Per Manum (8X08) Übersetzung Original Transcript by: Carri Kendl CarriKendl@aol.com Translation by: Anja Hanseder, Sabrina Haug, Katharina Malterer IlluminatusGirl@aol.com for The X Net http://www.txf.net/ All rights reserved. US- Erstausstrahlung: 18. Februar, 2001 Autor: Chris Carter und Frank Spotnitz Regie: Kim Manners Es ist normal, besorgt zu sein. Disclaimer: Akte X und seine ganzen Charaktere und Episoden sind geistiges Eigentum von FOX, Chris Carter und Ten Thirteen Productions. Diese Abschrift wurde ohne ihre Zustimmung gemacht und es ist strengstens verboten, sie für kommerzielle Zwecke zu nutzen. Bitte lasst mich wissen, wenn Ihr irgendwelche Unstimmigkeiten entdecken könnt. Solltet Ihr diese Abschrift auf eurer Seite verwenden wollen, dann lasst es mich wissen, damit ich sie besuchen kann. Ich bitte darum, dass das Transkript, alle Namen und der Disclaimer nicht geändert werden. Es steht Euch frei für Eure Seiten eigene Disclaimer hinzuzufügen. Besonderer Dank an Tiny Dancer (jetzt auf fandom.com), die die erste Seite für Transkripte ins Leben rief und der Grund dafür ist, dass ich das mache. Thanks, CarriKendl@aol.com CarriK www.inimation.com/xfilesgame (Chris Carter) Vor kurzem bei den X-Akten... (Szenen von Scullys Entführung, Staffel 2. Sie ist am "weißen Ort" , Ärzte in weißen Kitteln und Mundschutz beugen sich über sie, ihr Bauch ist künstlich aufgeblasen, ein laut ratternder Bohrer nähert sich ihrem Gesicht, in Panik reißt sie ihre Augen auf. Scullys Satz stammt aus Requiem, 7x22.) SCULLY: Ich wurde von Männern entführt, die mich zu medizinischen Tests zwangen und mich unfruchtbar machten. (Szenen aus Memento Mori, Staffel 4. Mulder trifft die Kurt Crawfords und entdeckt eine Bank, in der menschliche Eizellen aufbewahrt werden. Auf einer der Schubladen steht Scullys Name.) MULDER: Was sind das? KURT CRAWFORD: Menschliche Eizellen - geerntet während ihrer Entführung. (MULDER hält eines der Röhrchen, in denen sich einige von Scullys Eizellen befinden.) (Aus Requiem, Staffel 7. Scully liegt in einem Krankenhausbett, weinend, traurig und glücklich zugleich.) SCULLY: Ich weiß nicht, wie ich es ihnen erklären soll, ich verstehe es selbst nicht. Ich bin schwanger. (Im Kreissaal. Eine hochschwangere Frau, KATH, in ihren dreißigern, liegt in den Wehen. DUFFY HASKELL, gibt ihr Anweisungen.) DUFFY HASKELL: Du musst gleichmäßig atmen, Kath. Ein und aus, ein und aus. Du keuchst. KATH: Können wir nicht einfach nach Hause gehen und Morgen noch einmal anfangen? DUFFY HASKELL: Du bist jetzt in sicheren Händen. (KATH stöhnt laut, als die HEBAMME eintritt.) HEBAMME: Wie geht es uns, Ms. McCready? DUFFY HASKELL: Ich denke, sie wird es bald hinter sich haben. HEBAMME: Ich sehe nach ihrem Muttermund. Wenn er nicht weit genug geöffnet ist, rufen wir Dr. Lev. (Die HEBAMME fasst unter KATHs Bettlaken zwischen ihre Beine. Der Monitor, auf dem die Herztöne des ungeborenen Kindes zu sehen sind, fängt unregelmäßig zu piepsen an. Alle schauen besorgt.) KATH: Was ist das? Was ist das für ein Geräusch? HEBAMME: Das ist der Monitor, mit dem wir die Herztöne ihres Babys überwachen. KATH: Was passiert da, Duffy? Irgendwas passiert da! (DR. LEV betritt den Raum. Er ist schon auf eine Operation vorbereitet. Er gibt etwas in den Computer neben dem Monitor ein und zieht sich einen Mundschutz und Operationshandschuhe über.) DR. LEV: Schwester, holen sie das Team für einen Kaiserschnitt herein. Es ist ein Notfall!! KATH: Warum? Was stimmt nicht? DR. LEV: Wir haben ein paar Schwierigkeiten mit dem Baby. Wir kümmern uns darum. Wir wissen, was zu tun ist. Legen Sie sich jetzt einfach zurück. (Die HEBAMME fängt an Kaths Bauch für die Operation vorzubereiten.) DR. LEV: Sie müssen sich desinfinzieren, wenn sie hier bleiben wollen. (DUFFY HASKELL macht sich auf den Weg nach draußen) KATH: Duffy? DUFFY HASKELL: Es ist alles in Ordnung. Ich bin gleich zurück. Warte nicht auf mich. (Er scheint den Raum erleichtert zu verlassen. Die ZWEITE SCHWESTER betritt den Raum, als er ihn verlässt, schließt und verriegelt die Türe hinter ihm. KATH bekommt davon nichts mit. Eine wirklich beänstigende, unheimliche und düstere Musik setzt ein.) KATH: (panisch) Bitte, bitte sorgen Sie dafür, dass meinem Baby nichts zustößt. (Eine andere SCHWESTER injeziert den Inhalt einer Spritze in KATH's Tropf.) DR. LEV: Legen Sie sich jetzt einfach zurück. Lassen sie uns unsere Arbeit tun. (Sie begannen mit dem Kaiserschnitt. Die ZWEITE SCHWESTER hält einen Abtropfschlauch für das Blut.) KATH: Ich kann... Ich kann nichts fühlen. Irgend etwas geht schief, oder? DR. LEV: Legen Sie sich jetzt hin, Mrs McCready (zur zweiten SCHWESTER) Erhöhen Sie die Dosis. (Die SCHWESTER injeziert eine weitere Spritze in KATHs Tropf.) KATH: Stimmt mit meinem Baby etwas nicht? DR. LEV: Ihrem Baby geht es gut. (Ihr Bauch wölbt sich auf Grund der Bewegungen des Babys in ihr. Die ZWEITE SCHWESTER versucht KATHs Kopf unten zu halten, damit sie nichts sehen kann.) KATH: Lasst es mich sehen. Was ist es? Ist es ein Junge? (DR. LEV nahm das Baby aus ihrem Körper.) KATH: Oh mein Gott...Oh mein Gott. (Das "Baby" macht merkwürdige, wimmernde Geräusche. Das ist eindeutig nicht normal. Durch ihren vernebelten Blick schaut KATH entsetzt auf seinen kleinen, dünnen, deformierten Körper.) KATH: Oh mein Gott, was ist das? Duffy. DR. LEV: Halten Sie sie unten. KATH: Duffy. (Aber DUFFY ist nicht hier. Eine weitere Spritze wird in ihren Tropf injeziert und KATH verliert das Bewusstsein. Nahaufnahme von der SCHWESTER und DR.LEV, die sich um etwas kümmern, was aussieht wie ein ziemlich süßes graues Alien Baby. Sie durchtrennen die Nabelschnur und benutzen ein Absaugegerät um vorsichtig den schleimigen Belag von seiner kleinen, flachen