Hollywood A.D. (7X18) Übersetzung Original Transcript by: Carri Kendl CarriKendl@aol.com Translation by: mercy damercy@freenet.de for The X Net http://www.txf.net/ All rights reserved. Disclaimer: This transcript is meant as a homage, all characters, plots, quotes, etc. used in her are owned by 20th Century Fox, 1013 Productions and The X-FilesTM. Please don't use this for any commercial gain again without permissions. Permissions may be given by the authorities of this web site. Thank you. Enjoy the script and love the show! Hollywood AD 7x18 (7xAB18) US Erstausstrahlung: 30. April 2000 Drehbuch: David Duchovny Regie: David Duchovny MULDER: Wie wird man sich an uns erinnern nach diesem Film? Disclaimer: The X-Files and all its characters and episodes are owned by Chris Carter and 10-13 productions. This transcript was made without their permission and it is absolutely forbidden to use it for commercial gain. Thanks, CarriKendl@aol.com CarriK (Der Bildschirm ist im Widescreen-Format. Dramatische Filmabenteuermusik. EIN MANN in einen schwarzen Geschäftsanzug, ala Mulder, rennt durch einen dunklen Friedhof. Kugeln ausweichend, taucht er mit einem Luftsprung vorwärts über ein Grabstein, rast dann zurück und erhebt seine Hand über den Stein zurück und feuert zufällig fünf oder sechs Mal auf werauchimmer ihn verfolgt. Er entnimmt das Magazin aus der Pistole. Es ist leer.) [TD NOTE: Der Name des Grabsteins, hinter dem er sich versteckt, Alan Smithee, ist ein sehr bekannter Insiderwitz aus Hollywood. Es ist der Name, hinter dem sich eine Menge Regisseure "verstecken", wenn sie auf Dauer keine Interesse mehr haben, ihren eigenen dazugehörigen Namen für das Projekt zu benutzen. Ehrlich, ich wusste es bereits, aber die Ehre gebührt Autumn T. , die uns darauf aufmerksam machte.] MÄNNLICHE STIMME: Geben Sie auf, Mulder! Sie haben keine Chance! (Die Kamera schwenkt hoch und zeigt, dass es nicht der MULDER ist, den wir kennen, sondern GARRY SHANDLING als MULDER. Er hat eine billig aussehende Keramikschale zwischen seinen Beinen. Er durchsucht seine Jacke nach ein weiteres Magazin. Kein Glück. Die Dinge scheinen für ihn in diesen Moment hoffnungslos zu sein. ) GARRY SHANDLING ALS MULDER: Verdammt. MÄNNLICHE STIMME: Meine Scharfschützen-Zombies sind überall. (In der Tat, sie sind es. Mehrere blutrünstig aussehende, ächzente ZOMBIES begeben sich hinter den Grabsteinen in Scharfschützenposition, automatische Gewehre gerichtet auf GARRY SHANDLING ALS MULDER. Rote Laserpointer leuchten durch den Nebel. Alle sind auf GARRY SHANDLING ALS MULDER fixiert. Die MÄNNLICHE STIMME gehört zu einen Mann, der eine Robe eines hohen katholischen Priesters trägt. Er ist bekannt als der RAUCHENDE PONTIFEX. Er ist ein großer, älterer Mann mit einer Zigarette im Mund. Er hat eine ROTHAARIGE FRAU als Geisel, seinen Arm um ihren Hals.) RAUCHENDER PONTIFEX: Ich werde Ihnen ein Angebot machen. Sie geben mi die Lazarusschale und ich werde ihnen Scully geben. STIMMER DER ROTHAARIGEN FRAU: Mulder! GARRY SHANDLING ALS MULDER: Wie wäre es mit diesem Angebot? Sie geben mir Scully, und ich zerschlage nicht die Lazarusschale und schiebe die Teile dorthin, wo der Sohn Gottes nicht glänzt, Sie rauchender Makrelenschnapper. [TD NOTE: Das Originalskript: "Rauchende Pontifex-Schlampe" (mercys Kommentar: Tatsächlich lässt sich "cigarette smoking pontiffabitch" schlecht übersetzen, wenn es ein Mann ist;).] (GARRY SHANDLING ALS MULDER kommt hinter den Grabstein vor. Er hält die Schale über seinen Kopf. Die ZOMBIES und der Pontifex starren ihn an. Wir bekommen das Gesicht der rothaarigen Frau zu sehen. Es ist nicht SCULLY, sondern TEA LEONI ALS SCULLY. Ihre Schulter ist blutig.) GARRY SHANDLING ALS MULDER: Ich zerbreche die Lazarus-Schale und all ihre Scharfschützen-Zombies werden wieder zu netten, kleinen, gut erzogenen Leichen. (Die ZOMBIES ächzen vor Angst.) RAUCHENDER PONTIFEX: Sie können mich nicht reinlegen, Mulder. Die Schale ist Ihr Heiliger Gral. Verschlüsselt in den alten Keramikrilen sind die gesprochenen Worte Jesus, als er Lazarus von den Toten auferstehen liess - 2000 Jahre später immer noch fähig die Toten auferstehen zu lassen. Ein definitiver Beweis für das Paranormale. Sie können kaum das zerstören, als den Rotschopf sterben zu lassen. (Nahaufnahmne von GARRY SHANDLING ALS MULDER, der zu TEA LEONI ALS SCULLY schaut. Nahaufnahme von TEA LEONI ALS SCULLY, die auf GARRY SHANDLING ALS MULDER schaut. Die stumme Kommunikation, liebe ich. Ein rational klingender ZOMBIE mit einem typischen kalifornischen Akzent kommt hervor und spricht zu GARRY SHANDLING ALS MULDER.) RATIONALER ZOMBIE: Kommen Sie schon, Mann. Zerbrechen Sie nicht die Schale. Wir wollen nicht wieder zurück und Tote werden. Dort gibt es kein Essen, keine Frauen, kein Tanzen. Retten Sie die Schale und wir werden für Sie den Rauchenden Heini loswerden und machen Sie zum neuen König der Toten. (GARRY SHANDLING ALS MULDER schaut zu TEA LEONI ALS SCULLY. Sie schüttelt leicht ihren Kopf.) GARRY SHANDLING ALS MULDER: Lieber diene ich dem Himmel, als in der Hölle zu schmoren. [TD NOTE: Satan von Milton's "Paradise Lost": "Lieber in der Hölle regieren, als dem Himmel zu dienen."] (Alles in Zeitlupe, GARRY SHANDLING ALS MULDER wirft die Schale hoch in die Luft. Alle ZOMBIES werfen ihre Waffen weg und rennen zur runterkommenden Schale. GARRY SHANDLING ALS MULDER rennt zum Pontifex und TEA LEONI ALS SCULLY. Als der Pontifex auch versucht die Schale zu retten, schnappt sich TEA LEONI ALS SCULLY die Waffe von ihm und feuert auf ein ZOMBIE, der die Schale schnappen wollte. GARRY SHANDLING ALS MULDER schiebt den Pontifex zur Seite und ergreift TEA LEONI ALS SCULLY. Zusammen rolle sie den Hügel herrunter und fallen in ein offenes Grab und der Deckel des Sarges klappt zu. Alles ist dunkel. Wir hören schweresAtmen.) [TD NOTE: Die Szene anhalten als Shandling zu Tea springt, bevor sie runterrollen. Das war nicht Shandling, ich erkannte das klassische Profil vom wemanders, es ist Duchovny!] TEA LEONI ALS SCULLY: Ist das Ihre Taschenlampe, Mulder, oder... sind Sie nur glücklich auf mir zu liegen? (Wir sehen das Bild flackern. Wir bekommen