Provenance (9X10) Übersetzung Original Transcript by: Intrepid intrepidly002@yahoo.com Translation by: Monika Götte mgoette@bluewin.ch for The X Net http://www.txf.net/ All rights reserved. Disclaimer: The X-Files and all its characters and episodes are owned by FOX, Chris Carter, and Ten Thirteen Productions. This transcript was made without their permission and it is absolutely forbidden to use it for commercial again. Please let me know if you catch any inaccuracies. If you would like to use this transcript on your site, please let me know, so I can visit the site. I do ask that the transcript and all names and disclaimers be left intact. Believe it or not, this is hard work both or the transcriptor and his/her VCR. Feel free to add on your own disclaimer for your particular site. SPRECHER: Früher in AKTE X: [aus ARTEFAKTE (6X22): DR. MERKMALLEN sitzt an seinem Schreibtisch, zwei Stücke eines metallischen Artefaktes in der Hand haltend. Er setzt die beiden Stücke wie zwei Puzzleteile zusammen, und das nun zu einem gewordenen Stück fliegt aus seinen Händen durch den Raum, und schleudert sich selbst in die Bibel.] [aus ARTEFAKTE (6X22): SCULLY kniet am Strand im Sand, den Sand von der metallenen Oberfläche eines vergrabenen UFOs wegputzend.] [aus ARTEFAKTE (6X22): SCULLY ist im Zelt und setzt die Abdrücke wie ein riesiges Puzzle zusammen.] SCULLY: Das Schiff scheint mit Symbolen bedeckt zu sein, die ich jetzt verstehe, sind Teil einer komplexen Kommunikation. AMINA NGEBE: Es ist das Wort Gottes. [aus EXISTENCE (WILLIAM) (8X21): WILLIAM ist in einige Laken gehüllt (SCULLY hält ihn) und MULDER schiebt die Tücher ein wenig von seinem Gesicht weg, um ihn besser sehen zu können. ] SCULLY: Die wollen mein Baby. Warum? [aus NOTHING IMPORTANT HAPPENED TODAY (9X01) : DOGGETT spricht mit SCULLY. ] DOGGETT: Ihre Schwangerschaft war das Resultat eines Klon-Experiments der Regierung, die versuchten, einen Supersoldaten zu kreieren. [aus TRUST NO 1 (9X08): Der NSA Mann spricht.] [aus NOTHING IMPORTANT HAPPENED TODAY (9X01): SCULLY sieh das Mobile über WILLIAM'S Bettchen drehen. WILLIAM weint, SCULLY sieht unglücklich aus. ] DER NSA MANN: Sie sahen ihren Sohn das Mobile über seiner Krippe bewegen. Er wirbelte es mit seinen Gedanken umher. [aus TRUST NO 1 (9X08): SCULLY tippt das E-Mail für MULDER. Sie dreht sich um und schaut zu WILLIAM. Die Kamera zeit WILLIAM.] SCULLY: Ich habe Angst um Dich, Mulder, und um William ... [das Bild wird schwarz] SZENE #1: [NACHT] U.S. - KANADISCHE GRENZE BURKE COUNTY, NORTH DAKOTA ( Zwei Offiziere der U.S. Grenzpatrouille sitzen im dunkeln in ihrem Auto. Die andauernd gestörte Radio Übertragung bricht die Stille der Nacht. ) RADIO DISPATCHER: Hier spricht Sektor Station zu Gruppe eins. Gruppe eins, bitte melden. FAHRER: Gruppe eins meldet sich. Kein Verkehr oder ungewöhnliche Aktivitäten, Sektor Station. PASSAGIER (AGENT DALEY): Sag ihr, dass mein Arsch am gefrieren ist und ich brauche unbedingt jemanden hier draussen für meine Blutzirkulation. FAHRER: Sektor Station, Agent Daley hier hat einen ganz besonderes Anliegen. (AGENT DALEY dreht sich zu seinem Partner um und starrt ihn an. Sein Partner grinst und gibt ihm das Mikrophon.) FAHRER: Das Mikrophon ist aus Mann. PASSAGIER (AGENT DALEY): Erschreck mich nicht so Mann. FAHRER: Ach komm schon! Das hält Dich wach, nicht wahr? PASSAGIER (AGENT DALEY): Ja. (Er hört nicht mehr richtig zu.) (AGENT DALEY schaut durch sein Nachtsichtgerät in die Ferne, wo er Bewegungen wahrnimmt. PASSAGIER (AGENT DALEY): Da bewegt sich was. FAHRER: Wo? (AGENT DALEY gibt das Nachtsichtgerät dem FAHRER rüber.) AGENT DALEY: Es kommt rechts durch die Bäume. Geradeaus. Siehst Du es? FAHRER: Ich habe es! (Die beiden Offiziere starten ihren SUV und folgen dem einzelnen Fahrer auf dem Motorrad. Der Motorradfahrer sieht die Offiziere und fährt davon.) AGENT DALEY: Gruppe eins zu Sektor Station, wir verfolgen einen... einen illegalen Grenzübergänger. (Die Agenten holen den MOTORRADFAHRER schnell ein und fahren fort, ihn zu verfolgen. Mit häufigen Blicken nach hinten gelingt es dem MOTORRADFAHRER genau vor dem Agenten zu sein. Plötzlich dreht das Motorrad von der Strasse ab und fährt ins offene Feld hinaus. Das SUV schafft es aber, dem Motorrad weiter zu folgen. AGENT DALEY: Der Hase rennt in seine Höhle. (Der MOTORRADFAHRER gibt nicht auf und fährt weiter durch das Feld in die Bäume. Die beiden haben jetzt einigen Abstand und schlussendlich stoppt das SUV.) AGENT DALEY: Dies ist das Ende der Strasse, Kumpel. (Der MOTORRADFAHRER blickt zurück und merkt, dass das SUV gestoppt hat. Er fährt weiter über den Hügel und in die Schlucht hinein, wo er auf den Boden aufschlägt.) (Das Motorrad explodiert. Die beiden Agenten steigen aus dem SUV aus und sehen den Schaden weiter vorne. Die beiden Agenten rennen zurück zu ihrem Fahrzeug um Hilfe zu holen. DER MOTORRADFAHRER liegt ausgestreckt inmitten des Schuttes; er bewegt sich nicht mehr. In seiner Nähe liegt sein offener Rucksack, dessen Inhalt herausgefallen ist: Papierblätter mit Durchschlägen von Symbolen.) Tag Line: THE TRUTH IS OUT THERE SZENE #2: [KERSH'S BÜRO] (Direkt ausserhalb von KERSH'S Büro nähert sich Scully dem Schreibtisch seiner Sekretärin.) SCULLY: Agent Scully. Er erwartet mich. KERSH'S SEKRETÄRIN: Gehen Sie rein, Agent Scully. Sie warten schon alle auf Sie. SCULLY: "Sie"? KERSH'S SEKRETÄRIN (nickend): Mm-hmm. SCHNITT ZU: (In KERSH'S Büro sind KERSH selbst mit einigen älteren, im FBI ziemlich hochstehenden Männern, inklusive FOLLMER und SKINNER. Auch dort ist der unbekannte ZAHNSTOCHER-MANN, der in Providence (9X11) ein ganz persönliches Interesse an den geschehenden Ereignissen haben wird. SCULLY bemerkt die versammelte Zuhörerschaft des Treffens. Alle stehen. FOLLMER sitzt.) SCULLY: Tut mir Leid, dass ich Sie habe warten lassen. KERSH: Setzen Sie sich bitte, Agent Scully... SCULLY: Darf ich wissen, um was es geht? KERSH: Setzen Sie sich bitte, Agent Scully. (SCULLY dreht sich um, schliesst die Türe, und setzt sich dann wie verordnet. KERSH bleibt stehen...so wie jedermann ausser FOLLMER, der immer noch sitzt, und zwar genau im Stuhl neben SCULLY, genau vor KERSH'S Schreibtisch.) FOLLMER: Deputy Director Kersh hat Sie heute hierher bestellt, um Ihnen einige Fragen zu stellen, Agent Scully. Es ist alles okay, es sind nur einige... Routinefragen. (SCULLY schaut FOLLMER misstrauisch an, als ihre Augen flüchtig... A.D. SKINNER