Nase zu entfernen. Sie scheinen nicht ein bißchen überrascht oder besorgt über den seltsamen "Zustand" des Neugeborenen zu sein.) Opening Credits Mulder!!!! Whooo! Scully schwankt. Doggett ist verwirrt. (Nahaufnahme eines Ultraschallbildes eines Babys. Kamera schwenkt nach oben, um zu zeigen, dass es Dana Scully gehört. Der Name des Doktors ist Parenti. Scully, ganz in schwarz gekleidet, schaut von dem Ultraschallbild auf. Sie ist in ihrem Schlafzimmer. Die unheimliche Melodie, die uns inzwischen als "Scully's Theme" bekannt ist, wird gespielt. Sie dreht sich um, um sich von der Seite im Spiegel betrachten zu können und legt ihre Hand auf ihren kaum hervorstehenden Bauch. Ihre Lippen und ihr Kinn zittern. Sie ist den Tränen nahe,aber sie hebt ihren Blick zur Zimmerdecke, atmet tief ein und seufzt.) (Büro für die X-Akten. Scully tritt ein und zieht ihren Mantel aus, während sie zu Mulders leeren Schreibtsich geht. Männerstimmen. Sie ist überrascht, DOGGETT an seinem Schreibtisch in der Ecke sitzen zu sehen, wie er sich mit dem Mann aus dem Vorspann unterhält, DUFFY HASKELL.) DOGGETT: Agent Scully... SCULLY: Hi. (DUFFY HASKELL steht ungeduldig und nervös da. Er scheint SCULLY ehrfürchtig anzuschauen.) DUFFY HASKELL: Hi. SCULLY: Entschuldigen Sie, Agent Doggett. Ich wusste nicht, dass sie einen Termin haben. DOGGETT: Das ist Duffy Huskell. Er sagt, er kennt Sie oder Sie kennen ihn. (SCULLY erkennt ihn überhaupt nicht.) SCULLY: Tut mir leid, ich kann mich nicht erinnern. (Sie schüttelt seine Hand.) DUFFY HASKELL: Ich hatte mit ihnen wegen meiner Frau Kontakt aufgenommen. Vor ungefähr acht Jahren, weil sie von Außerirdischen entführt worden war. SCULLY: Das war vor meiner Zeit hier. Aber, ah, gibt es irgend etwas, bei dem ich ihnen helfen kann? (SCULLY tritt hinter MULDERs Schreibtisch.) DUFFY HASKELL: (eindringlich) Sie ist tot. Meine Frau ist jetzt tot. Sie haben sie getötet - Kath - meine Frau. DOGGETT: Ich habe die Akten überprüft. Mr. Haskell hat mehrere Briefe an Agent Mulder geschrieben, in denen er die Erfahrungen beschrieben hat, die seine Frau bei ihrer Entführung gemacht hat. DUFFY HASKELL: Meine Frau hat einen Alien geboren. SCULLY: Ich - ich dachte sie sagten, Ihre Frau wurde ermordet. DUFFY HASKELL: Das ist der Grund, warum sie das taten. SCULLY: Oo-kay, Mr. Haskell. Warum, äh, warum fangen sie nicht ganz von Vorne an? (DOGGETT sieht Scully zu, wie sie sich langsam auf MULDERs Stuhl niederlässt. DUFFY HASKELL sitzt ihr schräg gegenüber.) DUFFY HASKELL: Kath war eine mehrfach Entführte. Die Außerirdischen taten ihr diese Torturen an. Tests und was weiß Gott noch alles. Einmal bekam sie Krebs, ein anderes Mal wurde sie davon geheilt. Dinge wie diese. Und das über Jahre, verstehen Sie. Und dieses Jahr kamen sie direkt in unser Schlafzimmer und pflanzten Kath einen außerirdischen Embryo ein. (SCULLY war nicht wohl dabei, das zu hören. ) SCULLY: Ich nehme nicht an, dass Sie dafür irgendwelche, äh, medizinischen Beweise haben. (Er gibt ihr einen Umschlag, in dem sich ein Ultraschallbild für Kath McCready befindet. Der Umschlag ist beschriftet mit "Zeus Genetics Germantown, Maryland 1-800-555-0100.") DUFFY HASKELL: Ich habe hier ein Ultraschallbild. Jeder mit einem geschulten Auge kann sehen, dass das keine normale Schwangerschaft ist. Vor allem für eine Frau, von der nie angenommen worden ist, dass sie in der Lage sei, schwanger zu werden. Ich bezweifle, dass man die Ärzte dafür jemals zur Verantwortung ziehen können. SCULLY: Welche Ärzte? DUFFY HASKELL: Wir hatten schon drei Ärzteteams hinzugezogen. Sie sind alle darin verwickelt. Sie haben sich alle verbündet. SCULLY: Sie wollen also..., sie wollen also sagen, dass die Ärzte ihre Frau umgebracht haben. DUFFY HASKELL: Und das außerirdische Baby gestohlen haben. Das Ultraschallbild ist der Beweis. (SCULLY schaut DOGGETT an.) SCULLY: Haben Sie, äh... alle nötigen Informationen und Nummern, damit wir Mr. Haskell erreichen können? (DOGGETT nickt und hält seinen Notitzblock hoch. SCULLY wendet sich wieder an DUFFY HASKELL.) SCULLY: Wir bleiben in Kontakt. DUFFY HASKELL: Danke. Vielen Dank. (DUFFY HASKELL geht. SCULLY wendet sich an DOGGETT. Sie ist nicht erfreut.) SCULLY: Danke, Agent Doggett. Ich bin sicher der Rest meines Nachmittags wird nicht so amüsant. DOGGETT: Ich habe eigentlich gedacht, Sie würden es interessant finden. SCULLY: Interessant? Sie meinen, so albern und widersprüchlich? DOGGETT: Gut, aber wenn ich nicht falsch liege, dann kennen sie bereits die Geschichte dieses Mannes. (Pause.) Die Entführung, die Tests, das Erkranken an Krebs und danach die Heilung. SCULLY: Worauf wollen Sie eigentlich hinaus? DOGGETT: Das ist Ihre Geschichte, Agent Scully. Ich würde sagen, fast bis auf den Punkt genau. (SCULLY starrt ihn nur an.) DOGGETT: Ich meine, abgesehen von der Schwangerschaft. Es steht alles dort in den X-Akten. (SCULLY schaut schweigend zu den Aktenschränken und dann wieder zurück.Sie scheint wütend zu sein, aber sie ist trotzdem ruhig und kontrolliert.) SCULLY: Nun, ich schätze ihre Gründlichkeit, Agent Doggett und ihre Vertrautheit mit den X-Akten in diesen Schränken, aber meine persönlichen Akten sind meine persönlichen Akten. Okay? DOGGETT: Sicher, natürlich. (SCULLY verlässt das Büro mit dem Ultraschallbild in der Hand. DOGGETT seufzt und wirft verärgert einen Bleistift auf den Schreibtisch. Draußen im Gang steigt Scully in den Aufzug und sieht zu, wie sich die Türen vor ihr schließen. Kamera schwenkt zur verschlossenen Türe. Die Türen öffnen sich wieder, dieses Mal ein paar Etagen weiter oben. MULDER dreht sich um und schaut sie überrascht, aber erleichtert an. Er trägt seinen Anzug und seine FBI-Marke.) MULDER: Da sind Sie also. Ich habe sie schon überall