The characters, plotlines, quotes, etc. included here are owned by Chris Carter and 1013 Productions, all rights reserved. The following transcript is in no way a substitute for the show "The X-Files" and is merely meant as a homage. This transcript is not authorized or endorsed by Chris Carter, 1013 Productions, or Fox Entertainment. It was painstakingly typed out by CarriKendl and made available for your downloading enjoyment by moi, Tiny Dancer from my website, Tiny Dancer's X-Files Episode Guide . Enjoy. ------------------------------------- Invocation 8x06 (8xAB06) (Anrufung) US Airdate: December 3, 2000 Writer: David Amann Director: Richard Compton All the pretty little horses. Disclaimer: The X-Files and all its characters and episodes are owned by FOX, Chris Carter, and 10-13 productions. This transcript was made without their permission and it is absolutely forbidden to use it for commercial gain. Please let me know if you catch any inaccuracies. If you would like to use this transcript on your site, please let me know so I can visit them! I do ask that the transcript and all names and disclaimers be left intact. Feel free to add on your own disclaimer for your particular site. Special thanks to Tiny Dancer (now at fandom.com) who started the first transcript page and is the reason I do this. Thanks, CarriKendl@aol.com CarriK www.inimation.com/xfilesgame WEBSTER ELEMENTARY SCHOOL DEXTER, OKLAHOMA 21. SEPTEMBER, 1990 (Schulhof der Grundschule. Ein Schulfest ist im Gange. Die erste Einstellung ist ein Blick aus der Luft auf ein großes, fünfspeichiges Rad, das sich langsam um einen Sokel dreht, während jedes der fünf Ponies, die an den Speichen festgemacht sind, im Uhrzeigersinn laufen. Jedes hat ein Kind auf dem Rücken. EIN MANN beaufsichtigt den "Ritt". Die Melodie des Wiegenliedes "All die schönen kleinen Pferdchen" untermalt die Szene. Es ist ein unvergesslich schönes Lied, ganz nebenbei. [Dies war CarryK's Wiegenlied als Kind. Der volle Text "ihrer" Version steht am Ende des Transscripts. Man kann viele verschiedene Versionen davon bei Napster runterladen.] In der Nähe schaukelt ein sieben Jahre alter, blonder Junge, BILLY UNDERWOOD, auf dem Spielplatz.) BILLY: Mama! Schau mal her! (Seine Mutter, LISA UNDERWOOD, ist hochschwanger. Sie steht etwa 20 Fuß entfernt, mit ihren Händen auf ihrem gewaltigen Bauch, und spricht mit einer Freundin. Sie wirft einen kurzen Blick hoch zu BILLY's Stimme) LISA UNDERWOOD: Okay, Billy! (Sie lächelt und kehrt zu ihrer Unterhaltung zurück. Ein dunkelhaariger, kränklich aussehender Teenager beobachtet BILLY.) BILLY: Mama! Du schaust nicht her! (LISA UNDERWOOD lacht weiter mit ihrer Freundin.) BILLY: Mama! (Die Kamera bewegt sich in Zeitlupe. DER TEENAGER geht näher heran und sieht die Zeichentrickdinosaurierer auf der Rückseite von BILLY's Schultasche an. (Es steht "Dinosaurs From Outer Space"["Dinosaurier aus dem Weltraum"] darauf. Inmitten der Menschenmenge auf dem Pausenhof sehen wir BILLY in und wieder außer Sicht schaukeln, dann schwingt nur der leere Schaukelsitz in Sicht. Endlich sieht LISA UNDERWOOD wieder hoch. BILLY ist weg. ) LISA UNDERWOOD: Billy?! Billy? (Sie geht hinüber zu den Schaukeln.) LISA UNDERWOOD: Billy! Billy! (Der schlimmste Albtraum aller Eltern ist passiert. Ihren Bauch fest umklammernd, sucht sie weiter, ihre Simme wird immer panischer.) LISA UNDERWOOD: Billy! Billy! Billy! (Kein Billy. In der Nähe hält DER TEENAGER die Dinosaurierschultasche einen Moment, mit einem seltsamen Gesichtsausdruck, legt die Schultasche dann wieder auf den Boden und geht weg. LISA UNDERWOOD, die jetzt weint und schreit, sucht hilflos weiter auf dem Schulhof nach ihrem Sohn.) LISA UNDERWOOD: Mein kleiner Junge... Mein Billy... Billy! Billy! Opening credits. . WEBSTER ELEMENTARY SCHOOL DEXTER, OKLAHOMA ZEHN JAHRE SPÄTER (An derselben Grundschule endet der Unterricht gerade. LISA UNDERWOOD fährt in einem Minivan vor und steigt aus. Auf dem Weg in die Schule sieht sie einen zehn Jahre alten, dunkelhaarigen Jungen, JOSH UNDERWOOD. Sie ist überrascht, ihn zu sehen.) JOSH: Mama! LISA UNDERWOOD: Hi. Josh. Ich bin gerade gekommen. Die wissen, dass du warten sollst. (JOSH ist nicht glücklich über die Situation). JOSH: Sie suchen nach dir. LISA UNDERWOOD: Wer? Wer sucht nach mir? Hey, was ist los? JOSH: Geh und schau's dir an , Mama. (JOSH dreht seinen Kopf und sieht hinter sich auf den Spielplatz, wo LISA UNDERWOOD eine Gruppe Lehrer und Schulpersonal sieht. Sie starren sie alle an. Sie geht langsam zu ihnen.) REKTOR: Mrs. Underwood, wir haben versucht, Sie anzurufen. Sie müssen schon weggewesen sein. LISA UNDERWOOD: Was starren hier denn alle an? Was ist los? (Das Schulpersonal geht zur Seite um den Blick freizugeben auf einen kleinen, blonden Jungen, der auf demselben Schaukelsitz schaukelt, den wir im Teaser gesehen haben. Wir sehen ihn von hinten. LISA UNDERWOOD starrt ihn geschockt an, dann geht sie langsam zu ihm hin.) LISA UNDERWOOD: Oh... Billy? (Der Junge steigt von der Schaukel und dreht sich um, um sie anzusehen. Es ist BILLY, noch immer sieben Jahre alt, er trägt dieselbe Kleidung. Sein Gesicht ist ernst. Er sieht nur sie an.) LISA UNDERWOOD: Mein schöner Junge. Billy? Oh... Oh... Oh... (Leise weinend küsst sie seine Wange und umarmt ihn. BILLY sieht über ihre Schulter zu JOSH. JOSH sieht zu, nicht sicher, was er denken soll.) LISA UNDERWOOD: (weinend) Oh, Billy. DEXTER COMMUNITY HOSPITAL 11:02 (SCULLY untersucht BILLY in einem Beobachtungsraum. DOGGETT sieht und hört ihnen durch das Glasfenter zu. Er hält das ein zehn Jahre alte "Vermisst"-Flugblatt von BILLY in der Hand.) SCULLY: Ich werde jetzt nur mit diesem Licht in deine Augen leuchten, okay? Du machst das großartig. Siehst du? Es ist gar nicht schlimm. (SCULLY dreht sich um und schaut durch das Fenster zu DOGGETT. SHERIFF SANCHEZ tritt zu DOGGETT ans Fenster. ) DOGGETT: Er spricht nicht? SHERIFF SANCHEZ: Nein, nicht mal mit seinen Eltern. DOGGETT: Sind seine Eltern hier? SHERIFF SANCHEZ: Oh, sie waren rund um die Uhr hier. Ich