. Sie hält WILLIAM, in seine blaue Babydecke gewickelt, in ihrem Armen. JOSEPHO dreht sich zu ihnen um. Er steigt von der Kuppel herunter und vergisst seine Männer.) (Er und alle anderen gehen zu den beiden hin.) JOSEPHO: Ist Ihnen auch niemand gefolgt?? FRAU IM MANTEL: Nein. (Sie ist zuversichtlich. JOSEPHO zieht die Decke von WILLIAM weg, um ihn wie MULDER es in "EXISTENCE [William]" getan hat, anzusehen.) JOSPEHO: Nun ist er sicher. Er ist sicher bei uns. (Die FRAU IM MANTEL sieht zufrieden aus. WILLIAM schreit nicht.) (Hinter ihnen öffnet sich plötzlich die Kuppel von ganz alleine.) (Alle rennen zu der Kuppel. Rauch und/oder Hitze kommt aus der geöffneten Kuppel. JOSEPHO schaut hinein. Er lächelt nicht. Die beiden Männer, die drinnen gefangen waren, kamen bis jetzt noch nicht zum Vorschein. JOSEPHO sieht hinüber zur FRAU IM MANTEL, die WILLIAM im Arm hält. Sie lächelt ebenfalls nicht. Vielleicht schaut JOSEPHO auch zu WILLIAM. Die FRAU IM MANTEL guckt WILIAM an, dieser lächelt. Dann sieht sie wieder hoch zu JOSEPHO, der sich umdreht und die Überreste seiner beiden Männer anguckt.) (Die Männer liegen auf ihren Rücken in einer YING-YANG-Position. Sie sind total verbrannt, entweder durch so etwas wie die radioaktive Strahlung des schwarzen Öls oder der Flammenwerfer der Alienrebellen. Die Mitglieder des Kults versammeln sich in einem Kreis um die geöffnete Kuppel und schauen auf ihre toten Kameraden.) ABBLENDE AUF SCHWARZ. SCENE #14: [COMER'S KRANENHAUSZIMMER] (FOLLMER und SKINNER stürmen durch den Haupteingang des St. Mary's Hospital. Auf dem Flur stehen viele FBI-Agenten in dunklen Anzügen. FOLLMER und SKINNER gehen um die Ecke zu COMER'S Zimmer, in dem der ZAHNSTOCHERMANN und medizinisches Personal sind. Einer überprüft COMER. Der ZAHNSTOCHERMANN geht nach draußen, um mit FOLLMER zu sprechen. SKINNER geht in das Zimmer.) FOLLMER: Wo sind Scully und Reyes? ZAHNSTOCHERMANN: Sie sollten eigentlich hier draußen warten. (SKINNER geht zu COMER'S Bett. Er sieht zu ihm hinunter, wie das medizinische Personal ihn überprüft - oder besser gesagt NICHT überprüft.) FOLLMER (zu SKINNER): Assistant Director ... wir brauchen Scully und Reyes. Sofort. (SKINNER geht aus dem Raum, um nach SCULLY und REYES zu suchen.) SCHNITT ZU: SZENE #15: [KAPELLE] (SCULLY und REYES betreten die leere Krankenhauskapelle. SCULLY bekommt ein wenig Panik und ist durcheinander.) SCULLY: Was werden wir denen erzählen? REYES: Wem? SCULLY: Dem FBI, über Agent Comer. Darüber, was gerade passiert ist und darüber wie er geheilt wurde. (REYES ist ruhig und etwas verwirrt über SCULLY'S Benehmen). REYES: Sagen Sie ihnen einfach die Wahrheit. SCULLY: Die stehen nicht auf unserer Seite. Sie werden die Wahrheit gegen uns benutzen. REYES: Dana, glauben Sie das etwa, was da drin erzählt wurde? Glauben Sie diesem Mann, was er Ihnen erzählt hat? SCULLY: Wieso zweifeln Sie an ihm? Ich meine, nach allem wovon Sie Zeuge wurden. Nachdem Sie das mit meinem Sohn gesehen haben. SCULLY (weinend): Ich meine, dass... dass ist genau das, wovor ich Angst hatte. Dass irgendetwas nicht mit ihm stimmt. Vom ersten Moment an, als ich schwanger wurde. REYES: Ihr Kind ist ein Wunder, Dana. Ich glaube nicht, dass die Dinge, die ich gesehen habe, weniger verwunderlich sind. Aber Ihr Kind ist nichts abscheuliches, das aufhören soll zu existieren. Sie haben mir erzählt, dass auf dem Schiff heilige Schriften von den bedeutendsten Religionen der Welt stehen. Nennen Sie mir eine Religion, die den Tot