4-D (9X05) Übersetzung Original Transcript by: Intrepid intrepidly002@yahoo.com Translation by: Dileika001 Dileika001@aol.com for The X Net http://www.txf.net/ All rights reserved. Disclaimer: The X-Files and all its characters and episodes are owned by FOX, Chris Carter, and 10-13 productions. This transcript was made without their permission and it is absolutely forbidden to use it for commercial gain. Please let me know if you catch any inaccuracies. If you would like to use this transcript on your site, please let me know so I can visit the! I do ask that the transcript and all names and disclaimers be left intact. Believe it or not, this is hard work both for the transcriptor and his/her VCR. Feel free to add on your own disclaimer for your particular site. Special thanks to Tiny Dancer (now at fandom.com) who started the first transcript page and is the reason I do this. 9X05: 4-D #9ABX05 ORIGINAL AIR DATE: 12/09/2001 WRITTEN BY: STEVEN MAEDA DIRECTED BY: TONY WHARMBY (Dileika001: Ich möchte mich für die Unterstützung bei der Übersetzung bedanken bei: Spooky und Lalesupporter. - Ohne euch würde ich wahrscheinlich immer noch stirnrunzelnd vor'm PC sitzen. ;-) Danke.) < TEASER > SZENE 1: [LUKESHS WOHNHAUS] (ERWIN LUKESH verlässt sein Wohnhaus. Er kommt die kurzen Treppenstufen herunter und sammelt eine Ausgabe der "The DC Weekly" ein. REYES ist die einzige weitere Person in der Lobby. Sie schließt ihr Fahrrad an. LUKESH sieht zu REYES hinüber. Er sieht in den Wandspiegel der in der Ecke hängt. Es ist, als würde er wissen, dass sie ihn beobachten. Draußen im Van sehen DOGGETT und FOLLMER auf Bilder von den Kameras, die in der Lobby versteckt sind.) DOGGETT (flüstert): 50 Dollar, dass das Lukesh ist. 100 dafür, dass er weiß, dass wir hier sind. (LUKESH blickt noch mal zu REYES die leise ihr Fahrrad in der Ecke der Lobby anschließt.) DOGGETT: Er ist es. Lass ihn uns schnappen. FOLLMER: Lass ihn zum Briefkasten gehen. DOGGETT: Es ist Lukesh. Ich muss nicht sehen, wie er den Briefkasten öffnet um das zu wissen. FOLLMER: Geduld, Agent Doggett. DOGGETT: Da draußen ist ein Agent allein mit einem Psychopathen, der Frauen gern ihre Zungen abschneidet - ein Kerl der für sein plötzliches Verschwinden bekannt ist. FOLLMER: Wir haben den Block umkreist. Er kann nirgendwohin verschwinden. Und Ihr Partner hat sich freiwillig gemeldet. [NUR BILDUNTERSCHRIFT] DOGGETT: Er sieht uns genau an. FOLLMER: Jetzt ... öffne 4-D. (LUKESH steckt sich die Zeitung unter den Arm und geht hinüber zu der Reihe von Briefkästen. FOLLMER (ins Mikrofon): Agent Reyes ... Warten Sie. (LUKESH holt seinen Briefkastenschlüssel heraus. Er spielt zögernd mit dem Briefkastenschlüssel. Er sieht zu REYES hinüber. Er geht von den Briefkästen weg, ohne einen zu öffnen.) DOGGETT: Was, zum Teufel, soll das? (REYES hört auf am Rad herumzufummeln und zieht ihre Waffe. Sie nimmt LUKESHs Verfolgung auf.) DOGGETT (über das Mikrofon): Monica, nicht. (REYES sieht zu der versteckten Kamera hoch um zu zeigen, dass sie ihn gehört hat.) FOLLMER (über das Mikrofon zu REYES): Agent Reyes ... bleiben Sie auf Distanz. Zeigen Sie ihm nicht, dass Sie ihn verfolgen. (REYES fährt fort, LUKESH zu verfolgen. Sie geht aus der Sichtweite der versteckten Kamera durch die Halle auf die Rückseite des Gebäudes. Sie kommt in dem Moment um die Ecke, in dem sie sieht, dass sich die Tür zum Treppenhaus schließt. REYES öffnet langsam die Treppenhaustür. Sie sieht in das Treppenhaus und merkt, dass es leer ist. Ein Schatten eines Menschen erscheint hinter REYES. REYES tritt in das Treppenhaus.) DOGGETT: Monica, wo bist du? REYES: Im rückwärtigen Treppenhaus. Ich habe ihn verloren. Ich denke, er ist hier. (REYES dreht sich um und LUKESH schneidet sie am Hals mit einer scharfen Klinge. REYES schreit. DOGGETT und FOLLMER stürzen aus dem Van und rennen mit gezogenen Waffen in das Gebäude. Die beiden Agenten rennen genau zum hinteren Treppenhaus. DOGGETT öffnet die Treppenhaustür und sieht REYES, wie sie blutend mit der Hand ihren Hals hält. DOGGETT legt sie sanft hin. FOLLMER fordert über Funk Verstärkung an.) DOGGETT: Oh, nein. Oh, nein! FOLLMER (AM FUNKGERÄT): Ein Agent wurde verletzt! Im hinteren Treppenhaus! Lassen Sie sofort EMS kommen! (DOGGETT verliert keine Zeit und nimmt LUKESHs Verfolgung auf. FOLLMER kniet neben REYES nieder und merkt, dass ihre Waffe fehlt.) FOLLMER (zu DOGGETT): Doggett! Er hat ihre Waffe! (DOGGETT platzt aus der Tür in den Hinterhof. Er sieht sich um und bemerkt LUKESH ein paar Schritte weiter, wie er auf das Ende der Gasse zugeht, das durch ein anderes Gebäude versperrt wird. DOGGETT hebt seine Waffe und lässt sie nicht von der fliehenden Person. LUKESH kann nirgendwo mehr hinlaufen.) DOGGETT: Erwin Lukesh! Bundesagent! (LUKESH geht weiter zum Ende der Gasse und kehrt DOGGETT den Rücken zu. DOGGETT macht ein paar Schritte mehr als LUKESH, was ihn näher zu ihm heranbringt. Er kann seine blutigen Hände sehen. LUKESH kehrt DOGGETT noch immer den Rücken zu und geht weiter von ihm weg. Im Hintergrund hören wir die Sirenen der Verstärkung.) DOGGETT: Dreh dich um, du Hurensohn. (LUKESH hält an und hebt seine blutigen Hände. Die Sirenen kommen näher und eine Gruppe von Polizeiwagen erscheinen am Anfang der Gasse. LUKESH dreht sich langsam um und hat ein seltsames Lächeln auf dem Gesicht, als er DOGGETT ansieht. DOGGETT sieht für einen Moment von LUKESH weg