habe seine Fingerabdrücke abgenommen.... Er ist es. Der Junge sollte inzwischen ein Teenager sein, aber sehe Sie ihn sich an. Erklären Sie mir, wie das sein kann. DOGGETT: Ich kann es nicht sagen, Sheriff. Ich bin nur hier um herauszufinden, wer ihn entführt hat. SHERIFF SANCHEZ: Ich habe mit jedem an der Schule gesprochen und keiner hat ihn zurückkommen sehen, oder wie. Der Junge ist einfach aus dem Nichts aufgetaucht. (SCULLY kommt aus dem Raum und schließt die Tür. Am Ende des Flures bringen zwei DEPUTIES Kisten. ) DOGGETT: Sind das die Akten zum Fall? SHERIFF SANCHEZ: Oh, ja. Es gibt noch viele mehr wo diese herkamen. Es gibt jede Menge Akten. Es steht nur nicht viel darin. Wir hatten nie auch nur einen Verdächtigen. DOGGETT: (deutet mit dem Finger) Stellen Sie sie dort drüben ab, bitte. (SHERIFF SANCHEZ geht zur Seite um die DEPUTIES anzuweisen.) SHERIFF SANCHEZ: Stellen Sie sie auf diesen Tisch. SCULLY: (spricht leise mit DOGGETT) Okay. Nun, was wir hier haben ist ein gesunder, sieben Jahre alter Junge, der vor siebzehn Jahren geboren wurde. DOGGETT: Und ein gesunder Junge, der nicht spricht. (LISA und DOUG UNDERWOOD kommen den Flur hinunter zu SCULLY und DOGGETT.) LISA UNDERWOOD: Entschuldigung! Sind Sie fertig mit Billy? SCULLY: Mr. Und Mrs. Underwood? LISA UNDERWOOD: Hmm. Sind Sie vom FBI...? SCULLY: Ja. Ich bin Agent Scully, und das ist Agent Doggett. Wir, ähm, untersuchen diesen Fall. LISA UNDERWOOD: (lächelt vor Entzücken, sieht zu BILLY hin.) Es ist ein Wunder, nicht? (SCULLY und DOGGETT sehen einander an. Er geht zur Seite.) SCULLY: Mrs. Underwood. was auch immer Ihr Sohn durchgemacht hat, es hat irgendwie seinen körperlichen Zustand beeinflusst. LISA UNDERWOOD: Das hat uns hier jeder Arzt erzählt. Wir wollen ihn nur mit nach Hause nehmen. Können wir das tun, nach zehn Jahren? (DOGGETT nimmt eine große Papierbeweistüte aus einer der Aktenkisten.) DOGGETT: Noch nicht. Ich möchte zuerst mit ihm sprechen. (SCULLY ist überrascht. DOGGETT geht zu BILLY in den Raum und schließt die Tür. SCULLY und die Eltern sehen durchs Fenster zu.) DOGGETT: Wie geht es dir, Billy? Mein Name ist John. Ich werde mich hier drüben hinsetzen, okay? Ist das in Ordnung? (DOGGETT setzt sich auf den Tisch. BILLY sagt nichts, sondern malt einfach weiter mit einem schwarzen Filzstift an demselben Symbol auf einem Stück Papier DOGGETT: Billy, ich will, dass du weißt, dass du nicht allein bist. Ich habe mit vielen anderen Jungen und Mädchen geredet, denen dasselbe angetan wurde wie dir. Manchmal fängt der Schmerz an, wegzugehen, wenn sie darüber sprechen. Willst du darüber sprechen. Billy? (Keine Antwort. SCULLY und die UNDERWOODS sehen zu.) DOGGETT: Weißt du, vielleicht denkst du, dass dir schlimme Dinge zugestoßen sind, weil du ein böser Junge warst... Aber ich bin hier um dir zu sagen, dass das nicht wahr ist. Der Böse ist derjenige, der dich entführt hat und es liegt bei dir und mir, diesen Bösen zu fangen. Weißt du, wie groß und zäh ich auch bin, ich schaffe das nicht allein. Ich brauche deine Hilfe. Kannst du mir von ihm erzählen, Billy? Wie ist sein Name? Wie sah er aus? (Keine Antwort. DOGGETT öffnet den Beweisbeutel und legt den Rucksack mit dem Dinosaurierdesign auf den Schreibtisch. ) DOGGETT: Erinnerst du dich an den., Billy? Willst du den zurückhaben? (BILLY greift nach dem Rucksack. DOGGETT legt ihn wieder weg. ) LISA UNDERWOOD: Was macht er da? (SCULLY weiß nicht, was sie sagen soll, so peinlich ist es ihr.) SCULLY: Äh... DOGGETT: Alles, was ich will, ist sein Name. (LISA UNDERWOOD betritt wütend den Raum und nimmt Billy und den Rucksack mit.) LISA UNDERWOOD: Wer zur Hölle glauben Sie zu sein? Er ist nur ein kleiner Junge. (Sie trägt ihn aus dem Raum.) SCULLY: Mr. Underwood...? (DOUG UNDERWOOD folgt seiner Frau aus dem Krankenhaus. SCULLY geht, um DOGGETT zu konfrontieren.) SCULLY: Denken Sie, das hier wäre ein Spiel? DOGGETT: Ein ernstes Spiel; eines, das wir gewinnen müssen. SCULLY: Haben Sie schon mal an Fällen mit Kindern gearbeitet, Agent Doggett? Entführungen von Kindern? DOGGETT: Ich habe in der Sondereinheit für Kinderentführungen gearbeitet. Ich kenne die Horrorgeschichten, aber dieses Kind kann uns helfen. SCULLY: Das hier ist nicht einfach eine Horrorgeschichte. Das hier ist biologisch unmöglich. DOGGETT: Nun, das ist Ihr Spezialgebiet. Ich will nur die Person, die das getan hat, auf dem Verkehr ziehen. Billy war einfach verschwunden. Er ist weggelaufen oder wurde entführt. Und wenn er sprechen könnte, könnte er uns sagen von wem. Oder er könnte sich Fotos in den Akten ansehen und auf den Mann zeigen, der das getan hat, damit das keinem anderen kleinen Jungen passiert.) SCULLY: Sie ignorieren die Tatsache, dass er noch immer sieben Jahre alt ist. DOGGETT: Wachstumsschwäche. Ist-ist das nicht die Bezeichnung dafür? Ich meine, gibt es nicht Krankgeiten, die die Pubertät hinauszögern und so weiter? SCULLY: Ich habe es ihnen gesagt... Er ist nicht krank. DOGGETT: Gut. Dann kann er sprechen. (GOGGETT dreht ihr den Rücken zu und geht weg, er schließt die Tür hinter sich.) (Die UNDERWOODS halten in ihrem Minivan vor ihrem hübschen Vorstadthaus. LISA UNDERWOOD steigt aus und öffnet die Schiebetür auf der rechten Seite. BILLY sieht sie an.) LISA UNDERWOOD: Wir sind zu Hause, Liebling. Sicher zu hause. (DOUG UNDERWOOD öffnet die andere Schiebetür.) LISA UNDERWOOD: Ich werde jetzt den Babysitter bezahlen gehen, Doug. Du bringst Billy rein. (DOUG UNDERWOOD sieht zu, wie seine Frau zum Haus geht. BILLY starrt seinen Vater an. DOUG UNDERWOOD fühlt sich nicht wohl. Er öffnet BILLY's Gurt.) DOUG UNDERWOOD: Bist du froh, zu hause zu sein, Billy? (Innerhalb des Hauses sehen wir den Garten hinterm Haus durch Glastüren. Dort steht ein Spielhaus und JOSH spielt Ball mit einem Hund.) DOUG UNDERWOOD: Hier gibt es viel Neues, mein Sohn. Du hast jetzt einen jüngeren Bruder. Josh. Siehst du diesen großen Hund da draußen bei ihm? Das ist Sparky. (BILLY zeigt kein Interesse, er starrt nur JOSH an.) DOUG UNDERWOOD: Willst du vielleicht rausgehen und mit