gesucht. ( Er steigt mit ihr in den Aufzug. SCULLY ist jetzt anders gekleidet und ihre Frisur ist flacher. Jetzt erkennen wir, dass es sich hier um einen Rückblende handelt. Die Tür des Aufzugs schließt sich wieder.) SCULLY: Hi. Ähm. Entschuldigung. Ich hatte einen Arzttermin und, ähm, ich weiß nicht, ich glaube, ich habe jegliches Zeitgefühl verloren. (Es fällt ihr schwer, ihm in die Augen zu sehen. MULDER ist besorgt, aber versucht es sich nicht zu sehr anmerken zu lassen.) MULDER: Ist irgend etwas? SCULLY: Nichts. Nein, ich, äh, habe nur einen kleinen Spaziergang gemacht. MULDER: Mmm. Was stimmt dann nicht? (SCULLY seufzt.) SCULLY: Es... es tut mir leid, dass ich es ihnen noch nicht erzählt habe. Ich weiß nicht, warum ich es Ihnen noch nicht gesagt habe. Ich meine, Sie waren immer für mich da während meiner Krankheit, aber, ähm... (Pause. MULDER beugt sich zu ihr runter und spricht sanft mit einem leichten Lächeln auf den Lippen.) MULDER: Lassen Sie mich nicht raten. SCULLY: Was immer sie auch für einen Test an mir durchgeführt haben, dadurch kann ich nicht mehr schwanger werden. Und ich bin nicht bereit, zu akzeptieren, dass ich niemals Kinder haben werde. (MULDER schaut nach unten, als der Aufzug klingelt und die Tür sich im Kellergeschoß öffnet. Er steigt aus, dann dreht er sich nochmals zum Aufzug um.) MULDER: Scully, es, ähm, es gibt etwas, das ich ihnen auch nicht erzählt habe und ich hoffe, Sie, äh, vergeben mir und verstehen, warum ich es Ihnen vorenthalten habe. SCULLY: Was? MULDER: Während meinen Ermittlungen über ihre Krankheit, fand ich den Grund dafür heraus, warum Sie unfruchtbar wurden. Ihre Eizellen wurden ihnen genommen und in einem Labor der Regierung aufbewahrt. SCULLY: Was? (SCULLY schaut ihn schockiert an. Die Aufzugtüren beginnen, sich zu schließen, aber sie hält ihre Hand dazwischen.) SCULLY: Sie haben sie gefunden? MULDER: Ich - ich habe sie unmittelbar zu einem Spezialisten gebracht, der mir sagen sollte, ob sie unbeschadet waren. SCULLY: Ich glaube das nicht. MULDER : Scully, Sie waren todkrank und ich ... ich konnte es nicht ertragen, Ihnen eine weitere schlechte Nachricht zu überbringen. (SCULLY schaut ihn verletzt an.) SCULLY: Ist es das was es war? Eine schlechte Nachricht? MULDER: Der Arzt sagte, dass die Eizellen nicht lebensfähig waren. SCULLY: Ich möchte eine zweite Meinung. (Sie drückt den Knopf und die Türe beginnt sich zu schließen. MULDER streckt beide Hände aus, um dies zu verhindern. Sie sehen sich gegenseitig an. SCULLY nickt nur kurz "Okay?" Widerwillig lässt Mulder die Türe zugehen. Die Türen öffnen sich wieder im Kellergang. DOGGETT steht da. Scully steht im Aufzug, in Gedanken verloren, das Zeus Genetics Ultraschallbild in der Hand. Wir befinden uns wieder in der Gegenwart.) DOGGET: Agent Scully? Was machen Sie? SCULLY: Ähm, ich weiß nicht. Ich glaube, ich habe nur vergessen den Knopf zu drücken. (Sie langt zur Schaltfläche und drückt den Knopf. Die Türen beginnen sich zu schließen, aber DOGGETT streckt die Arme aus und hält sie offen.) DOGGETT: Ich war mir nicht ganz im Klaren, was sie bezüglich dieses Haskells unternehmen wollten. Wegen der Geschichte seiner Frau. SCULLY: Hier gibt es nichts zu tun. (DOGGETT nickt, schaut flüchtig auf den Umschlag in ihrer Hand und lässt die Türe sich schließen.) ZEUS GENETICS GERMANTOWN, MARYLAND (SCULLY betritt einen Raum, der aussieht, wie das Wartezimmer einer Arztpraxis. Der Alptraum einer jeden Hausfrau. Alles ist weiß, einschließlich des Macintosh Flachbildmonitors auf dem weißen Schreibtisch. Sofas, Stühle, Teppich, alles.) SCULLY: Hallo! Ist da jemand? (Niemand befindet sich im vorderen Teil der Praxis, aber Scully geht zur Tür, die in den Untersuchungsraum der Praxis führt. Sie hört Stimmen. Sie klopft an, öffnet die Tür und tritt ein. Der Gang ist genauso weiß wie der Rest des Büros. Eine FRAU hört sich verängstigt an. Ein MANN versucht sie zu beruhigen.) Stimme der FRAU: Das ist mein Baby. Ich muss es wissen... DR. LEV: Ms. Hendershot, versuchen Sie ruhig zu bleiben. Ich tue alles was ich kann... (SCULLY geht auf den Raum zu, aus dem sie die Stimmen hört. Sie lugt durch das Türfenster. DR.LEV und eine SCHWESTER versuchen die hochschwangere MRS. HENDERSHOT zu beruhigen. MRS HENDERSHOT ist hysterisch.) MRS. HENDERSHOT: Nein, hören Sie doch. Sie wissen es nicht, Sie wissen es nicht. DR. LEV: Versuchen Sie einfach ruhig zu bleiben. Es bestehen keine Ähnlichkeiten zwischen ihrem Baby und den anderen. MRS. HENDERSHOT: Wie können Sie das sagen? Sie wissen das nicht. DR. LEV: Weil ich beide Fälle kenne. Versuchen Sie sie so ruhig wie möglich zu halten. Ich werde einen anderen Arzt holen. MRS. HENDERSHOT: Nein, nein, ich werde nicht hier bleiben. Ich werde nicht hier bleiben. (MRS. HENDERSHOT ist nahe daran, zu weinen. Ihre Stimme ist schwach, da sie wahrscheinlich auf Drogen gesetzt worden ist. DR. LEV geht zur Tür. SCULLY verschwindet schnell in einen anderen Raum und schließt dort die Türe hinter sich. Sie macht das Licht an und ist schockiert, als sie die Regale an den Wänden sieht, die voller Behälter sind, in denen sich seltsam aussehende Föten befinden. Als Scully näher kommt, um sie sich genauer anzusehen, öffnet sich die Tür und DR.LEV kommt herein.) DR. LEV: Wer sind Sie? Was machen Sie hier? SCULLY: Ich, ähm, ich bin hier mit meiner Freundin. DR. LEV: Sie sind hier mit Mrs. Hendershot? SCULLY: Ja. Ich bin besorgt um sie. DR. LEV: Mrs. Hendershot geht es gut. Aber Sie müssen bitte vorne warten. (SCULLY nickt und verlässt den Raum. DR. LEV sieht sie genau an, als sie an ihm vorbeigeht.) (SCULLY betritt ihr Apartment und verschließt die Tür. Sie sucht Dr. Parentis Telefonnummer im Adressenverzeichnis ihres Laptops heraus und ruft ihn an. "625 