um den Cops hinter sich Befehle zu geben.) DOGGETT: Hier hinten! (DOGGETT dreht sich wieder zurück und LUKESH ist verschwunden. Er ist nirgendwo zu sehen. Im Hintergrund kann man rauschende Funkgerätübertragungen hören. DOGGETT geht ein paar Schritte weiter in die Gasse. Die Funkgerätsendungen verstummen. DOGGETT überfliegt mit seinen Blicken die Gasse. LUKESH, in seinen blutigen Händen Reyes Waffe, steht hinter DOGGETT. Die Waffe zielt auf DOGGETTs Kopf. DOGGETT sieht noch immer geradeaus. Er fühlt, dass jemand hinter ihm ist. Er dreht sich herum und versucht auf die Person hinter ihm zu feuern. Aber er reagiert zu spät und LUKESH drückt ab.) < /TEASER > Captioning sponsored by Fox Broadcasting Company Twentieth Century Fox Television and Toyota. Get the feeling. << TITLE CREDITS >> Tag Line: EREHT TUO SI HTURT EHT (COMMERCIAL SET #1) SZENE #2: [REYES' APARTMENT] (Ein Spiegelbild von REYES Hals, das sie nicht verletzt wurde. REYES stellt den Spiegel zurück auf den Tisch. Sie packt Kartons in ihrem neuen Apartment aus. Es ist groß und geräumig. Es hat eine hohe Decke und viele Fenster, durch die eine Menge Licht einfallen kann. DOGGETT taucht in der Nähe der offenen Tür auf. Er ist gesund und unverletzt. Er klopft. REYES dreht sich um.) REYES: Hey. (Sie begrüßt ihn mit einem Lächeln auf ihrem Gesicht. Er kommt in ihr Apartment und trägt ein weißes Päckchen.) DOGGETT: Also hier lebt die höhere Gesellschaft, hm? REYES: Allerdings. Ich ziehe immer noch ein. DOGGETT: Also, gibt es hier irgendwas wirklich schweres zu tragen? Eine Kommode, ein Kühlschrank? (DOGGETT bietet großzügig seine Hilfe an. REYES lächelt, weil sie weiß, dass sein Auftauchen ihrem Apartment nicht zufällig ist.) REYES: Nein, aber ich danke dir trotzdem, John. Du hast die Möbelpacker verpasst. DOGGETT: Sag bloß. (DOGGETT neckt sie. REYES Lächeln wird breiter. Sie genießt diesen Moment.) DOGGETT: Ich hab dir ein Einzugsgeschenk mitgebracht. (DOGGETT gibt ihr das weiße Päckchen, dass er mitgebracht hat. Er betrachtet, neugierig darauf, was sie sagt, ihr Gesicht. Sie sieht hinunter, während er das Päckchen öffnet, um daran zu riechen.) REYES: Hot Dogs? (REYES lächelt. DOGGETT freut sich über ihre Reaktion. Er ist wie ein kleiner Junge mit einem neuen Spielzeug.) DOGGETT: Polnische Würstchen! Die besten in der Stadt. Es gibt da einen kleinen Stand ein paar Blocks weiter in der M Street. Du könntest dort zu Fuß hingehen. REYES: Wow. DOGGETT: Probier einen. (Sie nimmt einen. Er nimmt einen. Sie riecht an ihrem. Er isst seines bereits.) REYES: Mmmm! Mmmm! Wie in Gdansk. John, du hast da was ... (REYES sieht zu DOGGETT auf und wischt mit ihren Fingern etwas Senf von der Seite seinen Mundes weg. Sie sehen einander an. REYES lächelt.) REYES: Ich werde ein paar Teller holen. DOGGETT: Teller? Um Gottes Willen. Wer isst polnische Würstchen auf Tellern? (REYES geht in die Küche um ein paar Teller zu suchen. Sie legt ihr Würstchen auf die Mikrowelle. Das Telefon klingelt.) REYES: Hallo. SKINNER: Agent Reyes, hier ist A.D. Skinner. REYES: Ja, Sir. SKINNER (in seiner FBI Jacke auf der Allee): Es fällt mir nicht leicht, Ihnen das zu sagen. Ich tue es ungern über Telefon. REYES: Worum geht es? SKINNER: Es ist Doggett - er wurde in einer Gasse in Dillon Park gefunden. Er wurde erschossen. (SKINNER dreht sich um, um zuzusehen, wie Ärzte eine Trage mit einem blutenden DOGGETT darauf schieben.) REYES: Tut mir leid, was haben Sie gesagt? SKINNER: Sie bringen ihn ins Washington Memorial. Agent? (Die Trage mit DOGGETT darauf wird in eine Ambulanz geschoben.) REYES: Sir, Sie sagen, dass... (REYES geht in ihr Wohnzimmer, in der Erwartung, DOGGETT dort vorzufinden. Sie betritt es und niemand ist da. Das Zimmer ist leer. Die Tür ist noch immer offen und DOGGETT ist nirgendwo zu sehen. REYES ist davon überrascht. SKINNER ist noch immer am anderen Ende der Leitung und ruft ihren Namen.) SKINNER: Agent Reyes? Agent Reyes. Agent Reyes! SZENE #3: [WASHINGTON MEMORIAL HOSPITAL] (Die Fahrstuhlglocke erklingt, die Türen öffnen sich und REYES tritt heraus. Sie ist nachdenklich und leise. Sie geht zu der Schwestern Station.) FRAU (über Lautsprecher): Dr. Benson, bitte melden. REYES: Entschuldigen Sie. FOLLMER: Monica. REYES: Brad? Skinner hat dich auch angerufen? FOLLMER: Er ist in der Kriminalabteilung. Es tut mir leid. Ich wurde beauftragt, diese Untersuchung zu leiten. Ich verspreche dir, dass es mir das wichtigste ist. Ich werde die Person finden, die das getan hat. Ich muss nur herausfinden, warum dein Partner an diesem Morgen in der Gasse war. REYES: War er nicht! Er war mit mir in meinen Apartment. Er war bei mir, als Skinner mich angerufen hat. (FOLLMER ist von REYES' Behauptungen verwirrt.) FOLLMER: Ich bin mir nicht sicher, ob ich das jetzt verstehe. (REYES beobachtet FOLLMER um ein kleines Zeichen des Verstehens zu sehen. Sie hört, wie Schritte neben ihr ankommen. Sie sieht SCULLY hinter FOLLMER sich nähern. Sie geht von FOLLMER weg, um mit SCULLY zu reden.) SCULLY: Monica, es tut mir so leid. Agent Doggett ist gerade aus der Chirurgie gekommen. Sie bringen ihn auf die Intensivstation. FOLLMER: Wie geht es ihm? SCULLY: Wenn er es schafft ... wird er wahrscheinlich für den Rest seines Lebens gelähmt sein. REYES: Seit ich hier bin, verstehe ich kein einziges Wort. Über wen immer ihr auch redet, es ist nicht John Doggett. SZENE #4: [DOGGETTS KRANKENHAUSZIMMER] (Der