streifen. Sein Ausdruck ist verunsichernd, weil er nichts aussagt. Absolut nichts darüber, warum er Teil dieses Zusammentreffens ist.) (Ihr Blick schweift zurück zu KERSH, der ihr mit einem gebieterischen Abstand gegenüber. Seine Hände greifen zum Schreibtisch, wo er etwas aufhebt: Ein Beweisbeutel aus Plastik, der eines von den gefalteten Papierstücken enthält, welches wir bei dem Rucksack vom Motorradfahrer gesehen haben. Seine Ecken sind verbrannt, aber die Abdrücke der zahlreichen Symbole sind trotzdem noch sichtbar. KERSH hält den Beutel vor sich hoch. DEPUTY DIRECTOR KERSH: Wissen Sie, was das ist? (SCULLY schaut den Beutel an. Sie erkennt es wieder, doch daran erkennt man nichts in ihrem Gesicht. Alle schauen sie an, und warten auf eine Reaktion ihrerseits. Diese gibt's sie ihnen aber nicht.) SCULLY: Sollte ich? (FOLLMER steht auf. Er nimmt den Beutel von KERSH und reicht ihn SCULLY.) FOLLMER: Es war eine einfache Frage, Agent Scully. Wissen Sie, was das ist? (Sie starrt FOLLMER einen Moment an, fühlt diesen Anflug von Respektlosigkeit. Dann tastet sie das Papier durch den Plastik ab, seine verbrannten Ecken. Die Symbole auf dem Papier sind ihr alle zu vertraut. Sie schaut es an. Sie studiert es. Alles zum Nutzen der Zuschauer im Raum. Der ZAHNSTOCHER-MANN und sein Angestellter hinter ihm haben besonderes Interesse in jegliche Reaktion des Erkennens von SCULLY.) SCULLY: Ich bin nicht sicher. KERSH: Aber Sie haben es vorher schon einmal gesehen. SCULLY: Stehe ich hier unter Verdacht? [(Aus dem Originalskript (aber nicht im TV): KERSH schaut SKINNER jetzt an. Irgendetwas geht zwischen ihnen vor.)] (FOLLMER ist nicht wieder in seinen schwarzen Sessel zurückgesessen. Er steht jetzt wie jeder andere im Raum. Er schaut auf SCULLY hinunter.) FOLLMER: Assistent Director Skinner leitet uns dazu zu glauben, dass Sie fähig wären, dieses Beweisstück zu identifizieren. (SCULLY schaut zu SKINNER. Sein Gesicht ist ausdruckslos.) SCULLY: Und warum das? FOLLMER: Nun, Sie haben mal an den X-Akten gearbeitet. SCULLY: Nun, wenn das eine X-Akte ist, warum fragen Sie nicht jemanden, der an den X-Akten arbeitet? FOLLMER: Weil wir Sie fragen. SCULLY (zu KERSH): Woher haben Sie es? (KERSH hat sich nicht bewegt. Er steht immer noch. Seine Haltung, wie auch immer, ist jetzt weniger widerlich. Er, sowie jeder andere im Raum auch, sieht SCULLY an. Er antwortet ihr automatisch und (so wie wir wissen) ... wahrheitsgemäss.) KERSH: Es wurde während einer illegalen Grenzüberquerung in North Dakota gefunden. Von Kanada in die USA. (SCULLY nickt zu KERSH'S Antwort.) SCULLY (immer noch zu KERSH): Eine illegale Grenzüberquerung von wem? FOLLMER (unterbrechend): Wie ich gesagt habe, wir stellen heute hier die Fragen, Agent Scully. [(Aus dem Originalskript: FOLLMER starrt sie an, es ist ein Kommentar, um die Leute im Raum für sich zugewinnen. Um die Vorgesetzten zu beeindrucken. )] (SCULLY schaut FOLLMER nicht an, es scheint, als ignoriere sie ihn. Ihr Blick ist immer noch auf den DEPUTY DIRECTOR fixiert, der vor ihr steht. Auf FOLLMER'S Wort sagt SCULLY nichts. Jetzt weiss sie, dass sie das hat, was die von ihr wollen. Sie hat die Information, die sie brauchen. Sie bleibt einfach still.) KERSH: Was A.D. FOLLMER sagt, ist, dass Ihre Kooperation für diese Untersuchung ist, Agent Scully. (SCULLY realisiert, dass sie nicht wissen, was sie in ihren Händen halten. Der Trip zu diesem Treffen hat ihr die Möglichkeit gegeben, mehr über die Informationen zu erfahren, die ???????? Sie weiss, dass das FBI eine Menge von exakt denselben Abdrücken von einem ausserirdischen Raumschiff hat, von dem sie nicht wissen, was es bedeutet, aber sie versuchen dessen Geheimnisse zu lüften.) SCULLY: Ich würde bereit sein, zu kooperieren. Ich würde glücklich sein, zu kooperieren. Ich wünschte aber, sie würden mir sagen, wen oder was Sie untersuchen. Während des FADE OUT'S der Szene hören wir das "DING" eins Aufzugs.) SCHNITT ZU: SZENE #3: [DAS KELLER BÜRO] (Die Aufzugsglocke läutet die Ankunft im UNTERGESCHOSS ein. SCULLY steigt aus und bahnt sich entschlossen den Weg zu ihrem alten Büro. Sie sieht nicht sehr glücklich aus. Sie erscheint am Eingang und findet DOGGETT und REYES über irgendetwas diskutierend vor. Sie sehen entspannt aus als ob sie zwischen zwei Fällen wären. SCULLY'S plötzliche Präsenz schreckt sie auf.) SCULLY: Wurden Sie wegen dem Angerufen? Ist A.D. Follmer hier unten gewesen? REYES: Brad Follmer? SCULLY: Ja. Es geht um die X-Akten. REYES: Ich bezweifle, dass Agent Follmer überhaupt weiss, dass wir hier unten sind, Agent Scully. (SCULLY steuert auf den Aktenschrank zu. Sie öffnet ihn, und beginnt in den Akten herumzuwühlen. Sie sucht nach etwas spezifischem.) REYES: Wieso? Was suchen Sie? (SCULLY nimmt eine Akte heraus. Aus dem Inneren der Akte nimmt sie einen Stapel Papier mit Durchschlägen hervor, die vom Raumschiff in THE SIXTH EXTINCTION (TAUSEND STIMMEN; 7X01) & AMOR FATI (BÖSE ZEICHEN; 7X02) gemacht hat. Sie reicht sie DOGGETT.) SCULLY: Diese. (DOGGETT untersucht die Durchschläge.) REYES: Was ist das? SCULLY: Durchläge. Genommen von der Oberflächenstruktur eines Schiffes. DOGGETT: Ein Flugzeug? SCULLY: Ein Raumschiff. Wenn sie das in Ihren Schädel bringen können, Agent Doggett. (DOGGETT seufzt. Er bleibt still. Sie fährt weiter.) SCULLY: Sie wurden von Fischern der Afrikanischen Westküste gefunden. Vor zwei Jahren bin ich dahin gereist, um es zu studieren, und da habe ich diese Abdrücke genommen. DOGGETT: Was hat das mit Follmer zu tun? SCULLY: Diesen morgen wurde ich ins Büro vom Deputy Director gerufen, und man hat mir eine exakte Kopie von diesem Durchschlag gezeigt. Ich wurde von irgendwelchen Vorgesetzten gebeten, sie zu identifizieren. REYES: Und woher haben die sie? SCULLY: Von einem Kerl, der über die North Dakota Grenze von Kanada gekommen ist. Sagen die auf jeden Fall. REYES: Was haben Sie ihnen darüber gesagt? SCULLY: Nichts. REYES: Und was haben Sie uns nicht gesagt? SCULLY: Das sie sehr mächtig sind. DOGGETT: Wir sprechen von Papierstücken mit Symbolen drauf. SCULLY: Es sind nicht nur Symbole, Agent Doggett. Es ist geschrieben. Worte. Mächtige Worte. Und wenn das FBI diese hat, und um ihre Untersuchung darum ein Geheimnis macht, dann haben die sicher auch einen Sinn für seine Macht. (REYES sieht besorgt aus. Sie blickt auf die Durchschläge in ihrer Hand runter, dann blickt sie zu DOGGETT.) SCHNITT ZU: SZENE #4: U.S. - KANADISCHE GRENZE