Trust No 1 (9X08) Übersetzung Original Transcript by: Intrepid intrepidly002@yahoo.com Translation by: Kelly K. BabyOffX@aol.com Revised and changed according to the german broadcast by: 1012x@web.de for The X Net http://www.txf.net/ All rights reserved. Disclaimer: The X-Files and all its characters and episodes are owned by FOX, Chris Carter, and Ten Thirteen Productions. This transcript was made without their permission and it is absolutely forbidden to use it for commercial again. Please let me know if you catch any inaccuracies. If you would like to use this transcript on your site, please let me know, so I can visit the site. I do ask that the transcript and all names and disclaimers be left intact. Believe it or not, this is hard work both or the transcriptor and his/her VCR. Feel free to add on your own disclaimer for your particular site. TRUST NO 1 #9ABX08 ORIGINAL AIR DATE: 01/06/2002 WRITTEN BY: Chris Carter & Frank Spotnitz DIRECTED BY: Tony Wharmby TRANSLATION BY: Kelly K. (BabyOffX@aol.com) < TEASER > SCULLY V.O.: Eines Tages wirst du mich bitten, dir die Wahrheit zu erzählen: über das Wunder deiner Geburt, dir zu erklären, was unerklärlich ist. Und auch wenn ich an diesem Tag vielleicht zögern werde, es gibt eine Antwort, mein Kind, eine heilige, unveränderliche Wahrheit, die du aber nicht selbst herausfinden kannst. Riskiere es, dich auf jemanden einzulassen, der dein vollkommenes Gegenstück ist. Der dich beschützt und auch in Gefahr bringt. Riskiere es, mit diesem anderen zur größen aller Reisen aufzubrechen. Zu einer Suche nach flüchtigen und unberechenbaren Wahrheiten. Wenn du diese Chance eines Tages haben solltest, mein Sohn, dann zögere nicht, sie zu ergreifen. Die Wahrheit ist irgendwo da draußen. Und wenn eines Tages so ein Wunder erlebst, wie ich mit dir, dann wirst du lernen, daß die Wahrheit nicht in der Wissenschaft zu finden ist oder auf einer unsichtbaren höheren Ebene, sondern, indem du in eigenes Herz schaust. Und in diesem Augenblick wirst du gesegnet sein und gestraft. Denn die wahrhaftigsten Wahrheiten sind es, die uns zusammenhalten oder uns zum verzweifeln schmerzhaft voneinander trennen. << TITLE CREDITS >> SZENE 1 (Der Kamera Motor jault. SCULLY geht eine Zugbahnhof Blanke auf und ab. Mehrere Kameras zeigen ihre Bewegungen von verschiedenen Blickwinkeln aus.) SZENE 2 FEDERAL GROUNDS INTERNET CAFE WASHINGTON D.C. (SCULLY schiebt WILLIAMS Kinderwagen in ein Internet Café.) JUNGE FRAU: (Am Tresen, zu einem anderen Kunden) Bitte. (Zu SCULLY) Hallo, einen großen Milchkaffee? SCULLY: Ja, danke. Können Sie das aufwärmen, bitte? (SCULLY setzt sich an den PC und loggt sich ein. Sie wird mit folgendem begrüßt: "Sie haben 5 neue Nachrichten." (1) Nehmen Sie 25 Pfund ab in nur ZWEI WICHEN - Garantiert! (tracy1893@dieters) (2) Sonderangebote zum Reisen! (HotTravelBargains) (3) Haben Sie Ihren alten Job leid? (Sue185@RRS) (4) Angeforderter Nachforschungs Link (drstanton@fbi.gov) (5) Liebste Dana (trust_no1@mail.com) [Das Datum dieser eMail ist 07.01.2002, sie ist adressiert an queequeg0925@hotmail.com] SCULLY V.O.: "Ich habe der Versuchung, mit dir in Kontakt zu treten aus den bekannten Gründen, die du verstehst, widerstanden. Aber um ehrlich zu sein, zehren unerwartete Dimensionen meines neuen Lebens an meiner Entschlossenheit, von der nicht viel übrig ist. Ich bin einsam, Dana und nicht sicher, ob ich weiterhin so leben kann. Ich möchte nach Hause kommen, zu dir und zu William." (SCULLY sieht kurz zu WILLIAM, der zufrieden an seiner Milchflasche nuckelt. Sie ist verwirrt und bemerkt eine andere Frau mit einem Kinderwagen, die das Café betritt.) DIE FRAU (PATTY): Ist ja gut, mein liebster. (SCULLY wischt eine Träne aus ihrem Auge.) SCULLY V.O. (tippt): "Es tut mir sogar körperlich weh, zu lesen was du schreibst. Ich wünschte, du wärst hier und könntest es mir sagen. Auch ich sehne mich danach, dich wiedersehen, aber du bist hier immernoch nicht sicher." (SCULLY hört ein Baby schreiben, und sie merkt, dass es das