Herzmonitor piept langsam und das Beatmungsgerät zieht sich auseinander. Die Tür zu DOGGETTs Krankenhauszimmer öffnet sich. SCULLY, gefolgt von REYES und FOLLMER, tritt ein. REYES ist unübersehbar überrascht. Sie tritt an das Bett. DOGGETT liegt in einem Halskorsett und ist an dem Beatmungsgerät angeschlossen. REYES legt ihre Hand auf DOGGETTs Hand. Sie ist bei seinem Anblick sehr traurig. SCULLY und FOLLMER sind nicht unberührt von DOGGETTs Gesundheitszustand. REYES hat Tränen in den Augen.) SZENE #5: FBI BALLISTISCHES LABOR WASHINGTON, D.C. (Der Techniker bringt das Bild einer Kugel auf den Bildschirm. SKINNER, neben ihm, sieht ihm zu. FOLLMER betritt den Raum.) FOLLMER: Sie haben die Kugel gefunden. SKINNER: Neun-Millimeter-Patrone. Sie wurde in der Gasse in einer Wand gefunden. Sieht nach einer Sig Sauer p226 oder 228 aus. FOLLMER: Möglicherweise eine FBI-Waffe. SKINNER: Ich weiß, was Sie denken, aber diese Kugel stammt nicht von Doggetts Waffe. Die Ballistik passt nicht und seine Waffe wurde nie abgefeuert. FOLLMER: Assistant Director? (Die beiden gehen zur Seite.) Ich muss die zeitlichen Ereignisse für diesen Fall haben. Zum Beispiel diese Kugel: Wie lange haben Sie die schon? Eine Stunde? Zwei? SKINNER: Ungefähr. FOLLMER: Es ist nur dafür, dass wir die Kommunikation aufrecht erhalten. Das ist alles, was ich will, okay? Ich möchte, dass die Patrone durch die Datenbank der FBI-Waffen geht. SKINNER: Ich sagte Ihnen doch schon, dass sie nicht von DOGGETTs Waffe stammt. Oder wollen Sie sagen, dass ein anderer Agent das getan haben könnte? FOLLMER: Halten Sie mich bitte nur auf dem Laufenden. SZENE #6: [EIN ZIMMER AUßERHALB VON DOGGETTS KRANKNHAUSRAUM] (Langsames, gedämpftes Piepen von den Maschinen aus DOGGETTs Raum. REYES steht draußen und beobachtet DOGGETT durch das Fenster. Sie seufzt. SCULLY tritt neben sie.) REYES: Es ist nur ... ich verstehe nicht, wie das alles möglich ist. Er war bei mir, Dana, in meinem Apartment. Wie kann das hier sein? SCULLY: Ich sah einmal etwas ähnliches. Es geschah erst in den letzten Jahren, dass ich mich damit auseinandergesetzt habe. ´94 ging mein Vater fort. Und in jener Nacht dachte ich ... als es passierte, hatte ich den Eindruck, dass er zu mir kam. Ich habe immer geglaubt, dass er zu mir kam, um mir auf Wiedersehen zu sagen. REYES: Eine Vision. Ich denke, dass ist fantastisch - ein Segen - aber das ist nicht das selbe, was mir passierte. (SCULLYs Handy klingelt.) SCULLY: Scully. SKINNER (in seinem Auto): Ich bin es. Ist Reyes bei Ihnen? SCULLY: Ja, sie ist hier. Wir sind beide im Krankenhaus. SKINNER: Ich brauche Sie, damit Sie sie zu der Polizeistation des sechsten Distrikts bringen. Ich fahre gerade selbst dorthin. SCULLY: Worum geht es? SKINNER: Das werde ich Ihnen sagen, wenn Sie hier sind. (SCULLY legt auf. REYES sieht zu ihr hinüber.) SZENE #7: METRO POLICE, SIXTH DISTRICT WASHINGTON, D.C. (SCULLY und REYES kommen bei der Station an. SKINNER empfängt sie.) REYES: Worum geht es? SKINNER: Agent Reyes, würden Sie bitte hineingehen? (REYES sieht zu SCULLY hinüber. Sie geht in das Verhörzimmer. SCULLY sieht SKINNER an.) FOLLMER: Hi, Monica. Setz dich. (Er bedeutet ihr, sich hinzusetzen. REYES tut es.) Ich habe dich hier hergebeten, um mich allein mit dir zu unterhalten, um ein paar Dinge zu klären - ein paar Details deiner Geschichte. REYES: Meiner "Geschichte"? FOLLMER: Nun, deine Aussage, dass du mit Agent Doggett zusammen warst, als er erschossen wurde. (SCULLY und SKINNER sind im Hinterzimmer hinter dem Spiegel des Verhörzimmers. Sie beobachten das Geschehen.) SCULLY: Was soll das? SKINNER: Warten Sie nur. FOLLMER: Ist das eine wahre Aussage? REYES: Ja. Ich meine ... nein. Ich war nicht mit Agent Doggett zusammen, als er erschossen wurde aber ich war zu diesem Zeitpunkt mit ihm zusammen, als mich A.D. Skinner anrief um mir zu sagen, dass er erschossen wurde. FOLLMER: Sieh mal Monica ... du kannst dir vorstellen, wie ich mich fühle - du weißt, dass ich auf deiner Seite bin - aber gib mir etwas. Gib mir einen ausreichenden Grund dafür, was du verheimlichen willst. SCULLY (im Hinterzimmer): Ich werde dem ein Ende setzen. (SCULLY bewegt sich, um das Hinterzimmer zu verlassen. SKINNER stoppt sie, als ein weiterer Officer mit einem unbekannten Mann auftaucht.) REYES: Was sagst du da, Brad? Warum sagst du dieses Zeug? (FOLLMER seufzt. Er erhebt sich von seinem Stuhl und bewegt sich auf die Seite des Zimmers, um REYES einen vollen Einblick auf den Spiegel vor ihr zu geben.) FOLLMER: Wir haben die ballistischen Tests immer und immer wieder überprüft. Die Kugel, die Doggett traf, kam von deiner Waffe. Und außerdem haben wir einen Augenzeugen - jemand, der dich dabei beobachtet hat. REYES: Ist es das, warum ich hier bin ... in diesem Raum, damit du eine Gegenüberstellung machen kannst?! FOLLMER: Agent Reyes, Ich muss Sie über Ihre FBI Identifikation und Ihre Waffe fragen. (REYES ist offensichtlich verärgert über das Manöver. Sie steht auf und geht vor den Spiegel.): REYES (fragend): Wer ist da? Wer ist da hinter?! [Gehörlosenuntertitel:] LUKESH: Ja, das ist sie definitiv. DER OFFICER: Wir danken Ihnen für Ihre Unterstützung, Sir. (Die Kamera bewegt sich und wir sehen, dass der "Augenzeuge" um REYES zu identifizieren, LUKESH ist.) LUKESH: Wenn ich noch etwas für Sie tun kann. (COMMERCIAL SET #2) SZENE #8: [DOGGETTS KRANKENHAUSZIMMER] (REYES legt ihre Hände auf