eines Kindes fordert. Nicht nur von Ihrem Kind, sondern von jedem. Es ist ein Mann, der uns diese Dinge sagt. Wie viele Religionen warnen uns vor falschen Propheten? Vor Menschen, die uns täuschen sollen? REYES: Das einzige, was ich glaube, ist, dass Ihr Sohn noch am Leben ist und wir ihn finden und retten können. Und mit diesem Artefakt in diesem Raum, können wir auch Agent Doggett retten. (SCULLY hört REYES genau zu. Sie ist nun ruhiger, als zu dem Zeitpunkt, als sie die Kapelle betreten hat. SKINNER kommt zur Tür hinein und unterbricht die beiden Frauen.) SKINNER: Sie beiden sollten besser hier verschwinden. Agent Comer ist tot. REYES: Was?! (REYES sieht schockiert aus. Sie setzte ihre Hoffnungen auf dieses Stück Metall, um DOGGETT zu heilen. Sie rennt aus der Kapelle heraus, an SKINNER vorbei. REYES ist auf dem besten Wege, eine FBI-Vertuschung mitzuerleben. SCULLY folgt ihr.) SCHNITT ZU: SZENE #16: [COMER'S KRANKENHAUSZIMMER] (REYES rennt an den FBI-Agenten im Flur vorbei und hält vor COMER'S Bett an. COMER ist tatsächlich tot.) REYES: Dieser Mann war am Leben. (zu der KRANKENSCHWESTER) Sie haben ihn gesehen. (zu FOLLMER) Er war am Leben. (REYES zieht die Decke weg. Sie sucht nach irgendetwas. Das Metallstück vom Raumschiff ist verschwunden.) REYES: Hier war jemand im Zimmer. Wo ist es hin? (Die KRANKENSCHWESTER schüttelt mit dem Kopf. Alle schauen auf REYES.) FOLLMER: Wo ist WAS hin? REYES: Dieser Mann hielt etwas in seiner Hand. Ein kleines Stück Metall. Das, was ihn geheilt hat. Darum konnte er von den Lebenserhaltungen genommen werden. (SKINNER steht an der Tür. Er atmen tief ein und sagt nichts.) KRANKENSCHWESTER: Ein Stück Metall? Ich weiß nicht, wovon sie redet. (REYES geht auf die KRANKENSCHWESTER zu und befragt sie. ) REYES: Wer kam sonst noch in diesen Rum? KRANKENSCHWESTER: Warum fragen Sie mich? REYES: Haben Sie den Raum verlassen? FOLLMER (unterbrechend): Agent Reyes ... REYES: Diese Frau kam hier 'rein und der Mann war am Leben. Er war mehr als das. (REYES zeigt auf COMER.) REYES: Er wurde geheilt. Er wurde ins Leben zurück gebracht. Dieser Mann wurde ermordet, aber nicht von uns. FOLLMER: Agent ... Reyes. REYES (ignoriert FOLLMER): Wer war noch hier drin? (REYES sieht im Raum herum ... auf FOLLMER ... auf die KRANKENSCHWESTER ... auf ... den ZAHNSTOCHERMANN ... ) REYES: Sie waren hier drin. ZAHNSTOCHERMANN: Ich habe Sie hier vorgefunden. REYES: Waren Sie alleine hier drin? War er alleine hier drin? ZAHNSTOCHERMANN: Sie ging, um die Ärzte zu holen. (SKINNER, an der Tür stehend, dreht seinen Kopf zum ZAHNSTOCHERMANN. Er hat einen unlesbaren Blick auf dem Gesicht.) REYES: Durchsuchen Sie diesen Mann. ZAHNSTOCHERMANN: Wonach? FOLLMER: Monica! REYES (zu FOLLMER): Scully hat es gesehen. Frag Agent Scully. (REYES verlässt das Krankenhauszimmer um Scully zu holen, die aber nicht im Flur ist. SKINNER beobachtet REYES.) REYES: Agent Scully ... Wo ist Scully? Agent Scully! (REYES läuft den Flur hinunter.) (SKINNER schaut wieder zum ZAHNSTOCHERMANN. Er erwidert SKINNER'S Blick. Es ist unklar, ob sie miteinander kommunizieren oder nicht.) SCHNITT ZU: SZENE #17: [DOGGETT'S KRANKENHAUSZIMMER] (DOGGETT ist bewusstlos. Es wurde in dem Task Force Treffen gesagt, dass Doggett im Koma liegt. Er hat einen Schlauch an der Nase ohne Ventilator. Er atmet gleichmäßig.) (SCULLY sitzt an DOGGET'S Bett. Ihre Hände sind gefaltet und sie betet. Sie spricht zu DOGGETT. Tränen laufen über ihre Wangen.) SCULLY: Das habe ich nicht gewollt. Alles