BURKE COUNTY, NORTH DAKOTA (Tag. DOGGETT hält seinen Mietwagen an. Er steigt aus, nimmt seinen Ausweis hervor und zeigt ihn den umherstehenden Agenten. Er sucht das ASAC. Der Platz ist von FBI Agenten besiedelt, die alle FBI Jacken tragen.) DOGGETT (zu niemand spezifischem): Special Agent John Doggett aus Washington. Ich suche den befehlshabenden Agenten hier draussen. (DOGGETT läuft mit seinem Ausweis in der Hand herum.) DOGGETT: Kann mich jemand zum ASAC bringen? (Einer der Agenten deutet zur Seite auf einen Mann, der mit zwei anderen Männern spricht. DOGGETT geht auf die Gestalt zu. Auf dem Weg bemerkt er die Motorradreifenspuren zu seinen Füßen auf dem Boden, die auf Geschwindigkeit und Entfernung hindeuten, mit denen das Motorrad gefahren war, bevor es die Schlucht hinunterstürzte. (Er läuft zum Rand der Schlucht, um die Distanz auszumachen, die das Motorrad hinuntergefallen ist. Unten bemerkt er weiterer FBI Agenten in FBI Jacken. Er schaut sie an und steuert auf sie zu um mit dem ASAC zu sprechen, AD BRAD FOLLMER.) FOLLMER: Agent Doggett ... DOGGETT: Assistent Director. (Lasst die Spiele beginnen.) FOLLMER: Ich habe Sie nicht um Hilfe oder Beistand in diesem Fall gebeten. DOGGETT: Nun, so wie es scheint bin ich der einzige Agent ausserhalb von D.C. den Sie nicht gefragt haben. (DOGGETT und FOLLMER's Augen treffen sich.) DOGGETT: Was ist die grosse Attraktion? (FOLLMER zieht in Betracht, ihm an die Informationen zu lassen. Es würde nichts schaden.) FOLLMER: Letzte Nacht wollte ein Mann illegal die Grenze von Kanada überqueren. Eine Jagd begann, die hier endete. DOGGETT: Wissen Sie etwas über ihn? Über das, was er hier vielleicht getan hat? (FOLLMER hat ein riesiges Grinsen im Gesicht.) FOLLMER: Wir bemühen uns so viel zu erfahren wie nur möglich, Agent Doggett. DOGGETT: Hatte er irgendetwas interessantes bei sich? FOLLMER: Was zum Beispiel? (DOGGETT geht einige Schritte näher zu FOLLMER, so dass sie nicht mehr zu allen anderen reden.) DOGGETT: Ich weiss nicht. Wie, uh ... vielleicht etwas, was Sie in einer X-Akte finden. (FOLLMER ist amüsiert. Er lächelt und schüttelt seinen Kopf. Er denkt, dass DOGGETT ziemlich falsch liegt.) FOLLMER: Wenn es das ist, wonach Sie suchen, kamen Sie einen langen weg für nichts hierher. (DOGGETT schaut rundherum und deutet auf all die umherstehenden Agenten. Er spricht jetzt leise. FOLLMER schaut ihn nicht an.) DOGGETT: Was ist mit der Kavallerie? (FOLLMER dreht sich um und schaut DOGGETT wieder an. Er versteht nicht, wohin das führen soll.) FOLLMER: Wie bitte? DOGGETT: Eine Menge guter Leute sind hier draussen für etwas unterwegs, was ein toter Mann zu sein scheint. (FOLLMER sagt nichts.) DOGGETT: Hier ist doch jemand umgebracht worden, nicht? (FOLLMER blickt auf sein Gesicht, dass andeutet, dass er denkt, dies sei eine alberne Frage.) FOLLMER: Ein Mann überlebt einen Sturz wie diesen, im Feuer? Nicht sehr wahrscheinlich ... DOGGETT (lauter): Haben Sie eine Leiche? (FOLLMER denkt, dass DOGGETT sich über seine Unfähigkeit im Bezug auf das finden der Leiche des Motorradfahrers lustig macht.) FOLLMER: Das werden wir, Agent Doggett. Wie Sie sagen, ich habe die Kavallerie hier draussen. (DOGGETT merkt, dass FOLLMER keinen Ansatzpunkt hat. Er lächelt.) FOLLMER: Finden Sie das lustig? DOGGETT: Ein toter Mann taucht auf und verschwindet? Passiert jeden Tag, nicht? (FOLLMER ist still.) DOGGETT: Zumindest bei den X-Akten. (DOGGETT will an FOLLMER vorbei. Er wird durch eine Hand vor der Brust gestoppt. Die Samthandschue werden ausgezogen. FOLLMER realisiert, dass mit ihm gespielt wird, und das mag er nicht.) FOLLMER: Vertrauen Sie mir, Mr. Doggett. Das hier hat nichts mit Ihnen zu tun. Nichts mit Ihnen oder mit den X-Akten. (DOGGETT bemerkt eine Drohung wenn er eine hört. Er lächelt nun nicht mehr.) FOLLMER: Stecken Sie ihre Nase in diesen Fall, kann ich ihnen versprechen, dass Sie es bereuen werden. (FOLLMER wendet sich von DOGGETT ab. Er schickt DOGGETT weg. DOGGETT bleibt stehen und sieht FOLLMER für eine Weile an. Dann geht er. Als DOGGETT weggeht, dreht sich FOLLMER nochmals um und sieht ihn an. SCHNITT ZU: (irgendwo auf dem belaubten Boden unten ...beginnen sich die Blätter zu bewegen und eine Hand taucht auf. Sie ist mit Verbrennungen bedeckt. Unter einer Lage von Laub, Zweigen und Ästen liegt der MOTORRADFAHRER oder COMER auf dem Boden. Er hustet und kämpft, um aufzustehen. Von dem, was wir sehen können, ist er mit mehrfachen hochgradigen Verbrennungen an seinem Gesicht und an den Händen bedeckt. Er bringt es fertig, sich selbst aufzurichten. Er fasst in seine Jackentasche und nimmt ein Stück Metall mit Text vom Raumschiff hervor. Seine Hand, die das Metallstück hält heilt alle seine Verbrennungen direkt vor unseren Augen.) SCHNITT ZU: SZENE #5 [MONICA'S WOHNUNG] (Reyes öffnet die Türe. SCULLY kommt rein.) SCULLY: Hi. REYES: Danke fürs kommen. Ich muss mit Ihnen persönlich über das hier sprechen. (REYES sieht besorgt aus. SCULLY ist verwirrt.) SCULLY: Nun, was ist es? SCHNITT ZU: (Beide knien am Boden von REYES' Wohnzimmer. Aktenpapier sind vor ihnen ausgebreitet. Man kann nicht genau sagen, ob die Abdrücke so zusammen liegen wie SCULLY sie in "The Sixth Extinction" (Artefakte) oder ob es nur die Aktenpapiere sind. REYES studiert die Papiere.) (SCULLY erlaubt REYES die Führung dieses Gesprächs zu übernehmen, um herauszufinden, was sie weiss ...was sie verseht.) REYES: Was ich in Ihrem Rapport über diese Durchschläge lesen kann, Dana--da ist was, was ich nicht verstehe. Sie sagen, sie wären von einem Raumschiff genommen worden. Sie bestimmen sie als Worte --Texte. Sie sagten uns nicht, dass Sie wussten, was sie aussagen. (Die Frauen sprechen weich.) SCULLY: Das wenige was ich las, war durch die Hilfe eines Übersetzers. REYES: Aber Sie übersetzten sie als Texte aus der Bibel, dem Koran ... Schriften von Religionen der ganzen Welt. Und auch Wissenschaften. Das Periodensystem der Elemente. SCULLY: Ja. REYES: Und Sie schrieben in Ihren Rapport, das sie Millionen von Jahren alt wären. SCULLY: Basierend auf radiometrischen Lesungen der Fossilien, die auf der Oberfläche des Schiffs verkrustet waren. REYES: Agent Scully, Ich weiss, Ihr Geist wurde offener für diese Dinge ... aber wissen Sie was das ist, was sie da sagen? (SCULLY nickt.) REYES: Wenn es wahr wäre, wären diese Symbole nicht nur Worte... sie wären das echte Wort Gottes auf der Oberfläche eines ausserirdischen Raumschiffes. SCULLY: Es würde bedeuten, dass alles was die Leute glauben ... in Frage gestellt wird. REYES: Und Sie glauben das? SCULLY: Ich habe es nicht geglaubt. Ich meine, ich lehnte es ab, zu glauben. Aber jetzt denke ich... ich denke es könnten Antworten sein. REYES: Antworten auf was? (SCULLY'S Augen füllen sich mit Tränen.) SCULLY: Antworten über meinen Sohn. Ich weiss, wie das tönt. Ich habe niemand andern, dem ich das sagen kann. Dass ich ... irgendwie bestimmt war, sie zu finden. Sie sind für mich bestimmt. REYES: Aber warum würde das FBI sie von Ihnen wegnehmen? Von uns? Und was exakt wollen sie mit ihnen? SCULLY: Das sind Fragen, die ich nicht beantworten kann. SCHNITT ZU: SZENE #6 [SKINNER'S BÜRO] FBI HAUPTQUARTIER WASHINGTON, D.C. (Nacht. SKINNER ist auf dem Weg nach draussen. Er verlässt sein Büro und findet DOGGETT sitzend auf der Couch des Büros seiner Assistentin.) DOGGETT: Haben Sie unsere Bedeutung in diesen Vorgängen vergessen? Oder können Sie nur nicht damit belastet werden? (DOGGETT steht auf.) SKINNER: Verzeihung? DOGGETT: Zurückbeorderungen. Agent Reyes' und meine. Um was zu Hölle nochmals geht's überhaupt? SKINNER: Ich bin daran gebunden, Agent Doggett. Ich habe einfach keine Chance gehabt. DOGGETT: Das ist aber nicht, was Ihre Telefonliste sagt. Ihre Liste sagt, dass Sie auf jeden Anruf geantwortet haben, nur auf unseren nicht. SKINNER: Agent Doggett, lassen Sie mich Sie daran erinnern, wer hier wem die Fragen stellt. DOGGETT: Oh, ich denke, Sie schulden mir eine Antwort, Sir -- und wenn Sie sie nicht mir schulden, dann schulden Sie sie Agent Scully -- betreffend dieser X-Akte, die das FBI hat. Die arbeiten so hart daran, uns von der Untersuchung abzuhalten. SKINNER: Sind Sie bereit für meine Antwort, Agent Doggett? Es ist keine X-Akte. DOGGETT: Und deswegen haben Sie 40 Agenten, die die Kanadische Grenze nach einem toten Mann durchkämmen, der gar nicht tot ist. SKINNER: Sie wissen nicht, über was Sie da reden. DOGGETT: Ich war da draussen. SKINNER: Ohne jegliche Befugnis! DOGGETT: Ich verstehe das nicht -- niemand von uns tut das -- warum Sie denen ihre Geheimnisse hüten ... warum Sie still bleiben. SKINNER: Weil ich Dinge weiss, die Sie nicht wissen, John. Und es ist zu Ihrem eigenen besten. (SKINNER läuft den Flur runter und lässt DOGGETT zurück. DOGGETT bedenkt SKINNER'S Worte und fragt sich, was SKINNER möglicherweise weiss. DOGGETT dreht sich um und schaut zur geschlossenen Tür von SKINNER'S Büro.) SCHNITT ZU: (Ein grosses Zelt in der Mitte eines Feldes. Von innen kommt ein Licht. Über ein dutzend Männer und Frauen arbeiten mit Schubkarren an einer Ausgrabung. Sie haben Schaufeln und sind damit beschäftigt irgendetwas grosses auszugraben.) SCHNITT ZU: SZENE #8: [SKINNER'S BÜRO] (DOGGETT öffnet SKINNER'S Türe. Er geht zielbewusst auf SKINNER'S Schreibtisch zu. Er macht das Licht an und geht zu den Schreibtischschubladen. Er öffnet Schublade um Schublade. Hinten in der letzen Schublade findet er die in Plastik eingeschlossenen Durchschläge. Er nimmt diese raus und legt sie, mit der Absicht sie mitzunehmen, auf den Schreibtisch. Dann dreht er sich zu den Schubladen zurück, um in den Akten zu blättern.] SCHNITT ZU: SZENE #9: [Ausgrabungsstätte] (Kessel sind mit Dreck gefüllt. Kontinuierlich geht die Arbeit weiter. Es ist eine zielstrebige Arbeit. Männer mit kleinen Handschaufeln prüfen den Sand.) (Ganz unten putzt ein Mann Sand mit einem Pinsel von einem langen Metallstück weg. Es ist das Raumschiff. Der Mann heisst JOSEPHO. Die Ausgrabung ist für das Raumschiff. Er steht auf und schaut zum Rumpf des Schiffes. Sie haben definitiv ein Raumschiff gefunden, und sie sind es am ausgraben.] BILDSCHIRM WIRD SCHWARZ SZENE #10: [MONICA'S WOHNUNG] (Nacht. Jemand klopft an der Tür. REYES nimmt ihren roten Bademantel um ihren Schlafanzug zu verdecken und antwortet dem anhaltenden klopfen an der Tür.) REYES: Ja. Wer ist da? DOGGETT: Ich bin es. Mach auf, Monica. (Sie macht das Licht an, öffnet die Tür und DOGGETT kommt rein, einen braunen Aktenordner tragend.) DOGGETT: Ich hab's. REYES: Was hast Du? DOGGETT: Worum die ein Geheimnis machen. Was die Scully nicht sagen wollten. Was sie uns nicht sagen wollten. (Er gibt REYES den Ordner und sie blättert ihn durch.) REYES: Was seh ich mir da an? DOGGETT: Eine Akte über einen Typen, der die Kanadische Grenze gestern überquert hat. (REYES schaut sich die Akte an. Die linke Seite des Aktenordners hat ein grosses Farbfoto von Robert Comer. Die rechte Seite hat die folgende Information. (Federal Bureau of Investigation: Vorläufige Bewerbung für den Posten eines Special Agent) (Bitte mit Maschine oder in schwarzer Druckschrift ausfüllen) (Unter "Lebenslauf": [Voller Name (Nachname, erster Vorname, zweiter Vorname)]: Comer, Robert David; [Letze Collegenote Monat/Jahr]: Polizeiliche Wissenschaft BA, Forensische Wissenschaften BA... [Familienstand]: Ledig; [Geburtsdatum (Monat, Tag, Jahr):] 03/06/65; [Geburtsort]: leer; [Sozialversicherungsnummer: (Angabe freiwillig)]: leer; [gültige Adresse]: 3462 Arman Rd. #302,Baltimore, MD. 21220 [Sind Sie ein CPO?] Nein [Führerscheininhaber?] Ja [Haben Sie im U.S. Militär aktiven Dienst geleistet?] Ja) REYES: Special Agent Robert Comer? DOGGETT: Er ist beim FBI. REYES: I-ich kenne ihn. Ich habe in New Orleans mal mit ihm an einem Fall gearbeitet. Hierarchisch eingestellt -- steif wie ein Stock. DOGGETT: Nun, mit seiner Akte der letzten sechs Monate übereinstimmend, arbeitete er undercover. REYES: Undercover für was? DOGGETT: Wir haben Berge von Papieren zu lesen. Was nicht geschwärzt wurde. (DOGGETT öffnet seine Jacke und nimmt die Beweistasche hervor, die die Durchschläge enthält. Die gleichen Durchschläge, die KERSH SCULLY früher gezeigt hat. Er gibt sie REYES, die sie aufnimmt und anschaut.) DOGGETT: Oh, und, ähm die hier hab ich als Fundsachen. REYES: Hat Agent Skinner sie Dir gegeben? DOGGETT: Ich hab's sozusagen leihweise. REYES: Wir rufen besser Agent Scully an. DOGGETT: Das hab ich bereits. SCHNITT ZU: SZENE #11: JESSUP, MARYLAND 10:20 PM (Nacht. Ein Umzugswagen parkiert. Der Fahrer steigt aus. Im Rückspiegel des Trucks sehen wir COMER, der sich dem Truck von hinten nähert. Er sieht gesund und unverbrannt aus. Er öffnet die Trucktüre und zieht Drähte heraus mit der Absicht, den Wagen kurzzuschliessen. Der Fahrer erscheint hinter ihm durch die geöffnete Trucktür) FAHRER: Hey, brauchst Du Hilfe, Kumpel? (Der FAHRER unterbricht COMER.) FAHRER: Was wär, wenn ich Dir einfach mal raushelfen würde, ja? Ohh! (Der FAHRER will COMER herauszerren. COMER tritt den FAHRER in den Brustkasten, und wirft ihn aus dem Truck. Sie kämpfen. Der Fahrer ist k.o. COMER nimmt die Schlüssel vom FAHRER. Er sucht im Handschuhfach nach einer Karte. Er sucht nach "Georgetown".) [CLOSED-CAPTION: COMER: Georgetown. Georgetown. Georgetown.] (COMER fährt im gestohlenen Truck davon.) SCHNITT ZU: SZENE #12: [SCULLY'S APARTMENT] (Ausserhalb SCULLY'S Fenster sieht es so aus, als wäre es Tag. Das könnte aber falsch sein, vor allem, weil MRS. SCULLY sagt, dass es mitten in der Nacht ist. SCULLY ist am Telefon.) SCULLY (am Telefon): Ich bin schon unterwegs. (SCULLY legt auf. MRS. SCULLY ist da und hält WILLIAM, der noch nicht schläft. Für ein Kind seines Alters sollte er wirklich schon im Bett sein, vor allem, da es mitten in der Nacht ist. WILLIAM scheint, als hätte er Zeit genug. MSR. SCULLY ist im Moment nicht zufrieden mit SCULLY.) SCULLY: Das war nochmals Agent Doggett. Sie warten. Ich muss gehen, Mom. MRS. SCULLY: Es ist mitten in der Nacht, Dana. Ich verstehe nicht, warum das nicht bis morgen warten kann. (SCULLY zieht ihre Jacke an.) SCULLY: Es ist wichtig, Mom. Ich würde nicht gehen, wenn es das nicht wäre. MRS. SCULLY: Ja, ich weiss Dana. Du sagst, es geht um Antworten. SCULLY: Antworten über Willliam, Mom. MRS. SCULLY: Ich weiss, dass Du dir Sorgen um ihn machst...dass es da Dinge über ihn gibt, die Du nicht erklären kannst -- aber auch wenn Du diese Antworten bekommst, was würde es ändern? SCULLY: Mom, er ist mein Kind. MRS. SCULLY: Und Du musst ihn trotz allem lieben und ihn aufziehen. Dana, Gott hat Dir ein Wunder gegeben. Ein Kind das nicht hätte sein sollen. Vielleicht darfst Du es nicht hinterfragen ... einfach in Glauben annehmen. SCULLY: Mom, ich kann das nicht mit Glauben sehen. Ich muss es wissen. Ich muss wissen, ob es wirklich Gott ist, dem ich danken soll. (SCULLY geht.) SCHNITT ZU: SZENE #13 [MONICA'S WOHNUNG] (Aus einer Sicht von oben, sehen wir REYES auf den Knien, die Papiere rund um sie herum ausgebreitet. Sie sieht sich beide Sets der Durchschläge an, die alten und die neuen, verbrannten Durchschläge. Sie vergleicht die beiden Sets mit behandschuhten Händen. DOGGETT steht auf der Seite, und sieht ihr zu.) (Kein klopfen an der Tür. SCULLY kommt rein. Sie läuft in den Raum und sieht die neuen Durchschläge. Die gleichen Papiere, die man ihr in KERSH'S Büro gezeigt hat.) SCULLY: Woher haben Sie die? DOGGETT: Ich hab sie ... und die FBI Akte über den Mann, der sie dabei hatte. Er ist einer von uns -- er arbeitete ganz tief undercover. Er war in einer religiösen Gruppe eingeschleust, eine Art von einer durchgeknallten UFO-Sekte. Ein Fall, von dem sie uns nie erzählt hatten. SCULLY: Wo soll diese Sekte sein? DOGGETT: North Dakota. Und an einem Ort, wo sie nach Kanada verschwinden. Der Agent geht geht mit denen mit. Das FBI hat jeglichen Kontakt mit ihm verloren. SCULLY: Was dachten die denn, was dieser Kerl tat, als er über die die U.S. Grenze gelaufen ist, und diese Durchschläge dabei hatte? DOGGETT: Das FBI denkt, dass er zu dunklen Seite gewechselt ist. Dass er selbst durchgedreht ist. Und das ist das Geheimnis, welches sie vor allen hüten wollen. SCULLY: Das ist es? Das ist das grosse Geheimnis? DOGGETT: Das und ... sie scheinen ihn nicht finden zu können, soweit ich das sehe. (SCULLY zieht das einen Moment in Betracht, lässt es dann aber wieder fallen.) SCULLY: Ich wurde diesen Morgen von einigen ziemlich hohen Tieren des FBI danach gefragt. Nicht über einen FBI Agenten, jedoch über diese Abdrücke. Da muss etwas mehr sein. Es muss so sein. (REYES schaut auf.) REYES: Könnte so sein, Agent Scully. Auch wenn das FBI sich bewusst ist, aber ich bin mir dessen nicht sicher. Wie können sie das sein, ohne Zugang zu Ihren Akten zu haben? SCULLY: Von was reden Sie? REYES: Das Set der Abdrücke, das der Mann über die Grenze geschmuggelt hat, passen nicht zu denen, die Sie genommen haben. SCULLY: Warten Sie eine Sekunde. Wie kann das sein? REYES: Es kann nur sein, dass diese ? UFO Sekte ein zweites Raumschiff gefunden hat. (Das ist keine gute Neuigkeit für die Agenten.) SCHNITT ZU: SZENE #14 [SCULLY'S APARTMENT] (Tag. Aus einem Apartmentfenster, möglicherweise SCULLY'S Apartment, beobachtet jemand MRS. SCULLY, die mit WILLIAM einen Spaziergang macht. Sie ist auf dem Heimweg. WILLIAM ist im Kinderwagen. Derjenige, der MRS. SCULLY beobachtet, überquert die Strasse vor SCULLY'S Apartment.) SCHNITT ZU: (MRS. SCULLY schliesst die Tür auf und stösst den (Kinderwagen) ins Apartment. Sie stösst gegen COMER. Sie keucht.) SCHNITT ZU: (Gerade ausserhalb davon kommt SCULLY nach Hause. Sie steigt aus ihrem Wagen aus, und stellt die Auto-Alarmanalage an. Sie hetzt überhaupt nicht; der Gefahr in der sich ihre Familie befindet unbewusst.) SCHNITT ZU: (SCULLY verlässt das Treppenhaus auf ihrer Etage, nimmt den Wohnungsschlüssel aus ihrer Tasche und bemerkt schliesslich, dass die Tür halb offen ist.) SCHNITT ZU: (Drinnen im Apartment stösst SCULLY die Tür ein bisschen weiter auf.) SCULLY: Mom? (MAGGIE SCULLY kommt aus WILLIAM'S Zimmer herausgeflogen. Sie prallt mit einem lauten Schlag in den Flur. SCULLY eilt zur ihrer Mutter, die an ihrer Lippe und der Stirn Risse hat.) MRS. SCULLY: Er will das Baby töten! (SCULLY schaut auf, zieht ihre Waffe und nähert sich WILLIAM'S Zimmer. Von der leicht geöffneten Türeingang sehen wir WILLIAM in seiner Krippe, er wedelt mit seinen Armen, der offenbar noch am Leben ist, und nicht einmal weint.) (SCULLY betritt vorsichtig den Raum. COMER stösst die Tür auf SCULLY, schlägt die Waffe aus ihren Händen. Dann nimmt er ihre Waffe auf, aber bevor er überhaupt etwas tun kann, greift SCULLY ihn an. Sie gibt ihm eine Menge Schläge bevor er sie einfach überwältigt. Er schlägt sie gegen WILLIAM'S Krippe. WILLIAM beginnt zu weinen.) (SCULLY dreht sich um und attackiert COMER erneut. Dieses mal drückt er sie an die Wand hoch, genau wie es die Polizei tut, um Verbrecher einzuschüchtern. Er hat ihren Arm hinter ihrem Rücken umgedreht.) (WILLIAM weint immer noch.) SCULLY: Nein! Nein! Tun Sie das nicht! Bitte! Tun Sie das nicht! (COMER schafft es, beide Arme von SCULLY hinter ihren Rücken zu bringen. Dann benutzt er diese Hebekraft, um die Tür aufzustossen und wirft Scully raus in den Flur. Er schliesst und verschliesst die Tür hinter ihr.) (Im Flur steht SCULLY auf und