DOGGETTs. Er ist noch immer bewusstlos. Das Beatmungsgerät atmet für ihn. Nichts gibt darüber Auskunft, wie lange sie schon hier ist. Die Tür hinter ihr öffnet sich. SCULLY Und SKINNER treten ein.) REYES: Netter Zug - eine Wache zu postieren, um sicher zu gehen, dass ich den Job nicht beende. (SKINNER dreht sich um, um auf die Wache draußen zu sehen.) REYES (anklagend): Denken Sie wirklich, dass ich das getan habe? SKINNER: Nein. Aber es spielt keine Rolle, was ich glaube. Sie sollten eigentlich noch unter Arrest stehen. REYES: Also, worauf warten sie noch? SCULLY: Follmers Fall weißt noch einige Löcher auf. SKINNER: Als erstes ist da der Fakt, dass, als ich Sie anrief, Sie zuhause waren - 14 Meilen von dem Verbrechensschauplatz entfernt. SCULLY: Außerdem ist da noch der Zustand deiner Waffe. REYES: Sie wurde nicht abgefeuert. SCULLY: Wie auch immer, die Kugel passt zu deiner Waffe ... perfekt. REYES: Das ergibt doch keinen Sinn. Nichts davon. Was ist mit dem Augenzeugen? Was könnt ihr mir über ihn erzählen? (SKINNER dreht sich von ihr weg.) SKINNER: Sie wissen, dass wir das nicht diskutieren können. (SKINNER sieht zu DOGGETT hinüber, der im Bett liegt. Seine Augen weiten sich, als er etwas bemerkt.) SKINNER: Sehen Sie. (REYES dreht sich um. DOGGETTs Finger bewegen sich rauf und runter. Seine Augen sind leicht geöffnet.) REYES: Oh, mein Gott. John? (SCULLY bewegt sich vorwärts und holt ihr Penlight heraus, um DOGGETTs Augen zu untersuchen.) SKINNER: Ist er bei Bewusstsein? SCULLY: Ich weiß es nicht. Es könnte ein Muskelkrampf sein. Das ist bei dieser Art von spinaler Verletzung nicht ungewöhnlich. (SKINNER beobachtet DOGGETTs Finger tippen und bemerkt, dass es da eine Regelmäßigkeit gibt.) SKINNER: Nein, das ist kein Krampf. (Er greift nach seinem Füller und Papier.) REYES: Was ist es? SKINNER: Es ist ein Morsecode. (Sie warten alle still, während SKINNER aufzuschreiben versucht, was DOGGETT ihm zu sagen versucht. Als DOGGETT fertig ist, schließen sich seine Augen vor Erschöpfung.) SCULLY: Was hat er gesagt? SKINNER HÄLT ES HOCH: "Lukesh." (SKINNER seufzt.) REYES (neugierig): Was? Was bedeutet das? (SCULLY sieht zu SKINNER.) SZENE #9: [LUKESHS WOHNHAUS] (LUKESH führt seinen Briefkastenschlüssel in den Briefkasten 4-D ein. Er holt die Post heraus und geht in sein Apartment. Er betritt sein Apartment. Ein Fernseher kann im Hintergrund gehört werden. Er legt die Schlüssel und die Post auf einen Seitentisch. Er nimmt den Katalog mit in das Apartment und blättert ihn durch, während er die Küche betritt. Drinnen dröhnt die Stimme einer betrunkenen rau immer das selbe.) MRS. LUKESH: Wer ist da? Ist jemand da? Erwin, bist du das? (LUKESH geht in die Küche und holt ein Glas vom Regal.) LUKESH: Wer sollte es sonst sein, Mama? (LUKESH öffnet den Kühlschrank und holt eine Flasche Tomatensaft heraus.) MRS. LUKESH: Ich dachte, vielleicht Einbrecher. Ich dachte, etwas schreckliches ist mit dir passiert. Du warst so lange weg. LUKESH: Ich war für zwei Stunden und sechs Minuten weg. Ich bin am Nachmittag zurück, wie ich dir gesagt habe. (Er fügt in das Glas etwas Tabasco ein und füllt es mit Tomatensaft.) MRS. LUKESH: Ich war so verängstigt. Kannst du mir ein Glas Clamato mit zwei Teilen Texas Pete und zwei Eiswürfeln bringen? Oh Gott, ich war so ganz allein und hörte den Türknopf rütteln... (LUKESH öffnet einen Küchenschrank und holt REYES' Handwaffe heraus. Er wirbelt damit in der Hand herum und bewundert sie, als die Stimme seiner Mutter wieder im Hintergrund ertönt.) MRS. LUKESH: ... Jemand hat am Türgriff gerüttelt. Das waren die Räuber, das weiß ich. Ich weiß gar nicht, wie ich das überstanden habe. Ich war so entsetzt. (Er holt das Holster der Waffe heraus und schließt den Schrank, während die Waffe noch immer darin ist, nimmt das Glas Clamatosaft und geht in das Zimmer sein Mutter.) Ansager (im TV): Wie Sand in einem Uhrglas, so sind die Tage unseres Lebens. (Im Schlafzimmer liegt MRS. LUKESH im Bett. Er gibt ihr das Glas Clamatosaft, als sie ihren Kopf in dem Krankenhausbett hebt, um in den Fernseher zu sehen.) MRS. LUKESH: Meine Sendung ist an. Könntest du mir mein Sandwich heiß machen, damit ich es essen kann, während ich meine Sendung gucke? (LUKESH kehrt wieder in die Küche zurück. Er öffnet den Kühlschrank und sucht blind nach den Zutaten für das Sandwich seiner Mutter.) MRS. LUKESH: Was für ein Sandwich ist es? LUKESH: Eingemachtes Fleisch. MRS. LUKESH: Ich glaube nicht, dass ich das mag. Hab ich das schon mal gehabt? LUKESH: Viele Male. Du liebst es. (LUKESH holt einen Plastikbeutel mit einer menschlichen Zunge heraus.) SZENE #10: [REYESS APARTMENT] (REYES wirft das polnische Würstchen weg. Es hat einen Biss. Sie ist nicht glücklich.) REYES: Ich sollte im Krankenhaus sein. SKINNER: Scully wird uns anrufen, sobald er wieder zu Bewusstsein erlangt. REYES: Wie auch immer, ich sollte da sein. SKINNER: Agent, Sie werden noch immer untersucht. Nicht zu sagen, dass ich es auch werde, wenn herauskommt, dass ich Ihnen das hier gezeigt habe. (SKINNER holt eine Akte für REYES heraus. Er hat nun ihre Aufmerksamkeit. Sie nimmt die Akte, setzt sich hin und geht durch die Zusammenhänge.) AKTENNAME: "Erwin Timothy Lukesh." SKINNER: Haben Sie ihn jemals zuvor gesehen? REYES (lesend): "1995: Patient in der staatlichen psychatrischen Klinik von Gaithersburg. Eingewiesen mit einer außergewöhnlichen Art von Wut, die