was verloren ist. Ich wollte Sie niemals einer Gefahr aussetzen - genauso wenig, wie ich sie verlieren wollte. Sie ist um Sie besorgt. Monica ist da draußen um einen Weg zu finden. Und Sie wird Sie nicht aufgeben. DOGGETT: Agent Scully. (DOGGETT'S Augen sind geöffnet.) SCULLY: Agent Doggett. Oh ... DOGGETT: Ich habe jemanden reden gehört. SCULLY: Ja, das war ich. Ich habe mit Ihnen gesprochen. DOGGETT: Nein, das waren nicht Sie. (DOGGETT hat eine Botschaft für sie.) DOGGETT: Sie werden zu Ihnen kommen, aber Sie dürfen denen nicht trauen. Verstehen Sie das? (Die Tür öffnet sich. Es ist REYES. Sie sucht ... ) REYES: Agent Scully. (REYES sieht, dass DOGGETT wach ist.) REYES: Oh, mein Gott. (Dass REYES SCULLY suchen will, hat sie vergessen. Sie konzentriert sich auf DOGGETT. Sie geht auf sein Bett zu und sieht auf ihn hinunter. Er lächelt zu ihr auf.) (SCULLY'S Handy klingelt.) SCULLY (am Handy): Scully. JOSEPHO: Hören Sie gut zu, Agent Scully. (JOSEPHO ist an der Ausgrabungsstelle. Die Mitglieder des Kults stehen um die Hülle des Schiffes, wahrscheinlich noch auf die zwei Toten starrend.) (SCULLY hört stillschweigend an ihrem Handy zu, was JOSEPHO zu sagen hat.) JOSEPHO: Wenn Sie ihren Sohn sehen wollen, dann folgen Sie genau meinen Anweisungen. (REYES dreht sich um und sieht zu SCULLY.) ABBLENDE AUF SCHWARZ. SZENE #18: AUSSERHALB VON CALGARY, CANADA 02:42 UHR (In einem kleinen Restaurant an der Straße wartet SCULLY auf ihren Kontaktmann. Ein Auto fährt vor, der Motor geht aus, eine Autotür wird geöffnet und dann geschlossen. SCULLY wartet drinnen ruhig und alleine. Sie seufzt. Sie muss schon lange Zeit hier warten. JOSEPHO kommt herein. Er setzt sich SCULLY gegenüber. Er faltet seine Hände vor sich.) JOSEPHO: Entschuldigen Sie, dass ich Sie warten ließ, aber ich musste sicher gehen, dass Sie alleine sind. Ich möchte nur diesen Jungen vor denen beschützen, die ihn verletzen wollten. er ist ein ganz besonderer Junge. SCULLY: Ich bin hierher gekommen um ihn wieder mitzunehmen. JOSPEHO: "Und siehe, ein Sturmwind kam von Norden her, umgeben von einem hellen Schein. Und aus seiner Mitte hervor erschien die Gestalt von vier lebenden Wesen und sie hatten die Gestalt eines Menschen." Das sagt die Bibel. Kennen Sie das? SCULLY: "Ephesians." [Bemerkung: Diese Passage ist aus dem Buch Ezechiel, 1:4-5. Die komplette (und richtigere) Passage lautet: "Und ich sah: Und siehe, ein Sturmwind kam von Norden her, eine große Wolke und ein Feuer, das hin- und herzuckte, umgeben von einem hellen Schein. Und aus seiner Mitte, aus der Mitte des Feuers, strahlte es wie der Anblick von glänzendem Metall. Und aus seiner Mitte hervor erschien die Gestalt von vier lebenden Wesen; und dies war ihr Aussehen: die Gestalt eines Menschen hatten sie." -Ezechiel, 1:4-5] JOSEPHO: Die Bibel ... beschreibt Riesen, die über die Erde wandeln. Wer würde das glauben? Nur die Gläubigen und wir, die sie gesehen haben. Diese ... Supersoldaten. Die wahren Söhne Gottes. SCULLY: Ich will meinen Sohn sehen. JOSEPHO: Sie kämpfen darum, zu glauben. Es ist einfach unglaublich, doch Ihr Sohn wird diese Alienrasse anführen. Er wurde hierher gebracht, um anzuführen. (JOSEPHO schweigt kurz. Er trifft eine Entscheidung.) JOSPEHO: Ich werde Sie zu ihrem Sohn bringen. Nachdem Sie etwas für mich getan haben. Nachdem Sie etwas gebracht haben, das ich brauche. Die Bestätigung für Mulder's Tot. (Dies macht keinen Sinn für SCULLY.) SCULLY: Sie haben Mulder getötet. JOSEPHO: Nein. Ich