beginnt, die Tür mit ihrer Schulter einzuschlagen. WILLIAM'S Weinen wird gehört.) SCULLY (wahnsinnig): Ich werde Sie töten? Ich werde Sie töten, wenn Sie mein Baby anfassen! MRS. SCULLY (von hinten): Dana! (MRS. SCULLY steht in der Türöffnung. Sie hält eine zweite Waffe für SCULLY hoch.) SCHNITT ZU: (COMER nimmt in WILLIAM'S Zimmer ein flaumiges, weisses Kissen zur Hand. Seine Absichten sind klar. Er plant, WILLIAM zu ersticken. Er nähert sich der Krippe. SCULLY berstet durch die Tür. Er dreht sich überrascht um. Das Kissen ist immer noch in seinen Händen. SCULLY feuert drei Schüsse in seinen Unterleib ab. WILLIAM'S Schreie durchdringen immer noch die Luft.) (SCULLY nimmt ihre Augen nicht von COMER weg, bis er vor Schmerzen auf den Boden fällt. WILLLIAM weint in seiner Krippe.) FADE TO BLACK SZENE #15: [SCULLY'S APARTMENT] (DOGGETT und REYES bersten durch das Treppenhaus bis zu SCULLY'S Etage. Sie rennen. SCULLY'S Eingangstür ist halb geöffnet. DOGGETT geht zuerst rein, und REYES tritt nach ihm ein. Sie beiden sehen MRS. SCULLY, die auf dem Boden sitzt, und sich einen Eisbeutel auf den blauen Fleck auf ihrer Stirne hält. DOGGETT und REYES knien beide vor ihr hin.) REYES: Oh mein Gott! DOGGETT (besorgt): Mrs. Scully, sind Sie in Ordnung? (MRS. SCULLY nickt) (SCULLY erscheint aus WILLIAM'S Zimmer, WILLIAM haltend. Er weit nicht mehr, und ist warm angezogen. DOGGETT und REYES drehen sich um, und schauen sie an. SCULLY'S Gesicht ist mit blauen Flecken übersät, sie reibt nervös WILLIAM'S Rücken. Sie sieht völlig erschrocken aus. DOGGETT fühlt dies, seine Besorgnis ist augenscheinlich. Er steht auf und geht auf sie zu. REYES bleibt vor MRS. SCULLY knien.) DOGGETT: Was zur Hölle ist hier passiert? SCULLY: Ich brauche Ihre Hilfe, okay? (SCULLY vermeidet es, auf DOGGETT'S Frage zu antworten. Mit einem flüchtigen Blick sagt sie ihm, dass sie seine Fragen später beantworten wird. Sie sieht stattdessen zur REYES rüber. Er bleibt still.) SCULLY: Agent Reyes, ich brauche Sie, um meine Mutter und das Baby mitzunehmen. Können Sie das tun, Monica? (REYES antwortet ohne zögern.) REYES: Sicher. . (REYES steht auf und SCULLY gibt ihr WILLIAM rüber. Beide gehen an DOGGETT vorbei und zur Tür.) [CLOSED-CAPTION-SCULLY: Danke.] (REYES, MRS. SCULLY und WILLIAM gehen. Nur DOGGETT bleibt. DOGGETT dreht sich zu SCULLY um, um herauszufinden, was passiert ist, als er vom andern Raum das Stöhnen eines Mannes hört.) DOGGETT: Wer ist das? Ist jemand da? (SCULLY sagt kein Wort. Sie öffnet die tür zu WILLIAM'S Zimmer. DOGGETT geht rein und sieht COMER blutend auf dem Boden. SCULLY hat seine Wunde mit Kleidern rund um seine Taille herum verbunden. Beide Kleider sind mit Blut durchnässt. Sein Shirt ist offen, und die Jacke, die er getragen hat, liegt neben ihm auf dem Boden.) DOGGETT: Werden Sie mir jetzt sagen, wer zur Hölle das ist, Dana? SCULLY: Dieser Mann -- dieser FBI Agent -- kam hierher, um mein Baby zu töten. DOGGETT: Sie müssen diesem Mann helfen. SCULLY: Nein, nicht bevor er mir sagt, warum. DOGGETT: Er wird niemandem etwas sagen, wenn Sie ihn nicht in ein Krankenhaus bringen. Dieser Mann verliert schnell Blut. SCULLY (wütend): Ich werde ihn nicht dem FBI übergeben! Ich lasse sie nicht ihre Spur zu diesem da verwischen! (SCULLY kniet sich neben COMER und packt sein Shirt. Sie ist wütend und will eine Antwort von ihm. Sie zieht ihn auf, schüttelt ihn, und brüllt ihre Fragen in sein Ohr.) SCULLY: Warum? (COMER stöhnt leise) SCULLY: Wieso wollen Sie meinen Sohn verletzen? (DOGGETT kann nicht mehr. Er bewegt sich zum nahegelegenen Telefon und nimmt ab. SCULLY dreht sich um, als sie DOGGETT nach dem Telefon greifen hört, und wendet ihre Wut gegen DOGGETT, ihn aufhalten wollend.) SCULLY: Agent Doggett, leben sie das Telefon nieder! Er muss mir antworten! (DOGGETT schaut zu SCULLY. Seine Nachricht ist klar: Sie hat Zeit, ihre Antworten aus COMER herauszubekommen, bis Hilfe da ist. Er beginnt zu wählen.) AGENT COMER: Er mu-muss ... SCULLY: Was? Sagen Sies! (COMER schluckt, seine Lippen sind blutig.) AGENT COMER: Ihr Sohn ... SCULLY: Sagen Sie es? AGENT COMER: ... muss sterben. SCULLY: Warum?! Wer hat Ihnen das gesagt?! (COMER kann nicht mehr sagen. SCULLY beginnt wütend ihn zu schütteln. COMER verliert das Bewusstsein.) SCULLY: Er ist mein Sohn! Er ist mein Sohn!! (COMER'S Augen schliessen sich. Hinter SCULLY hören wir DOGGETT schnell ins Telefon sprechen.) DOGGETT: Ich habe einen medizinischen Notfall, einen Mann in kritischem Zustand in ... SCHNITT ZU: (Das Notfallteam verlässt WILLIAM'S Zimmer mit COMER auf einer Bare. Sie beatmen ihn mit einer Sauerstoffmaske. Im Hausflur gehen sie an DOGGETT und SCULLY vorbei, wobei SCULLY eigenartig ruhig ist, sie kämpft mühsam darum, ihre Gefühle unter Kontrolle zu halten. DOGGETT nähert sich SCULLY und stoppt in geringer Distanz zu ihr.) DOGGETT: Hat dieser Mann irgendeine Art Waffe? (SCULLY antwortet, nickt dann seufzend, als sie sich daran erinnert.) SCULLY (flüstert): Ein Kissen. DOGGETT: Was auch immer ihn hergebracht hat, ich hoffe zu Gott, dass wir es rausfinden. (DOGGETT lässt SCULLY alleine im Flur stehen. Tränen über die namenlose Bedrohung, die ihren Sohn tot sehen will kullern über SCULLY'S Gesicht Sie blickt in den Raum rüber und bemerkt COMER'S Jacke. Da ist überall Blut. Sie nimmt sie auf und durchsucht seine Taschen, wo sie ein metallisches Stück mit fremden Symbolen drauf findet. SCULLY bemerkt dies.) SCHNITT ZU: SZENE #16: [NACHT] CALGARY ALBERTA PROVINCE CANADA (Die Strassen sind dunkel. Es ist früh am morgen. Die frühmorgendliche Ausgabe der SUN hat folgende Überschrift: "Vermisster FBI Agent in Washington erschossen" mit einem grossen Foto von COMER (gleiches Foto wie in der Akte). (Die MANTEL-FRAU aus der Sekte nimmt sich die Zeitung, schaut sich den Titel an, seufzt, zahlt und geht.) SCHNITT ZU: (Der weisse Truck, der zur Sekte gehört fährt auf einem verlassenen Pfad, wo es keine Strasse zum grossen weissen Zelt gibt. Die Ausgrabung innerhalb des weissen Zeltes geht weiter. Die MANTEL-FRAU bewegt sich auf den Schauplatz zu. Sie hält die Zeitung.) SZENE #17: (JOSEPHO sieht die MANTEL-FRAU näher kommen.) JOSEPHO: Was ist? (Sie sagt kein Wort und wirft ihm die Zeitung zu. Er fängt sie und liest die Überschrift. Er seufzt.) JOSEPHO: Das ändert alles. MANTEL-FRAU: Er kann dies alles enthüllen. Er hat Beweise und kann sie zeigen. Was willst Du tun? (Er schaut zurück zur Zeitung nieder und