mit, dass wir uns in einen Kino befinden und uns das anschauen. Das Publikum lacht leise.) DARRYL ZANUCK THEATER 20TH CENTURY FOX HOLLYWOOD, KALIFORNIEN GARRY SHANDLING ALS MULDER: Meine Taschenlampe. (Im Sarg macht GARRY SHANDLING ALS MULDER seine Taschenlampe an, ihre Gesichter erhellend. TEA LEONI ALS SCULLY lächelt und wechselt die Position und GARRY SHANDLING ALS MULDER keucht.) GARRY SHANDLING ALS MULDER: (verstehend) Ach, das. (Das Publikum lacht lauter.) GARRY SHANDLING ALS MULDER: Sie wissen, dass ich schon sieben lange Jahre auf den richtigen Moment warte, Scully. TEA LEONI ALS SCULLY: Oh, Sie sind ein kranker Mann, Mulder. Machen Sie weiter. (Das Publikum wird gezeigt, Chris Carter isst Popcorn aus einer Plastikschale wie im Film. Er grinst und nickt glücklich. Wir schwenken weiter und sehen, dass David Alan Grier und Minnie Driver ebenso im Publikum sind.) [TD NOTE: Man kann knapp jemanden in Carter's Ohr flüstern sehen am Anfang des Bildes. Das ist Bill Millar, der ebenso den Regisseur des Filmes spielt.] GARRY SHANDLING ALS MULDER: Ich liebe Dich, Scully. Ohne wenn und ... TEA LEONI ALS SCULLY: Bienen. (Beide stöhnen, als er sie tief küsst. Die Zuschauer lachen. Das Küssen und Stöhnen geht weiter, als die Kamera zu den versunkenen Gesichtern von TEA LEONI, GARRY SHANDLING und einen anderen Zuschauer schwenkt, und letztendlich zu SCULLY und MULDER am Ende der Reihe ankommt. Wie der Rest sind sie feierlich gekleidet, SCULLY in einen schwarzen Kleid, MULDER in einen Smoking. SCULLY's Schultern sind zu ihren Ohren hochgezogen, als sie in Horror auf die Leinwand schaut. MULDER schaut geschockt zu. Als das Küssen weitergeht, stöhnt er und lässt seinen Kopf in seine hände fallen. Er schaut hoch und zum anderen Gang zu SKINNER, der zu ihm zurückschaut und in großen Zügen grinst, als er sein Popcorn aus der "Lazarus-Schale" isst. MULDER starrt einen Augenblick auf SKINNER, dann zurück auf die Leinwand, wo TEA LEONI ALS SCULLY und GARRY SHANDLING ALS MULDER sich IMMERNOCH leidenschaftlich im Sarg küssen. SCULLY hat sich nicht bewegt. MULDER hat im Moment extreme Depressionen, und dann verzweifelt seinen Kopf hängen lässt.) Vorspann fängt an Mulder .... Whoo. Scully rockt. ACHTZEHN MONATE FRÜHER (SKINNER's Büro. MULDER und SCULLY sind auf ihren gewöhnlichen PLätzen als SKINNER sie in einen Fall unterrichtet. EIN MANN sitzt auf einer der Couchs hinter ihnen.) SKINNER: Gestern ist eine kleine Rohrbombe in der Krypta von der Christ's Church hier in DC explodiert. Es gab keine Opfer, kein Diebstahl, keine Forderungen. SCULLY: Wer bekennt sich dazu? SKINNER: Niemand. (Der Mann, in SKINNER's Alter, der aufmerksam zuhört und MULDER und SCULLY beobachtet, spricht in einen in der Hand haltendes Diktiergerät.) MANN: Sie: Jodie Foster's Kind ohne Gehalt. Er ist wie ein... Zeuge Jehova's trifft Harrison Ford's "Zeuge." (MULDER und SCULLY schauen hinter zum Mann, dann zu sich, dann zurück zu SKINNER.) SCULLY: Uh, Christ's Church. Ist das nicht, uh, Kardinal O'Fallon's Kirche? SKINNER: Ja. O'Fallon's Wohnung grenzt an die Krypta. MULDER: Wer ist Kardinal O'Fallon? MANN: (in das Gerät, schauspielerisch, SKINNER zunickend) Vielleicht ein "Gefallener" Kardinal (Ein Telefon fängt an zu klingen, sehr zur Reizung von MULDER und SCULLY.) SCULLY: Um... Er ist heute einer der bedeutensten Männer in der Kirche. Sein Name taucht öfters im Zusammenhang mit der Möglichkeit für einen ersten amerikanischen Papstes auf. MULDER: Oh. Ich-ich will hier nicht unhöflich erscheinen, Sir, aber das sieht eher nach einen terroristischen Akt für das A.T.F. aus. MANN: (in das Gerät) "Unhöflich." SKINNER: Ja, das ist es. (MULDER hält das Klingeln nicht mehr aus und dreht sich zum MANN um.) MULDER: Gehen Sie nun einmal ran? MANN: Ich? MULDER: Ja. MANN: Ich möchte nicht unverschämt sein (Der MANN greift nach sein Telefon. MULDER dreht sich zu SKINNER zurück.) MULDER: Sir, wer zur Hölle ist dieser Typ? MANN: (am Telefon) Hallo? SKINNER: Das ist Wayne Federman. Er ist ein alter Freund von mir aus dem College. Er ist jetzt Drehbuchautor in Hollywood und er arbeitet gerade an einen FBI-basierten Film. Er fragte mich, ob ich ihm Einblick gewähre. SCULLY: (im selben Tonfall, als ob sie "Hundescheisse" sagen würde) Ein Drehbuchautor? WAYNE FEDERMAN: Tatsächlich ist es... Ich bin Autor-Schrägstrich-Produzent. MULDER: Nun, tatsächlich ist es gerade Hindernis-Schrägstrich-Nervensäge. WAYNE FEDERMAN: (legt auf) He,he,he. Agent Mulder, ich möchte nicht ihre Suppe versalzen. Ich bin nur hier um einige verfahrensrechtliche Geschmäcker zu erleben-nur so ein Gefühl. (Pause als MULDER WAYNE FEDERMAN anstarrt.) MULDER: Ich habe keine Ahnung, was sie damit meinen. WAYNE FEDERMAN: Nun, der Skinman hat mich informiert über ihre speziellen Neigungen. (MULDER schaut zu SKINNER, der die Achseln zuckt.) WAYNE FEDERMAN: Er sagte, dass sie einigen Dingen etwas aufgeschlossener sind, dass sie Dingen vielleicht etwas verquerter kommen, so auf Star Trek-Art, was genau das Ding ist, nachdem ich suche und machen will. Es ist ein "Schweigen Der Lämmer" trifft "Die Größte Geschichte Aller Zeiten"- Ding. Es ist... wunderbar, und ich werde Ihnen nicht im Weg stehen. Ich werde strikt wie Heisenberg sein-ein Hologramm. (MULDER gibt SCULLY ein geschmerztes Lächeln, und legt dann seine Hände auf seine Stirn, als SKINNER Anweisungen gibt.) SKINNER: Agent Mulder, Mr. Federman wird Sie heute zur Christ's Church begleiten, wo er als Beobachter für diesen Fall agieren wird. Sie werden ihm Höflichkeit und Schutz erweisen, wie jeden meiner Freunde und die des Bureaus's. Agent Scully, heute früh benötige ich ihre Dienste hier. (Federman lacht leise und gibt ein eindeutendes "MmmHmm." MULDER guckt mitleidig zu SKINNER.) MULDER: Sir, habe ich Sie bei irgendwas mehr als sonst sauer gemacht? (MULDER und WAYNE FEDERMAN halten vor der großen Kathedrale. Eine Unterhaltung ist im Gange.) WAYNE FEDERMAN: Wäre interessant, wenn sie mehr als nur Ihre Partnerin ist. MULDER: Genug, Wayne. WAYNE FEDERMAN: Ja, was auch immer. [TD NOTE: Dieser Austausch ist nicht im Originalskript.] (Die zwei Männer steigen aus dem Auto aus und betreten die