kurz nach dem Selbstmord seines Vaters aufgetaucht ist." SKINNER: Nach vier Monaten wurde er geheilt wieder entlassen. Er lebt mit seiner invaliden Mutter in einem Apartment in der Nähe des Verbrechensschauplatzes. REYES: Was für eine Geschichte erzählt er? SKINNER: Dass er einen Knall hörte, die Treppen herunterkam um dem nachzugehen und Sie sah, wie Sie die Allee verließen. REYES: Das ist die Person, von der wir wissen, dass sie in dem Moment des Schusses anwesend war. Warum würde Doggett seinen Namen sagen? SKINNER: Sie denken, dass Lukesh Doggett erschossen hat? REYES: Was wäre, wenn Doggett Lukesh beschattet hätte? Was wäre, wenn Lukesh irgendwie hinter all dem steckt? (SKINNERs Handy klingelt.) SKINNER: Skinner. FOLLMER (im Krankenhaus): Hier ist Follmer. Erinnern Sie sich noch an unsere Unterhaltung gestern, als ich Sie darum bat, mich auf dem Laufenden zu halten? SKINNER: Ja, tu ich. FOLLMER: Wirklich? Und nun ist es so, als wenn wir sie nie geführt hätten. Ich bin im Washington Memorial. Ich denke, Sie sind bei unserer Hauptverdächtigen. (SKINNER sieht zu REYES hinüber.) FOLLMER: Bringen Sie sie her. Sie soll mit Agent Doggett reden. SZENE #11: [WASHINGTON MEMORIAL] (Die Fahrstuhlglocke klingelt und die Tür öffnet sich. REYES und SKINNER verlassen den Fahrstuhl. FOLLMER und SCULLY warten in der Halle. Sie gehen den Gang hinunter zu DOGGETTs Zimmer.) FOLLMER: Oh, es sind alle anwesend. REYES: Wie geht es ihm? SCULLY: Vollkommen bei Bewusstsein. Wir haben einen Kommunikationscomputer für Opfer spinaler Verletzungen heraufbeordert. Mit ihm zu sprechen sollte jetzt viel einfacher sein. FOLLMER: Damit wir uns darüber einig sind: Du fragst nur die Fragen, die ich möchte. Du darfst seine Aussage in keinster Weise beeinflussen. SKINNER: Wenn Sie darüber so besorgt sind, warum soll Reyes dann als erste mit ihm sprechen? FOLLMER: Weil er sagt, dass er mit niemand anderem als ihr reden will. (REYES geht in DOGGETTs Zimmer. SKINNER und SCULLY wollen ihr folgen, werden von FOLLMER jedoch gestoppt.) Er hat Sie beide nicht erwähnt. SZENE #12: [DOGGETTS KRANKENHAUSZIMMER] (Das Beatmungsgerät rauscht. Weitere Ausrüstung, einschließlich eines Computerbildschirms, wurde in den Raum gestellt. REYES tritt ein. DOGGETT ist vollkommen bei Bewusstsein. FOLLMER folgt ihr. REYES tritt an sein Bett und legt ruhig eine Hand auf DOGGETTs Wange. Sie lächelt.) REYES (ruhig): John ... hey, hier. (DOGGETTs Finger sind mit einem Sensorpad verbunden, dass sein Tippen aufnimmt. Durch die Bewegung sein Fingers kann er Buchstaben auf dem Computerbildschirm wählen und kommunizieren, indem er die Buchstaben zusammenfügt.) DOGGETT: ÜBERLEBT> REYES (bemerkt seine Worte und missversteht, was er sagen will): Das stimmt. Du hast überlebt. Als wenn es da jemals einen Zweifel gab. DOGGETT: NEIN DU WIE GEHT'S? > REYES: Wieso ich überlebt habe? Ist es das, was du fragen willst? REYES: Mir geht es gut, John. Warum sollte es nicht so sein? (FOLLMER wird ungeduldig.) FOLLMER: Lass ihn sagen, wer ihn erschossen hat. DOGGETT: DU> (REYES sieht leise zu DOGGETT. FOLLMER sieht zu REYES. Er ist nicht glücklich darüber. Aber DOGGETT ist mit seiner Nachricht noch nicht fertig.) DOGGETT: DEINEN HALS DURCHGESCHNITTEN> REYES: Mein Hals war nicht durchgeschnitten, John. Was meinst du? DOGGETT: LUKESH TÖTETE DICH / VERSUCHTE MICH ZU TÖTEN (REYES sieht zu FOLLMER. FOLLMER sieht zu DOGGETT. Nichts macht Sinn. DOGGETT und REYES sehen einander an.) SZENE #13: [LUKESH' APARTMENT] (LUKESH liegt im Bett neben seiner Mutter. Er ist wach. Er steht auf und sieht hinüber, um nachzusehen, dass sie immer noch schläft. Tut sie. Er steht leise aus dem Bett auf. MRS. LUKESH' Augen öffnen sich. Sie ist sich vollkommen darüber klar, dass er das Bett verlassen hat und sich fertig macht, um das Apartment zu verlassen. LUKESH geht hinaus auf den Hinterhof, ein scharfes Rasiermesser in der Hand. Er hält es hoch, bewundert es, und geht zielstrebig zum Ende der Allee. Er verschwindet, als wenn er durch eine unsichtbare Mauer gegangen wäre.) (COMMERCIAL SET #3) SZENE #14: [DOGGETTS KRANKENHAUSZIMMER] (Der Arzt benützt ein Objekt um herauszufinden, ob DOGGETT Probleme mit seiner Brust hat.) DR. KIM: Irgendwelche Probleme? Schmerzen? Prickeln? Okay. Das reicht für heute. (DR. KIM legt das Objekt weg. Er lächelt DOGGETT an.) Wir werden morgen sehen, ob Sie sich besser fühlen. (Er lächelt REYES an und verlässt das Zimmer.) DOGGETT: 1STE MAL / DASS ICH HOFFE / SCHMERZ ZU SPÜREN> REYES (lächelt über den Humor): Hast du jemals deine Mutter mit dem Mund geküsst? DOGGETT: WIE STEHTS MIT DEM FALL?