Oakhurst Ave. College Park, MD 20740 240-555-0125, Fax: 240-555-0187.") SEKRETÄRIN: (Stimme am Telefon) Parenti Medical Group. SCULLY: (am Telefon) Ja, ich möchte gerne Dr. Parenti sprechen. Bitte. SEKRETÄRIN: (Stimme am Telefon) Das ist seine Praxis. Ich kann ihn erreichen, wenn es sich um einen Notfall handelt. SCULLY: (am Telefon) Ja, das ist es. Hier ist Dana Scully. (SCULLY vergleicht ihr Ultraschallbild, mit dem das sie von DUFFY HASKELL bekam. Sie sehen identisch aus. Das Telefon klickt.) DR. PARENTI: (am Telefon) Dana? Was stimmt nicht? SCULLY: (am Telefon) Ich habe Angst. DR. PARENTI: (am Telefon) Erzählen Sie mir was los ist. SCULLY: (am Telefon) Ich möchte, dass Sie sich etwas für mich anschauen. Jetzt gleich. Es ist ein Ultraschallbild. DR. PARENTI: (am Telefon) Nun ich bin jetzt nicht in meiner Praxis. Können Sie es mir hier rüber schicken? Ich werde es mir so bald wie möglich ansehen. SCULLY: (am Telefon) Ich möchte, dass Sie es mit meinem vergleichen. DR. PARENTI: (am Telefon) Dana... Ist mit Ihnen alles in Ordnung? SCULLY: (am Telefon) Ja. Mir geht es gut, ich bin okay. DR. PARENTI: (am Telefon) Okay, ich werde Sie zurück rufen, Dana. SCULLY: (am Telefon) Danke. (Als DR. PARENTI auflegt, sehen wir, dass er sich in dem Raum befindet, in dem die Föten gelagert werden. Er geht hinüber zu einem Tisch und packt sorgfältig den kleinen Körper des Alienbabys aus, das im Vorspann geboren wurde. Es ist tot.) (Werbung 1) (Rückblende. SCULLY, mit einer flachen Frisur, sitzt bei DR. PARENTI im Wartezimmer. DR. PARENTI öffnet die Tür. Er lächelt.) DR. PARENTI: Ms. Scully? Ich habe eine gute Nachricht für Sie. Ich habe mir die Eizellen angeschaut, die Sie mir gegeben haben, und mit einigen Kollegen beratschlagt. Wir alle glauben, dass wir, wenn wir richtig an die Sache heran gehen, erfolgreich sein werden. Die Chancen stehen gut, dass Sie schwanger werden. (SCULLY ist überglücklich.) SCULLY: Oh...Es ist zu schön, um wahr zu sein. DR. PARENTI: Ich will Sie nicht drängen, aber es wäre besser, wenn wir so bald wie möglich damit anfangen. (SCULLY schaut ihn erstaunt an.) SCULLY: Wir können sofort damit anfangen? DR. PARENTI: Nun, Sie brauchen natürlich einen Vater. Ich kann Sie genetisch beraten, einen anonymen Spender zu finden, wenn es das ist, was Sie wollen... wenn Sie nicht schon jemand bestimmtes in Betracht gezogen haben. SCULLY: Ja... Ich, äh,... Ich muss nur noch herausfinden, wie ich ihn fragen soll. (Gegenwart. SCULLY sitzt in DR. PARENTIs Wartezimmer. Er öffnet die Tür.) DR. PARENTI: Dana, wollen Sie mit mir nach hinten kommen? (Sie begleitet ihn in den hinteren Teil der Praxis.) SCULLY: Was haben Sie gefunden? DR. PARENTI: Ich habe mir das Ultraschallbild angeschaut, das Sie mir geschickt haben,... und ich weiß nicht, was ich darauf sehen soll, aber es scheint mir alles in Ordnung zu sein. Genauso wie Ihr Ultraschallbild. SCULLY: Sie konnten darauf nichts seltsames erkennen? DR. PARENTI: Warum fragen Sie das? SCULLY: Ich wollte nur sicher gehen. Ich hatte... Komplikationen. DR. PARENTI: Es ist normal besorgt zu sein. SCULLY: Okay. Danke. DR. PARENTI: Gern geschehen. (SCULLY geht zurück ins Wartezimmer.) DR. PARENTI: Ihre einzige Sorge sollte jetzt sein, wann Sie es dem FBI erzählen werden. Sie können es nicht immer geheimhalten, Dana. Es wird bald nicht mehr zu übersehen sein. (Er lächelt sie liebevoll an.) SCULLY: In Ordnung. (Sie schaut leicht verlegen aus, als sie die Praxis verlässt.) (Das Büro für die X-Akten. SCULLY tritt ein. DOGGETT telefoniert gerade..) DOGGETT: (am Telefon) Okay, ich hab's. Danke. (Er legt auf.) DOGGETT: Agent Scully, ich habe gerade einen Anruf aus Dr. Parentis Praxis bekommen. Wegen einem Ultraschallbild, das sie heute Morgen dort vergessen haben. (Sein Ton ist anklagend. SCULLYs Haltung ist abwehrend. Sie geht zu Mulders Schreibtisch.) SCULLY: Dr. Parenti ist mein Arzt. DOGGETT: Kommen Sie schon, Agent Scully. SCULLY: Sie glauben mir nicht? DOGGETT: Das Ultraschallbild ist das, das Duffy Haskell gestern hier gelassen hat. Dr. Parenti ist einer der Ärzte, die ihn im Laufe der Schwangerschaft beraten hat. SCULLY: Entschuldigen Sie mich, Agent Doggett, aber spionieren Sie mir nach? DOGGETT: Nein. Ich habe gerade einige Hintergrundrecherchen über Mr. und Mrs. Haskell durchgeführt, bevor ich den Fall fallen ließ, wie Sie es von mir verlangt haben. SCULLY: Nein, ich habe Sie nicht darum gebeten, den Fall fallen zu lassen. Ich sagte, dass es nichts zu tun gäbe. (Sie öffnet eine der Schubladen von MULDERs Schreibtisch, wühlt darin herum und schließt sie wieder.) DOGGETT: Nun, wenn es nichts zu tun gibt, warum ermitteln Sie dann? SCULLY: Sie folgern vorschnell. DOGGETT: Nein, ich versuche nur meinen Job zu machen, nur dass es einem schwerfällt, wenn die Person, mit der man zusammenarbeitet, Geheimnisse hat und Lügen erzählt. SCULLY: Ich ermittle nicht gegen diese Leute, Agent Doggett. Parenti ist mein Arzt. Ist das so merkwürdig? Gibt es etwas, das ich über ihn wissen sollte? DOGGETT: Nein. Aber Duffy Haskell ist ein Stück Arbeit wert, d.h. wir sollten gegen ihn ermitteln. So viel kann ich ihnen verraten. (SKINNERs Büro. SCULLY und DOGGETT sind dort mit DUFFY HASKELL. Dieser ist frustriert und wütend.) DUFFY HASKELL: Was wird mir vorgeworfen? Warum haben Sie mich hierher bestellt? Sie wollten mir helfen. (SKINNER weiß über den Fall Bescheid. Er hat eine Akte auf seinem Schreibtisch.) SKINNER: Als Präsident des Ohio Mutual UFO Network schickten Sie Agent Mulder eine Reihe von Drohbriefen, die er mir zukommen hat lassen, Mr. Haskell. Ist das eine Angewohnheit von Ihnen, Sir? Briefe zu schreiben... Drohbriefe. DUFFY HASKELL: Niemand glaubt mir. DOGGETT: Sie schrieben einen Brief an Dr. Lev, in dem Sie sagten, Sie