Kirche. Zwei Nonnen passieren am Eingang. Autumn? Nanchita?) CHRIST'S CHURCH WASHINGTON, DC (Es ist entweder 9:20 oder 3:45. Später in der Kirche spricht MULDER zu einen kenntlich aussehenden Priester, KARDINAL O'FALLON. WAYNE FEDERMAN folgt ihnen, als sie durch die Kirche gehen.) MULDER: Kardinal O'Fallon, fällt Ihnen jemand ein, der ein Anschlag auf Ihr Leben verüben würde? KARDINAL O'FALLON: Die Kirche hat immer Feinde, Agent Mulder. MULDER: Die Größe der Bombe hat die Zerstörung allein auf die Krypta beschränkt. Gibt es da unten irgendetwas bestimmtes an Wert? KARDINAL O'FALLON: Nicht wirklich. Nur ein paar alte Knochen, Artefakte, Relikte... Dokumente, die wir dort unten in der Kälte lagern. Wir mögen es, als Gottes Kühlschrank anzusehen. WAYNE FEDERMAN: Das ist eine großartige Bezeichnung. KARDINAL O'FALLON: Dankeschön. WAYNE FEDERMAN: (in sein Diktiergerät) "Gottes Kühlschrank." MULDER: Wayne, halten Sie den Mund. KARDINAL O'FALLON: Keine Schätze für die Aussenwelt. Dinge von unwesentlichen finanziellen Wert... aber ein sehr spiritueller Wert für die Kirche-alte andächtige Texte... und mittelalterliche Relikte. (Sie steigen nun eine Treppe hinab.) WAYNE FEDERMAN: Was ist mit dem Tuch von Turin? KARDINAL O'FALLON: Nein, leider nicht, aber wir haben den Bademantel von St. Peter. WAYNE FEDERMAN: Sie nehmen uns auf den Arm? KARDINAL O'FALLON: Ja, das tue ich. WAYNE FEDERMAN: Das ist ein guter Spruch. KARDINAL O'FALLON: Danke. MULDER: (warnend) Wayne... halten Sie die Klappe. (Sie betreten einen dunkle Krypta voller Spinnennetze.) MULDER: Wer kommt hier herunter zur Krypta? KARDINAL O'FALLON: Nur ich selber. Es gibt über eine halbe Meile Katakomben hier. (er macht ein Licht an) Ich mag es hier während der Mittagspause zu spazieren. (Sie schauen sich um. Ein Teil der Krypta ist in Schutt.) KARDINAL O'FALLON: Hier ist die Bombe hochgegangen. MULDER: Nun, mein Instinkt sagt mir, Kardinal, dass diese Entweihung der Toten, weniger als ein Mordversuch, sondern mehr als ein terroristischer Akt ansehe - - eine Botschaft... (Ein Telefon beginnt zu klingeln. MULDER guckt vorwurfsvoll zu WAYNE FEDERMAN. WAYNE FEDERMAN schaut schüchtern auf sein Telefon.) WAYNE FEDERMAN: Uh, dass ist nicht meins. Ich denke, dass ist Ihres. MULDER: Entschuldigen Sie mich. (holt sein Telefon heraus) Das ist, uh, dass ist nicht meins. KARDINAL O'FALLON: Mal sehen. (holt sein Telefon heraus) Meins ist es auch nicht. Ich bekomme hier nie ein Empfang. (Das Telefon klingelt weiterhin. MULDER kniet sich hinunter neben einer der zerstörten Gruften, schiebt Schutt weg, und holt ein Telefon aus den dort begrabenen nicht-lange-toten Körper.) WAYNE FEDERMAN: Könnte das St. Jude's Telefon sein, Kardinal? (MULDER schaut auf das Gesicht des von ihm freigelegten Körper.) MULDER: Nein. Das ist Micah Hoffman. (MULDER aktiviert die ID Funktion am Nokia Telefon und liest den Namen dort. Es ist MICAH HOFFMAN.) ADAMS MORGAN VIERTEL WASHINGTON, DC (MULDER und SCULLY gehen eine Innenstraße in einer Wohngegend der Stadt hinunter dicht gefolgt von WAYNE FEDERMAN.) MULDER: Micah Hoffman, Willie Mays und Frank Serpico. Das sind meine Heiligen Drei, Scully. SCULLY: Natürlich bin ich zu jung, um mich zu erinnern, aber war er nicht einer von der Art der Sechsziger Campus Radikalen, wie ein Jerry Rubin oder Mario Savio? [TD NOTE: Schnitt vom Priginalskript: MULDER: Er war der Zelig der 60's, Scully. WAYNE FEDERMAN: Zelig!] MULDER: Ja. Der Name einer Antikultur-Bewegung der 60er und Micah Hoffman war es oder beinahe der Mittelpunkt davon. Er war einer der original Weathermen. Er war der erste Yippie. Er war ein besserer Dichter als Ginsburg und er begann auch einen Kurzauftritt für seinem kolumbianischen Baseballteam. WAYNE FEDERMAN: Ist es dann nicht in den 70ern um ihn still geworden? MULDER: Ja, gleich nach Altamont. Von ihm wurde nicht wirklich wieder etwas gehört. WAYNE FEDERMAN: Aw, den Stones wurde für alles die Schuld gegeben. Das habe ich nicht gewusstI don't get it. (Sie erreichen die Tür eines "Billig"apartments.) MULDER: Hier sollte es sein. (MULDER fängt an das Schloss mit seinem Werkzeug zu öffnen.) MULDER: (zu SCULLY) Was wollte Skinner heute früh von Ihnen? SCULLY: Nur Papierkram. WAYNE FEDERMAN: Hmm... (Er gibt MULDER ein "wissenden" Blick und berührt mit seinen Finger seine Lippen und deutet auf etwas. MULDER, unangenehm, wählt aus ihn zu ignorieren. SCULLY ebenso. MULDER bekommt die Tür auf.) [TD NOTE: Der Austausch über die Papierarbeit war nicht im Originalskript.] SCULLY: Mulder, wir sollten eine Genehmigung haben. WAYNE FEDERMAN: (sarkastisch) Hey, es ist nur die Konstitution. Nicht besonderes. [TD NOTE: Schnitt vom Skript: MULDER (zu FEDERMAN): Sie haben das nicht gesehen, Heisenberg. WAYNE FEDERMAN: Tut mir leid---habe ich eine Wahl verpasst? Wann hat eine faschistische Regierung die Macht übernommenr?] (Sie betreten das Apartment. Alte Ansammlung von Möbel, Kunst, Ausrüstung, um Bomben herzustellen.) MULDER: Wow. WAYNE FEDERMAN: Dis-feng shui. (Kleiner Augenmerk zu Gillian da, DD? Siehe 7x17, Augenblicke.) [TD: Klingt so, als ob diese Zeile nicht im Originalskript war. Ebenso geschnitten vom Skript in dieser Zeile: SCULLY: Es sieht hier imer noch nach den 60ern aus, Mann. ich fühle mich, ob ich in einen von Drogen verdorbenen Kopf von Jemandem bin...] SCULLY: Mulder, tut mir leid einen Dritten von ihrem Dreibund anzuschwärzen, aber, uh, es schaut so aus, als ob Hoffman von einen seiner eigenen Bomben getötet worden ist. WAYNE FEDERMAN: Nun, vom Dharma Schnorrer zur Dharma Bombe. (MULDER gibt ihm einen Blick.) MULDER: Ich wusste, uh, dass Hoffman ein Meister im Töpfern war... SCULLY: Ja und es sieht so aus, dass er auch ein Meister in der Kalligraphie war. Schauen Sie, Mulder, sie haben hier Gummiarabikum und Natriumhydroxid. (Reaktion auf den Geruch) Whoo, dies muss benutzt worden sein,um, uh, um die Tinte und das Papier frühzeitig altern zu lassen. Es ist eine... eine Fälschung. WAYNE FEDERMAN: Also von Anti-Kultur zum Fälscher. MULDER: In Ordnung, noch ein Wortspiel und ich hole meine Waffe heraus. Scully, schauen Sie mal. (Sie schauen auf einige Pergamente, die eine