> REYES: Es geht so. (DOGGETT sieht aus, als würde er ihr nicht glauben. REYES sagt ihm die Wahrheit.) Wir sind nirgendwo. Es gibt da so vieles, was unmöglich ist. Du sagst, ich war mit dir auf einem Einsatz. Ich sage, du warst auf meinem Apartment um mir ... John ... kennst du einen kleinen Stand auf der M Street, von dem man sagt, dass es dort echt gute Hot Dogs gibt? DOGGETT: POLNISCHE WÜRSTCHEN / BESTEN DER STADT> REYES: John, was wäre, wenn wir beide Recht haben? Was wäre, wenn du bei mir auf meinem Apartment warst und ich mit dir zu genau der selben Zeit einen Einsatz hatte. Was wäre, wenn das stimmt? DOGGETT: WIR HÄTTEN BEIDE ZWILLINGE / DIE WIR NICHT> REYES: Angenommen, wir hätten. Vielleicht alle von uns. Du hast doch bestimmt von der Idee mit dem Paralleluniversum gehört ... eines, das identisch oder fast identisch mit unserem ist, in dem wir einen Doppelgänger haben. Das ist nur theoretische Physik, aber ... was wäre, wenn es das gibt? DOGGETT: ZU VIEL / STAR TREK> REYES: Du hast doch selbst gesagt, dass Erwin Lukesh für seine unmöglichen Fluchten bekannt ist. Du hast gesagt, dass du in der Gasse nur kurz weggesehen hast und er plötzlich verschwunden war. < FLASHBACK 1 > (LUKESH hebt seine blutigen Hände in die Luft und dreht sich langsam um. DOGGETT hält seine Waffe auf LUKESH und dreht sich für einen kurzen Moment um, um den Cops hinter sich etwas zuzurufen.) DOGGETT: Hier hinten! (DOGGETT dreht sich zurück zu LUKESH und der ist weg. DOGGETT geht vorsichtig vorwärts.) REYES (V.O.): Und dann war er plötzlich irgendwie hinter dir und erschoss dich. (LUKESH taucht hinter DOGGETT auf. Die Waffe zeigt genau auf DOGGETT. DOGGETT schwingt herum um zu schießen, aber LUKESH schießt zuerst.) < /FLASHBACK 1 > REYES: Mit meiner Waffe - meine Waffe hat an jenem Nachmittag meinen Besitz nie verlassen. Was wäre, wenn Lukesh frei von einer Parallelwelt in die andere gehen kann? Als wenn ... als wenn er eine Tür öffnen würde. < FLASHBACK 2 > (DOGGETT geht weiter, mit seiner Waffe vor sich, um LUKESH zu suchen, der verschwand. Die Polizeiautos sind hinter ihm.) REYES (V.O.): Und was wäre, wenn du ihm irgendwie durch diese Tür gefolgt wärest, ohne es zu wissen? (DOGGETT geht weiter und tritt unwissentlich durch die Dimensionswand. Die unsichtbare Wand scheint ihn zu verschlucken.) < /FLASHBACK 2 > (DOGGETT ist wieder zurück in seinem Stützkorsett im Krankenhauszimmer und hört REYES zu. Er hat seine Augen nicht von ihr genommen REYES: Als du Lukesh in diese Welt folgtest wurde vielleicht mein ... mein Doggett hinausgedrückt. DOGGETT: WOW> REYES: Mein Doggett hätte das ebenfalls als verrückt bezeichnet aber lass mich noch eine Theorie anbringen. SZENE #15: [VERHÖRZIMMER] (LUKESH sitzt im Verhörzimmer. SKINNER und FOLLMER sind mit ihm dort.) LUKESH: Ich bin ein bisschen verwirrt, warum ich wieder hier bin. Ich habe Ihnen bereits alles gesagt, das ich weiß. FOLLMER: Wir haben nur ein paar, äh ... Ungereimtheiten, die wir gern aufklären würden. LUKESH: Sicher. Bepunkte die "I"s, kreuze die "T"s. (Er findet sich lustig.) SKINNER: Yeah, also noch mal von vorne. Wir haben einen Augenzeugen, der sagt, dass Sie Agent Doggett erschossen haben. LUKESH: Nun, das ist überraschend. Ich kann mir nicht vorstellen, wer das gesagt haben soll. SKINNER: Agent Doggett. Yeah, er ist wieder bei Bewusstsein. Er ist sehr gesprächig. Neben anderen Dingen sagt er noch ... dass Sie es genießen, Frauen mit scharfen Rasiermessern zu töten und ihnen ihre Zungen herauszuschneiden. (LUKESH atmet tief durch.) LUKESH: Yeah. Wow. Na so was. FOLLMER: Mr. Lukesh ... würden Sie sich einem GSR Test unterziehen? LUKESH: GSR? Was ist das? FOLLMER: Es kann herausfinden, ob jemand eine Waffe abgefeuert hat oder nicht. Sie würden uns das doch machen lassen, oder? LUKESH: Das weiß ich nicht. Ich denke, ich sollte das mit einem Anwalt besprechen. Sehen Sie, ich fühle mit Agent Doggett mit, aber er ist verwirrt. Ich weiß, dass ihre Agentin Monica Reyes für die schreckliche Tragödie verantwortlich ist. FOLLMER: Gibt es jemanden, der Ihre Aussage bestätigen kann? LUKESH: Nein. SKINNER: Was ist mit Ihrer Mutter? Ich meine, Sie leben mit ihrer Mutter zusammen, richtig? LUKESH: Sie hat geschlafen. Sie hat bestimmt nichts gehört. SKINNER: Huh. Nun, vielleicht kann sie uns ja trotzdem etwas sagen. Würde sie bereit sein, hier herunter zu kommen und mit uns zu reden? LUKESH: Meine Mutter hat eine schwache Gesundheit. Sie, sie regt sich schnell auf. SKINNER: Oh, wir können zu ihr gehen. LUKESH (plötzlich wütend): Ich werde Sie nicht sie belästigen lassen, nur weil Sie Angst davor haben, einen Ihrer Leute zu beschuldigen. Nun, wenn Sie mich einsperren wollen ... tun Sie es. (LUKESH steht auf.) Andererseits werde ich jetzt nach Hause gehen. (LUKESH dreht sich zur Tür und hält, als er SKINNERs Worte hört.) SKINNER: Grüßen Sie Ihre Mutter. (LUKESH verlässt den Raum.) SZENE #16: [GANG AUßERHALB DES VERHÖRZIMMERS] (REYES geht durch die Polizeistation, um nach SKINNER oder FOLLMER zu suchen. Sie trifft LUKESH, als er geht. Sie geht an ihm vorbei, aber erkennt ihn durch sein Aktenfoto. Sie hält. Er geht an ihr vorbei und merkt, wie sie ihn beobachtet. Er stoppt, dreht sich um und geht zu ihr zurück.) LUKESH: Agent Reyes, richtig? (Er kommt auf sie zu.) Was ist los? Hat eine Katze Ihre Zunge gefressen? REYES (scharf): Wie haben Sie es getan? Sie wissen, worüber ich spreche, nicht wahr? Da gibt es diese Welt und die Welt, wo Sie ihre kranken Fantasien ausleben. Wann fing es an? War es nach Ihrem Zusammenbruch ´95? All diese Wut. Sie war so groß, dass sie nirgendwohin gehen konnte. Sie musste ausgelebt werden. Nicht hier aber in einer Welt, ähnlich dieser. (LUKESH kommt sehr nah an REYES heran.) LUKESH (flüstert): Gott, ich habe dich genossen. Du hast geblutet wie ein Schwein. (REYES sagt kein Wort. SKINNER kommt aus dem Verhörzimmer und ruft REYES.) SKINNER: Reyes? Alles in Ordnung? (FOLLMER tritt hinter ihn. REYES bewegt sich nicht. Sie beobachtet Lukesh, wie er von ihr wegschlurft.) SZENE #17: [LUKESHS APARTMENT] (LUKESH öffnet den Kühlschrank und holt den Tomatensaft heraus. Er hält die kalte Flasche an seine Stirn. Im Gegensatz, was wir von LUKESH gewöhnt