Baby von der Frau ist, doch die FRAU ist nirgendwo zu sehen. SCULLY sieht sich kurz im Café nach ihr um. Weil sie sie nicht sieht, steht sie auf und geht zum Tresen. Die JUNGE FRAU hinterm Tresen bewegt sich um das Baby zu trösten. SCULLY nähert sich den beiden.) SCULLY: Die Mutter war doch eben noch hier, wo ist sie hin? (Die JUNGE FRAU hinterm Tresen sieht sich um, und bemerkt etwas draußen.) JUNGE FRAU: (zu SCULLY) Da draußen ist sie, glaube ich. (SCULLY sieht nach draußen, und sie DIE FRAU mit einem MANN streiten. DIE FRAU ist ziemlich durcheinander. Sie verlässt den MANN und geht wieder ins Internet Café.) DIE FRAU: Es tut mir Leid. (Zum BABY) Es tut mir Leid. (DIE FRAU, die geweint hat, nimmt den Kinderwagen und geht. SCULLY sieht wie sie geht.) SZENE 3 FBI TREATING ACADEMY QUANTICO, VIRGINIA (SCULLY sitzt in ihrem Büro und liest einen Ausdruck von der eMail die von MULDER geschickt wurde. Sie wird von dem Geräusch unterbrochen als die Tür geöffnet wird. Sie sieht DOGGETT und REYES das vordere Büro betreten, und sie faltet den Ausdruck schnell zusammen und lässt ihn in ihrer Mantel Tasche verschwinden. Die Tür geht auf. DOGGETT und REYES kommen in SCULLYS Büro.) DOGGETT: Können wir Sie kurz sprechen? REYES: Es geht um Agent Mulder. SCULLY: Was ist mit Mulder? DOGGETT: Jemand ist an uns herangetreten, der zum Geheimdienst gehört. Er besteht darauf, mit Fox Mulder zu reden, will aber nicht sagen, wieso. SCULLY: Und wer ist das? REYES: Das wissen wir nicht, weil er seine Spuren verwischt, aber heute hat er mit offenen Karten gespielt. Er sagt, er hätte streng geheime militärische Akten. SCULLY: Akten worüber? DOGGETT: Über diese Biologischen Soldaten, mit denen wir schonmal das Vergnügen hatten: die sogenannten "Super Soldaten", die Mulder´s Leben bedrohen und ihn auf diese Weise zwingen, im Untergrund zu leben. SCULLY: Und was will er von Mulder? DOGGETT: Er will ihm die Namen dieser Super Soldaten geben, Er will sie nur Mulder geben und keinem anderen! (SCULLY beobachtet die beiden.) SCULLY: Auch wenn das eine gute Idee wäre, ich weiß nicht, wo ich ihn anrufen kann. (SCULLY verlässt das Büro und geht zu einer Gruppe von Studenten die vor einem Kadaver stehen.) SCULLY: (Zu Klasse) Entschuldigen Sie bitte. Ich glaube, in der letzte Stunde haben wir über Petechien und den Nachweis des Todes gesprochen.... DOGGETT: Agent Scully. (DOGGETT will nicht locker lassen. SCULLY und er gehen zum Gang raus.) Was machen Sie denn? SCULLY: Ich versuche zu unterrichten. DOGGETT: Verstehen sie nicht, was man uns anbietet? Wenn wir wissen, wer diese Super Soldaten sind, können wir sie verfolgen. Das ist jemand, der uns die Möglichkeit eröffnet, daß Mulder wieder sicher nach Hause kommen kann. SCULLY: Genau das ist aber das Schlüsselwort: "jemand" ... Jemand, den wir alle nicht kennen. DOGGETT: Sie wollen es nicht herausfinden? SCULLY: Ich will auf keinen Fall Agent Mulders Leben noch mehr in Gefahr bringen als es sowieso schon ist. DOGGETT: Wie lange wollen Sie das noch machen? (SCULLY dreht sich um, um zu gehen.) SCULLY: Was machen, Agent Doggett? DOGGETT: Sich weigern, mir zu vertrauen ... oder sonst jemandem. Wie wollen sie ihn sonst zurückbekommen? SZENE 4 [DUNKLE STRASSE AUSSERHALB VON SCULLYS APPARTMENT] (SCULLY fährt nach Hause. Sie hält den Wagen an, steigt aus und will WILLIAM aus dem Rücksitz holen. Sie wird unterbrochen, weil sie hört, wie sich in der Nähe jemand streitet.) MANN AUF DER STRASSE: Das kommt doch überhaupt nicht in Frage ! Hörst Du nicht? FRAU: Laß mich in Ruhe! MANN AUF DER STRASSE: Ich hab gesagt, Du sollst sie in den Wagen setzen, und zwar sofort! FRAU: Das werde ich nicht! MANN AUF DER STRASSE: Ich sags Dir nicht noch einmal! FRAU: Verschwinde! Laß meine Tochter in Ruhe! Hör auf damit! Laß sie in Ruhe! MANN AUF DER STRASSE: Ich nehm sie jetzt mit! FRAU: Nein, was fällt Dir ein? SCULLY: Kann ich ihnen helfen, Ma´am? MANN AUF DER STRASSE: Gib sie her! FRAU: Nein! SCULLY: Hey! FRAU: Nein, Du darfst sie mir nicht wegnehmen! (Der