fremde Sprache beinhalten.) MULDER: Christus. Schaut aus, wie ein religiöser Text. Können Sie überhaupt Griechisch lesen? SCULLY: Nun, es ist schon ziemlich verrottet, aber sieht aus wie eine Art von verlorenem Evangelium. Ein Evangelium von Mary Magdalene, und, uh, eine Rechenschaft von Christus' Leben auf Erden nach der Wiederauferstehung. MULDER: Nach? SCULLY: Ja. Es ist ein ketzerischer Text, Mulder-ein Mythischer, sollte ich sagen, aber es wurde lange an seiner Existenz gezweifelt. MULDER: Nun, was würde Micah Hoffman mit ketzerischen religiösen Texten machen? SCULLY: Ich denke, die Frage ist: Was würde Hoffman veranlasst haben, sie zu fälschen? WAYNE FEDERMAN: I denke, die wirkliche Frage ist, "Agents," ist: Was würde O'Fallon mit Hoffman's Fälschungen machen? (Beide schauen zu ihm auf mit widerwilligen Respekt.) WAYNE FEDERMAN: (bescheiden) Sie brauchen keinen Wettermann, umzu wissen, in welcher Richtung der Wind blässt.. (MULDER starrt ihn wütend an. WAYNE FEDERMAN nimmt seine Hände verteidigend hoch.) WAYNE FEDERMAN: Nicht schiessen! (Später betreten MULDER und WAYNE FEDERMAN die Krypta nocheinmal. MULDER hat seine Taschenlampe draussen.) [TD NOTE: Das Originalskript hatte auch Scully in dieser Szene, keine Ahnung, wo sie hängen geblieben ist.] WAYNE FEDERMAN: Ich mag es, wie ihr Jungs arbeitet-keine Befugnisse, keine Genehmigungen, keine Untersuchung. Sie sind wie die Studiobosse mit Waffen. (MULDER ignoriert ihn.) WAYNE FEDERMAN: Soll ich Sie Agent Mulder nennen oder Mr. Mulder, oder haben Sie einen Spitznamen oder so etwas? (Sie hören ein schwaches Klicken ) [TD NOTE: Ich mag die Beschreibung des Originalskriptes, "wie Hummer auf Linoleum".] MULDER: Shh, shh, shh, shh. WAYNE FEDERMAN: Wie Skinman? (MULDER ignoriert ihn, schaut sich in der Krypta um.) WAYNE FEDERMAN: Ignorieren Sie mich einfach. (MULDER tut es.) MULDER: Was ist das? [TD NOTE: Das Originalskript gab FEDERMAN diese Zeile: WAYNE FEDERMAN: Was zur Hölle war das? SCULLY: Ich bin sicher dieser Ort ist voller kriechender Ratten. WAYNE FEDERMAN: Ist das gedacht, um mich zu beruhigen?] (Sie sehen ein anderes Pergament.) MULDER: Sieht wie das selbe Evangelium von Maria aus, dass Scully in Hoffman's Wohnung gefunden hat. WAYNE FEDERMAN: So ist das eine Fälschung, oder ist das das echte Ding? MULDER: Nun, es gibt kein "echtes" Evangelium von Maria , Federman. Das, uh, Original würde schon eine Fälschung sein. WAYNE FEDERMAN: In Ordnung, so ist das die richtige Fälschung oder eine Fälschungs-Fälschung oder...? (Beide springen hoch, als ein Telefon klingelt.) WAYNE FEDERMAN: Entschuldigung, dass bin ich. (WAYNE FEDERMAN geht weg, umzu sprechen. MULDER legt seine Taschenlampe in seinen Mund und schaut auf das Pergament.) WAYNE FEDERMAN: (am Telefon) Ja? ... Nein, nein, nein. Nein, ich kann Sie hören. Es ist nur Ihre Stimme... (Als WAYNE FEDERMAN durch die Krypta geht, springt ein menschlicher Schädel aus dem Weg, um seinen Schritten auzuweichen.) WAYNE FEDERMAN: (am Telefon) Da ist ein knackendes Geräusch und dann höre ich nur Ausschnitte... Hören Sie auf zu schreien. Schreien hilft dieser Situation auch nicht weiter. ... (MULDER schaut noch immer mit Interesse auf das Pergament.) MULDER: Hmm... WAYNE FEDERMAN: (am Telefon) Sprechen Sie nur. Ich verliere Sie. Nein, lassen Sie mich zurückrufen. (macht ein Licht an) Okay. Ja, ich sage es Ihnen... ich gehe durch eine Krypta. (Gruselige Cembalomusik. Das Klicken fängt wieder an. WAYNE FEDERMAN keucht und wirft seine Taschenlampe in die Sicht von einen Paar von Knochenbeinen, die seinen Weg entlang rennen. Ein Schädel klappert mit seinen Zähnen und Skeletthände tanzen. Eine der Hände hebt die heruntergeworfene Taschenlampe auf und rennt damit weg. WAYNE FEDERMAN starrt in Ehrfurcht.) WAYNE FEDERMAN: Wow! (Die Knochen erscheinen, um sich zu einer Schale wieder aufzubauen.) WAYNE FEDERMAN: (verblüfft) Oh, mein... Gott. (Erste Werbung.) (Ein Cafe. WAYNE FEDERMAN sitzt zwischen MULDER und SCULLY. Sie trinken Kaffee, er ein Glas Saft.) [TD NOTE: Mulder "spaziert" seine Hand rüber, um seine Kaffeetasse zu nehmen.] SCULLY: Nun, Wayne, ich bin sicher, dass es dort drinnen dunkel war und das Ihre Augen einen Streich gespielt haben und sie von Gespenstergeschichten und Horrorfilmen beeinflusst worden sind, die in Krypten und auf Friedhöfen spielen und Sie haben das Bild halluziniert, dass die tanzenden Knochen versuchten, die Schale wieder aufzubauen. WAYNE FEDERMAN: Nein, ich habe nicht halluziniert. Das war mechanisch oder Computertricks. MULDER: (lachend) Federman, dass war kein Film. Das war die Wirklichkeit. WAYNE FEDERMAN: Was ist der Unterschied? (Sie haben keine Antwort.) WAYNE FEDERMAN: So, ich habe genug für meinen Geschmack, ich weiss all ihre Hilfe zu schätzen. Ich habe einen Film zu schreiben. MULDER: (erstaunt) Sie verlassen uns? Sie wollen nicht auf den Grund von diesen kommen? WAYNE FEDERMAN: Nicht besonders. MULDER: Nun, Sie müssen wissen, dass die Wahrheit manchmal komischer sein kann, als die Fiktion. WAYNE FEDERMAN: Aber die Fiktion ist schneller, als die Wahrheit und billiger. Wollen Sie meinen Ratschlag? Sie beide sind verrückt. MULDER: Warum sagen Sie das? WAYNE FEDERMAN: (zu MULDER) Sie sind verrückt, weil Sie glauben, was Sie glauben. (zu SCULLY) Und Sie sind verrückt, weil Sie nicht glauben, was er glaubt. Ich werde Sie damit verlassen. Danke. (Er verschwindet.) MULDER: Ich vermisse ihn schon. SCULLY: Wissen Sie, Mulder, ich... ich weiss, dass Federman Sie reinlegt, so habe ich wirklich gezögert, dass zu erwähnen, aber, um... seine Geschichte erinnert mich an die Lazarusschale. MULDER: Die Lazarusschale? SCULLY: Wir hatten diese "blöde" Nonne in der katholischen Schule-- Schwester Callahan-wir nannten sie immer "Schwester Spooky", weil sie uns immer schaurige Geschichten die ganze Zeit erzählen wollte. MULDER: Verdrehte Schwestern, meine Art von Nonnen, wissen Sie? SCULLY: Sie hatte immer ein altes Stück Holz hochgehalten mit einen rostigen Nagel darin, und sie sagte: " Das ist tatsächlich ein Stück von dem Kreuz, an dem Christus' Handgelenk angenagelt wurde." Oder sie zeigte uns ein Fläschchen mit roter Flüssigkeit