sind, ist das Apartment bemerkbar still.) LUKESH: Mama, ich bin zu Hause. (Keine Antwort. Das Apartment ist immer noch still. LUKESH holt ein Glas von dem Regal, wie er es immer tut.) LUKESH: Mama, willst du deinen Clamato? (LUKESH stellt den Tomatensaft hin und geht hinüber zum Schrank in der Küche. Der mit REYES' Handwaffe darin. Er öffnet ihn und findet ihn leer vor. Die Waffe ist nicht da. Ein Moment der Panik trifft LUKESH, als er sich vorstellt, was passiert war.) LUKESH: Mama? (Er dreht sich um in die Richtung des Zimmers seiner Mutter.) Bist du aufgestanden? (LUKESH ist offensichtlich panisch.) Mama? (Er geht in ihr Schlafzimmer. Er öffnet die Tür und REYES' Waffe ist auf dem Nachttisch.) MRS. LUKESH: Du hast mir etwas nicht erzählt, Erwin. LUKESH (flüsternd): Ich erzähle dir alles. MRS. LUKESH: Du schleichst jeden Abend aus dem Haus. Du lässt mich ganz allein und denkst, ich merke es nicht. Nun, ich weiß es. Ich weiß es - jedes Mal. Was ist es, was du tust, Erwin, und es mir nicht erzählst? LUKESH: Ich war es nicht. Ich habe es nicht getan. Ich weiß nicht, was du meinst. MRS. LUKESH (zeigt zu der Waffe): Warum ist das in meinem Haus? Ich öffnete den Schrank und bekam fast einen Herzanfall. Ich weiß nicht einmal, wie ich sie hinuntergehoben habe, ohne, dass sie los ging und mich tötete. Ich war so entsetzt. (Sie weint.) LUKESH: Ma ... Ich weiß nicht, wie sie hierher kam. MRS. LUKESH: Wenn du es mir nicht erzählst ... kannst du es eben dem FBI erzählen. Ja, das FBI hat drei Nachrichten zurückgelassen. (LUKESH sieht hinüber zum Anrufbeantworter, an dem ein Licht blinkt. Alles fällt auseinander.) Sie wollen mit mir reden. Kannst du dir das vorstellen, Erwin? Warum will das FBI mit mir reden? (LUKESH fällt eine Entscheidung. Er geht hinüber zum Anrufbeantworter und löscht die Nachrichten.) MRS. LUKESH: Was tust du da? Willst du nicht mal zuhören? (LUKESH resigniert.) LUKESH: Willst du mit ihnen reden? MRS. LUKESH: Nun, natürlich will ich. Es ist das FBI. LUKESH: Mama. (LUKESH ist nicht glücklich darüber, was er jetzt tun muss. Er fängt an zu weinen. Seine Mutter ist mitleidslos.) MRS. LUKESH: Oh, wirf bloß nicht das Wasserwerk an, Mister. Das braucht nicht gewaschen zu werden. Ich bin diejenige, die belogen wurde. (LUKESH weint immer noch, während er das scharfe Rasiermesser herausholt. Er wischt die Tränen aus seinen Augen.) MRS. LUKESH (bestürzt): Erwin... was tust du? (LUKESH atmet tief durch und erreicht das Bett seiner Mutter.) MRS. LUKESH: Erwin. Was tust du?? Erwin...! (LUKESH klettert auf das Bett und sticht mit dem scharfen Rasiermesser auf seine Mutter ein. Sie schreit.) (COMMERCIAL SET #4) SZENE #18: [DOGGETTS KRANKENHAUSZIMMER] (Mit einem Einwegrasiermesser rasiert REYES DOGGETT vorsichtig. Sie konzentriert sich darauf. Als sie fertig ist, lehnt sie sich zurück. DOGGETT schreibt.) DOGGETT: EINE STELLE VERGESSEN> REYES (lächelnd): Hab ich nicht. Wie auch immer, das ist es, was man unter billiger Hilfe versteht. DOGGETT: HABE NACHGEDACHT> REYES: Nachgedacht über was? (REYES kommt mit einem warmen Handtuch hinüber und beginnt, DOGGETTs Gesicht zu säubern.) DOGGETT: KLINGT VERRÜCKT / ABER DENKE / DU HAST RECHT> (REYES mag nicht, in welche Richtung diese Überlegung geht. Sie sieht zu DOGGETT, der weiterschreibt.) DOGGETT: 2 DOGGETTS KÖNNEN NICHT / IN EINER WELT SEIN / DU KANNST ES FESTLEGEN> REYES: Wie? DOGGETT: ZIEH DEN STECKER> (REYES ist nicht amüsiert.) REYES: Schlechter Scherz. DOGGETT: ICH GEHE DEIN / DOGGETT KOMMT / ZURÜCK> (REYES sieht zu DOGGETT.) DOGGETT: KOMM SCHON DEINE THEORIE / KLINGT GUT> REYES: Meine Theorie klingt gut? Du glaubst kein Wort davon, John. Niemals in einer Million Jahren würdest du das glauben. Das hat nichts mit meiner Theorie zu tun. DOGGETT: GLAUBST DU?> (Sie hat Tränen in den Augen. Sie nickt leise mit dem Kopf. Ja, sie glaubt. DOGGETT weiß das bereits.) DOGGETT: PRÜFE ES> (REYES wird es nicht tun.) REYES: Ich würde alles für dich tun. Alles, aber nicht das. (DOGGETT beobachtet REYES. Seine Augen sagen ihr die Wahrheit seiner Wörter. REYES' Handy klingelt. Ihre Stimme bricht, als sie abnimmt.) REYES: Reyes. SKINNER: Hier ist Skinner. Sind Sie in Ordnung? REYES (reißt sich zusammen): Ja, Sir, mir geht es gut. SKINNER (in LUKESHS APARTMENT): Das selbe kann ich nicht von Miriam Lukesh sagen. (SCULLY ist ebenfalls im APARTMENT.) REYES: Was ist passiert? SKINNER: Sie ist tot. Auf die selbe Art und Weise, wie es Doggett beschrieben hat. Hier wurde ebenfalls ein scharfes Rasiermesser benutzt. REYES (zu DOGGETT): Lukesh tötete seine Mutter. (zu SKINNER) Haben Sie irgendeine Ahnung, wo er ist? REYES: Keine. SKINNER: Aber wenn all das, was ich von ihm hörte, wahr ist, wird es nicht leicht werden, ihn zu finden. REYES: Ich denke, er wird uns finden. SZENE #19: 67 BENNETT AVE. WASHINGTON, D.C. (Es ist dunkel auf den Straßen vor REYES' Apartment. Ein Hund bellt irgendwo. REYES öffnet ihre Haustür und tritt ein. Sie macht das Licht an und zieht ihre Jacke aus. Ein leises Klappern ist aus einem anderen Raum zu hören. REYES öffnet ihr Holster und holt ihre Waffe heraus. Sie sieht die kleinen Mülleimer auf ihrem Badezimmerboden. Sie steckt ihre Waffe wieder ein.) SCULLY (über Funk): Alles in Ordnung mit Ihnen, Agent Reyes? REYES: Nur etwas nervös, denke ich. (REYES bewegt sich, um vor dem kleinen Spiegel zu stehen. Dort ist eine Kamera hinter dem Spiegel, die es SCULLY, FOLLMER