MANN nimmt der FRAU das Baby weg. Er geht zurück zum Auto und setzt es auf den Rücksitz.) SCULLY: Soll ich die Polizei rufen? PATTI: Geh nicht! Bitte! Geh nicht! Bitte! (DER MANN fährt weg.) SCULLY: (seufzt) Ma´am? Kann ich etwas für Sie tun? (Die FRAU dreht sich um, und SCULLY sieht, dass es die gleiche Frau wie aus dem Internet Café ist.) (SCULLY öffnet die Tür zu ihrem Appartment und geht mit WILLIAM auf dem Arm rein. PATTY folgt ihr.) SCULLY: Kommen Sie rein. Das Telefon ist da drüben. PATTI: Ich weiß nicht ob das so eine gute Idee ist, das bei der Polizei zu melden. SCULLY: So, mein Schatz. Sie haben doch...uhm...wohl offensichtlich ein Problem. Ich hab' Sie heute morgen im Internet Café gesehen. Ist er Ihr Ehemann? PATTI: Ja. SCULLY: Schon gut. Ich verstehe Sie. Ich meine... es ist nicht einfach, für ein Kind zu sorgen. PATTI: Sie haben wohl niemanden, oder? SCULLY: Nein. (schaut weg) Aber ich wünschte, ich hätte ihn. PATTI: Vielleicht kommt er zurück. SCULLY: (lächelt schwach) Können Sie irgendwo übernachten? PATTI: Nein. SCULLY: Dann... bringe ich Ihnen jetzt mal eine Decke und was heißes zu Trinken. In Ordnung? PATTI: Dankeschön. SCULLY: Ich heiße übrigens Dana. PATTI: Patti. (sie schütteln sich die Hand) SZENE 5 BETHESDA MARYLAND 21:32 UHR (DOGGETT sitzt in einem Auto und beobachtet das äußere eines Gebäudes. Wir können hören, dass sich jemand dem Auto nähert. REYES steigt ein.) REYES: Was gibs Neues? DOGGETT: Unser Informant hat heute auf meinem Handy angerufen. Ich habe ihn zurückverfolgen lassen. REYES: Haben Sie eine Nummer? DOGGETT: Nein, aber ich kann ungefähr eingrenzen, daß der Anruf aus dieser Gegend gekommen ist. Und das ist das offenbar das einzige bewohnte Gebäude hier. REYES: Wenn unser Informant es ernst meint und das hier Mulders Chance ist, nach Hause zu kommen, (wendet sich zu Dogett) dürfen wir niemand verschrecken. Sonst verspielen wir diese Chance, oder noch schlimmer, wir veschrecken Mulder. (DOGGETT erwägt ihre Worte. Sie bemerken, wie ein Auto vor dem Gebäude, das sie beobachten anhält, DER MANN AUF DER STRASSE steigt aus dem Auto und betritt das Gebäude. DOGGETT will aus dem Auto steigen. REYES hält ihn auf.) REYES: Wo wollen Sie hin? DOGGETT: Ich will mir mal seinen Wagen genauer ansehen. REYES: Wie schon gesagt, wir gefährden dadurch vielleicht Mulders Rückkehr. DOGGETT: Ich laß mich schon nicht erwischen. (DOGGETT steigt aus dem Auto) SZENE 6 [IN DEM GEBÄUDE] (Der MANN betritt den Computerraum.) MANN: Guten Abend. Wie geht´s Ihnen? SHADOWMAN: Gut. Und Ihnen? (Der MANN nickt.) SHADOWMAN: Und Ihrer Frau und dem Kind? MANN: Auch gut. Gut. Alles bestens. (Die Kamera bewegt sich, und zeigt DOGGETT und REYES während sie in das Auto des SHADOWMANS einbrechen.) SZENE 7 [SCULLY AM BAHNHOF] (SCULLY geht am Bahnsteig auf und ab. Die Kamera zeigt, wie SCULLY kurz zu REYES sieht. Die Kamera zeigt REYES. Jetzt sehen wir den MANN VON DER STRASSE auf den Bahnsteig zu gehen.) SZENE 8 5:41 UHR (DOGGETT ist wach und löst das Kreuzworträtsel der Tageszeitung. REYES schläft auf dem Beifahrersitz. DOGGETT sieht hoch, und sieht den MANN aus dem Gebäude kommen.) DOGGETT: Monica, wachen Sie auf. REYES: Was ist? (Sie sehen zu, wie der MANN VON DER STRASSE wegfährt. Sie fahren ihm nach.) SZENE 9 [SCULLYS APPARTMENT] (PATTI liegt auf SCULLYS Couch. Sie ist immer noch wach und sehr nervös. Sie stecht auf, stellt fest dass SCULLY in ihrem Zimmer schläft, stellt das Babyphon AUS und nimmt WILLIAM. SCULLY wird vom Telefon geweckt. Es ist DOGGETT.) SCULLY: Hallo? DOGGETT: Sind Sie schon wach? SCULLY: Ja. Ich hatte nur kurz die Augen zugemacht. Wie spät ist es? DOGGETT: 6 Uhr früh. Wir haben gerade einen Wagen in Ihre Straße verfolgt und gesehen, wie ein Mann in Ihr Haus ging, der offensichtlich nichts bei Ihnen zu suchen hat. (SCULLY hört WILLIAM im anderen Zimmer weinen.) DOGGETT: Sind Sie noch dran, Agent Scully? (Sie geht langsam ins Wohnzimmer, und findet PATTI vor, die WILLIAM auf dem Arm hat. Sie hält ihre Waffe auf PATTI.) SCULLY: Legen Sie ihn wieder hin! Sofort! PATTI: Oh mein Gott! SCULLY: (Leise zu PATTI) Legen Sie mein Baby wieder hin! (PATTI Legt WILLIAM in seine Wiege zurück, und tritt zurück. SCULLY sieht und hört jemanden, der von draußen versucht in ihre Wohnung zu kommen.) SCHNITT ZUM GANG DRAUSSEN VOR SCULLYS APPARTMENT (DOGGET finden den MANN VON DER STRASSE vor Scullys Wohnung vor, wie er versucht reinzukommen. Er packt den Mann, wirft ihn an die Wand und legt ihn dann auf den Boden, um hm Handschellen anzulegen. REYES erscheint auf dem gang.) (Währenddessen, drinnen, hält SCULLY noch immer Ihre Waffe auf PATTI.) REYES: (Klopft an die Tür) Agent Scully! Agent Scully! (SCULLY umgeht PATTI, um die Tür zu öffnen, lässt ihre Waffe aber nicht von ihr ab.) Agent Scully, kennen Sie diesen Mann? DOGGETT: Konnte ich mir auch nicht vorstellen, daß Sie jemanden kennen, der bei Ihnen einbrechen will. (DOGGETT hält den Schlossknacker des MANNS hoch.) SZENE 10 [SCULLYS APPARTMENT] (Alle sind in SCULLYS Appartment. DER MANN VON DER STRASSE und PATTI sitzen, Die Agneten stehen um sie herum.) DOGGETT: Erstens: für wen arbeiten Sie? MANN VON DER STRASSE: Ich bin nicht befugt, das zu sagen. DOGGETT: Ist das Ihre Frau? Vielleicht ist sie dazu befugt, vielleicht will sie Sie nicht mit Ihnen ins Gefängnis. SCULLY: Sie haben das inszeniert, oder? Der Streit auf der Straße. Einfach alles. PATTI: Nein. SCULLY: Es war ein abgekatertes Spiel. Was wollten Sie, mein Baby ? PATTI: Nein, nein. Ich wollte William doch nur beschützen. MANN VON DER STRASSE: Das reicht jetzt! Willst du uns umbringen? PATTI: Du hast gesagt... Du hast gesagt, sie könnten uns helfen. Das hast du mir gesagt. Das hast du gesagt. (DOGGETT gefällt es nicht, was er hört.) DOGGETT: Verflucht nochmal, was ist hier los? (DER MANN VON DER STRASSE sieht hoch.) MANN VON DER STRASSE: Sie beobachten uns. DOGGETT: Sie beobachten uns? (DER MANN VON DER STRASSE sieht hoch zu SCULLY, die kurz zu REYES schaut, dreht sich um und macht die Vorhänge zu.) SCULLY: Raus damit, was ist los ? MANN VON DER STRASSE: Ich arbeite für die National Security Agency. Der Name auf dem Führerschein ist falsch. Wenn sie die Polizei rufen, werde ich nur solange festgehalten, bis ein anderer NSA Agent meine Freilassung veranlaßt. Als Bürger existiere ich nicht, genausowenig wie meine Kollegen. DOGGETT: Und warum sind Sie hier? MANN VON DER STRASSE: Wie Sie sehen können, ist meine Frau beunruhigt. Ich wollte sie abholen, weil ich das hier verhindern wollte, verstehen Sie? REYES: Warum ist sie denn so beunruhigt? PATTI: Wir haben eine Tochter... Joy. Etwas stimmt nicht mit ihr. Etwas ist anders, genauso wie etwas anders ist bei Ihrem Sohn William. (SCULLY fürchtet sich vor dem, was sie hört.) DOGGETT: In wiefern ? Woher wissen Sie etwas über sie oder ihren Sohn? MANN VON DER STRASSE (zu DOGGETT) : Ich weiß so gut wie alles über Sie. (zu REYES) Und sie. (zu SCULLY) Und Sie. Vor ein paar Monaten sahen Sie, wie ihr Sohn die Bewegung des Mobiles über seinem Bettchen beeinflußt hat. Er brachte es durch Seine Gedanken zum Drehen. Bei uns ist das gleiche passiert. REYES: Sie haben also diese Wohnung überwacht. Womit, Kameras? MANN VON DER STRASSE: Mit allen Möglichkeiten der Technik. REYES: Dann sind Sie also mit uns in Kontakt getreten? MANN VON DER STRASSE: Nein, nicht direkt. Meine Reichweite ist begrenzt, ich kann nur das sehen, was ich mir ansehen soll. Aber ich habe einen Vorgesetzten, dem ich dasselbe erzählt habe wie ihnen, über meine Tochter und ihren Sohn. Und als er sich informiert hat, hat er Dinge über ein Super-Soldaten Programm erfahren, Dinge, die er uns nicht verraten will. Verbrechen, sagt er, gegen unschuldige Menschen. SCULLY: Und was will er von Mulder? MANN VON DER STRASSE: Mulder kann als einziger die entsprechenden Verbindungen herstellen, sagt er. PATTI: Vielleicht können wir Ihnen helfen. Und vielleicht können Sie uns helfen die Wahrheit rauszufinden. Darüber, was unsere Babys wirklich sind. (Das Telefon klingelt, SCULLY