seufzt.) JOSEPHO: Da gibt's nur etwas, was wir tun müssen. (Er schaut sie an. Sie hat die Mitteilung verstanden und geht.) SCHNITT ZU: SZENE #18: FBI HAUPTQUARTIER WASHINGTON, D.C. (Es ist Tag beim FBI-Gebäude. In KERSH'S Büro drin öffnet FOLLMER die Tür.) FOLLMER: Agent Scully, Agent Doggett. (Beide, SCULLY und DOGGETT, gehen rein SCULLY war vorher schon mal drinnen. DOGGETT läuft hinter ihr hinein. SKINNER steht am Fenster. KERSH sitzt hinter seinem Schreibtisch. Der ZAHNSTOCHER-MANN (ja, mit einem Zahnstocher in seinem Mund) ist auch da.) FOLLMER: Würden Sie beide sich bitte setzen. (Sie laufen ins Büro rein und stoppen vor KERSH'S Schreibtisch.) SCULLY: Das ist bloss wieder ein weiteres Verhör, das ich durchstehen muss. (DOGGETT seufzt. Er bleibt still.) KERSH: Agent Scully, ein Mann wurde in Ihrem Apartment erschossen. Ein FBI Agent. SCULLY: Er hat versucht, meinen Sohn zu töten. KERSH: Das steht hier nicht zur Diskussion. Er wird eine Untersuchung geben. SCULLY (wütend): Eine weitere geheime Untersuchung oder eine, wo ich eine Warnung bekomme, dass das Leben meiner Familie in Gefahr ist? (DOGGETT ist über SCULLY'S Ausbruch überrascht. Er schaut vorwurfsvoll zu SKINNER, möglicherweise seine spätnächtliche Unterhaltung mit ihm zurückrufend. SKINNER bleibt still und erwidert den Blick.) FOLLMER: Es würde und helfen, Ihnen zu helfen, wenn Sie uns irgendetwas darüber sagen können, was der mann zu Ihnen gesagt hat. (DOGGETT schaut immer noch zu SKINNER.) DOGGETT: Ich würde ihm nichts sagen, nicht bevor sie Ihnen erklären,warum in diesem Fall alles streng geheim ist, warum diese Doppeldeutigkeit -- die gezierten Worte von Mr. Follmer -- ich selbst will nämlich auch Antworten. (DOGGETT wechselt den Blick zu AD FOLLMER, möglicherweise seine Tatort-Konversation mit ihm zurückrufend. Dann schaut er zu KERSH.) KERSH: Den Mann, den Sie erschossen haben, arbeitete undercover, wie sie bereits herausgefunden haben, was auch immer "unethisch, " heisst. Sein Auftrag war es, sich in eine religiöse Sekte einzuschleusen. Eine Sekte, die von einem ehemaligen Militär Officer geleitet wird. Einem, nach allen Quellen zufolge, sehr gefährlichen Mann, der auch an sehr gefährliche Ideen geglaubt hat ... über Aliens. SCULLY: Und warum hat man mir das nicht gesagt? Warum nicht Agent Doggett? Warum nicht Agent Reyes? Warum war das keine X-Akte? SKINNER (ruhig): Ich habe sie gebeten, jemand anderen an diesen Fall zu lassen, weil ich angst hatte, dass Sie nach all dem, was Sie durchgemacht haben, daran zerbrechen könnten. (DOGGETT sieht nun SKINNER an und fragt sich, was sie wissen und immer noch nicht sagen.) SCULLY: Wovon sprechen Sie? (KERSH schaut zu SKINNER. Ein Blick kursiert zwischen ihnen. Eine stille Zustimmung, um diese Information mit ihnen zu teilen.) KERSH: Agent Comer -- unser undercover-Mann -- wurde gesandt um sich in die Sekte einzuschleusen ... basierend auf eine gewissen Anzahl von ... Spuren. SCULLY: Was für Spuren? Spuren zu wem? Zu mir, meinem Kind... FOLLMER: Spuren ... zu Agent Mulder's Leben. (DOGGETT setzt alle Informationen zusammen und bleibt still.) SCULLY: Das ist es, worum es geht? Und warum Liesen Sie mich herkommen und zeigten mir diese Abdrücke? Ich verstehe das nicht. (SCULLY schaut zu FOLLMER. FOLLMER schluckt. Niemand sonst redet.) FOLLMER: Bevor wir jeglichen Kontakte mit unserem undercover Agenten verloren haben, hat er uns eine Mitteilung gesendet. Eine Mitteilung die wir zu bestätigen versucht haben, dass uh... (FOLLMER schluckt. SCULLY sieht ihn an und wartet, bis er fertig ist.) FOLLMER (sachte): ... dass Mulder schon tot sei. (SCULLY schaut zu FOLLMER und versucht zu beurteilen, ob seine Bemerkung der Wahrheit entspricht. Sie mag das was sie sieht gar nicht. FOLLMER hält ihren Blick. SCULLY sieht rüber zu KERSH, dessen gesamte Haltung voller Sorgen ist. Auch er kann ihren Blick nicht halten. SKINNER kann SCULLY fast nicht anschauen. DOGGETT hat nichts als Mitgefühl, für das was er als die Wahrheit betrachtet.) (SCULLY hat genug. Sie dreht sich um, um das Büro zu verlassen. Es ist unsicher ob sie es auch glaubt. DOGGETT sieht zu ihr, als sie den Raum verlässt. Die Tür schliesst sich hinter ihr.) SCHNITT ZU: SZENE #19: [SCULLY'S APARTMENT] (Eine weisse Tür wird aufgeschlossen und geöffnet, um den Blick auf REYES und WILLIAM freizugeben, REYES lächelt. SCULLY ist im Apartment und REYES hält WILLIAM. Sie gibt ihn ihr.) REYES (lächelnd): Hier ist Deine Mami. SCULLY (zu WILLIAM): Hi Liebling. (SCULLY hält WILLIAM ganz nahe. Sie küsst ihn. Sie hat sich nicht bewegt. Sie ist sehr traurig.) REYES: Dana, was ist los? (WILLIAM macht ein kleines Geräusch, als ob er zu weinen anfangen würde. SCULLY wendet sich von REYES ab und bewegt sich weiter in ihr Apartment rein. REYES folgt ihr. Sie zieht ihren Mantel aus und schliesst die Tür.) SCHNITT ZU: (WILLIAM'S Kinderzimmer. SCULLY läuft in WILLIAM'S Kinderzimmer. Sie bewegt sich schnell und ist gelassen ruhig. REYES flogt dicht hinter ihr. Etwas ist ziemlich verkehrt.) REYES: Was ist passiert? (SCULLY kann sich gerade noch zusammennehmen. Sie hält WILLIAM nahe und küsst ihn immer und immer wieder, hoffend, Behaglichkeit zu finden, in dem sie ihn tröstet. REYES steht vor SCULLY.) SCULLY (flüsternd zu WILLLIAM): Ist schon gut. REYES (sanft): Sagen Sie mir nur, was lost ist. SCULLY (flüsternd): Es ist Mulder ... (Ein klapperndes Geräusch kommt aus dem nächsten Raum, und erreicht die Aufmerksamkeit der beiden Frauen. SCULLY sieht besorgt aus. Das Klappern wird lauter und aggressiver. SCULLY legt WILLIAM in seine Krippe, während sie und REYES es herausfinden wollen.) SCHNITT ZU: (Im nächsten Raum ist klappert und schüttelt sich sich die oberste Schublade einer Kommode. Etwas was drinnen ist, versucht rauszukommen. Das Geräusch wird lauter und lauter.) REYES: Was ist es? SCULLY: Ein Artefakt. Ich habe es von dem Mann, der versucht hat William zu töten. REYES: Okay, aber was zu Hölle ist es? SCULLY: Es ist ein Stück eines Raumschiffes. (REYES sieht plötzlich zu SCULLY.) (Die Schublade klappert lauter und lauter. Das Metallstück will raus. Beide Frauen bewegen sich vorsichtig zur Kommode. SCULLY öffnet die Schublade. Das Metallstück berstet aus und bewegt sich geradeaus zu WILLIAM. Es prallt in die Krippe und stoppt direkt über WILLIAM. Es schwebt da. Es dreht gemächlich im Uhrzeigersinn. SCULLY und REYES hetzen zu WILLIAM'S Zimmer und werden Zeuginnen der Geschehnisse. SCULLY