würden ihn umbringen, wenn er Ihrer Frau etwas antun würde. DUFFY HASKELL: Dr. Lev hat meine Frau umgebracht. Er hat ihr das Alienbaby aus dem Mutterleib gestohlen. DOGGETT: Nun, ich kann keinerlei Aufzeichnungen darüber finden, dass Sie beide überhaupt verheiratet waren, Mr. Haskell. Was bleibt ist eine Geschichte oder ein Beweis von falschem Spiel. Dr. Lev ist ein seriöser Arzt, ein führender Spezialist auf dem Gebiet "Geburtsfehler". Seine Kollegen halten große Stücke auf ihn. Warum hätte er also ihre Frau umbringen sollen? DUFFY HASKELL: Deshalb habe ich Sie aufgesucht. SKINNER: Mr. Haskell, alle Anschuldigungen beiseite, es ist ein Verbrechen, irgend jemanden zu bedrohen. (DUFFY HASKELL schaut SCULLY an.) DUFFY HASKELL: Sie glauben mir doch, oder? (SCULLLY schaut ihn nur an.) SKINNER: Mr. Haskell wir bedauern ihren Verlust sehr, aber wenn Sie auf diesen Drohungen beharren und diese Geschichten weiter verbreiten, dann sehen wir uns gezwungen, Ihren Namen der staatlichen Kartei für gefährliche Personen hinzuzufügen. DUFFY HASKELL: (stehend) Wegen denen bin ich jetzt alleine. Sie haben mir alles genommen. (Er dreht sich um und schaut SCULLY an.) DUFFY HASKELL: Und es gibt da draußen noch andere Frauen wie Kath. (DUFFY HASKELL verlässt das Büro. SKINNER und DOGGETT schauen beide zu SCULLY.) (Im Gang, betritt DUFFY HASKELL den Aufzug. Er scheint nicht mehr aufgeregt oder nervös zu sein. Als die Türe schließt, nimmt er sein Handy heraus, das auch in Aufzüge funktioniert, und wählt.) DR. LEV: (Stimme am Telefon) Zeus Genetics, Dr. Lev am Apparat. DUFFY HASKELL: ( am Telefon) Sie haben mich hierher zum FBI bestellt, um Löcher in meine Geschichte zu reißen. DR. LEV: (am Telefon) Wie wir es befürchtet hatten. DUFFY HASKELL: (am Telefon) Wir riskieren immer noch Hendershot zu verlieren. DR. LEV: (am Telefon) Dann ist es Zeit sie gehen zu lassen. (DUFFY HASKELL legt auf. Wir sehen, wie sich in Dr. Levs Operationsbrille das Bild des Alien Babys spiegelt. Es wurde vollständig autopsiert.) (SCULLY betritt ihr Apartment. Es ist Spätnachmittag und sie ist müde. Sie schließt die Tür und legt ihre Hand auf ihren Bauch. Die Kamera schwenkt zurück auf die Tür. Es klopft an der Tür. SCULLYS Hand jetzt in einem weißen Blusenärmel greift nach der Türklinke, um sie zu öffnen. Es ist MULDER. Dies ist eine weitere Rückblende. Sie sehen beide etwas nervös aus und fühlen sich in der Gegenwart des anderen unwohl.) SCULLY: Hi. MULDER: Hi. SCULLY: Kommen Sie herein. MULDER: Danke. (SCULLY schließt die Türe hinter ihm.) SCULLY: Kann ich Ihren Mantel haben? MULDER: Nein, ich kann nicht bleiben. Ich muss noch für eine Weile ins Büro. SCULLY: Offensichtlich hatten Sie einige Zeit um über meine Bitte nachzudenken. MULDER: Ähm, es ist... es ist nicht gerade etwas, das man jeden Tag gefragt wird. Ähm, aber ich bin wirklich sehr geschmeichelt. (SCULLY schaut verlegen drein.) MULDER: Nein, ehrlich. SCULLY: Okay, wenn...wenn Sie versuchen auf eine schonende Weise "Nein" zu sagen, ist es okay. Ich, ich verstehe das. (Sie meidet seinen Blick.) MULDER: Sehen Sie, was seltsam ist...es hört sich, und es hört sich wirklich seltsam an, ich weiß, aber ich, ich möchte einfach nicht, dass irgendwas zwischen uns kommt. (SCULLY ist enttäuscht, aber sie versucht es zu verbergen.) SCULLY: Ja. Ich weiß.. ich, ich verstehe Sie. Wirklich. (Da er bemerkt, dass sie ihn missverstanden hat, streckt MULDER seine Hand aus, um ihre Wange zu streicheln, aber zieht sie dann doch zurück.) MULDER: Gut... die Antwort ist "Ja". (1000 Emotionen gingen über SCULLYS Gesicht in nur vier Sekunden. Sie ist glücklich. Sie lächeln sich gegenseitig an. Sie kommt in seine Arme und sie halten einander für einige Momente fest. Die Situation ist ihnen noch immer etwas unangenehm, als sie sich trennen.) SCULLY: Ähm... Nun, ich werde Dr. Parenti anrufen und... (MULDER nickt und lächelt.) SCULLY: Ich nehme an, dass er sich mit Ihnen treffen möchte und mit Ihnen den Spendevorgang durchgehen will. MULDER: Was das betrifft, bin ich ein Profi. (Sie lächeln beide, als er verlegen das Appartement verlässt. Die Kamera schwenkt zurück zu Scully. Wir sind wieder einmal zurück in der Gegenwart, sie ist ganz in schwarz gekleidet und hält ihren Bauch. Es klopft erneut an der Türe. SCULLY macht auf. MRS. HENDERSHOT steht im Türrahmen. Sie sieht verzweifelt aus und hält ebenso ihren Bauch.) MRS. HENDERSHOT: Ich heiße Mary Hendershot. Mein Baby ist in Gefahr. Ihres auch. (Werbung 2) (Vor einem kleinen Restaurant in der Stadt, spätnachts. Ein großer "männlicher" Pickuptruck hält vor einem kleinen Viertürer, einer Taurus ähnlichen Limousine, an. DOGGETT steigt aus dem Pickup und betritt das Restaurant. SCULLY und SKINNER sitzen an einem Tisch. DOGGETT spricht mit einer KELLNERIN hinter der Theke.) DOGGETT: Kann ich einen Kaffee - schwarz - haben, bitte? KELLNERIN: Sicherlich. (DOGGETT setzt sich an den Tisch.) SKINNER: Danke, dass Sie gekommen sind. DOGGETT: Schon okay. (DOGGETT schaut zu Scully, die ihn abwehrend ansieht.) DOGGETT: Gehen Sie irgendwo hin? SCULLY: Ja. DOGGETT: Habe ich irgendwas verpasst? SKINNER: Agent Doggett, als Stellvertretender Direktor, als Ihr Vorgesetzter, ist Agent Scully zu mir gekommen, und hat mich um Urlaub gebeten. DOGGETT: (sarkastisch) Hey, großartig. Kann ich fragen warum? SCULLY: Nein. DOGGETT: Also bin ich jetzt für die X-Akten zuständig? Nur ich? SKINNER: Agent Scully beendet ihre Arbeit beim FBI nicht. Sie verlässt uns nur für einige Zeit. (DOGGETT schaut zu SCULLY hinüber, die seinen Blick meidet. Er schaut zu SKINNER.) DOGGETT: Danke, dass Sie mich aus dem Bett geholt haben, um mir das mitzuteilen. (DOGGETT steht auf und schaut erneut zu SCULLY.) DOGGETT: Schreiben Sie mir ein paar