erschickt.) SCULLY: Hallo? SCHATTENMANN: (Veränderte Stimme) Da haben Sie ja eine Menge erfahren. SCULLY: Wer ist da? SCHATTENMANN: Wie Ihnen mein Mitarbeiter indiskreter Weise verraten hat, haben wir keine Namen. SCULLY: Sie haben uns zugehört? SCHATTENMANN: Mehr konnte ich nicht tun, nach dem Sie den Vorgang geschlossen haben, Agent Scully. SCULLY: Haben Sie schonmal was von der Verfassung gehört? SCHATTENMANN: Ja, die ermöglicht es ausländischen Terroristen hier genüßlich den Armerikanischen Traum zu leben, bis die Zeit kommt, ihn zu zerstören. Aber meine Rechtsverletzung sollte Ihre geringste Sorgen sein, nachdem was man Ihnen und Mulder angetan hat. SCULLY: Was hat man uns angetan? SCHATTENMANN: Eigentlich gehts um was die als nächstes vorhaben. Das würde ich gerne Mulder erzählen. SCULLY: Das müssen Sie schon mir sagen, denn denn ich kann Agent Mulder nicht erreich. SCHATTENMANN: Aber Sie haben ihm doch gestern erst eine E-Mail geschickt. Soll ich sie Ihnen vorlesen? SCULLY: Warum sollte ich ihnen vertrauen? Ich meine, Sie nur eine eine Stimme am Telefon. Ich gebe Ihnen gar nichts, eh wir uns nicht getroffen haben und ich Ihr...Ihr Gesicht sehen kann. Sind Sie noch dran? SCHATTENMANN: Wenn Sie glauben, sie könnten mich aus der Deckung locken, machen Sie einen großen Fehler. Bushaltestelle vor dem Internet Café. Kommen Sie allein. In 20 Minuten. (Er legt auf. SCULLY will grade gehen.) DOGGETT: Agent Scully, was haben sie vor? SCULLY: Ich treff' mich mit dem Mann, der angerufen hat. Könnten Sie auf William aufpassen, Monica? DOGGETT: Das finde ich nicht gut. Die Sache gefällt mir nicht. Und schon gar nicht, daß Sie das ohne Rückendeckung machen. SCULLY: Sie sagten doch, ich solle jemandem vertrauen. Und genau das mache ich jetzt. SZENE 11 [EIN INTERNET CAFE AUSSERHALB DES BUNDESGELÄNDES] (SCULLY ist nah an der Bank. Ihr Handy klingelt.) SCULLY: Hallo? SCHATTENMANN: Sind Sie bewaffnet, Agent Scully? SCULLY: Ja. SCHATTENMANN: Und Sie Sie bereit, Ihre Waffe zu benutzen, falls etwas schiefgehen sollte ? (Die Kameras beobachten sie.) SCULLY: Ich glaube, ich kann Ihnen nicht ganz folgen. SCHATTENMANN: Dann tun Sie genau was ich sage. Wenn Sie auch nur das geringste anders machen, ist Schluß. Wenn ich sehe, oder vermute, dass Sie nicht allein arbeiten, beende ich die Kommunikation. Wenn ich glaube, dass eine Dritte versuchen, unsere Kommunikation zu verhindern, müssen Sie bereit sein, Ihre Waffe zur Verteidigung einzusetzen. Ist das klar? SCULLY: Ja. SCHATTENMANN: Auf der anderen Straßenseite steht eine dunkelgrüne Limousine. Die Schlüssel steckt. Ich will, dass Sie einsteigen. (SCULLY geht in das Auto. Die Kameras folgen ihr bei jeder Bewegung.) SCULLY: Nach schön. Und was nun? SCHATTENMANN: Lassen Sie den Wagen an, machen Sie sich startklar und warten und warten Sie auf meinen nächsten Befehl. (SCULLY tut was er sagt.) SCHATTENMANN: Losfahren! Schnell! Sofort! (SCULLY tut was er sagt.) SCHATTENMANN: Agent Scully. SCULLY: Ist es denn unbedingt notwendig, daß unschuldige gefährdet werden? SCHATTENMANN: Sie können von mir aus jederzeit anhalten und aussteigen. Das liegt bei Ihnen. Ich mache das nur zu Ihrem eigenen Schutz, und zu Mulders. SCULLY: Und wo muß ich nun hin? SCHATTENMANN: Biegen Sie sofort rechts ab. (Die Kameras beobachten alles.) Halten sie an. Schalten Sie den Motor aus, ziehen den Schlüssel ab und steigen Sie aus, Agent Scully. Gehen Sie bis zum Ende der Gasse, dort steht ein weiterer Wagen. Steigen Sie ein, und fahren Sie auf direktem Wege auf den Highway in westlicher Richtung. Sie fahren solange nach Westen, bis ich Ihnen was anderes sage. (Leises kreischen, während Scully weiterfährt. Es ist jetzt dunkel.) SZENE 12 [MITTEN IM NIEREGENTWO] SCHATTENMANN: Das ist weit genug. Steigen Sie jetzt aus. (SCULLY greift zu den Schlüsseln. Der SCHATTENMANN hält sie auf.) Lassen Sie den Motor laufen. (SCULLY sieht sich um, und kann niemanden sehen. Sie steigt aus dem Auto. Die Autotüre klingelt.) SCULLY: Wo sind Sie? SCHATTENMANN: Gehen