glaubte, er sei tot ... doch nun bezweifle ich es. Denn wenn er noch lebt, dann ist er das Einzige, was dem Schicksal Ihres Sohnes im Weg steht. (SCULLY trifft ebenfalls eine Entscheidung. In ihr ist eine feine Äußerung von Vertrauen.) SCULLY: Sie sagten, ich kann meinen Sohn sehen. Sie haben gelogen. JOSEPHO: Wenn Sie den Jungen sehen wollen ... dann bringen Sie mir den Kopf von Fox Mulder. (JOSEPHO sieht SCULLY ernst an, um zu zeigen, dass er es ernst meint. JOSEPHO geht. Er geht nach draußen zu seinem Auto.) (SCULLY wartet. Sie nimmt ihr Handy hervor.) SCULLY (übers Handy): Sind Sie bereit, Monica? REYES: Warten Sie. (Sie schauen zu, wie JOSEPHO'S Truck den Parkplatz des Restaurants verlässt. Die Tür eines Vans öffnet sich und FROHIKE steigt aus.) FROHIKE: Sein Auto hat einen Sender. REYES (übers Handy): Los geht's. (REYES steigt aus dem Van aus und FROHIKE steigt wieder ein. BYERS sitzt hinten drin. Sie schauen zu REYES und SCULLY.) (REYES und SCULLY steigen in ihren Mietwagen und nehmen die Verfolgung von JOSEPHO auf. Diesmal sitzt SCULLY am Steuer. Nachdem REYES eine FBI-Verschwörung miterlebt hat, ist sie sehr kooperativ und unterstützend.) SCHNITT ZU: (JOSEPHO fährt zurück zur Ausgrabungsstätte.) SCHNITT ZU: SZENE #19: [SCULLY'S AUTO] (SCULLY fährt. REYES telephoniert mit den LONE GUNMEN.) REYES (zu SCULLY): Sie sagen, dass er eine ungefähr Meile vor uns ist und vom Highway runterfährt. SCULLY: Was ist mit den Hügeln? Werden wir ihn in den Hügeln verlieren? SCHNITT ZU: SZENE #20: [IN LONE GUNMEN'S VAN] (FROHIKE telephoniert mit dem Handy mit REYES. LANGLY arbeitet am Computer, BYERS sitzt neben ihm. Der Bildschirm ist grün, wie bei Nachsichtgeräten. Das Bild sieht aus wie das, von einem Satelliten aus gesehen. Es bewegt sich ein kleines Dreieck auf dem Bildschirm, welches die Koordinaten von JOSEPHO'S fahrenden Truck anzeigt.) FROHIKE: Yeah, yeah. (LANGLY leuchtet in dem neongrünen Licht. BYERS und LANGLY sehen zu FROHIKE.) FROHIKE: Haben wir ihn noch? LANGLY: Dieser Transponder kann diesen Typen sogar lokalisieren, wenn er unter Wasser nach Brasilien fährt. (Mit LANGLY'S Worten und in einer "Murphy's Law"-Art, piepst der Computer plötzlich und eine Warnung erscheint: "SIGNAL VERLOREN - letzte bekante Position 51.00 N 115..08?W".) BYERS (erschrocken): Langly. Was ist gerade passiert? (LANGLY drückt einige Tasten und haut frustriert auf die Tastatur des Laptops.) SCHNITT ZU: REYES (im Auto): Wir müssen hier drehen. Ist das richtig? (Zurück im Van der LONE GUNMEN: FROHIKE steckt in der Zwickmühle und weiß nicht genau, was er sagen soll ... ) FROHIKE: Ähm... ja. (FROHIKE trifft eine Entscheidung.) FROHIKE: Drehen Sie. SCHNITT ZU: (Zurück im Auto: SCULLY wendet ... ) SCHNITT ZU: REYES (im Auto zu SCULLY): Ich glaube sie haben das Signal verloren. SCULLY: Dann müssen sie es wiederkriegen. SCHNITT ZU: (LANGLY ist frustriert und schlägt auf seine Laptoptastatur.) LANGLY: Du Stück Scheiße! FROHIKE (noch am Handy): Hey, warum nicht noch lauter? BYERS (beruhigend, wie immer): Sag ihnen, dass wir daran arbeiten. (FROHIKE ist genauso frustriert wie die anderen. Er hat ihnen gesagt, sie sollen umdrehen. Er reicht das Handy weiter zu BYERS.) FROHIKE: Hier, du bist jetzt der Bote. (BYERS hat diesen "nicht in einer Million Jahre"-Blick auf seinem Gesicht.) SCHNITT ZU: SZENE #21: [AUSGRABUNGSSTÄTTE, IM ZELT] (Die Lichtstrahlen aus dem Raumschiff scheinen sehr hell hinauf. Das Raumschiff summt. Die beiden Körper in der Kuppel sind mit einer