und sagte, dass es das Blut von dem Baptisten John wäre, oder sonst etwas. MULDER: Sie würde heute im Gefängnis sein. Sie wissen das. SCULLY: Nun, sie erzählte diese Geschichte, als Jesus Lazarus von den Toten auferstehen ließ und sie sagte, dass dort eine alte Frau war, die Lazarus' Tante war oder sowas... MULDER: Lazarus's Tante? SCULLY: ...die eine Tonschale bearbeitete und dass Christus Worte - - die Zauberformel, um Tote auferstehen zu lassen - - auf Tonrillen von der Tonware aufgenommen wurde, sowie auch Musik auf Vinyl aufgenommen wird. MULDER: Verstehen Sie? Es ist nicht wahr, dass sie keine gute Wissenschaft in katholischen Schulen bekommen. Es ist eine Lüge. [TD NOTE: Seine Originalzeile war, "Jetzt bringen Sie mich dazu zu wünschen, dass ich zur Katholischen Schule gegangen wäre."] SCULLY: (lacht, ein Stück der Tonschale betastend) Schwester Spooky sagte, dass, uh... dass diese Wörter in dem Ton noch die Kraft hätten Tote wieder auferstehen zu lassen, so wie Jesus wieder Lazarus auferstehen ließ. MULDER: (zu ihr lächelnd) Das ist eine wirklich coole Geschichte von Ihnen, Scully. Ich habe ein Treffen mit Chuck Burks in meinen Büro für Sie arrangiert, um zu sehen, ob der Ton Christus' Greatest Hits darauf hat und ich werde um eine weitere Audienz bei Kardinal O'Fallon bitten. (MULDER's Büro. SCULLY beobachtet CHUCK BURKS, der das Stück der Tonware mit feiner Laserausrüstung untersucht.) CHUCK BURKS: Musik liegt in der Luft, Agent Scully. Wissen Sie, alles was existiert, vibriert und singt deshalb. Die Straße, uh, Ihre inneren Organe, Elektrizität, alles. Hier, ich werde es Ihnen zeigen. Sehen Sie, dass ist meine Stimme, die hier im Roten herumspringt. Und all das Gelbe sind Nebengeräusche, die wir gewöhnlich nicht hören. Es ist das Summen von meiner Hardware, Mulder's Porno-Videos auf Pause, die Geräusche auf der Straße-alles was wir hören, aber nicht wissen zu hören. Ich kann es mit dieser Maschine hören. [TD NOTE: Ergänzende Zeilen vom Originalskript: In meinem Büro, ich mag es mit kundengerechten weißen Geräuschen zu ergänzen, das bringt den ganzen Laden zu einen Moll, weil ich mag die Molltonart; ich bin eher ein Mann Schuberts, als eines Beethovens, verstehen Sie?] (Er hört etwas in den Kopfhörern.) CHUCK BURKS: (eingeschüchtert) Oh... SCULLY: Was ist? (CHUCK BURKS nimmt die Kopfhörer ab und lässt SCULLY den himmlischen vibrierenden Ton hören.) SCULLY: Wow. CHUCK BURKS: Wer hat das gemacht? SCULLY: Wir sind uns nicht sicher. Entweder ein Betrüger namens Micah Hoffman oder, uh, jemand anders in der Nachbarschaft von Jesus Christus. [TD NOTE: Im Originalskript, antwortet CHUCK BURKS, als SCULLY den Namen Micah Hoffman erwähnt: "Die Legende?! Der einzige weiße Schwarze Panther der Geschichte?"] (CHUCK BURKS lacht leise, und bemerkt dann, dass sie nicht scherzt.) CHUCK BURKS: Oh... Bazingo-werimmer auch das getan hat, ist eine Art Musikgenie. Dieser Ton vibriert in allen Tonarten aufeinmal. Es ist himmlisch. [TD NOTE: Mehr vom Originalskript: CHUCK BURKS: Der Ton vibriert in allen Tonarten auf einmal. SCULLY: Ist das möglich? CHUCK BURKS: Nein. Mindestens nicht bis vor drei Sekunden. In allen Tonartentests, dich ich gemacht habe, habe ich sowas noch nie gesehen. Es ist so, als ob Mozart alles auf einmal spielen würde. SCULLY: Könnte es...? CHUCK BURKS: Könnte es was? SCULLY: Gibt es keinen Weg, dass dieses Tonstück das wiederbeleben kann, was leblos war? Chuck macht große Augen. Diese Art kam aus dem nichts. CHUCK BURKS: Sie meinen die Toten auferstehen lassen? Scully hält seinen Blick. CHUCK BURKS: Hey, ich weiss nicht einmal, ob es Milch in Joghurt verwandeln kann, aber... SCULLY: Aber was? CHUCK BURKS: Ich kann sehen, warum Mulder auf Sie steht.] (Christ's Church. MULDER übergibt das Stück Pergament KARDINAL O'FALLON. MULDER zeigt sehr viel Respekt.) MULDER: Könnten Sie mir bitte übersetzen, was da steht? (KARDINAL O'FALLON zögert.) KARDINAL O'FALLON: Haben Sie es in der Krypta wiedergefunden? MULDER: Ja. KARDINAL O'FALLON: (lesend) "Und dann ahm Jesus seine Geliebte Maria Magdalena in eine Umarmung, eine Umarmung nicht von Gott und Frau, sondern von Mann und Frau. Und Jesus sagte zu Maria, 'liebe den Körper, als ob es alles von der Seele wäre, die unsere Sinne wahrnehmen können.'" (MULDER zeigt ihm mehr Kopien.) MULDER: Und was ist mit diesen? KARDINAL O'FALLON: Diese scheinen Kopien vom Original zu sein. MULDER: Oder grobe Skizzen. KARDINAL O'FALLON: Wie? MULDER: Das sind alles Fälschungen, Sir. Kauften Sie diese von Micah Hoffman? KARDINAL O'FALLON: (beschämt) Ich dachte, dass sie echt wären. MULDER: Ich kann das verstehen. Hoffman war ein Meister. Meine Partnerin hatte sie analysiert und sie sind praktisch nicht zu unterscheiden von dem Original. Das Papier ist authentisch, die Tinte, die Unterschrift, die Ausdrucksweise-- alles. Hoffman war auch ein explosiver Experte. Habe Sie irgendeine Idee, was er mit einer Bombe in der Krypta anstellen wollte? (KARDINAL O'FALLON schüttelt seinen Kopf.) [TD NOTE: Mehr vom Originalskript: KARDINAL O'FALLON: Micah erfreute sich beim Zerstören auf die Weise, wie andere Männer sich beim Erschaffen freuen. MULDER: Haben Sie Micah Hoffman getötet? KARDINAL O'FALLON: Nein. Aber ich war nicht unglücklich, als sowohl er, als auch die Dokumente zerstört wurden.] MULDER: Könnten Sie sich jemanden vorstellen, der Micah Hoffman töten wollte? KARDINAL O'FALLON: Nein. MULDER: Warum versteckten Sie die Dokumente, Sir? KARDINAL O'FALLON: Als Micah zu mir kam... mit diesen, wie ich dann dachte, alten Texten und unsere Experten bestätigten diese - liess er eine Bombe in meinem Herzen explodieren. Den Christus, den ich liebte, war nicht der Christus in diesen Texten. MULDER: So kauften Sie sie, um sie dann zu verstecken? KARDINAL O'FALLON: Um andere von dieser Verzweiflung zu bewahren... und den Zorn, den ich fühlte. Um die Leute davor zu schützen, von dem ich nun sehen kann, dass sie keinen Schutz davor brauchen. MULDER: Warum haben Sie nicht selber die Dokumente zerstört? KARDINAL O'FALLON: Ich dachte, sie wären echt. Ich hasste sie, ich verachtete sie. Ich habe gewollt, sie zu zerstören, aber ich