ihm spielen? (DOUG UNDERWOOD fängt an, die Tür zu öffnen. DER HUND SPARKY, ein großer Deutscher Schäferhund, sieht BILLY hinter den Glasschiebetüren stehen, läuft wild bellend und knurrend hoch und versucht, zu BILLY zu gelangen. BILLY steht regungslos da und starrt den Hund ungerührt an. DOUG UNDERWOOD: Sparky, hör auf! Sitz! Was ist bloß in dich gefahren? Sparky! Sparky, hey! Was soll das? (JOSH sieht BILLY an.) DOUG UNDERWOOD: Hey! Hör auf damit! (Noch mehr Bellen und Knurren. LISA UNDERWOOD kommt zu ihnen.) LISA UNDERWOOD: Was ist los, Doug? DOUG UNDERWOOD: Ich weiß es nicht. Der Hund ist einfach losgegangen... Sparky, was stimmt nicht mit dir? Komm schon, gehen wir. (LISA UNDERWOOD hält BILLY fest während DOUG UNDERWOOD DEN HUND SPARKY am Halsband packt und ihn raus in den Garten zieht. LISA UNDERWOOD dreht sich zu BILLY um und hält ihn tröstend fest. BILLY wirkt nicht aufgeregt.) LISA UNDERWOOD: Liebling, alles ist in Ordnung. Er hat dich nur nicht erkannt, das ist alles. Sparky ist ein lieber Hund. Er erkennt nur nicht, dass du zur Familie gehörst. (BILLY sieht sie nicht an. Er und JOSH starren einander an.) LISA UNDERWOOD: Aber das tust du, Billy, und wir sind einfach so froh, dass du endlich zu hause bist. DEXTER COMMUNITY HOSPITAL 21:48 (DOGGET liest Akten in einem Büro. SCULLY betritt den Raum und schließt die Tür. ) SCULLY: Wollen Sie hier auch übernachten? DOGGETT: Wie spät ist es? SCULLY: Ich habe mit dem Arzt gesprochen, der Billy behandelt hat. Ich habe mir seine Werte angesehen. DOGGETT: Und, haben Sie was gefunden? SCULLY: Ja and nein. Was sich zeigte ist, dass Billy derselbe Junge ist, der vor zehn Jahren entführt wurde. DOGGETT: Das wissen wir. SCULLY: Nein. Ich meine -einundderselbe- Junge. Er hat keine Löcher. Er hat keinen Zahnausfall. Er hat immer noch vier Milchzähne die er nie verloren hat. Er hatte einen routinemäßigen Bluttest sechs Wochen bevor er 1990 verschwand. Die Anzahl seiner Zellen, seine Enzyme, seine Hormonniveaus, sie alle sind exakt dieselben wie vor zehn Jahren. DOGGETT: Wie ist das möglich? SCULLY: Es ist medizinisch unmöglich. DOGGETT: Also, wo ist die Pointe? Was sagen Sie, wo er war? (SCULLY sieht für einen Moment zu Boden, um zu entscheiden, wie sie ihre nächsten Worte formulieren soll.) SCULLY: Es gibt... X-Akten, die ähnliche paranormale Befunde beschreiben. Von Außerirdischen Entführte, die mit anormalen medizinischen Statistiken zurückkehrten. DOGGETT: Wissen Sie, diese Wörter "Anormal", "Übernatürlich", "paranormal"... Sie geben vor, etwas zu erklären, indem sie es nicht erklären. Das ist faul. (Er wirft die Akte auf den Tisch und dreht sich von ihr weg.) SCULLY: Ich sage nicht, dass ich es erklären kann, Agent Doggett, aber das hier ist definitiv nicht normal. (DOGGETT holt eine weitere Akte.) DOGGETT: Ich bin nochmal zu den Zeugen des Verbrechens an dem Tag, als Billy verschwand zurückgekommen, zu diesem Typ, Ronald Purnell. (DOGGETT zeigt SCULLY ein Aktenfoto von dem Teenager, den wir im Teaser gesehen haben, RONALD PURNELL. Aktenzeichen #DSDJ-91 850, etwa 1,67 m groß.) DOGGETT: Er wurde verhaftet,verhört und als Verdächtiger fallen gelassen. SCULLY: Was ist ihr Interesse an dem Kerl? DOGGETT: Er hat die Highschool abgebrochen und ist wegen Diebstahls, Brandstiftung und Ladendiebstahls seit 1990 verurteilt SCULLY: Das sind Jugendvergehen. Sie sind gerichtlich besiegelt, Agent Doggett. Wir sollten sie gar nicht haben. DOGGETT: Und wir sind hier an einem Stillstand angelangt. SCULLY: (ärgerlich) Ja, und sie brechen das Gesezt. DOGGETT: Sehen Sie, was ich will, ist diesen Kerl fangen, Agent Scully, egal was es kostet. (Spannung im Raum.) HAUS DER UNDERWOODS 22:14 (Bellen draußen. Im Haus bringt LISA UNDERWOOD BILLY ins Bett , scheinbar in seinem alten Zimmer. Seine Augen sind geschlossen.) LISA UNDERWOOD: Wir lieben dich so sehr, Billy. Es ist so schön, dich widerzuhaben- dich ins Bett zu bringen. Schlaf gut. (Sie macht das Licht aus, verlässt das Zimmer und schließt die Tür. Sofort setzt Billy sich auf. Unheimliche Musik. BILLY geht hinaus auf den Flur und hört zu, wie seine Eltern in ihrem Schlafzimmer streiten.) [Im Gehörlosenuntertitel war außerdem zu lesen: LISA UNDERWOOD: Er schläft.. DOUG UNDERWOOD: Billy oder Josh? LISA UNDERWOOD: Beide, aber ich habe Billy gemeint.] DOUG UNDERWOOD: Natürlich hast du das. LISA UNDERWOOD: Was soll das denn heißen? DOUG UNDERWOOD: Das soll heißen, dass du blind bist gegenüber dem, was hier abläuft, Lisa. LISA UNDERWOOD: Zehn Jahre lang haben wir hierfür gebetet. Jede Nacht haben wir zu Gott gebetet. DOUG UNDERWOOD: Ich habe für unseren Sohn gebetet. Das hier ist nicht der Junge, den ich kannte, Lisa. LISA UNDERWOOD: Was hast du von ihm erwartet? Sie haben uns gesagt, dass das ein Zeit dauern wird. DOUG UNDERWOOD: Sogar Josh fürchtet sich vor ihm. LISA UNDERWOOD: Er ist nichts, wovor man sich fürchten muss. DOUG UNDERWOOD: Ich wünschte, ich könnte das glauben.. LISA UNDERWOOD: Wie kannst du hier sitzen und mir diese Dinge sagen? Ich dachte, das würde uns beide so glücklich machen. [Im Gehörlosenuntertitel war außerdem zu lesen: DOUG UNDERWOOD: Wir hätten versuchen sollen, mehr Antworten zu bekommen. Wir haben ihn zu schnell aus dem Krankenhaus herausgenommen. LISA UNDERWOOD: Wir waren nicht schnell genug, Doug. DOUG UNDERWOOD: Trotzdem wissen wir, dass er vielleicht irgendeine Art medizinische Beobachtung braucht. LISA UNDERWOOD: Versuch nicht, das klingen zu lassen, als ob du um Billy besorgt bist. Das widert mich an. DOUG UNDERWOOD: Worum ich mir Sorgen mache ist diese Familie. Irgendetwas stimmt nicht mit ihm, Lisa. LISA UNDERWOOD: Er ist unser Sohn!] (BILLY dreht sich von ihrem Zimmer weg und geht den Flur hinunter. Er hält ein großes Jagdmesser in der Hand. Er öffnet die Tür zu JOSH's Schlafzimmer, tritt ein und schließt die Tür hinter sich. Buntstiftzeichnungen, einschließlich einer von JOSH's Name, schmücken die Tür.) ( 1.Werbung) BAKER COUNTY, OKLAHOMA 7:42 (Ein heruntergekommener Wohnwagen in einem graslosen Scheunengarten. DOGGETT