Art Plastikplane bedeckt. Die Leichen wurden nicht herausgeholt. Vielleicht wollte niemand dort hinein. Der äußere Ring um die Kuppel dreht sich in Uhrzeigerrichtung.) (Man kann über dem Rumpeln des Raumschiffs WILLIAM'S Schreie hören. Die FRAU IM MANTEL hält immer noch WILLIAM im Arm. Er schreit. Sie unternimmt nichts, um ihn zu beruhigen. Sie hält ihn nur im Arm. Sie sieht unbehaglich aus ... als sei ihr alles egal.) (Hinter ihr betritt JOSEPHO das Zelt. Er geht zur FRAU IM MANTEL.) JOSEPHO: Was ist? Was ist passiert? FRAU IM MANTEL: Das Baby fing an zu schreien ... und dann erwachte es einfach. (Von oben sieht man, wie das Licht aus dem Raumschiff immer heller scheint. Alle Mitglieder des Kults stehen um die Kuppel, deren Außenring sich immer noch langsam im Uhrzeigersinn bewegt.) SCHNITT ZU: SZENE #22: [DRAUSSEN VOR DER AUSGRABUNGSSTÄTTE] (SCULLY hält an. Sie und REYES steigen aus. REYES telephoniert immer noch mit den LONE GUNMEN. Die beiden Frauen sind nun am Straßenende angekommen.) REYES: Hey, Jungs, wir haben ihn verloren. Und außerdem ist die Straße hier zuende. ( ... und genauso wie SCULLY in "WITHOUT [Gibson Praise]" nach MULDER gerufen hat, schreit sie nun in der Dunkelheit nach ihrem Sohn.) SCULLY: William? (Etwas entfernt sieht sie die Spitze des Zeltes der Ausgrabungsstätte.) SCULLY: William! (Sie weiß, dass ihr Sohn hier ist. SCULLY rennt in Richtung des Zeltes.) SCHNITT ZU: [IM INNERN DES ZELTES] (William schreit immer noch.) (Das Schiff klappert. Die Lichtstrahlen aus dem innern des Raumschiffs scheinen immer noch in den Himmel. JOSEPHO sieht sich um. Die FRAU IM MANTEL, die WILLIAM hält, steht neben ihm.) (Das Zentrum des Raumschiffes, aus dem die Lichtstrahlen kommen, beginnt sich zu senken. JOSEPHO ist gezwungen, einen näheren Blick darauf zu werfen. Er klettert mutig in die Kuppel, wo die beiden Leichen liegen. Der innere Teil senkt sich immer noch. JOSEPHO steht genau darüber. Die anderen Mitglieder des Kults umkreisen den äußeren Ring der Metallkuppel. WILLIAM'S Schreie übertönen das Rumpeln des Raumschiffes.) (Dann wackelt das Schiff. Jeder, der auf dem Schiff steht, wackelt mit. Der Innenteil des Schiffes hat das Zentrum berührt. Die Lichter gehen aus. ALLE Lichter gehen aus.) (Plötzlich schießt ein kräftiger Lichtstrahl aus dem Zentrum heraus, über das sich JOSEPHO gelehnt hat. Er wird davon heftig getroffen. Es scheint immer weiter direkt durch ihn hindurch. Die Außenlichter des Schiffes gehen ebenfalls an.) (Die FRAU IM MANTEL hält WILLIAM immer noch fest. Alle Lichter am Schiff gehen an. Wir wissen nicht, was für eine 'Art' Licht das ist. Wir wissen nicht, ob das Licht Hitze ausstrahlt. Aber wir wissen, dass es sehr, sehr hell ist.) (Das Schiff beginnt zu wackeln und zu rumpeln. Der Lichtstrahl, der aus dem Zentrum des Schiffes kam, in dem JOSEPHO war, wird größer und füllt nun die gesamte innere Kuppel mit Licht. Die Anhänger des Kults stehen immer noch auf dem Schiff. Die FRAU IM MANTEL hält weiterhin WILLIAM.) (Das Licht, das JOSEPHO getroffen hat, wird stärker, größer und heller.) (WILLIAM'S beißende Schreie können über den Geräuschen des Schiffes gehört werden.) SCHNITT ZU: [AUSSERHALB DES ZELTES] (SCULLY rennt den Hügel hinauf. Sie kann den Lärm des Raumschiffs hören.) SCULLY: William! (Das Licht aus dem Innern des Zeltes wird heller und bricht durch die dünne Zeltdecke. SCULLY und REYES kommen auf der Spitze des Hügels an, genau rechtzeitig, um zu sehen, wie das Raumschiff sich erhebt. Beide