konnte es nicht. Ist es ein Verbrechen ein Dummkopf zu sein, Agent Mulder? MULDER: Wenn es so wäre, bekäme ich lebenslänglich, Sir. (SCULLY sitzt auf MULDER's Schreibtisch. Das Telefon klingelt.) SCULLY: (am Telefon) Scully. MULDER: (am Telefon) Hey, uh, Scully, ich bin es. Könnten Sie sich für mich in Hoffmans Autopsie einmischen? SCULLY: (am Telefon) Warum? (MULDER fährt in seinem Wagen. Es regnet.) MULDER: (am Telefon) Ich habe das Gefühl, dass Hoffman schon tot war, bevor er starb. Er erpresste O'Fallon mit diesen Fälschungen. Vielleicht rächte sich O'Fallon. SCULLY: (am Telefon) Oh, Mulder, diese Schale. Ihr Kumpel Chuck Burks sagt, dass sie Eigenschaften hat, die er nie zuvor gesehen hat. (MULDER's Nebenleitung piept.) MULDER: (am Telefon) Oh, warten Sie eine Sekunde. Das ist meine andere Leitung. (MULDER schaltet um.) MULDER: (am Telefon) Ja, Mulder. WAYNE FEDERMAN: (am Telefon) Agent Mulder? Hier ist Wayne Schrägstrich Federman aus L.A. [TD NOTE: Weitere Zeilen vom Originalskript: MULDER: Woher haben Sie meine Nummer, Wayne? FEDERMAN: Der Skinman gab sie mir.] (WAYNE FEDERMAN fährt sein rotes Cabrio einen sonnigen kalifornischen Highway entlang. Er spricht mit dem Telefon-Headset seines Autos.) MULDER: (am Telefon) Ich kann jetzt wirklich nicht über den Fall sprechen, wissen Sie. WAYNE FEDERMAN: (am Telefon) Das geht in Ordnung-Skinman hält mich am laufenden. Hören Sie, wen wollen Sie als sich in den Film spielen sehen? MULDER: (am Telefon, überrascht) Ich bin in dem Film? WAYNE FEDERMAN: (am Telefon) Nun, es ist ein losgelöster Charakter, der auf Ihnen basiert. Es ist mehr eine Mischung. MULDER: (am Telefon) Ja, warten Sie eine Sekunde, Wayne. (MULDER schaltet zurück zu SCULLY.) MULDER: (am Telefon) Hey, Schwester Spooky, ich muss das Gespräch annehmen. SCULLY: (am Telefon) Ich werde Sie nach der Autopsie anrufen. MULDER: (am Telefon) Danke. [TD NOTE: MULDER ist im Originalskript etwas freundlicher!: MULDER: Scully? Tut mir leid, ich muss das Gespräch annehmen. Hey, lassen Sie daraus keine Gewohnheit werden, dass ich versuche, Ihre paranormale Interpretation auszureden, okay, Schwester Spooky?] (MULDER schaltet zurück zu WAYNE FEDERMAN.) MULDER: (am Telefon) Wie wäre es mit Richard Gere? (WAYNE FEDERMAN platzt vor Lachen.) WAYNE FEDERMAN: (am Telefon) Ho! Ja, okay. Uh, im Ernst. Was ist, wenn ich Ihnen den Namen "Garry Shandling" nenne? MULDER: (am Telefon) Wayne, ich verliere Sie. Es klang so, als ob "Garry Shandling" sagten. [TD NOTE: Mehr davon im Originalskript. Der Skinman ist nicht dabei, anscheinend seiner Gesundheit wegen: WAYNE FEDERMAN: Was halten Sie von Garry Shandling? MULDER: Hat das Bureau das genehmigt? WAYNE FEDERMAN: Hat das FBI Garry Shandling genehmigt? Ich verstehe die Frage nicht. MULDER: Nein, haben die das Benutzen des Materials genehmigt? WAYNE FEDERMAN: Skinner ist zu einer konsultierenden Vergütung geworden, Kumpel.] WAYNE FEDERMAN: (am Telefon) Garry Shandling unterschrieb, um eine Mischung zu spielen, die auf Ihnen basiert und Tea Leoni spielt eine Mischung, die auf Ihre Partnerin basiert, Sie Hengst. Der Film heisst "Die Lazarusschale". MULDER: (am Telefon) Woher wissen Sie von der Lazarusschale? WAYNE FEDERMAN: (am Telefon) Vom Skinman. Hören Sie, Shandling und Leoni wollen euch Typen sehen... Ihren Geschmack bekommen-es ist so ein Schauspieler Ding. Kommen Sie hierher, auf die Kosten des Studios. Wir werden es schön machen. MULDER: (am Telefon) Hey, wer ist... nun, wer wird dann Skinner im Film spielen? WAYNE FEDERMAN: (am Telefon) Richard Gere. MULDER: (am Telefon) Ri ... Ri .... (Laut krachend, als MULDER entweder irgendetwas mit seinem Auto trifft oder sein Reifen auf der nassen Straße platzt.) (Morgen. SCULLY macht die Autopsie an MICAH HOFFMAN.) SCULLY: Ein Schädelbruch und oberflächliche Abschürfungen, anfänglich gleichmäßig mit erschütternden Gewaltverletzungen. Ich wiege nun, uh, das Herz, welches relativ normal ist, obwohl es ziemlich groß ist. (Als sie zur Waagenschale hochschaut, erhebt sich der Körper hinter ihr auf dem Tisch, die Haut flattert um den offenen "Y" Schnitt herum.) MICAH HOFFMAN's LEICHE: Ich brauche das wieder, wenn Sie damit fertig sind. (SCULLY keucht beim Anblick von MICAH HOFFMAN's LEICHE, die zu ihr spricht.) SCULLY: Oh, mein Gott. [TD NOTE: Glücklicherweise sahen wir keine Kommentare von der Beschreibung des Originalskriptes: "Scully macht sich beinahe in die Hosen und springt zurück."] (Der Körper steht auf und steht nahe bei ihr. Er streckt sich undmacht ein "hoowah" Geräusch, und schüttelt sein Torso, als ob er Muskeln verliert. SCULLY tritt näher und starrt ihn an.) SCULLY: Wer sind Sie? MICAH HOFFMAN's LEICHE: Ich bin, der ich bin. (SCULLY holt aus, um ihn mit dem Skalpell versuchsweise zu berühren. Er stoppt sie und sie lässt es fallen.) MICAH HOFFMAN's LEICHE: Ah-ah... Noli me tangere, baby. [TD: "Noli me tangere" bedeutet "Berühren Sie mich nicht", von der Bibel, John 20:17] (Ihre Augen auf ihn gerichtet, kniet sich SCULLY hin, um ihr Skalpell aufzuheben. Sie schneidet sich ihr Finger durch den Latex.) SCULLY: Ow! Verdammt! (Als sie von ihren blutigen Finger wieder aufblickt, liegt die Leiche wieder auf dem Tisch, wo sie sein sollte. SCULLY schaut etwas verwirrt aus. Sie untersucht ihren blutigen Finger.) (Werbung 2.) (Morgen, später. MULDER passiert einen Körper auf einer Trage und kommt zu SCULLY, die nachdenklich ihren gepflasterten inger betrachtet. Sie ist sehr nachdenklich.) MULDER: Was haben Sie gefunden, Scully? SCULLY: In Micah Hoffman's Magen waren Spuren von Rotwein und Strychnin. MULDER: Mann, oh, Manischevitz - eine Weingemeinschaft, wette ich. SCULLY: Mmm. MULDER: Ich wette, dass O'Fallon Hoffman vergiftete und dann seinen Körper in der Nähe der Explosion platzierte, um seine Spuren zu verwischen. [TD NOTE: Ich bevorzuge den Satz des Originalskriptes: "Ich lege Dollars für Donuts hin, dass O'Fallon Hoffman vergiftete und dann seinen Körper in der Nähe der Explosion platzierte, um seine Spuren zu verwischen."] SCULLY: Es ist möglich, Mulder. MULDER: Ich könnte ein Durchsuchungsbefehl für O'Fallon bekommen. [TD NOTE: Weitere Zeilen vom