Sie zum Kofferraum. (SCULLY geht um den Wagen, der Kofferraum öffnet sich plötzlich.) Sie finden da ein paar Sachen zum Wechseln für Sie. Ziehen Sie sie an. SCULLY: (leise) So ein Quatsch... (lauter) Wir sind hier am Ende der Welt. SCHATTENMANN: Die Welt endet nirgendwo, Agent Scully. Die Waffe in den Kofferraum. Ihre Sachen auch. (SCULLY tut was er sagt. Wenn sie fertig ist, erscheint der SCHATTENMANN. Der Automotor treibt. Er macht den Kofferraum zu, und mit leichter Entferntheit bewegt er das Auto nach vorne und lässt es explodieren, um zu beweisen, dass er sie jeden Moment hätte töten können, während sie im Auto war.) SCHATTENMANN: Ihre Uhr. Geben Sie sie mir. SCULLY: Das völlig lächerlich und geht schon viel zu weit. SCHATTENMANN: Wollen Sie Mulder wiedersehen? (SCULLY starrt den SCHATTENMANN an. Sie gibt ihm ihre Armbanduhr. Er sieht drauf, und gibt sie ihr zurück.) SCULLY: Diese Sachen, die ich anhab... die sind in meiner Größe. Woher zum Teufel kennen Sie meine Kleidergröße ? SCHATTENMANN: Ihre Kleidergröße. Ich kenne Ihre Blutgruppe, und Ihren Ruhepuls. Als Kind hatten Sie Angst vor Clowns. Ich kenne den Namen Ihres Freundes auf dem College, Ihre echte Haarfarbe, Ihre Geldautomaten-PIN-Nummer. Ich weiß, was Sie am meisten stört und dass sie zu viel Zeit allein verbringen. Und ich weiß... das sie in einer einsamen Nacht Mulder in Ihr Bett mitgenommen haben. SCULLY: (Heiser) Mein Gott. SCHATTENMANN: Ich war genauso überrascht wie Sie. SCULLY: In wessen Auftrag handeln Sie? Ich meine, wer gibt Ihnen das Recht? Wer sind Sie!? SCHATTENMANN: Ich bin die Zukunft, Agent Scully. Und ich riskiere mein Leben, weil ich hier bin. SCULLY: (Spöttisch) Und warum sind Sie dann hier? Warum treffen Sie sich mit mir? SCHATTENMANN: Weil Sie Kontakt zu Mulder haben. Er muss wissen, was ich weiß, sonst hat er vielleicht keine Zukunft. Vielleicht hat niemand mehr eine. Ein weiterer Wagen parkt in einer halben Meile Entfernung. Wenn Sie in den nächsten 24 Stunden nicht mit Mulder Kontakt aufnehmen, verschwinde ich und Sie sehen mich nie wieder. Haben wir uns verstanden ? (DER SCHATTENMANN gibt ihr die Schlüssel. SCULLY nimmt sie, und geht die Straße entlang.) SZENE 13 FBI AUSBILDUNGSLAGER QUANTICO, VIRGINIA (DOGGETT nähert sich dem Fenster, und sieht wie SCULLY eine Klasse vor einer Leiche unterrichtet.) SCULLY: ...nein, nein, nein, wir wollen ihn ja nicht gleich ganz aufschneiden. Entschuldigung, einen Moment bitte. (SCULLY sieht ihn, lässt ihre Stundenten stehen, und geht zu DOGGETT.) SCULLY: Ich gebe gerade Unterricht, Agent Doggett. Ist es was dringendes? DOGGETT: Ja. Ich mache mir Sorgen wegen der Sache, in die ich Sie reingezogen habe. SCULLY: Sie haben Grund zur Besorgnis. DOGGETT: Der Kerl, der Sie kreuz und quer durch die Stadt fahren ließ, der sagt doch, er will mit Mulder sprechen. Wozu braucht er Sie? Warum geht er nicht direkt zu Mulder? Weil er genau weiß, dass Mulder nur wieder auftaucht, wenn der einzige Mensch, dem er traut, ihn darum bittet. SCULLY: Er ist nicht zu mir gekommen, Agent Doggett, er kam zu Ihnen. Die Frau, die ich mitgenommen habe, ließ seine Deckung auffliegen. Er hatte keine Wahl. DOGGETT: Haben Sie mal in Erwägung gezogen, dass diese Frau und ihr Ehemann in der Sache mit drin stecken? SCULLY: Das glaube ich nicht. Diese Frau hat wirklich aus den gleichen Gründen Angst um ihr Kind, wie ich. DOGGETT: Woher wissen Sie, dass diese beiden nicht von diesem Schatten Mann dazu benutzt werden, um Mulder herauszulocken und ihn umzubringen? SCULLY: Weil... dieses Ehepaar vielleicht auch kein Vertrauen zu dem Schatten Mann hat, aus verständlichen Gründen. DOGGETT: Denken Sie mal nach. Der Kerl scheint alles zu wissen. Er liest sogar Ihre E-Mails. Ich meine, wie können wir denn auch nur im Traum auf Sicherheitsgarantieen für Mulders Rückkehr hoffen? SCULLY: Wir haben das alles unter uns geklärt, bevor er weg ging. (DOGGETT sieht überrascht aus.) Und Mulders Rückkehr schon damals arrangiert. Der Treffpunkt, das Verkehrsmittel, alles