kommt in seinem Mietwagen an und steigt aus. Ein Ölbohrer im Hintergrund.) DOGGETT: Ist irgendjemand hier drin? Hallo? Ronald Purnell? (Keine Antwort. Ein altes, beiges , verrostetes und verbeultes Auto hält im Garten an. Für DOGGETT nicht zu sehen schaut eine Frau um die Vierzig, MARCIA PURNELL, kurz aus einem der Fenster des Hauses. RONNIE PURNELL, jetzt um die Zwanzig, fährt das Auto. Er sieht genauso schlecht gelaunt und deprimiert aus wie vorher. DOGGETT geht zum Autofenster.) DOGGETT: Ronald Purnell? RONNIE PURNELL: Ja. DOGGETT: Kann ich mitdir reden? (RONNIE PURNELL vermeidet Augenkontakt.) DOGGETT: Kannst du aussteigen, und können wir eine Unterhaltung führen? (RONNIE PURNELL steigt widerwilligaus dem Auto. Er trägt Kleidung, die ihm zu groß ist.) RONNIE PURNELL: Geht es um meine Bewährung? DOGGETT: Es geht um einen kleinen Jungen namens Billy Underwood. Kennst du den Namen? Klingelt's? RONNIE PURNELL: (schaut zu Boden) Nein. DOGGETT: Jeder andere kennt ihn in dieser Gegend. Er verschwand auf einen Schulfest, auf dem du warst, vor zehn Jahren. (RONNIE PURNELL schaut unbehaglich.) DOGGETT: Erinnerst du dich jetzt an ihn? RONNIE PURNELL: Ja. Ich erinnere mich an ihn. DOGGETT: Denkst du, er würde sich an dich erinnern? RONNIE PURNELL: An mich? DOGGETT: An dich. An dein Gesicht. (RONNIE PURNELL lacht humorlos und schüttelt den Kopf.) RONNIE PURNELL: Sie spinnen ja, Mann. Wissen Sie das? DOGGETT: Das hat nichts damit zu tun, ob du stoned bist oder deine Bewährung verletzen,. Alles, worum ich dich bitte ist, dass du mit zu Billy gehst. Um zu sehen, was er sagt. (DOGGETT öffnet die Beifahrertür seines Wagens. RONNIE PURNELL starrt ihn verwirrt an.) RONNIE PURNELL: Um zu sehen, was er wo sagt? DOGGETT: Wo? Wo auch immer. Wo auch immer du willst. Ich werde dafür sorgen, dass er da ist. RONNIE PURNELL: Sie machen keinen Sinn, Mann. Lassen Sie mich einfach in Ruhe. (RONNIE PURNELL geht ins Haus. DOGGETT sieht zu, wie er geht, und geht dann langsam zurück in sein Auto. Er sitzt einen Moment da, dann nimmt er seine Brieftasche heraus und zieht ein ziemlich neu aussehendes Bild eines lächelnden kleinen Jungens heraus, vielleicht acht Jahre alt. Der Junge sieht DOGGETT sehr ähnlich. DOGGETT seufzt. [CarryK: Im Abspann war ein LUKE DOGGETT aufgelistet.] (Das Haus der UNDERWOODS, am nächsten Morgen. LISA UNDERWOOD betritt BILLY's Zimmer. Die Tür ist nicht ganz geschlossen, und das Bett ist leer. Die "Todesarie" aus dem Schwanensee läuft. LISA UNDERWOOD: Billy? Liebling, wo bist du? (Sie geht in JOSH's Zimmer. Er schläft noch. Ein blutiges Jagdmesser steckt sehr bei JOSH in der Matraze. LISA UNDERWOOD schreit hysterisch und weckt JOSH damit auf.) JOSH: Was? Was machst du?! (Er springt auf, als sie zu ihm rennt.) LISA UNDERWOOD: Joshey! Oh, mein Gott! Bist du verletzt? JOSH: Nein. (Auf seinem Nachthemd ist Blut.) LISA UNDERWOOD: Du blutest! JOSH: Mama! (Sie zeigt auf das Messer.) LISA UNDERWOOD: Wo ist das hergekommen? JOSH: Weiß ich nicht. (Sie drehen sich beide um und sehen BILLY im Zimmer stehen und JOSH anstarren.) LISA UNDERWOOD: (sanft) Billy. Billy... Billy, Liebling, was machst du hier? (JOSH starrt BILLY an, offensichtlich fast ausgeflippt.) LISA UNDERWOOD: Bitte, Billy, antworte mir. DEXTER COMMUNITY HOSPITAL 11:09 (SCULLY und DOGGETT sehen das eingepackte, blutige Messer an, das SHERIFF SANCHEZ hält.) SHERIFF SANCHEZ: Ich habe gerade die Ergebnisse vom Labor bekommen. Wir haben das Blut zweimal untersucht, und es besteht kein Zweifel. Es stammt von dem kleinen Jungen. DOGGETT: Aber ich dachte Sie hätten gesagt, er sein nicht geschnitten worden. (DOGGETT nimmt das Messer.) SHERIFF SANCHEZ: Nein. Sie verstehen mich falsch. Es ist der andere Sohn, von dem ich spreche, Billy- der Junge, der entführt wurde. DOGGETT: Das macht keinen Sinn. SCULLY: Nein. Billy wurde auch nicht geschnitten. SHERIFF SANCHEZ: Nein, aber er hat das Messer definitiv berührt. Seine Fingerabdrücke sind darauf. DOGGETT: Wo hatte er es überhaupt her? SHERIFF SANCHEZ: Sein Vater hat es nie zuvor gesehen. Er ist kein Jäger. Er hat noch nie ein Tier ausgenommen, was in etwa alles ist, wozu so ein Messer gut ist... außer zum Töten, natürlich. SCULLY: Nun, ich sage das nicht gern... aber ich denke, dass es für Billy und seine Familie das Beste ist, wenn er in eine Anstalt gebracht wird unter der Beobachtung von Leuten, die erfahren sind in diesen Dingen. DOGGETT: Sie meinen, ihn aus dem Weg räumen? Ihn wegbringen? Nach allem, was seine Familie durchgemacht hat? SCULLY: Dies ist kein normales Kind, Agent Doggett, und dies ist keine normale Tat. DOGGETT: Sie lasen das klingen, als ob er besessen wäre. Rufen sie den Exorzisten. Er ist ein Kind- ein Kind, das wer weiß welche Höllen durchgemacht hat. Geben Sie ihm eine Chance. Wie können Sie wissen, ob er nicht versucht, irgendetwas mitzuteilen? SCULLY: Und was ist die Nachricht? (DOGGETT hat keine Antwort.) SCULLY: Ja, er ist ein Kind, Agent Doggett, Sie haben recht. Er ist ein Kind, das aus dem Nichts erschienen ist, ungealtert. Erkennen Sie nicht irgendwie, wie seltsam das ist? (DOGGETT sieht wieder auf das Messer hinunter. Ein einfaches, fünfarmiges Symbol ist auf dem Griff des Messers eingraviert.) DOGGETT: Hat das hier irgendjemand bemerkt? Dieses Symbol? SHERIFF SANCHEZ: Ja. Ja, ähm, ich wollte das Ihnen gegenüber erwähnen, weil es... äh... irgendwie unheimlich ist. DOGGETT: Wieso unheimlich? SHERIFF SANCHEZ: Nun, wie ich Ihnen erzählt habe, wir haben alles versucht, um diesen Jungen zu finden, und wer ihn entführt hat ging so weit, vor zehn Jahren einen Polizeihellseher ins Spiel zu bringen, der mit genau demselben Symbol ankam. DOGGETT: Nun, wie genau kam er damit an? SHERIFF SANCHEZ: Sie. Sharon Pearl. Sie konnte nicht sagen, wie es zu ihr kam. SCULLY: Ich habe dieses Symbol auch schon mal gesehen. DOGGETT: Haben Sie? (SCULLY geht in den Beobachtungsraum. Sie hebt das Blatt Papier auf, an dem BILLY gemalt hatte und hält es hoch gegen das Fenster, damit die Männer es sehen. Es ist bedeckt von vielen kleinen Kopien