Originalskript: MULDER: Stimmt etwas nicht, Scully? SCULLY: Nein, nein, ich denke gerade darüber nach, dass ich vielleicht zu hart arbeite. MULDER: Naja, Kopf hoch, Tea Leoni wird Sie im Film spielen.] (Eine kleine Zusammenkunft in der wunderschön leuchtenden Kathedrale. KARDINAL O'FALLON führt die Messe. MULDER und SCULLY treten ein.) KARDINAL O'FALLON: Du bist der einzige Gott, der in Wahrheit lebt. Durch all die Ewigkeit lebst du im unnahbaren Licht... (SCULLY hindert MULDER daran, direkt zum Altar zu gehen.) SCULLY: Mulder... Lassen Sie den Mann etwas Würde, okay? (MULDER und SCULLY gehen auf die eine Seite der Kirche hinüber. MULDER beobachtet KARDINAL O'FALLON, als SCULLY zu einen seitlich gelegenen Altar hinüber geht, über welcher eine lebensgroße Figur von Jesus am Kreuz hängt. Sie kreuzigt sich selber und kniet sich hin, bevor sie betet.) KARDINAL O'FALLON: ...um deine Kreaturen mit jeder Segnung zu erfüllen und alle Männer zu einer erfreuten Vision von unserem Leben zu leiten. In unserer Freude singen wir von deiner Ehre mit all den Engelchören: [CarriK erinnert sich selbst daran, in diesem Jahrhundert mal wieder zur Kirche zu gehen.] Heiliger, heiliger, heiliger Herr Gott von Kraft und Macht, Himmel und Erde sind erfüllt mit deinen Ruhm. Hosanna in dem Höchsten Gesegnet sei der, der in Namen des Herren kommt. Hosanna in dem Höchsten... (SCULLY schaut hinauf zur Figur und ist erschreckt zu sehen, dass sie nun ein GEKREUZIGTER MICAH HOFFMAN ist. Er hat nicht mehr die Verletzungen von der Explosion. Er schaut herrunter zu ihr.) GEKREUZIGTER MICAH HOFFMAN: Consummatum est. [TD NOTE: "Es ist vollbracht.", von John 19:30] (SCULLY schaut zu den zehn Fuss entfernten MULDER, aber er schaut KARDINAL O'FALLON zu. Als SCULLY zurück zu der Figur schaut, ist es wieder die Statue on Jesus. Sie ist sich nicht sicher darüber, was sie sah.) KARDINAL O'FALLON: Herr Jesus Christus, du sagtest zu deinen Aposteln: "Ich verlasse euch in Frieden, meinen Frieden gebe ich euch." Betrachte nicht unsere Sinne.. (SCULLY geht hinüber zu MULDER, der von ihrer kleinen Begegnung nichts mitbekam.). SCULLY: Lassen Sie es uns beenden. (Überrascht folgt MULDER SCULLY hoch zu KARDINAL O'FALLON's Altar.) KARDINAL O'FALLON: ...Aber mit dem Glaube deiner Kirche und gewähre uns den Frieden und Einigkeit unseres Königreiches. Amen. (MULDER fängt an die Rechte für KARDINAL O'FALLON vorzulesen.) MULDER: Augustine O'Fallon, Sie sind verhaftet wegen des Mordes an Micah Hoffman. Sie haben das Recht zu schweigen. (Als MULDER KARDINAL O'FALLON Handschellen anlegt, schaut SCULLY hoch auf jemanden der den Gang entlangkommt.) SCULLY: Oh, mein Gott. MULDER: Alles was Sie sagen kann und wird gegen Sie verwendet werden... SCULLY: Mulder... Sehen Sie was ich sehe? (MULDER schaut auch auf den Gang.) MULDER: Ja, das tue ich. SCULLY: Ist das Micah Hoffman? KARDINAL O'FALLON: Ja, er ist es. (MICAH HOFFMAN geht leise auf sie zu mit einen großem Lächeln. Sein Körper zeigt keine Anzeichen von einer Explosion oder Kreuzigung.) (GROßE Aufnahme von SKINNER, der runter in die Kamera schreit. Wir fühlen uns sehr klein.) [TD: Ja, schrei sie an, Baby, los Skinman!] SKINNER: Misidentifikation einer Leiche und die nachfolgende unautorisierte Autopsie... (MULDER und SCULLY sitzen in SKINNER's Büro, den Missbrauch hinnehmend, kaum ein Versuch sich selber zu verteidigen.) SCULLY: Sir, der tote Mann sah genauso aus, wie Micah Hoffman. Er hatte Hoffman's Pass... SKINNER: Agent Scully... wenn ich Marilyn Monroe's Handtasche tragen würde, nehmen Sie dann an, dass ich mit J.F.K. geschlafen habe? (SCULLY ist still.) [TD NOTE: Nicht im Originalskript: SCULLY: Das würde ein Nein sein, Sir.] SKINNER: Agent Mulder, das FBI war immer stolz über die schnelle Aufklärung der Fälle, aber das ist das erste Mal-- und ich hoffe, Sie sind so stolz darauf, wie ich es bin-dass wir immer versuchten einen Mordfall zu verfolgen, wo das Opfer immer noch am Leben und bei bester Gesundheit ist. MULDER: Eine Bombe ist explodiert, ein Verbrechen wurde verübt. Dort ist ein toter Körper, um den sich keiner zu kümmern scheint, O'Fallon's war weniger als entgegenkommend und Hoffman ist mindestens schuldig der Fälschung und Erpressung. SKINNER: (stehend, betonend auf seinen Schreibtisch klopfend) Agent Mulder, Sie werden O'Fallon in Ruhe lassen. Sie werden Hoffman in Ruhe lassen und Agent Scully, Sie werden Ihr schnittgeiles Skalpell weglegen. Im besten Fall... können Sie Ihre Jobs behalten. Im Schlimmsten Fall bringen O'Fallon und die Kirche eine große peinliche Klage gegen das Bureau, welche Sie beide, als Opferlämmer auserkoren wird. Von nun an... bekommen Sie einen sofortigen vierwöchigen Urlaub. (Später betreten SCULLY und MULDER MULDER's Büro.) MULDER: Ich denke, dass ganze Richard Gere Ding ist ihm zu Kopf gestiegen. SCULLY: Wir sind diesen Fall los, Mulder. (CHUCK BURKS ist immer noch im Büro bei der Arbeit an der Schale mit seiner Ausrüstung.) CHUCK BURKS: Compadres. Ich habe etwas sehr Fabelhaftes von eurem Topf hier herausgekrammt. (Aufgenommer Ton von einen Mann, der in einer fremden Sprache spricht.) CHUCK BURKS: Eingelagert unter dieser Ambiente. Raten Sie mal, was für eine Sprache das ist. [TD NOTE: Süßer "Wer Wird Millionär" Witz vom Original: Chuck bietet Mulder das Telefon. CHUCK BURKS: Sie können jemanden life anrufen in Amerika oder Sie können unser Studiopublikum befragen...] (MULDER ist müde. Er hat einen schlimmen Tag gehabt.) MULDER: Chuck, ich hatte einen schlimmen Tag. CHUCK BURKS: Es ist eine tote Sprache. Ich hatte einen Linguisten hier, der diese Aufnahmen sich anhörte. Es ist Aramäisch. SCULLY: Das ist die Sprache, die Christus gesprochen hat. (sie schaut hoch zu MULDER) Konnte es Ihr Linguist übersetzen? CHUCK BURKS: Ja, konnte er. Es ist in zwei Teilen. Der erste Teil heisst grob übersetzt, so wie "Ich bin das Walross. Ich bin das Walross. Paul ist tot. Coo-coo-ca-choo." (SCULLY gibt einen Blick.) Obwohl es kein aramäisches Wort für "Walross" gibt. So sagt es wörtlich: "Ich bin ein bärtiges, Kuh-ähnliches Seemonster." MULDER: Was ist mit dem zweiten Teil? CHUCK BURKS: Der zweite Teil ist ein bisschen