wurde festgelegt. DOGGETT: Sie können die ganze Sache noch abblasen. SCULLY: Das geht nicht, denn er ist schon längst unterwegs. Mulder sitzt in einem Zug, er wird um Mitternacht hier sein. DOGGETT: Vielleicht können wir ihn erreichen. SCULLY: Das dürfen Sie mir nicht antun. DOGGETT: Es tut mir Leid. SCULLY: Ich möchte ihn unbedingt wiedersehen. DOGGETT: Ich weiß. Und ich möchte dafür Sorgen, daß Sie das können, Dana. Nur deswegen bin ich hier. SCULLY: Aber... es ist zu spät. Und ich muss jetzt gehen. SZENE 12 [BAHNHOF] (SCULLY geht den Bahnsteig auf und ab, und sieht kurz auf ihre Uhr. Die Kameras beobachten sie.) SZENE 15 FBI BEWEISMITTEL LABOR (DOGGETT kommt mit einem Beweismittelbeutel in das Labor. Er nähert sich einem Techniker.) DOGGETT: Agent Boal? Edie Boal? Ich bin John Doggett. Wir haben eben telefoniert, sie sagten, wenn ich sofort runterkomme, könnten Sie mir vielleicht helfen. AGENT EDIE BOAL: Und was habe ich mir jetzt eingebrockt? DOGGETT: Ich habe hier Kleidung. Ich brauche irgendwas um jemanden zu identifizieren. AGENT EDIE BOAL: Mann oder Frau? DOGGETT: Ein Mann hat sie angefaßt einem weiblichen Agenten gegeben. AGENT EDIE BOAL: Wann brauchen sie es? DOGGETT: In einer Stunde, wenn Sie das schaffen. AGENT EDIE BOAL: Es geht auch dann nicht schneller, wenn sie mir über die Schulter gucken. (DOGGETT geht.) SZENE 16 [BAHNHOF] (SCULLY ist immer noch am Bahnhof. Sie sieht wieder auf ihre Armbanduhr. Es ist der 6. und 23:26 Uhr. REYES beobachtet SCULLY. Die Kameras beobachten beide. DER MANN VON DER STRASSE ist auch dort. Die Kameras werden schwarz vor SCULLY.) SZENE 17 [KELLER BÜRO] (Währenddessen sitzt DOGGETT im Kellerbüro, und wartet auf ein Wort des Beweises. Er sieht auf seine Uhr auf dem Schreibtisch, jetzt ist es 23:38 Uhr. Er legt den Baseball hin, mit dem er rumgespielt hat, nimmt seine Jacke und geht aus dem Büro.) SZENE 18 [BAHNHOF] (Wieder zurück am Bahnhof, zeigt die Uhr 23:55 Uhr. SCULLY wartet sehnsüchtig am Bahnsteig, als sich mehrere Leute auf der Plattform sammeln. REYES und der MANN VON DER STRASSE sind ebenfalls da.) BAHNSTEIG ANSAGER: Achtung, Achtung! Vorsicht bei der Einfahrt des Zuges! Bitte treten Sie von der Bahnsteigkante zurück bis der Zug vollständig zum Stillstand gekommen ist. Vorsicht bei der Einfahrt des Zuges! (In Zeitlupe) (Alle Augen sind auf den Zug gerichtet, der gerade ankommt. DER MANN VON DER STRASSE steht hinter SCULLY und holt seine Waffe raus. REYES sieht alles, und schreit warnend zu Scully, als sie zu ihr rüberrennt. Auf der anderen Seite von ihr, holt der SCHATTENMANN ebenfalls seine Waffe raus. REYES stößt SCULLY zur Seite. DER SCHATTENMANN schießt auf DEN MANN VON DER STRASSE, tötet ihn, und nähert sich langsam SCULLY, mit erhobener Waffe. Als er zielt, ist ein Schuss zu hören, der den SCHATTENMANN ins linke Knie trifft. SCHATTENMANN bricht zusammen. Eine weiterer Schuss wird abgefeuert, und trifft den SCHATTENMANN in die Brust. Er fällt auf die Gleise. DOGGETT nimmt seine rauchende Waffe runter.) TRAIN MAN: Nicht anhalten! Nicht anhalten! Weiterfahren! SCULLY: Halten Sie den Zug an! TRAIN MAN: Weiterfahren! SCULLY: Ich bin Bundesagentin! TRAIN MAN: Weiterfahren! SCULLY: (Als der Zug an ihr vorbeifährt) Mulder! SZENE 19 [BAHNHOF] (Die Polizei untersucht irgendwelche Anzeichen dafür, dass der SCHATTENMANN tot ist. DOGGETT redet mit einem Polizisten. REYES und SCULLY sitzen auf einer Bank auf dem Bahnsteig. PATTI, die von einem POLICE OFFICER begleitet wird, nähert sich SCULLY.) PATTI: Agent Scully? Das war so nicht geplant, das hätte nicht passieren dürfen, wir wollten nur Antworten haben, wir wollten nie, daß Ihnen etwas zustößt. Mein Mann hatte nichts damit zu tun. SCULLY: Ich weiß. Ich weiß, dass er nur versucht hat, mich zu beschützen. PATTI: Der Mann für den er gearbeitet hat... ist verantwortlich für all das hier. SCULLY: Ich weiß und es tut mir Leid. Es tut mir schrecklich leid. (SCULLY hält PATTI, als sie weint. PATTI und der POLICE OFFICER gehen. SCULLY dreht sich zu