blickt zu REYES rüber, die mit ihr ... sieht was alles passiert.) (SCULLY schaut mir schrecklicher Angst dem zu, was sie sieht.) FADE TO BLACK. SZENE #20: [AUSSERHALB VON SCULLY'S APARTMENTHAUS] (Es ist Nacht. DOGGETT steigt vor SCULLY'S Apartmenthaus aus. REYES trifft ihn an der Tür.) DOGGETT: Wo ist Agent Scully? REYES: Sie ist immer noch oben. Ich möchte mir Dir sprechen, bevor Du sie siehst und sie Dir sagt, passiert ist. DOGGETT: Du sagst, es hat etwas mit dem Kind zu tun. Ein Metallstück, wovon diese Abdrücke genommen wurden. REYES: Ein Stück von diesem Schiff in Kanada. DOGGETT: Ach komm schon, Monica. Du machst einen empörenden Sprung. Du ratest nur, dass es etwas in dieser Art ist. REYES: Es flog durch die Luft zum Baby. Ich sah es. (DOGGETT'S Gesicht nimmt einen besorgen Ausdruck.) DOGGETT: Sag mir nur, dass der Junge okay ist. REYES: Ich denke, Du verstehst nicht. Der Junge hat eine Verbindung mit diesem Ding -- diesem Metallstück. DOGGETT: Du sagst, dieses Kind sein ein Ausserirdischer oder es sozusagen? REYES: Du kannst es glauben, oder nicht, aber der Mann der versucht hat, Scully's Baby zu töten glaubte es ... und so muss auch diese Sekte, mit der er in Verbindung stand mehr als willig sein, für ihren Glauben zu töten. (DOGGETT scheint diese Verworrenheit, wie das alles mit WILLIAM zu tun hat, nicht zu verstehen, aber er erkennt eine gefährliche Situation, wenn er eine sieht. Er bleibt still. SCULLY erscheint an der Haustüre, sie trägt WILLIAM. Sie gibt WILLIAM REYES.) DOGGETT: Wohin gehen wir? SCULLY: Das sag ich Ihnen auf dem Weg. (REYES legt WILLIAM in den Autositz. SCULLY geht ins Auto. DOGGETT schliesst die Autotür hinter ihr. Er schaut auf, und sieht einen stationierten Wagen mit einem Fahrer drinnen, der nahe neben ihnen geparkt ist. Beide schauen für ihn verdächtig aus. Er mag diesen Blick davon nicht.) (DOGGETT reicht REYES die Schlüssel. Er geht, um es herauszufinden.) DOGGETT (zu REYES): Du fährst. REYES: Was ist? (DOGGETT lehnt sich zu SCULLY'S offenem Fenster.) DOGGETT: Ich bin direkt hinter Euch. SCULLY: Was ist? DOGGETT: Vielleicht nichts. (REYES fährt an. Innerhalb des parkierten Wagens sehen wir die MANTEL-FRAU, die ihnen beim abfahren zusieht. DOGGETT ist links dahinter, er steht hinter einem Laternenpfahl. Er macht sich einen zweckmässigen weg zu dem stationierten Wagen. Die MANTEL-FRAU startet den Motor und fährt auf DOGGETT zu.) DOGGETT: Ich bin ein Bundesagent! Halten Sie an! (DOGGETT zieht seine Waffe und feuert einige Schüsse auf sie, ihre Windschutzscheibe zerbricht. Sie stoppt nicht und überfährt ihn. DOGGETT wird über die Motorhaube geschleudert und fällt bewusstlos auf den Bürgersteig. Der Wagen nimmt die Verfolgung von WILLIAM auf.) SCHNITT ZU: SZENE #21: [Unbekannter Weg) (REYES lenkt den Wagen in eine Seitenstrasse, wo der Van der LONE GUNMEN wartet.) REYES: Wen treffen wir? SCULLY: Die einzigen, denen wir noch trauen können. (BYERS, LANGLY & FROHIKE kommen aus dem Van. FROHIKE nimmt WILLIAM aus dem Sitz. WILLIAM weint.) FROHIKE: Hey, kleiner Mann. [CLOSED-CAPTION FROHIKE: Ist schon gut.] (Er gibt WILLIAM LANGLY. FROHIKE dreht sich zurück, um den Baby-Sack zu holen. Er schliesst die Autotür.) LANGLY: Dein Baby ist in guten Händen. (BYERS nimmt den Babysitz. Die LONE GUNMEN wendet sich zu SCULLY. Sie greift zu WILLIAM und spielt mit ihm. WILLIAM weint nicht.) SCULLY: Ich muss wissen, dass Ihr ihn an einen sicheren Ort bringt. Ich muss wissen, dass Ihr ... dass Ihr jede Vorkehrung trefft. BYERS: Wir verstehen. (zu LANGLY) Langly. (LANGLY rennt zurück zum Van, um etwas zu holen.) SCULLY: Jetzt ist es gut möglich, das meine Telefone abgehört werden, und wenn sie abgehört werden, können sie Euch verfolgen. (LANGLY kommt mit einem Plastiksack zurück, den er REYES gibt.) LANGLY: Sechs Mobiltelefone, deren Signale verschlüsselt vermischt sind. Braucht jedes nur einmal, und werft es dann weg. (SCULLY hat ihre Hand immer noch auf WILLIAM'S. Es widerstrebt ihr, ihn gehen zu lassen. Sie schenkt den GUNMEN einen Blick voller Dankbarkeit.) (SCULLY sieht zu WILLIAM nieder und küsst ihn sanft auf seine Braue.) SCULLY (sanft zu WILLIAM): Hey ... es wird alles gut werden. (SCULLY kann sich kaum WILLIAM losreissen. Plötzlich dreht sie sich um und geht zurück zum Wagen FROHIKE stoppt sie mit einigen letzten Worten.) FROHIKE: Was immer Du auch tust, mach Dir keine Sorgen. (SCULLY & REYES fahren los. DIE LONE GUNMEN bleiben da, halten WILLIAM.) SCHNITT ZU: SZENE #22: [AUSSERHALB SCULLY'S APARTMENT] (Sie fahren zurück zu SCULLY'S Apartment, REYES biegt wieder in SCULLY'S Strasse ein. Polizeiwagen-Sirenenlichter zeigen ein dort geschehenes Ereignis an. SCULLY sieht besorgt aus.) SCULLY: Was ist da los? REYES: Ich weiss nicht. (REYES hält den Wagen an. SKINNER spricht mit einer Gruppe Polizeioffiziere. Er sieht sie, und nähert sich dem Auto. REYES steigt aus und hetzt zu SKINNER.) REYES: Was ist passiert? (SKINNER sieht nicht glücklich aus. Er sagt nichts.) REYES: Ist es John? (Irgendwie weiss es REYES. SKINNER dreht sich zur Szene hinter ihm. Ein Notfallteam legen einen Mann auf eine Bare in eine wartende Ambulanz. REYES rennt zu DOGGETT rüber. SKINNER dreht sich zurück zu SCULLY die auch da steht. Sie realisiert plötzlich was passiert sein muss und dass WILLIAM und die LONE GUNMEN in Gefahr sind. Sie geht schnell hinters Steuer.) SKINNER: Agent Scully! Scully! SCULLY: Mein Baby! Die sind hinter meinem Baby her! Ich muss zurück! (SCULLY knallt die Autotür zu, fährt los und lässt SKINNER auf der Strasse stehen.) SCHNITT ZU: SZENE #23: [ZURÜCK BEI DER LONE GUNMEN GASSE] (BYRES ist hinten im Van und kitzelt WILLIAM'S Wange. Es gefällt ihm sichtlich, WILLIAM zum lachen zu bringen. Der Van bahnt sich seinen Weg durch die Gasse. Vor ihnen, den Weg der Gasse versperrend, steht der Wagen der MANTEL-FRAU.) FROHIKE: Was zu Hölle ist das? BYERS (beunruhigt): Was zur Hölle ist was? (Die MANTEL-FRAU hält eine Waffe. Sie feuert einige Male. Die erste Kugel zerbricht ihre Beifahrer-Windschutzscheibe. Mehrere Kugeln später wird der vordere, linke Reifen des Van der LONE GUNMEN getroffen. Der sich bewegende Van prallt in einen nahegelegenen Pfosten. Die MANTEL-FRAU läuft zielstrebig auf die Hinterseite des Vans zu. WILLIAM weint. LANGLY und FROHIKE sind durch die Auswirkung des Crashs betäubt. Sie öffnet die Hintertüre und richtet die Waffe auf BYERS der WILLIAM schützend hält.) (WILLIAM weint.) FORTSETZUNG FOLGT