desselben Symbols.) SHERIFF SANCHEZ: Ich werd' verrückt. (BILLY's Zimmer. LISA UNDERWOOD zieht ihn an. Er steht regungslos und wehrt sich nicht, sondern starrt sie nur an."All die schönen kleinen Pferdchen"läuft.) LISA UNDERWOOD: Wir lieben dich so sehr, Billy. Egal was passiert ist... Wir wollen es hinter uns lassen. Wieder eine Familie sein. Und wenn du uns helfen könntest, zu verstehen, was du durchmachst, könnten wir Fortschritte machen. (Sie zieht ihn fertig an und streckt die Hand nach ihm aus. Zum ersten Mal versucht er, sie wegzudrücken, sich zu wehren. LISA UNDERWOOD: Nein, wir werden nur zu einem Arzt gehen, zu jemandem, mit dem du vielleicht reden möchtest. Wir kommen gleich wieder. (Sie hebt ihn auf und trägt ihn sanft aus dem Zimmer und den Flur hinunter.) LISA UNDERWOOD: Es wird nichts passieren. Mami wird nicht zulassen, dass dir etwas zustößt. (JOSH öffnet seine Tür einen Spalt, um zuzusehen. wie sie weggehen. BILLY starrt ihn an.) LISA UNDERWOOD: Billy, ich will nur,d dass du die Hilfe bekommst, die du brauchst, damit wir alle hier zusammenleben und glücklich sein können. Okay? Komm schon, Liebliing. (JOSH seufzt, während sie die Treppe hinuntergehen, schließt die Tür und geht zum Fenster, von wo aus er zur Auffahrt hinuntersehen kann,wo DOUG UNDERWOOD den Minivan fertigmacht. LISA UNDERWOOD bringt BILLY raus und DOUG UNDERWOOD seufzt, als er BILLY auf dem Rücksitz anschnallt. LISA UNDERWOOD sieht von der anderen Seite des Vans zu.) LISA UNDERWOOD: (etwas irritiert) Ich nehme ihn, Doug. Wenn es eine solche Belastung für dich ist. (DOUG UNDERWOOD schließt eine der Schiebetüren des Autos und sieht hoch zu JOSH's Fenster. LISA UNDERWOOD schließt die andere Schiebetür und geht zu ihrem Mann vors Auto.) DOUG UNDERWOOD: Schau mal, wenn du denkst ein Klapsdoktor (=Seelenklempner?) kann uns Antworten geben, na schön. Ich will nur nicht, dass das Leben unseres Sohnes in irgendeiner Weise ruiniert.. (Er steigt in den Minivan und lässt den Motor an. Als er aus der Auffahrt heraus über seine Schulter zurück sieht, ist BILLY aus seinem Sitz verschwunden.) DOUG UNDERWOOD: Billy? Billy? (Billy ist nicht im Van. DOUG UNDERWOOD steigt aus dem Van und er und LISA UNDERWOOD fangen an, nach ihm zu rufen.) LISA UNDERWOOD: Wo ist Billy? DOUG UNDERWOOD: Billy? (Sie rufen weiter seinen Namen, während: ) (Oben im Haus dreht sich JOSH weg von wo er aus dem Fenster gesehen hat. BILLY steht genau hinter ihm.) JOSH: (schreit) Dad! SCHNELLER SCHNITT ZU: (Wohnwagen der PURNELLS. MARCIA PURNELL FOLGT IHREM Sohn aus dem Haus.) MARCIA PURNELL: Ich will hier keinen Ärger mehr, Ronnie. Was auch immer du machst, du machst es irgendwo anders. RONNIE PURNELL: Kriegst du deinen faulen Hintern eigentlich nur hoch, um mich zu beschimpfen? MARCIA PURNELL: Pass auf was du sagst. Ich bekomme Besuch, und er wird deine Unverschämtheit nicht hinnehmen. RONNIE PURNELL: Wer? (Ein alter Pick-Up fährt vor dem Haus vor. Ein wirklich abstoßender Mann, CAL JEPPY, fährt. Er ist etwa 50, glatzköpfig, dichter, rotbrauner Schnurrbarrt und Spitzbart. Er riecht wahrscheinlich schlecht und putzt seine Zähne nicht sehr oft. RONNIE PURNELL ist nicht erfreut, ihn zu sehen.) RONNIE PURNELL: Sag ihm, dass er mich in Ruhe lassen soll. (CAL JEPPY steigt aus dem Truck und geht schnell auf RONNIE PURNELL zu, während RONNIE PURNELL seinem Blick ausweicht und versucht, zu entwischen.) RONNIE PURNELL: Geh weg von mir. (CAL JEPPY treibt ihn in die Enge und fängt an, ihn zu verhöhnen.) CAL JEPPY: Wohin geht du, Irrer? Hey. Hey. Hast du die Klamotten von 'nem fetten Mann gestohlen? Oder... bist du bloß eingelaufen? Hmm? (RONNIE PURNELL versucht, an ihm vorbei zu kommen, aber CAL JEPPY versperrt ihm den Weg.) MARCIA PURNELL: (lächelnd) Hey, bewegst du deinen Hintern vielleicht mal in diesen Wohnwagen, du Vagabund? (CAL JEPPY lässt RONNIE PURNELL endlich um ihn herum, dann geht er zu MARCIA hinüber und sie beginnen; sich zu begrüßen.) CAL JEPPY: Yeah. Alles hängt ab von, äh... was du willst. Hmm? (Sie küssen sich.) BEIDE: Mmm. (Sie lachen und sie kreischt, als er ihr einen Klaps gibt und sie ins Haus jagt. RONNIE PURNELL geht in den Wald in der Nähe. Er findet einen Fleck am Boden neben einem großen, verdrehten Baumstumpf, und zieht unter Anstrengung eine kleine Schaufel, die unter den Blättern versteckt war, hervor. Er fängt an zu graben. Wir sehen, dass er nur ein paar Zentimeter unter der Oberfläche einen kleinen Totenkopf aufgedeckt hat.) (2. Werbung) HAUS DER UNDERWOODS 17:53 (Das Wohnzimmer im Haus der UNDERWOODS. Während SCULLY und DOGGETT zusehen, testet eine Frau, SHARON PEARL, um die 40, ein Tonbandgerät, das sie in der Hand hält (?).) SHARON PEARL: ( auf Band ) Test, eins, zwei, drei... (DOUG UNDERWOOD kommt hinüber zu SCULLY und DOGGETT. Er ist leicht frustriert.) DOUG UNDERWOOD: Das ist großartig. Jetzt habe ich eine Hellseherin in meinem Wohzimmer sitzen, die mir erzählen wird, was mit mienen Sohn vor sich geht. SCULLY: Ich verstehe Ihre Zweifel, Mr. Underwood, aber vielleicht können Sie das einfach als einen anderen Weg betrachten. DOUG UNDERWOOD: Einen Weg zu was? DOGGETT: Wir werden diesen Fall lösen, Mr. Underwood. Wir werden herausfinden, wer Ihrem Sohn das angetan hat. DOUG UNDERWOOD: Und dann was? Was habe ich dann davon? Ein Kind, dass Messer in die Matratze seines Bruders sticht? Sie wissen nicht mal die Hälfte davon. Er verursacht jedem außer seiner Mutter eine Gänsehaut mit seinem Blick. DOGGETT: Ich weiß genau, dass Sie dass auseinanderreißen wird. Es wird Ihre Familie auseinanderreißen. Und Sie dürfen es nicht zulassen. Sie müssen sie vor dem Schaden bewahren, den das hier verursachen kann. (JOSH kommt die Treppe runter.) DOUG UNDERWOOD: Ich wäre glücklich, zu retten, was ich kann. Komm, Josh. Gehen wir. (DOUG UNDERWOOD verlässt das Haus JOSH.) SHARON PEARL: (sieht auf ihre Uhr) Wird das passieren? DOGGETT: Sollten nicht Sie uns das sagen? (SHARON PEARL lächelt.) SHARON PEARL: Sie sind ohne Zweifel verwirrt, Agent Doggett Ich verwende Hellsehen nicht, um durch Wände