REYES um. REYES sieht DOGGETT, der näher kommt.) REYES: Was ist denn? DOGGETT: Das, was ich befürchtet habe. SCULLY: Agent Doggett, was ist? DOGGETT: Wir können ihn nicht finden. SCULLY: Wen? DOGGETT: Der Mann, auf den ich geschossen habe. Er ist vor den einfahrenden Zug gefallen, aber er ist nicht auf dem Gleis. SCULLY: Und wo ist er dann? DOGGETT: Verschwunden. Das klingt zwar verrückt, aber es ist so. Ich habe die Sachen analysieren lassen, die er Ihnen gegeben hat, aber seine DNS kann nicht analysiert werden. Er soll irgendeinen merkwürdigem DNS Komplex mit Eisen, oder sowas haben. REYES: Aber das gib's doch gar nicht. DOGGETT: Doch, ich fürchte ja, weil er kein Mensch ist sondern ein Super-Soldat. SCULLY: (Nickt) Mulder. Ich muss sofort Mulder warnen. (SCULLY dreht sich zum TRAIN MAN um.) SCULLY: Gehen Sie ans Funkgerät. Geben Sie über Funk durch, daß es in diesem Zug gefährlich werden kann. TRAIN MAN: Gefährlich, wieso? SCULLY: Der Mann der auf die Gleise gefallen ist, ist in diesen Zug gelangt. MANN: (Über Funk) Hier ist Zug Nr. 112. Bei uns ist eben ein Mann aus dem Zug gesprungen. Und zwar bei Meile 19. Und er ist in den Manville Steinbruch gelaufen. SZENE 20 MANVILLE STEINBRUCH 1:17 UHR (Das Auto mit den Agenten hält an der Straße, ganz oben auf den Steinbruch. DOGGETT und REYES steigen aus dem Auto. SCULLY steigt wieder ein.) DOGGETT: Agent Scully, nehmen Sie den Wagen. Fahren Sie den Steinbruch runter, wir treffen uns da. SCULLY: Okay. DOGGETT: Agent Reyes! (Sie sehen eine einzelne Figur, die einen Mann darstellt den Steinbruch entlang laufen, nach unten.) Mulder! Mulder! (Die Figur bleibt stehen, und dreht sich zu der Stimme um, die seinen Namen ruft.) Mulder, hier ist John Doggett. (Die Figur bleibt nur kurz stehen, und läuft dann weiter. DOGGETT und REYES folgen ihr.) SZENE 21 [IM MEANVILLE STEINBRUCH] (SCULLY hält den Wagen am Fuß des Steinbruchs an. Sie steigt aus dem Wagen und ruft nach MULDER.) SCULLY: Mulder! Mulder! (Sie sieht eine Figur aus dem Nebel auftauchen.) Mulder? (Die Figur bleibt nicht stehen, und bestätigt sie nicht, er geht nur im kontrolliertem Tempo auf sie zu. SCULLY gefällt nicht, was sie sieht. Als die Figur näher kommt, sieht sie dass es der SCHATTENMANN ist. Sie dreht sich um, und läuft in die entgegengesetzten Richtung, in den Steinbruch hinein.) (Sie hört wie der SCHATTENMANN näher kommt. Sie holt ihre Waffe raus, und dreht sich zu ihm um.) SCULLY: Stehenbleiben! Los, bleiben Sie stehen! Warum wollen Sie uns eigentlich umbringen? SCHATTENMANN: Mulder muss sterben. Mulder oder Ihr Sohn. SCULLY: Was soll das bedeuten? Was hat das ganzen mit meinem Sohn zu tun? Was stimmt nicht mit meinem Sohn? Antworten Sie mir! (Der SCHATTENMANN geht so nah auf SCULLY zu, bis er nicht mehr weiter kann. Er wird zum Boden gedrückt. Schwarze, metallische Oxydation erscheint auf seiner Haut, und bedeckt sie. Er wird an die Mauern des Steinbruchs gedrückt, wo er schließlich zerbröckelt. SCULLY sieht es, dreht sich um, und rennt weg.) SZENE 22 [AM COMPUTER] SCULLY V.O.: Ich habe keine Hoffnung, dass du auf diese Mail antworten kannst, oder dass sie Dich dich überhaupt erreicht. Ich hoffe nur, dass du lebst. Ich möchte gern glauben, dass du aus diesem Zug gesprungen bist, weil du wußtest was ich jetzt weiß... nämlich dass diese Super-Soldaten... wenn es welche sind, tatsächlich zerstört werden können. Dass der Schlüssel zu ihrer Zerstörung in der Eisenverbindung in diesem Steinbruch liegt. Ich habe Angst um dich, Mulder und um William. Unsere Feinde sind zu allem entschlossen. Aber ich bin genauso entschlossen dich wiederzusehen, um die Geborgenheit und Sicherheit zu empfinden, die wir nur so kurz geteilt haben. Bis dahin, bleibe ich für immer deine Dana. (SCULLY sieht runter zu WILLIAM, und streicht ihm über die Wange. Sie schickt die E-Mail ab. "Ihre Email wurde gesendet".) THE END Cast: Gillian Anderson als Special Agent Dana Scully Robert Partick als Special Agent John Doggett Annabeth Gish als Special Agent Monica Reyes