bleiben stehen. Sie sehen, wie das Schiff in der Ferne verschwindet. REYES beobachtet das Raumschiff. SCULLY sieht erschrocken zu, wie das brennende Zelt zusammenbricht.) SCULLY: Nein ... (SCULLY und REYES rennen zu der Ruine, die einmal eine Ausgrabungsstätte war. Die verbrannten Überreste des Zeltes wehen und wackeln im Wind. Überall lodern kleine Feuer des übrigen Zeltes. SCULLY und REYES trennen sich, um irgendein Zeichen von WILLIAM zu finden ... um irgendein Lebenszeichen zu finden.) SCULLY: Oh, mein Gott. (Im Zentrum des Zeltes ist ein riesiges Loch. Sie schauen beide in das Loch. Sie laufen an den verbrannten Leichen der Mitglieder des Kults vorbei. Die Körper sind total verkohlt, genauso wie die in Ruskin Dam, El Rico, etc. Diese Szene kommt SCULLY nur allzu bekannt vor.) (Es sind nur Körper von Erwachsenen. Verbrannte Körper von Erwachsenen.) (Beide treffen wieder zusammen. SCULLY schaut zu REYES und dreht sich dann, um zum Loch im Zentrum der Zeltüberreste zu gehen. REYES hält sie auf.) REYES: Dana ... (SCULLY hat einen verlorenen Blick auf ihrem Gesicht. Sie will nicht glauben, dass ihr Sohn tot ist.) (In einiger Entfernung hören sie außer dem Wind noch die gesunden Schreie eines Baby's. Für einen kurzen Moment bleiben die beiden Frauen dort stehen, um herauszufinden, woher das Geräusch kommt.) (SCULLY rennt in Richtung des Zentrums des Kraters und die Schreie werden lauter. Diesmal hält REYES sie nicht auf.) SCULLY: Oh, mein ... (SCULLY arbeitet sich durch den Rauch zu dem Zentrum des Kraters, wo sie WILLIAM findet.) SCULLY: William? (SCULLY greift nach ihm. Er ist immer noch in seine blaue Babydecke gewickelt. Nicht verbrannt. Nicht verletzt. Er sieht gesund aus und schreit heftig. Er ist unglücklich, dass er auf diesem kalten und schmutzigen Boden liegt.) (SCULLY hebt ihn hoch. Sie weint. Er weint. Sie küsst seine Stirn und hält ihn nah an sich.) ÜBERBLENDE ZU: SZENE #23: [ST. MARY MEDICAL CENTER, KAPELLE] (DOGGETT sitzt alleine in der Kapelle. Es ist still im Raum. Er betrachtet das Buntglas und das Kruzifix, des gekreuzigten Christus am Kreuz. REYES betritt den Raum und setzt sich neben DOGGETT. Er sieht sie an.) REYES: Ich kam her, um Sie nach Hause zu fahren. Die haben mir gesagt, dass Sie hier sind. DOGGETT: Ja. (Er schaut wieder zu dem Kreuz.) REYES: Ich bin hierher gekommen und habe für Sie gebetet. DOGGETT: Ja, ich weiß. (REYES sieht DOGGETT an.) DOGGETT: Diese Stimme in meinem Kopf, sie ... sie sprach zu mir und sagte, ich soll aufstehen ... ich soll Scully vor diesem Mann warnen. Was ich meine ist ... haben Sie zu mir gesprochen? REYES: Ich habe nur für Ihr Leben gebetet. (DOGGETT denkt über ihre Worte nach.) SCHNITT ZU: SZENE #24: [KERSH'S BÜRO] FBI HAUPTQUARTIER WASHINGTON, D.C. (KERSH läuft durch sein Büro und trägt einen braunen Aktenordner. Der Aktenordner ist ungekennzeichnet. Hinter ihm taucht plötzlich FOLLMER auf und klopft hastig an KERSH'S Tür, um seine Aufmerksamkeit zu erhalten, bevor er sein Büro betritt. KERSH dreht sich um.) FOLLMER: Ähm, Deputy Director? KERSH: Mr. Follmer. FOLLMER: Sir, es, ähm ... es geht um den Report, den Sie da haben. Die Ermittlung von Agent Comer's Tod. KERSH: Ja? FOLLMER: Wie Sie wissen, hat A.D. Skinner es abgelehnt, ihn zu unterzeichnen, weil er glaubt, dass Agent Comer in seinem Bett ermordet wurde. KERSH: Aber Sie haben ihn unterschrieben, nicht wahr, Mr. Follmer? Sie konnten nichts finden, was diese Behauptung unterstützt. (FOLLMER geht in das Büro