zu sehen. (LISA UNDERWOOD bringt BILLY runter.) LISA UNDERWOOD: Entschuldigen Sie, dass wir Sie haben warten lassen. SHARON PEARL: Mrs. Underwood. Ich bin Sharon Pearl. Ich habe beim Verschwinden ihres Sohnes 1990 beraten.. (LISA UNDERWOOD nickt. SHARON PEARL kniet sich auf BILLY's Höhe.) SHARON PEARL: Und du bist Billy? (Sie sieht ihn an. Ihr warmer, freundlicher Gesichtsausdruck verwandelt sich in Schock, dann in Horror.) SCULLY: Ms. Pearl? Sind Sie in Ordnung? SHARON PEARL: (mit zitternder Stimme) Hier sind sehr starke Kräfte am Werk. Am Werk durch... diesen Jungen. Sie ziehen ihn zu seinem Bruder. Ich spüre seine Kraft... (Sie lässt BILLY's Hände los und steht auf.) SHARON PEARL: Ich spüre seine Kraft... (SHARON PEARL reißt ihre Augen von BILLY weg und sieht DOGGETT direkt an.) SHARON PEARL: ... sie kommt durch Sie. Sie haben jemanden wie Billy verloren. (SCULLY sieht DOGGETT überrascht an. Plötzlich fängt SHARON PEARL an, sich zu krümmen und seltsames Geplappere zu sprechen.) [Gehörlosenuntertitel: SCULLY: Rufen Sie den Notazt!] (SCULLY und DOGGETT rennen dorthin, wo SHARON PEARL auf die Couch gefallen ist.) DOGGETT: Was ist mit ihr passiert? [Gehörlosenuntertitel SCULLY: Sie hat eine schwere Kopfverletzung.] (SHARON PEARL's Stirn fängt an, anzuschwellen. Die Haut kräuselt sich zu dem fünfarmigen Symbol. Sie scheint Todesqualen auszustehen.) SCULLY: Oh, mein Gott. (SCULLY und DOGGETT sehen einander an, dann wieder die Frau.) (Wohwagen der PURNELLS. Während RONNIE PURNELL aus dem Wald herauskommt und in sein Auto steigt, kommt CAL JEPPY aus dem Haus. Er trägt ein braunes, ärmelloses Hemd und trinkt ein Bier. Er sieht ziemlich entspannt aus.) CAL JEPPY: Hey, Stinker. (RONNIE PURNELL versucht den Motor seines Autos zu starten. Er springt nicht an . CAL JEPPY lehnt sich ins Autofenster.) CAL JEPPY: Wohin fährst du denn so eilig? Hmm? Was ist los? Hast du was in den Ohren? (CAL JEPPY steckt seine Finger in RONNIE PURNELL's Ohr. RONNIE PURNELL zuckt zusammen und vermeidet es, ihn anzusehen.) RONNIE PURNELL: Fass... fass mich nicht an, Cal. CAL JEPPY: Oh, hör ihn die an. Kein Wunder, dass er jetzt diese ausgebeulten Hosen trägt. Unser Ronnie ist jetzt ein großer Mann. (Er nimmt einen kräftigen Schluck Bier.) CAL JEPPY: Deine Alte hat gesagt, dass die Polizei gekommen ist und mit dir geredet hat. Hmm? (In einem plötzlichen Gewaltausbruch schmettert CAL JEPPY die Bierflasche gegen die Autoseite und hält sie Kante des zerbrochenen Flaschenhalses gegen RONNIE PURNELL's Kopf.) CAL JEPPY: Ich rede mit dir, nicht mit der Seite deines Kopfes. Sei besser vorsichtig. Oder ich werde denen erzählen, was du mit dem kleinen Jungen getan hast. Ich werde ihnen erzählen, was du da draußen im Wald vergraben hast. (RONNIE PURNELL dreht sich langsam um, um ihn anzusehen. CAL JEPPY sticht ihn mit der Flasche genau hinter sein linkes Ohr. RONNIE PURNELL keucht vor Schmerz und legt seine Hände an seinen Kopf, als MARCIA PURNELL aus der Eingangstür schaut.) MARCIA PURNELL: Was macht ihr zwei da? CAL JEPPY: Über Autos reden. (CAL JEPPY gibt der Motorhaube des Autos und RONNIE PURNELL's Schulter "liebevoll" einen Klaps, dann geht er zurück zum Haus, während RONNIE PURNELL den Wagen anlässt und schnell wegfährt, die Reifen drehen im Dreck durch.) (Nacht. Später, außerhalb des Hauses der UNDERWOODS. Ein Krankenwagen fährt weg. LISA UNDERWOOD führt BILLY zurück ins Haus. SCULLY steigt zu OGGETT in ihren Wagen.) SCULLY: Nun, sie haben sie stabilisiert und es sieht aus, als ob sie sich erholen wird... falls Sie ihr Zustand überhaupt interessiert. DOGGETT: Es würde mich mehr interessieren, wenn ich es glauben würde. SCULLY: Was glauben würde? DOGGETT: Diese Vorführung. SCULLY: Sie denken, das war gespielt? DOGGETT: Es ist doch ziemliche Standartkost, oder? Äußere ein paar beliebige Offenbarungen, als ob sie vom oben kämen, und rolle dich auf dem Boden herum. SCULLY: Sie haben das Symbol auf ihrer Stirn gesehen. DOGGETT: Es ist ein verdammt guter Trick. Fragen Sie mich nicht, wie sie das macht. (SCULLY holt das Tonbandgerät heraus und drückt auf "Play": Wir hören die Aufnahme von SHARON PEARL, wie sie gibberish spricht. DOGGETT will es nicht hören.) DOGGETT: Agent Scully, bitte. SCULLY: Nein. ich denke, dass Sie das hier hören wollen. (Mehr gibberish.) SCULLY: Jetzt hören Sie sich das rückwärts an. (Sie drückt die Rückspultaste. Ein verfälschter Gesang läuft.) STIMME: (singend) Wenn du erwachst... DOGGETT: Was ist das? STIMME: (singend) ... sollst du all... SCULLY: Es ist ein Kinderlied. STIMME (singend) ... die schönen Pferdchen haben..... SCULLY: Strophen. (SCULLY summt die Melodie mit der Stimme mit und singt leise.) STIMME: (singend) Hush-a-bye, don't you cry... go to sleep, little baby... (etwa: Still, weine nicht, geh schlafen, kleines Baby...) SCULLY: Hören Sie das, unter dem Lärm? Jetzt... (SCULLY sieht wieder hinunter auf den Rekorder. DOGGETT bemerkt, dass RONNIE PURNELL's Auto auf der anderen Straßenseite vorfährt.) DOGGETT: Was macht er hier? (RONNIE PURNELL hält seinen Wagen vor dem Haus an. Während er das Haus ansieht, berührt eine kleine Hand seine Schulter. RONNIE PURNELL dreht sich um und starrt geschockt in das ruhige Gesicht von BILLY.) RONNIE PURNELL: Geh weg von mir! (RONNIE PURNELL fängt an, aus dem Auto auszusteigen, aber DOGGETT ist zu seinem Fenster herangekommen.) DOGGETT: (klopft ans Fenster) Ronnie, öffne den Wagen! (DOGGETT sieht auch, dass BILLY auf dem Rücksitz sitzt. RONNIE PURNELL startet in Panik seinen Wagen und fährt weg,.) DOGGETT: Ronnie. Ronnie, halt den Wagen an! (DOGGETT fängt an, das Auto ala Terminator 2 zu verfolgen.) DOGGETT: (schreit) Agent Scully, er hat Billy! (SCULLY rutscht rüber auf den Fahrersitz und umkreist den Block, um RONNIE PURNELL an einer Seitenstraße den Weg abzuschneiden. Sie bleiben quietschend stehen. SCULLY steigt mit gezogener Waffe aus dem Auto.) SCULLY: Steigen Sie aus dem Auto! Sofort! (Er steigt aus, mit erhobenen Händen. DOGGETT fasst sie und dreht RONNIE PURNELL grob gegen das Auto.) DOGGETT: Beweg