Zeilen, wenn Sie Zeit dazu haben. (Verärgert verlässt DOGGETT das Restaurant. SKINNER wendet sich an SCULLY.) SKINNER: Sie müssen es ihm sagen, Scully. SCULLY: Ich kann nicht. (Draußen will DOGGETT gerade in seinen Pickup steigen. SCULLY kommt aus dem Restaurant.) SCULLY: Agent Doggett? (DOGGETT schließt die Tür seines Trucks und dreht sich zu ihr um.) SCULLY: Ich möchte, dass sie mich verstehen. DOGGETT: Was ist es, das sie möchten, das ich verstehen soll, Agent Scully? Die Geheimnisse oder die Lügen? SCULLY: Ich habe es Ihnen gesagt... ich tue nichts hinter Ihrem Rücken. DOGGETT: Sie sollten mir den Rücken freihalten, Agent Scully. SCULLY: Wenn ich Sie irgendwie in Schwierigkeiten bringen würde, könnten Sie sich auf jeden Fall sicher sein, dass ich Sie nicht hängen lasse. Ich hoffe, dass Sie das wissen. Ich weiß nur, was Sie mir gesagt haben. (SCULLY seufzt und schaut zu Skinner, der beschützend hinter ihr aufgetaucht ist.) SCULLY: Ich muss jetzt gehen. (SCULLY steigt in ihren Wagen. MRS. HENDERSHOT sitzt auf dem Beifahrersitz. SKINNER gesellt sich zu DOGGETT, der neben seinem Truck steht, als Scully wegfährt.) DOGGETT: Wer ist das... in Agent Scullys Auto? SKINNER: Das weiß ich nicht, Agent Doggett. (DOGGETT steigt in seinen Truck und fährt auch weg.) WALDEN FREEDMAN ARMEEFORSCHUNGSKRANKENHAUS 5:01 Uhr (SCULLY und MRS. HENDERSHOT werden von einem Team von vier Ärzten begrüßt. Die Kameraführung ist seltsam, unheimlich und umkreist ständig die Szene.) DR. MIRYUM: Sie sind Scully? Agent Scully? SCULLY: Ja, Dana Scully. Das ist Mrs. Hendershot. Mary Hendershot. DR. MIRYUM: Ich bin Dr. Miryum. Das ist das beste Team von Geburtshelfern, das man sich erhoffen kann. Nun erzählen Sie denen, was Sie mir erzählt haben. SCULLY: Mrs. Hendershot glaubt, dass sie ein Baby in sich trägt, das nicht ihr eigenes ist. Das auf jeden Fall bedeutet, dass sie in 40 Wochen etwas gebären wird, das nicht menschlich ist. ERSTES MITGLIED: Hat sie medizinische Aufzeichnungen? MRS. HENDERSHOT: Ich kann meinen Ärzten nicht vertrauen. SCULLY: Sie glaubt, und das aus gutem Grund, dass ihr Leben in Gefahr sein könnte. Diese Frauen, die genau wie sie waren, sind bei der Entbindung ermordet worden. ZWEITES MITGLIED: Warum? Weil es sich verrückt anhört. MRS. HENDERSHOT: Diese Ärzte töteten eine Freundin von mir, weil sie ihnen auf die Schliche kam. Weil sie zu viel gesehen hatte. SCULLY: Sie sollten wissen, dass ich nicht nur als FBI Agentin hier bin. DR. MIRYUM: Agent Scully ist Doktor der Medizin. ERSTES MITGLIED: Also was ist es, das sie in sich trägt. SCULLY: Das ist der Grund, warum wir zu Ihnen kamen. DR. MIRYUM: Okay. Lasst uns Mrs. Hendershot vorbereiten und fertig machen. MRS. HENDERSHOT: Für was? DR. MIRYUM: Sie werden das Baby bekommen, Mrs. Hendershot. Momentan ist unsere größte Sorge, dass sie ihr Baby sicher bekommen. Was immer auch in Ihnen ist, wir werden es in ein paar Stunden wissen, wenn wir sofort die Wehen einleiten. (Die ÄRZTE begleiten MRS. HENDERSHOT.) DR. MIRYUM: Wie hat diese Frau sie gefunden? SCULLY: Ein Mann namens Haskell hat sie zu mir gebracht. Seine schwangere Frau ist jetzt tot. (DR. MIRYUM will den anderen folgen. SCULLY hält sie auf.) SCULLY: Dr. Miryum... sie ist nicht die einzige Frau, deren Leben in Gefahr ist. (Das Büro für die X-Akten. DOGGETT ist im hinteren Teil des Büros und schaut sich die Ultraschallbilder an. Er bemerkt einen anderen Mann, AGENT JOE FARAH, der hereingekommen war.) DOGGETT: Agent Farah. (AGENT JOE FARAH dreht sich überrascht zu ihm um.) AGENT JOE FARAH: Ich habe dich nicht gesehen, John. Was tust du hier im Dunkeln? DOGGETT: Ich tappe die meiste Zeit bei meiner Arbeit an den X-Akten ganz schön im Dunkeln, Joe. AGENT JOE FARAH: Hab' hier etwas, dass Du Dir vielleicht genauer ansehen möchtest. (Er hält eine Akte hoch.) AGENT JOE FARAH: Du hast mich die Fingerabdrücke von diesem Duffy Haskell überprüfen lassen, richtig? DOGGETT: Ich hasse es, sagen zu müssen, dass der Fall jetzt geschlossen ist, Joe. AGENT JOE FARAH: Demnach zu urteilen, was ich gefunden habe, ist er bereits seit 1970 geschlossen. Als David Haskell, mit den selben Fingerabdrücken, auf einem Friedhof in Virginia beerdigt wurde - eine USMC Ehrenbestattung mit Zeremonie. DOGGETT: Du scherzst. AGENT JOE FARAH: Ich scherze nicht. Sieht aus, als ob du selber ein echter Geist geworden bist. DOGGETT: Oder eine Schlange im Gras. (Armeekrankenhaus. MRS. HENDERSHOT liegt auf einem Bett, während eine SCHWESTER sie für die Geburt vorbereitet. SCULLY steht neben dem Bett.) MRS. HENDERSHOT: Wie lange wird das dauern? SCULLY: Vermutlich zwischen vier und zwölf Stunden. MRS. HENDERSHOT: Mein ganzes Leben lang wollte ich Kinder. Aber ich habe Angst davor, was in mir wächst. Dass das überhaupt passiert ist. SCULLY: Sie meinen, schwanger zu werden? MRS. HENDERSHOT: Ich hatte einen Freund. Aber als ich auf die Daten schaute, merkte ich, das kann gar nicht sein. Jetzt bin ich mir sicher, dass es eine Entführung war. Ich bin darüber sicher, was in mir ist. (SCULLY schaut besorgt aus. DR. MIRYUM kommt herein.) DR. MIRYUM: Agent Scully...wir haben alles für Sie vorbereitet. (SCULLY liegt auf einem Bett, ihr Bauch ist entblößt. DR. MIRYUM trifft Vorbereitungen, eine Ultraschalluntersuchung durchzuführen. Sie legt ein Band in den Videorekorder und drückt einen Knopf.) DR. MIRYUM: Sind Sie dafür bereit? SCULLY: Ja. DR. MIRYUM: In ihrem Stadium ist ihr Fötus nur ungefähr 8 Zentimeter groß, aber wir werden trotzdem in der Lage sein, ein ziemlich klares Bild von seiner Entwicklung zu bekommen. (Sie fährt mit dem Gerät über SCULLYs Bauch. Auf dem Monitor sehen wir ein Bild des Fötus.) DR. MIRYUM: Da ist es. Sehen Sie es? SCULLY: Ja. DR. MIRYUM: Ich sehe zwei Beine, zwei Arme und