davor.) FOLLMER: Nun ... genau das ist es, Sir. Ich habe etwas gefunden. Die Monitore in Agent Comer's Zimmer haben seinen Zustand jede Sekunde aufgezeichnet ... sie zeigen, dass seine Vitalzeichen besser wurden, bevor man ihn von den Geräten getrennt hat. Sie wurden, genauer gesagt ... wieder ganz normal. KERSH: Und Sie haben eine Erklärung dafür, ja? FOLLMER: Nein, Sir, hab' ich nicht. KERSH: Und was wollen Sie nun? FOLLMER: Ich wollte nur meinen Namen davon streichen lassen. KERSH: Wenn Sie nicht so sehr damit beschäftig wären, ständig Ihre Meinungen zu ändern, Mr. Follmer, dann könnten Sie mir vielleicht eine Erklärung geben. Entschuldigen Sie mich. (KERSH geht von FOLLMER weg, der wie gelähmt dasteht, zurück in sein Büro.) (KERSH schließt die Tür hinter sich.) SCHNITT ZU: [IN KERSH'S BÜRO] (KERSH bleibt an der Tür stehen.) KERSH: Ich bin mir sicher, dass Sie eben alles mitgehört haben. (KERSH läuft weiter in seinem Büro. Der ZAHNSTOCHERMANN sitz dort gemütlich.) KERSH: Gratulation -- es sieht nun so aus als sei alles tot, außer dieser Fall. (KERSH händigt dem ZAHNSTOCHERMANN den Aktenordner aus. Dieser öffnet ihn und man sieht den cremefarbenen, mit roten Buchstaben geschriebenen X-File-Ordner. Eine X-Akte. Aktennummer: X280911.) (Er sieht auf zu KERSH. Er ist zuversichtlich.) ZAHNSTOCHERMANN: Ich bin mir sicher, dass ich darauf gut achten werde, Deputy Director. Sehr sicher sogar. (KERSH sieht nicht sehr glücklich aus. Die Kamera zieht von KERSH weg und zeigt langsam den Nacken des ZAHNSTOCHERMANNS, wo man die Standart-Mutation eines Supersoldaten sehen kann ... die kleinen Beulen auf dem Nacken.) ENDE [Captioning sponsored by Fox Broadcasting Company Twentieth Century Fox Television and Toyota. Get the feeling. Captioned by media access group at WGBH access.Wgbh.Org] Für Berichtigungen und bei Ungenauigkeiten kontaktiert: steph@philedom2k.com Transcriptionist: intrepid (intrepidly002@yahoo.com) Deutsche Übersetzung: the method (stepx@gmx.de) TV BEGINNING CREDITS & OS SITE CAST INFORMATION (where available) 9X11: PROVIDENCE #9ABX11 ORIGINAL AIR DATE: 03/10/2002 WRITTEN BY: CHRIS CARTER & FRANK SPOTNITZ DIRECTED BY: CHRIS CARTER TAG LINE: THE TRUTH IS OUT THERE Starring: GILLIAN ANDERSON as Special Agent Dana Scully ROBERT PATRICK as Special Agent John Doggett ANNABETH GISH as Special Agent Monica Reyes MITCH PILEGGI as Assistant Director Walter Skinner Created by Chris Carter Also Starring: JAMES PICKENS, JR. (DD Alvin Kersh) Guest Starring: CARY ELWES (AD Brad Follmer) BRUCE HARWOOD (Byers) TOM BRAIDWOOD (Frohike) DEAN HAGLUND (Langly) NEAL McDONOUGH (Agent Robert David Comer) McNALLY SAGAL (Overcoat Woman or Cult Woman) DENIS FOREST (Josepho) ALAN DALE (Toothpick Man) KERRIE KEANE (Nurse) Music by: MARK SNOW Editor: SCOTT JAMES WALLACE Production Designer: COREY KAPLAN Director of Photography: BILL ROE, ASC Producer: TONY WHARMBY Producer: HARRY V. BRING Supervising Producer: DAVID AMANN Supervising Producer: PAUL RABWIN Co-Executive Producer: KIM MANNERS Co-Executive Producer: MICHELLE MacLAREN Executive Producer: JOHN SHIBAN Executive Producer: VINCE GILLIGAN Executive Producer: FRANK SPOTNITZ Written by: CHRIS CARTER & FRANK SPOTNITZ Directed by: CHRIS CARTER ========================== TELEVISION ENDING CREDITS ========================== Executive Producer: CHRIS CARTER Ten Thirteen Productions (in associate with) 20th Century Fox Television (a news corporation company) Associate Producer: DENISE PLEUNE Executive Story