dich nicht von der Stelle, Ronnie. (DOGGETTsieht, dass BILLY nicht mehr im Auto ist.) DOGGETT: Wo ist Billy? SCULLY: Ich dachte Sie sagten, Billy wäre im Auto? DOGGETT: Wo ist Billy? (RONNIE PURNELL antwortet nicht. DOGGETT gibt ihm einen kleinen Stoß, dann dreht er sich verärgert weg.) DALE'S FOOD AND GAS (TANKSTELLE) 21:17 (DOUG UNDERWOOD fängt an zutanken. JOSH wartet im Auot.) DOUG UNDERWOOD: Ich gehe jetzt zahlen. Willst du irgendwas? (JOSH schüttelt den Kopf.) DOUG UNDERWOOD: Josh, alles in Ordnung, Kumpel? (Er nickt. DOUG UNDERWOOD geht in die Tankstelle. JOSH setzt sich begierig auf, als er einen Mann sieht, der ein gesatteltes Pony in einen Pferdeanhänger neben einer anderen Zapfsäule führt.) JOSH: Dad, darf ich...? (Dad kann ihn nicht hören. JOSH kann es nicht abwarten. Er ist zehn Jahre alt, und das ist ein Pony! Er steigt aus dem Van und geht zum Transporter hinüber.) JOSH: Mister? (Das Pony ist schon in den Anhänger verladen. Kein Zeichen von dem Mann. JOSH sieht durch die Bretter an der Seite des Anhängers.) JOSH: Pony? Hey, Pony. Hey, na du. (Er streckt seine Arme durch die Bretter.) [Gehörlosentitel: JOSH: Bist du da drin? Darf ich dich streicheln? Hey, na du. Komm her, Pony. Komm her, Junge. Ich werde dich nur streicheln, okay? Komm schon.] (Plötzlich schlägt JOSH's Körper hoch gegen die Seite des Anhängers, während seine Arme von innen festgehalten werden. Die Vorderseite des staubigen Transporters macht Werbung für "Cal's Pony Ride-Along" und hat das fünfarmige Symbol als zentrales Motiv. JOSH schreit, als der Pickup den Anhänger und ihn wegzieht.) JOSH: Hilfe! Hilfe! ( 3. Werbung) (Das Büro des Sheriffs. DOGGETT sieht zu, wie SHERIFF SANCHEZ RONNIE PURNELL einträgt. DOGGETT geht ungeduldig herum.) SCULLY: Zählen Sie bis zehn, Agent Doggett. DOGGETT: Er hat Billy entführt.. SCULLY: (seufzt) Er kann es nicht getan haben. DOGGETT: Wie wollen Sie das beweisen, während Billy jetzt vermisst ist? SCULLY: Durch das sichere Wissen, dass ich ihn keine fünf Minuten zuvor mit seiner Mutter in sein Haus gehen sah. DOGGETT: Ich habe ihn gesehen! Ich habe gesehen, wie Billy mit Ronnie im Auto gefahren ist. Warum sonst würde Ronnie wegrasen, wie er es eben gemacht hat? SCULLY: Es ist unmöglich, Agent Doggett, wie alles andere an diesem Fall. Genauso wie, warum Billy in der einen Minute in seinem Haus sein kann, und dann in der nächsten in Ronnie's Auto. Alles an diesem Fall ist unmöglich. DOGGETT: Dieser Junge ist der Schlüssel, Agent Scully. Ich habe das von Anfang an gesagt, und ich sage es jetzt. (SHERIFF SANCHEZ öffnet die Tür.) SHERIFF SANCHEZ: Agent Doggett, Agent Scully, Ich habe schlechte Nachrichten, noch zu allen Übeln dazu. Josh, der andere kleineJunge der Underwoods, ist verschwunden. (Sie sehen ihn beide an.) SHERIFF SANCHEZ: Ich mache keine Witze, nicht im geringsten. Ich habe jetzt hier draußen. Kommen Sie. (SCULLY folgt SHERIFF SANCHEZ in einen anderen Raum, wo die UNDERWOODs besorgt warten. DOGGETT ruft hinter ihr her.) DOGGETT: Ich muss mit diesem Jungen sprechen, Agent Scully. Ich bin absolut sicher. (SCULLY sieht ihn an und dreht sich dann zu den Eltern um.) (RONNIE PURNELL wird in den Befragungsraum gebracht.) DOGGETT: Setz dich, Ronnie. RONNIE PURNELL: (setzt sich) Ich weiß, was Sie fragen werden... aber ich habe keine Antwort. DOGGETT: Nun, es kann nur eine Antwort geben, richtig? Ich meine, warum bist du sonst zum Haus gefahren? Du bist dort hingefahren, um Billy zurückzuholen. RONNIE PURNELL: Nein. DOGGETT: Du hattest ihn in deinem Auto. RONNIE PURNELL: Ich weiß nicht, wie er dahin gekommen ist. DOGGETT: Warum bist du dann überhaupt zum Haus gefahren? RONNIE PURNELL: Weil ich Ihnen nicht geglaubt habe. **(RONNIE PURNELL hat eine Rückblende von BILLY, wie er auf dem Fest schaukelt und seiner Mutter "Mama" zuruft. Er sieht sich selbst neben der Schaukel stehen, er verbirgt etwas in seiner Handfläche, vielleicht das Messer?)** DOGGETT: Was hast du nicht geglaubt? Was ist so schwer zu glauben, Ronnie? RONNIE PURNELL: Sie sagten, dass ich mit ihm sprechen kann. DOGGETT: (in Polizisten -Ton) Du musst mit ihm sprechen. Nach all diesen Jahren konntest du nicht ohne ihn leben. Du wolltest ihn zurück. All die Jahre, Ronnie, all die Jahre. Wo hast du ihn versteckt? **(Eine weitere Rückblende, diesmal von ihm selbst, wie er BILLY ansieht, angebunden und geknebelt, vielleicht unter dem gedeckten Boden einer Scheune.)** RONNIE PURNELL: (schüttelt den Kopf) Mann, Sie verstehen nicht. DOGGETT: Es tat dir leid, ihn gehen zu lassen. RONNIE PURNELL: (seine Stimme fängt an zu zittern) Nein, ich... Ich konnte ihn nicht gehen lassen. **(Rückblende von ihm selbst, wie er das Messer durch ein Metallgitter benutzt, um den Strick, der Billy's Handgelenke zusammenbindet, zu zerschneiden. Er singt sanft für ihn mit der Stimme, die wir auf dem Band gehört haben. "When you wake you shall have all the pretty little horses."(Wenn du aufwachst, sollst du all die schönen kleinen Pferdchen haben.) Er sieht über seine Schulter, ängstlich, dass jemand die Scheune betritt.)** DOGGETT: Wer wußte noch von ihm? Deine Mutter? RONNIE PURNELL: Nein. DOGGETT: Wo hast du ihn versteckt? RONNIE PURNELL: Gar nicht. DOGGETT: Was hast du mit ihm gemacht?! RONNIE PURNELL: Ich habe nichts gemacht. Ich habe für ihn gesorgt. Ich- ich habe für ihn gesungen... Wissen sie, damit er keine Angst hatte. DOGGETT: (Pause, dann sanft) Angst vor wem? Vor wem hatte er Angst, Ronnie? Hat noch jemand damit zu tun? Irgendjemand anderes, der dich gezwungen hat, das zu tun? Hat er auch den anderen Jungen entführt? Billy's Bruder? Hat er ihn geholt? (RONNIE PURNELL sieht beunruhigt aus.) DOGGETT: Du hast Angst vor ihm, nicht? Du bist ein Opfer, wie diese anderen Kinder. Stimmt das? Du... ich, Billy. Das ist deine Chance, Junge. Wie ist sein Name? (RONNIE PURNELL zögert, seine Lippen bewegen sich, er ist fast bereit, zu sprechen.) (Später an diesem Abend, Wohnwagenhof der PURNELLs. Eine Einstellung von oben von dem fünfarmigen Pony-Laufrad, das wir vor zehn Jahren gesehen