Hände. Ich sehe etwas, das wie ein gesundes, 14 Wochen altes Baby aussieht. SCULLY: Sind Sie sicher? DR. MIRYUM: Das Bild lügt nicht, Agent Scully. Schwer zu sagen, aber...wollen Sie wissen, was es wird? SCULLY: Ich möchte nur sicher gehen, dass es gesund ist. DR. MIRYUM: Wir könnten eine Fruchtwasseruntersuchung machen. Es ist ein wenig früh, aber wir könnten es machen, wenn Sie das möchten. (SCULLY nickt.) (Tag. Irgendwo auf dem Capitol Hill. Kamera schwenkt nach unten über eine amerikanische Flagge zu einem großen Mann, KNOWLE ROHRER, ein besonders einflussreicher Politiker, der gerade aus einer Limousine mit einem Chauffeur am Steuer, aussteigt. DOGGETT rennt hinter ihm hoch.) DOGGETT: Knowle... kann ich Dich sprechen? KNOWLE ROHRER: John, was machst Du hier? DOGGETT: Dein Stellvertreter sagte, dass Du wegen der Fingerabdrücke von David Haskell auf mich zurückkommen wolltest. KNOWLE ROHRER: Ich habe einen Job, der den ganzen Tag ausfüllt, John. Die Regierung wird mißtrauisch, wenn ich zu schnell arbeite. DOGGETT: Ich kann nicht warten, Knowle. Ist es der selbe Typ, oder nicht? (Pause während KNOWLE sich nervös umschaut.) KNOWLE ROHRER: Wie wär's, wenn wir einen kleinen Spaziergang machen würden? Wie bist Du überhaupt an diesen Typen gekommen? DOGGETT: Der Mann hat mich in meinem Büro aufgesucht, Knowle. Militärberichte zeigen, dass er bereits 1970 gestorben ist. Was zum Teufel steckt hinter dieser Geschichte? KNOWLE ROHRER: Wahrscheinlich arbeitet er für die CIA. DOGGETT: Was macht er da? Für wen arbeitet er? KNOWLE ROHRER: Was wollte er denn? DOGGETT: Er wollte, dass wir im Mordfall seiner Frau ermitteln. Er hat behauptet, dass sie eine von Außerirdischen Entführte sei. (KNOWLE ROHRER bleibt stehen und lächelt nachsichtig. DOGGETT ist verwirrt.) DOGGETT: Schau... Ich kaufe diesen Scheiß nicht ab, aber, wenn der Typ für die CIA arbeitet, war er nicht nur in meinem Büro, um seine Zeit tot zu schlagen. KNOWLE ROHRER: Warum die ganze Aufregung? DOGGETT: Das einzige, was ich mir vorstellen kann, ist das in unseren Akten Aufzeichnungen über eine Verschwörung sind, die die Wahrheit zu verbergen versucht. KNOWLE ROHRER: Über was? Außerirdische? DOGGETT: Schau, es ist nicht meine Arbeit. Es ist die Frau mit der ich arbeite - Agent Scully. KNOWLE ROHRER: John, es gibt keine Verschwörung. Wir kennen uns jetzt schon so lange. Du weißt, dass ich alles für Dich tun würde, dass in meiner Macht steht. Gib' mir nur ein bißchen mehr Zeit, herauszufinden, wer dieser Haskell ist, okay? Irgendwann heute Abend. (KNOWLE ROHRER klopft ihm auf die Schulter und dann geht er.) (DR MIRYUM und eine SCHWESTER führen gerade die Fruchtwasseruntersuchung bei SCULLY durch, das heißt eine lange, dünne Spritze wird in ihren Bauch eingeführt und eine Flüssigkeit kommt heraus.) DR. MIRYUM: Ich weiß, ich muss es Ihnen nicht extra sagen, aber übernehmen Sie sich nicht nach der Untersuchung. Es besteht ein Risiko für das Baby, wenn die Membran reißen sollte, okay? SCULLY: Ja. Ich will nur Gewissheit haben. Ich habe Angst vor den Ergebnissen. DR. MIRYUM: Nun, wir hoffen, dass Mrs Hendershot in den nächsten paar Stunden entbinden wird. Dann konzentrieren wir uns ganz auf Sie. ( DR MIRYUM und die SCHWESTER verlassen den Raum. SCULLY schaut zum Videorekorder. An der Anzeige erkennt sie, dass der Rekorder abspielt, nicht aufnimmt. SCULLY streckt ihre Hand nach ihm aus, stoppt das Band und nimmt es heraus. Auf dem Etikett an der Seite steht "Nancy Maxwell 11-20-00". SCULLY ist offensichtlich besorgt.) (SCHNITT: SCULLY betritt MRS HENDERSHOTS Zimmer. Sie spricht leise und eindringlich.) SCULLY: Ms. Hendershot... Sie müssen aufstehen. (Beide Frauen wirken sehr schwach und müde.) SCULLY: Ich muss Sie hier rausbringen. (Werbung 3) FBI HAUPTQUATIER 20:25 Uhr (SKINNERS Büro. DOGGETT steigt aus dem Aufzug und betritt das Büro als SKINNER gerade nach Hause gehen will.) SKINNER: Agent Doggett, was ist los? DOGGETT: Scully-wissen Sie, wo Sie ist? Wie kann man sie jetzt erreichen? SKINNER: Warum? DOGGETT: Ich glaube, sie wurde getäuscht. Wir alle sind getäuscht worden von diesem Mann, Haskell. SKINNER: Glauben oder wissen Sie es? DOGGETT: Ich kann auf nichts eine Antwort finden, was mich dazu bringt, zu glauben, dass alles von Anfang an ein abgekartetes Spiel war-dass dieser Haskell mit dieser Geschichte zu uns kam, um Agent Scully dazu zu bringen, dorthin zu gehen, wo auch immer sie jetzt ist. SKINNER: Ich kann Ihnen sagen, dass sie an einem sicheren Ort ist, Agent Doggett. In einem Krankenhaus. DOGGETT: Welches Krankenhaus? (SKINNER will keine Antwort geben.) DOGGETT: Schauen Sie, dort arbeiten Ärzte. Ärzte, die wahrscheinlich schwangere Frauen getötet haben. Ein Krankenhaus kann für sie jetzt der gefährlichste Platz der Welt sein. Sagen Sie mir, wo sich Scully befindet. SKINNER: Walden-Freedman Armeekrankenhaus. DOGGETT: Alarmieren Sie dort die Sicherheitsbeamten. Erzählen Sie ihnen alles, was ich Ihnen erzählt habe. (Krankenhaus. SICHERHEITSBEAMTER geht ans Telefon.) SICHERHEITSBEAMTER: Security... (SCULLY bringt MRS HENDERSHOT zu einem Aufzug und schaut sie mit Besorgnis an.) SCULLY: Schaffen Sie das? (MRS HENDERSHOT nickt tapfer.) (DR. MIRYUM ruft den SICHERHEITSBEAMTEN unten an.) DR. MIRYUM: Wir vermissen zwei Patienten. (Der Aufzug geht auf. SCULLY und MRS. HENDERSHOT stehen drinnen. KNOWLES ROHRER wartet auf sie mit einem Team von Männern in schwarzen Kanpfanzügen.) KNOWLE ROHRER: Ich bitte Sie uns zu Folgen. Ich bin ein Freund von John Doggett. ( Sie bringen MRS HENDERSHOT in einen schwarzen SUV.) SCULLY: Wer sind Sie? KNOWLE ROHRER: Das ist unwichtig. Steigen Sie ins Auto. Wir werden Sie hier rausbringen. Gehen Sie. (SCULLY und KNOWLE ROHRER steigen auch in den SUV.) SCULLY: Diese Frau kann jeden Moment ihr Kind bekommen. Ich hoffe Sie wissen das? KNOWLE ROHRER: Sie sind in guten Händen. Diese Männer sind erfahrene Notfallmediziner. SCULLY: Wohin bringen Sie uns? KNOWLE ROHRER: Wir werden Sie in das nächste Krankenhaus bringen, wo wir gewiss sein können, dass das Kind sicher zur Welt kommt. (SCULLY hat Schmerzen.) SCULLY: Oh. KNOWLE ROHRER: Werden Sie es schaffen? SCULLY: Ja, ich hatte...hatte gerade einen kleinen Eingriff. Ich sollte noch nicht einmal aufstehen. (Das Schrillen von Sirenen. Etliche Militärfahrzeuge mit grellen Scheinwerfen nähern sich.) KNOWLE ROHRER: Wer zum Teufel ist das? Verschwinden Sie sofort von der Straße! MRS. HENDERSHOT: (die Wehen setzen ein) Oh!! SCULLY: Mrs. Hendershot? (Die Militärfahrzeuge fahren an ihnen vorbei. MRS. HENDERSHOT atmet schnell.) MRS. HENDERSHOT: Ich glaube, es kommt. SCULLY: Wir müssen das Auto anhalten. KNOWLE ROHRER: Nicht bevor wir in Sicherheit sind. SCULLY: Wenn Sie das Auto nicht anhalten, könnten Sie ihr Leben gefährden. KNOWLE ROHRER: Halten Sie das Auto an. (Das Auto, die Scheinwerfer aus, verlässt die Straße. Die MEDIZINER bringen MRS. HENDERSHOT aus dem SUV und führen sie zur offenen Rückseite des Fahrzeuges.) MEDIZINER: Beruhigen Sie sich, Ma'am. (SCULLY will zu MRS HENDERSHOT gehen. KNOWLE ROHRER hält Sie zurück.) SCULLY: Was machen Sie da? KNOWLE ROHRER: Sicher gehen, dass Sie sich nicht selbst verletzen, Agent Scully. SCULLY: Mir geht's gut. Lassen Sie mich los. KNOWLE ROHRER: Es ist zu Ihrem besten. SCULLY: Wer sind Sie? SCULLY: Mrs. Hendershot... (MRS HENDERSHOT schreit. SCULLY versucht erneut zu ihr zu gelangen, aber KNOWLE ROHRER hält sie wieder zurück.) SCULLY: Mary! KNOWLE ROHRER: Agent Scully...wir sehen uns gezwungen, Sie ruhig zu stellen. SCULLY: Nein! (Ein anderer MEDIZINERR injiziert eine Spritze in Scullys Arm. Sie entspannt sich.) KNOWLE ROHRER: Steigen Sie ins Auto. SCULLY: Hey! (Mit vernebeltem Blick sieht SCULLY, wie die MEDIZINER ein unheimlich wimmerndes und deformiertes Alien Baby hochhalten. Sie verliert das Bewußtsein.) (SCULLY wacht benommen in einem Krankenhauszimmer auf. Ein Herzmonitor piept. DOGGETT sitzt neben ihr.) SCULLY: Agent Doggett? DOGGETT: Agent Scully. SCULLY: Was tun Sie hier? Was mache ich wieder hier? DOGGETT: Legen Sie sich hin, Agent Scully. Sie werden keinen Fluchtversuch mehr unternehmen. SCULLY: Was ist mit mir passiert? DOGGETT: Sie sind okay. Es fehlt Ihnen nichts. Und Ihrem Baby geht's gut. (SCULLY entspannt sich.) DOGGETT: Aber Sie haben verdammt viel Glück gehabt. SCULLY: Was ist mit Mrs. Hendershot? DOGGETT: Ihr geht es ebenfalls gut. SCULLY: Was ist mit Ihrem Baby? DOGGETT: Sechseinhalb Pfund. Ein Junge. SCULLY: Oh, mein Gott. Sie haben es ausgetauscht. Agent Doggett, sie haben es ihr ausgetauscht. DOGGETT: Es ist vorbei, Agent Scully. SCULLY: Nein, ist es nicht. Wir können es beweißen. DOGGETT: Wir können überhaupt nichts beweißen. Sie sagen, Sie haben auf alles überreagiert. Sie sagen, Sie haben überreagiert aus Angst um Mrs. Hendershots Schwangerschaft, und aus Angst um Ihre eigene. SCULLY: Sie zeigten mir ein Band von dem Mutterleib einer anderen Frau. DOGGETT: Sie sagen, es ist Ihr Baby, es wurde nur auf eine alte Cassette aufgenommen. SCULLY: Wer waren dann diese Männer? DOGGETT: Sie handelten auf Grund von Informationen, die sie von mir bekamen. Sie sagen, sie hätten Ihr Leben gerettet. Wie kann ich das in Frage stellen, wo ich hier stehe? SCULLY: Das war alles geplant. Sie wissen das. Von dem Moment an, als dieser Mann in unser Büro kam, wurden wir benutzt, damit sie an Mrs. Hendershots Baby kamen. Und nun werden wir benutzt, um es zu vertuschen. Oh, mein Gott! DOGGETT: Zumindest sind Sie okay. Warum haben Sie es mir nicht erzählt? SCULLY: Ich hatte Angst. Angst, dass sie es gegen mich benutzen würden, um mich von den X-Akten abzuziehen, so dass ich Mulder nie finden könnte. (Sie ist den Tränen nahe. DOGGETT fasst ihr an die Schulter.) DOGGETT: Ich habe Ihnen gesagt, dass ich Ihnen helfen werde. Ich sagte, dass wir ihn finden werden. (Er geht. SCULLY erinnert sich.) (Rückblende. SCULLY betritt ihr dunkles Appartement. MULDER wacht auf ihrer Couch auf, wo er geschlafen hatte.) MULDER: Scully? Ich muss eingedöst sein. Ich habe darauf gewartet, dass Sie zurückkommen. (Er schaut auf ihr trauriges Gesicht.) MULDER: Es hat nicht geklappt, oder? (Sie widerspricht ihm nicht.) SCULLY: Ich glaube, ich habe zu viele Hoffnungen darauf gesetzt. (Er öffnet seine Arme für sie. Sie geht in seine Arme und lässt sich von ihm halten. Sie schluchzt.) SCULLY: Es war meine letzte Chance. (Er hält sie ganz fest, dann küsst er sie auf die Stirn. Er drückt seine Stirn gegen ihre.) MULDER: Hören Sie nie auf, an ein Wunder zu glauben. (Sie küsst seine Wange und seinen Nacken, dann umarmt sie ihn wieder. SCHNITT: SCULLY ist noch immer im Krankenhaus und hält ihr Kissen. Ihre Hand wandert nach unten zu ihrem Bauch.) Ende. Abschrift von CarriK CarriKendl@aol.com Übersetzung von Anja Hanseder, Sabrina Haug, Katharina Malterer Für gute Übersetzung keine Garantie! Seid froh, dass wir's überhaupt übersetzt haben!! Cast: David Duchovny als Agent Fox Mulder Gillian Anderson als Agent Dana Scully Robert Patrick als Agent John Doggett Mitch Pileggi als Assistant Director Walter Skinner Guest Cast: Jay Acovone als Duffy Haskell Megan Follows als Kath McCready David Purdham als Dr. Lev Steven Andersen als Dr. James Parenti Diana Castle als Hebamme Elisabeth Cheap als Zweite Schwester Victoria Gallegos als Sekretärin Saxon Trainor als Mrs. Hendershot Christopher Stanley als Agent Joe Farah Jennifer Griffin als Dr. Miryum Karl T. Wright als Erstes Mitglied Alexandra Margulies als Zweites Mitglied Adam Baldwin als Knowle Rohrer