editor: STEVEN MAEDA Story Editor: THOMAS SCHNAUZ Co-Starring: Injured Soldier: JAMIE MCSHANE Soldier #1: BRIAN MORRI Soldier #2: CHRISTIAN HASTINGS Cult Man: BRAD KALAS Cult Man #2: KEVIN McCORKLE Baby William: JAMES RIKER Baby William: TRAVIS RIKER Casting by: RICK MILLIKAN, C.S.A. Unit Production Manager / Co-Producer: TIM SILVER First Assistant Director: BARRY K. THOMAS Second Assistant Director: NINA JACK Visual Effects Producer: MAT BECK Art Directors: SANDY GETZLER / PHIL DAGORT Set Decorator: TIM STEPECK Assistant Set Decorator: RON FRANCO Leadman: DAVE NAPOLI Script Supervisor: CAROL BANKER Gaffer: JONO KOUZOUYAN Key grip: TOM DOHERTY Special Effects: KELLY KERBY Stunt Coordinator: DANNY WESELIS Visual Effects Supervisor: JOHN WASH Make-up Department Head & Special Make-up: CHERI MONTESANTO-MEDCALF Special Make-up: MATTHEW W. MUNGLE Hair Department Head: DENA GREEN Make-up for ms. Anderson: LAVERNE MUNROE Costumer for Ms. Anderson: NADINE HADERS Costume Designer: LUELLYN HARPER THOMAS Costumer Supervisors: ROBERT JACOBS / JENNIFER SOULAGES Property Master: TOM DAY Camera Operator: JIM ETHERIDGE Steadicam Operator: STEPHEN COLLINS Location Managers: ILT JONES / MAC GORDON / MICHELLE LATHAM Transportation Coordinator: STEVE DUNCAN Construction Coordinator: DUKE TOMASICK Sound Mixer: STEVE CANTAMESSA Military Consultant: KRISTIAN SORENSEN Production Accountant: NANCI ETCHELLS Production Coordinator: JASON A. SCHOMAS Script Coordinator: MICHAEL DALEY Researcher: KATRINA CABRERA ORTEGA Writers' Assistant: GABE ROTTER Post Production Coordinator: JASON HARKINS Original Casting by: RANDY STONE, C.S.A. Casting Associate: KIMBERLY NORDLINGER Casting Assistant: ELISHA GRUER Extras Casting: CENTRAL CASTING & CENEX Second Unit Director of Photography: BOB LABONGE First Assistant Director: XOCHI BLYMYER Second Assistant Director: STACI LAMKIN BOGGERI Gaffer: DON BIXBY Key Grip: JOEY KRAFT Assistant Editors: JEFF CAHN / DEBORAH CHALEW Scoring Mixer: LAROLD REBHUN Music Editor: JEFF CHARBONNEAU DaVinci Colorist: ANTHONY R. SMITH Dallies Colorist: PETER RITTER On-Line Editors: KIP GIBSON / MARTY ROSENSTOCK Post Production Sound: WEST PRODUCTIONS, INC. Sound Supervisors: HARRY ANDRONIS Re-Recording Mixers: DAVE WEST / HARRY ANDRONIS / BRIAN HARMAN Vice-President, Ten Thirteen: MARY ASTADOURIAN Office Manager, Ten Thirteen: JANA FAIN Assistant to Chris Carter: BRAD FOLLMER Assistants to the Producers: SANDRA TRIPICCHIO / GENNIFER HUTCHISON / BLAKE MCCORMICK / GINGER WADLEY / STEPHANIE M. HERRERA Main Title Design by IMAGINARY FORCES Original Main Title Concept by: CASTLE / BRYANT / JOHNSEN Processing by DELUXE LABS Telecine & Electronic Assembly by HOLLYWOOD DIGITALPresented in DOLBY SURROUND where available Camera Systems by PANAVISION This production has not been approved, endorsed, or authorized by the Federal Bureau of Investigation. Copyright (c) 2002 Twentieth Century Fox Film Corporation All rights reserved #9ABX11 Twentieth Century Fox Film Corporation is the author of this motion picture for purposes of copyright and other laws. The characters and events depicted in this photoplay are fictitious. Any similarity in actual persons, living or dead, is purely coincidental. Ownership of this motion picture is protected by copyright and other applicable laws, and any other unauthorized duplication, distribution or exhibition of this motion picture could result in criminal prosecution as well as civil liability. Dated: 03/24/2002 ~lky