haben. Der Pferdeanhänger ist außerhalb der Scheune geparkt. Polizeiwagen treffen ein. DOGGETT und SCULLY steigen aus ihrem Wagen und rennen zum Scheunentor.) DOGGETT: FBI! Cal Jeppy! Kommen Sie raus! (Sie betreten die Scheune und finden JOSH, angebunden und geknebelt unter den Dielen. Zusammen öffnen sie eine Falltür und ein Metallgitter, um den Jungen zu befreien.) DOGGETT: Alles in Ordnung. Es ist okay, Josh. Du bist in Sicherheit. Wir werden ddir nichts tun. (SCULLY sieht hinaus durch die vergitterte Seite der Scheune und sieht, wie CAL JEPPY auf den Wald zurennt.) SCULLY: Agent Doggett... Er läuft weg. [TD: Merkwürdig, dass keiner der anderen ihn wegrennen gesehen hat. Genauso seltsam ist, wie cool Scully sich zu dem ganzen verhalten hat. Sie hat ihren Text so beiläufig gesprochen, wie man sagen würde, "Ich geh mal eben 'ne Zeitung holen." oder sowas.] (DOGGET lässt SCULLY bei JOSH und rennt aus der Scheune und hinter CAL JEEPPY her. [CarriK: Der Mann kann rennen!] Er ruft den Verstärkungspolizisten(?) zu.) DOGGETT: Er ist im Wald! (Die anderen folgen DOGGETT.) DOGGETT: Passen Sie beim Schießen auf! Es könnte noch ein anderer Junge da sein! (CAL JEPPY rennt keuchend durch den Wald. DOGGETT, mit der Taschenlampe in einer Hand, Pistole in der anderen, holt ihn ein.) DOGGETT: Runter auf die Knie! (Keuchend gehorcht CAL JEPPY.) DOGGETT: Hände hoch! Wo ist der Junge?! CAL JEPPY: Er ist im Anhänger! DOGGETT: Der andere Junge! CAL JEPPY: Es gibt keinen anderen Jungen. DOGGETT: Billy Underwood! CAL JEPPY: (verängstigt, verwirrt) Es gibt keinen anderen Jungen. (DOGGETT dreht sich um und sieht hinter sich. BILLY steht dort, ein paar Fuß entfernt. DOGGETT dreht sich wieder zu CAL JEPPY und den anderen Officer um, die gerade ankommen.) DOGGETT: Legen Sie diesem Mann Handschellen an! Lesen Sie ihm seine Rechte vor! Der Junge ist da... (DOGGETT dreht sich um, um ihnen zu zeigen, wo BILLY ist. BILLY ist weg. Während die anderen Officer CAL JEPPY Handschelen anlegen, geht DOGGETT hinüber, wo er BILLY einen Moment zuvor hatte stehen sehen. Er sieht zu Boden und starrt den kleinen, unbedeckten Schädel an, den RONNIE PURNELL vorher ausgegraben hat.) [TD NOTE: Noch mehr kostenlose Werbung für die Global Television Zuschauer Kanada, wir Glücklichen.] (Der nächste Morgen. Das Gebiet ist mit Verbrechensschauplatz-Bändern abgesperrt. Die einfache Melody von "All The Pretty Little Horses" ist zu hören. DOUG und LISA UNDERWOOD sehen sich ein kleines, grobes Grab an. DOUG UNDERWOOD weint leise. DOGGETT sieht ihnen einen Moment lang zu, dann geht er hinüber zu SCULLY ein paar Yards entfernt. Sie sprechen ruhig und dringend.) DOGGETT: Ich glaube es nicht. SCULLY: Okay, die Kleidung, das Alter und der Zustand der Knochen, die Lage des Grabes. Es besteht kein Zweifel, das dies Billy Underwood's Skelett in diesem Grab ist. DOGGETT: Wir haben Zeit mit diesem Jungen verbracht. Ärzte haben Billy Blut abgenommen. Sie haben ihn selbst untersucht. Jetzt kann ich es nicht akzeptieren. Ich kann nicht glauben, dass wir sie darum bitten. SCULLY: Ich weiß, aber der forensiche Beweis wird herauskommen, und was dann? Was ist, wenn ich Recht habe? DOGGETT: Nun, was dann, Agent Scully? Was wir dann machen? Wir machen weiter, lassen es dabei, Fall geschlossen? SCULLY: Sehen Sie, ich weiß, was Sie hiermit durchmachen. Ich habe das auch durchgemacht. Ich weiß, was sie fühlen- dass Sie versagt haben und dass Sie das hier irgendwie rechtfertigen müssen. Und vielleicht können Sie es. DOGGETT: Nicht, wenn das Billy's Leiche ist, ich kann es nicht. SCULLY: Aber vielleicht ist das Rechtfertigung genug. Dass das auch nicht Billy's Bruder ist, der in diesem Grab liegt. Dass der Mann, der das getann hat, es nie wieder tun können wird. Ist das nicht, was Sie wollten, Agent Doggett? DOGGETT: Agent Scully, bitten Sie mich nicht, zu glauben, dass dass hier irggendeine Art Gerechtigkeit aus dem Grab heraus ist. SCULLY: Alles, was ich sage ist, dass Sie vielleicht Erfolg hatten... entweder sind Sie bereit, das einzusehen oder nicht.. (Wieder die Wiegenliedmelodie. Sie hält seinem starrenden Blick einen Moment stand und geht dann allein weg in den Wald. DOUG UNDERWOOD wischt sein Gesicht ab und steht vom Grab auf. Er und seine Frau umarmen sich fest. DOGGETT sieht ihnen still zu.) The End Transcribed by CarriK CarriKendl@aol.com Übersetzt von LorettaLee ds1013@hotmail.com ALL THE PRETTY LITTLE HORSES Hush-a-bye, don't you cry Go to sleep my little baby. When you wake, you shall have All the pretty little horses. Dapples and Grays Pintos and Bays All the pretty little horses Way out yonder, down in the meadow Poor little baby crying, "Mama." Birds and butterflies, flutter round your eyes Poor little baby crying, "Mama." Hush-a-bye, don't you cry Go to sleep my little baby. When you wake, you shall have All the pretty little horses. Dapples and Grays Pintos and Bays All the pretty little horses. CarriK: Nach meinen Nachforschungen weist die Original-Gospel-Version darauf hin, dass das Lied für ein totes Baby ist- diese Vögel und Schmetterlinge bedecken, picken und fressen diese Augen. Checkt Napster. Die Pferdearten variieren. Manchmal sind sie Ponies. Aber zu der Version oben bin ich in vielen Nächten seelig eingeschlummert. TD: Ich habe dises Lied zum ersten Mal auf Holly Cole's Album, "Dark Dear Heart", gehört, und ihre Version enthält folgende Zeilen: When you wake you shall have cake And all the pretty little horses Black and Bay Dapple and Gray Coach and six white horses Besetzung: Gillian Anderson als Agent Dana Scully Robert Patrick als Agent John Doggett Gastrollen: Kim Greist als Lisa Underwood Jim Cody Williams als Cal Jeppy Rodney Eastman als Ronnie Purnell Erich Anderson als Doug Underwood Kyle and Ryan Pepi als Billy Underwood Sheila Shaw als Marcia Purnell Barry Cullison als Sheriff Sanchez Maggie Baird als Sharon Pearl Colton James als Josh Underwood Leslie Sachs als Lisa's Friend Steve Stapenhorst als Principal Jake Fritz als Luke Doggett (auf dem Foto, von der Official Site)