und SKINNER ermöglicht, sie vom Van aus zu beobachten.) SCULLY: Das ist verständlich. Ich bezweifle, dass du die einzige bist. FOLLMER: Versuch es leicht zu nehmen, Monica. Wir beobachten dich seit du da drin bist. REYES: Irgendwas draußen passiert? SKINNER: Nein, Sie sind in eine stille Nachbarschaft gezogen. Es ist tot hier draußen. REYES: Ich denke, ich werde mich noch einmal umsehen. (REYES geht Zimmer für Zimmer ihres Apartments durch. Sie hält bei den umgefallenen Behältern im Badezimmer und hebt sie auf. Die ganze Zeit beobachten SCULLY, FOLLMER und SKINNER sie durch die verschiedenen versteckten Kameras in ihrem Apartment. REYES geht in ein Gebiet außerhalb der Kamerareichweite. LUKESH ergreift sie von hinten und hindert sie am schreien. Sie holt das Funkgerät aus ihrem Ohr und hält ich das scharfe Rasiermesser gegen ihren Hals. Er ist nicht glücklich.) LUKESH (flüsternd): Du würdest jetzt gern schreien, nicht wahr? REYES: Lukesh... LUKESH: Weil deine Freunde draußen in einem parkenden Van sind - um nicht zu sagen "FBI" in großen Buchstaben. Versuch, zu ihnen nach draußen zu schreien. Sie können dich nicht hören. (Im Van sieht SCULLY auf die Kamerabilder. REYES ist nicht zu sehen.) SCULLY: Wo ist sie hin? FOLLMER: Monica, hörst du uns? SKINNER: Reyes? Agent Reyes, hören Sie mich? (SCULLY beobachtet die bewegungslosen Kamerabilder.) SCULLY: Er ist da drin. Er muss es sein. FOLLMER: Das ist unmöglich. SCULLY: Nun, und was ist, wenn er es ist? Wollen Sie hier herumsitzen, um es herauszufinden? (Drinnen hat LUKESH noch immer REYES in seinem Griff. Er weint.) LUKESH: Du hast alles kaputt gemacht, du Hure. Du hast mich dazu gebracht. Du hast mich dazu gebracht, es zu tun. REYES: Lukesh, nicht... LUKESH: Halt die Klappe. Halt die Klappe. Aber weißt du was? Dieses Mal werde ich dich langsam ausbluten lassen. (FOLLMER tritt die Tür ein. Nach einem kurzen Rundblick im Zimmer zielt er auf LUKESH mit REYES und schießt LUKESH tot - mit einem Schuss zwischen die Augen. FOLLMER geht zu REYES.) FOLLMER: Monica, bist du in Ordnung? (REYES hat einen verwirrten Gesichtausdruck über das, was eben geschah. Wenn LUKESH tot war, wie konnte sie dann ihren DOGGETT zurückbekommen?) FOLLMER: Es ist okay. Es ist okay. Es ist vorbei. SZENE #20: [DOGGETTS KRANKENHAUSZIMMER] (Es ist spät in der Nacht und der Gang ist ruhig, als MONICA DOGGETTs Krankenhauszimmer erreicht. Das Heben und Senken des Beatmungsgerät und das Piepen des Herzmonitors sind die einzigen Geräusche in dem Zimmer. Sie hält in der Tür, eine einsame Figur, die auf DOGGETT sieht, der im Krankenhausbett liegt, die weiß, in welcher Reihenfolge sie es tun muss, um die Dinge wieder gut zu machen. Sie geht über die Schwelle in den Raum und schließt die Tür. Sie schließt sie sorgfältig hinter sich ab.) (Sie erreicht das Krankenhausbett. DOGGETT ist wach und sich vollkommen im Klaren darüber, dass sie da ist. Seine Augen verließen sie keinen Moment seit sie in der Tür stand. MONICA stoppt für einen Moment, um DOGGETTs Hand zu halten, damit er nicht allein sterben muss. Sie sehen einander an. Der Glaube in seinen Augen ist unübersehbar. Der Kummer ist offensichtlich in den ihren. Sie langt hinüber und schaltet den Herzmonitor-Alarm aus. Dann langt sie langsam zum Beatmungsgerät hinüber und schaltet es ebenfalls ab. Die Beatmungsmaschine atmet nun nicht länger für DOGGETT. DOGGETT atmet auch nicht mehr länger für sich selbst.) (Am Ende spielt es keine Rolle, ob es ihr DOGGETT ist oder nicht, er ist immer noch DOGGETT. Mit geschlossenen Augen weint MONICA, als ihr Freund und Partner stirbt. Sie lässt ihn gehen ...) SZENE #21: [MONICAS APARTMENT] (... MONICA öffnet ihre Augen. Ihr Gesicht nass von ihren Tränen. Sie hört einen langanhaltenden Ton; das schnurlose Telefon in ihren Händen fest umklammert. Sie ist nicht länger im Krankenhauszimmer, aber zurück in ihrem eigenen Apartment. Es ist nicht länger Nacht, sondern Tag. Sie sieht verwirrt auf das Telefon hinunter und wird von DOGGETTs Stimme unterbrochen, der um die Ecke kommt, um sie zu finden.) DOGGETT: Monica, vergiss die Teller, okay? (MONICA dreht sich um und starrt ihn an. Sie ist wie betäubt und sprachlos, als sie DOGGETT, am Leben und gesund, vor sich stehen sieht. Sie ist überwältigt.) DOGGETT (verwirrt): Was ist los? (DOGGETT geht ein paar weitere Schritte näher auf MONICA zu. Etwas stimmt nicht und er möchte wissen, was es ist. Sie atmet durch und schlingt ihre Arme um ihn, um ihn körperlich und lebend in ihren Armen zu spüren. Mit jedem stillen vorbeigehenden Moment wird DOGGETT noch besorgter.) DOGGETT (sanft): Monica, was ist los? (MONICA lächelt und hält DOGGETT weiter einfach nur fest.) MONICA: Mir geht es gut. Mir geht es gut. (MONICA weint, als ihr Freund und Partner in ihren Armen ist. Sie wird ihn nicht gehen lassen...) ========================== THE END ========================== In Loving Memory of RICKY LOYD ARREGUIN (January 24, 1985 - September 13, 2001) 9X05: 4-D #9ABX05 ORIGINAL AIR DATE: 12/09/2001 WRITTEN BY STEVEN MAEDA DIRECTED BY TONY WHARMBY Starring: GILLIAN ANDERSON as Special Agent Dana Scully ROBERT PATRICK as Special Agent John Doggett ANNABETH GISH as Special Agent Monica Reyes MITCH PILEGGI as A.D. Walter Skinner Also Starring: CARY ELWES as A.D. Brad Follmer DYLAN HAGGERTY as Erwin Timothy Lukesh ANGELA PATON as Mrs. Lukesh GIL COLON as Agent Rice MING LO as Dr. Kim