irrer. Hier. (Er spielt einen anderen Teil der Aufnahme ab.) SCULLY: Was ist es? CHUCK BURKS: Es erscheint so, als ob ein Mann jemand anders von den Toten auferstehen lässt. SCULLY: Lazarus? (MICAH HOFFMAN's Apartment.) MICAH HOFFMAN: Ich bin zu Jesus Christus geworden. (Er lacht laut. MULDER blickt zu SCULLY, die neben ihn sitzt auf einer niedriger gelegenen Couch.) MULDER: Ich bin zum Skeptiker geworden. (Kamera umkreist die Drei, während sie reden.) [TD NOTE: Hippy Zitat vom Originalskript: MICAH HOFFMAN: Was für ein langer, fremder Trip es gewesen ist, Agent Mulder. SCULLY: Wir haben vier Wochen, Sir.] MICAH HOFFMAN: Dort war ich nach Altamont total kaputt, und ich dachte, ich werfe das Handtuch und gehe zur juristischen Fakultät oder kämpfe weiter und werde ein Erfinder von skandalösen religiösen Dokumenten. MULDER: Nun, ich denke, dass es eine Wahl ist, mit der jeder begabte amerikanische Mann zu tun hat. MICAH HOFFMAN: Ich kannte O'Fallon vom College. Er war für mich ein göttlicher Professor. MULDER: Auf der Columbia. MICAH HOFFMAN: Ja. Und er ist ein anständiger Mann, aber mit einen überheblichen Stolz und Sinn für Verantwortung, geboren mit einen grundlegenden Mangel an Respekt für das menschliche Wesen. Er glaubt an Gott, aber nicht im Menschen, die Fähigkeit eines Menschen zu wählen, um in Freiheit zu leben. Er hat Christus in seinen Kopf, aber nicht in seinem Herzen. SCULLY: So, uh... erschufen Sie einen Christus in diesen Fälschungen, der sich mehr Ihrer speziellen Weltanschauung anpasste? MICAH HOFFMAN: Ja. Aber bevor ich wie Christus schreiben konnte, musste ich wie er werden, im gleichen Weg, wenn ich Schauspieler wäre, der ein Teil spielt und zu diesen Part wird. So vertiefte ich mich selber in Jesus Christus. Nicht gerade in die Kirche und Lehren, aber in den Mann, die Sitten seiner Zeit, die Sprache, die Ausstrahlung, das Feeling für Christus. [TD NOTE: Ein anderes happy-mäßiges Zitat vom Originalskript: "Die Dokumente, die ich schrieb, waren draussen---Sex, Drogen, und Rock aller Zeiten."] SCULLY: Warum sind O'Fallon und die Älteren nicht aus der Kirche herausgegangen für die Autenzität? MICAH HOFFMAN: Weil die Fälschungen zu vernichtend für die Kirche waren. Sie konnten die Preisgabe nicht riskieren. Aber dann, kam etwas wirklich unheimliches über mich. SCULLY: Gewissensbisse? MICAH HOFFMAN: Verwandlung, Agent Scully. Der Blitzschlag, der Saul zu Paul umwandelte auf dem Weg nach Damascus. Eines Tages verkörperte ich nicht nur Jesus Christus, ich wurde zu ihn. Deswegen habe ich die Krypta in die Luft gesprengt. Die Fälschungen waren Blasphemie und mussten zerstört werden. (MULDER übergibt das Telefon.) MULDER: Wie kam ihr Telefon zu den toten Mann in der Krypta? MICAH HOFFMAN: Gott arbeitet auf unerklärlichen Wegen. [TD NOTE: Die Szene geht im Originalskript weiter: Die zwei Agenten sitzen still da. Sie schauen sich an und stehen dann auf, um zu gehen. MULDER: Danke, dass Sie sich die Zeit genommen haben, Mr. Hoffman, ich wollte Sie schon immer einmal treffen. Die zwei Männer schütteln die Hände; Hoffman lässt sie nicht los. MICAH HOFFMAN: Ich weiss, dass Sie denken, dass ich verrückt geworden bin, aber jeder, der die Wahrheit gesehen hat, wird als verrückt angesehen. Sie wissen das so gut, Fox. Und Sie, Dana... (zu Scully) Seit Sie ihr Schicksal benutzten, wie mit einem Messer mein Herz hinauszuschneiden, waren Sie es, die mein Herz dort gelassen hat. Beide Agenten sind von Hoffman's Worten der Ehrlichkeit und Vertrautheit verblüfft.] (MULDER's Apartment. Späte Abend. MULDER liegt auf seiner Couch und schaut "Plan Nine From Outer Space" im Fernsehen, eine der ersten trashigen gemachten Sci-Fi Filme. Er spricht die Texte parallel zum Schauspieler. Offensichtlich kennt er den Film sehr gut.) MULDER und TV: Nun, solange sie denken können, werden wir unsere Probleme haben. Aber diesen von welchen wir annehmen, dass sie nicht denken können, sind der gekommene Tod, um Leben durch unsere Elektroden zu assimilieren. (Jemand klopft an die Tür.) MULDER: Es ist offen. (SCULLY tritt ein.) MULDER und TV: Sie wissen, dass es eine interessante Sache ist, wenn Sie über die Erdmenschen nachdenken,die denken können... ... (MULDER setzt sich auf und macht Platz für SCULLY, die sich am Arm der Couch neben ihn hinsetzt. Der Film geht weiter.) TV: ... so erschreckend sind von diesen, die nicht tot sein können. MULDER: Sie konnten auch nicht schlafen, huh? SCULLY: Plan 9 From Outer Space? MULDER: Ja. Es ist die recherchierende Ed Wood Methode. Dieser Film ist auf kindischer Weise so tiefgründig schlecht, dass es meine kritischen Gedanken des Bewusstseins hypnotisiert und meine rechte Gehirnhälfte öffnet, um vereinigte-dichterische Sprünge zu machen und anfange es auf Hoffman und O'Fallon zu beleuchten. Wie es dort diese archetypische Beziehung gibt, wie Hoffman's Jesus zu O'Fallon's Judas oder Hoffman's Jesus zu O'Fallon's Dostoyevsky's Groß-Inquisitor, oder Hoffman's Jesus zu O'Fallon's Heiligen Paulus. SCULLY: Wie wäre es mit Hoffman's Roadrunner zu O'Fallon's Wile E. Coyote? (Sie grinst und er lacht. Auf dem Bildschirm erhebt sich ein Körper aus dem Boden.) SCULLY: Mulder... MULDER: Ja? SCULLY: Halten Sie es letztendlich für möglich, dass Hoffman wirklich Jesus Christus ist? MULDER: Machen Sie sich lustig über mich? SCULLY: Nein. MULDER: Nun, nein, halte ich nicht. Aber verrückte Leute können sehr überzeugend sein. SCULLY: Nun, ja, das weiss ich. (Beide lächeln, als MULDER es akzeptiert.) SCULLY: Vielleicht ist wahrer Glaube wirklich eine Form vom Wahnsinn. MULDER: Beziehen Sie das auf mich? SCULLY: (nachdrücklich) Nein. Ich beziehe das auf mich und auf Ed Wood. MULDER: Nun, Sie wissen, dass eine kaputte Uhr 730 mal im Jahr die richtige Zeit anzeigt. (Sie schauen den Film. Auf dem Schirm läuft eine Zombie-Frau Richtung Kamera.) SCULLY: Wie...? MULDER: (beantwortet die Frage, bevor sie fragt) 42. SCULLY: Sie haben diesen Film 42 mal gesehen? MULDER: Ja. SCULLY: Macht Sie das nicht traurig? Es macht mich traurig. (Sie sitzen für einen Moment schweigend da, als der Film weitergeht. Zwei Männer schauen auf eine Karte.) SCHAUSPIELER 1: Sind Sie schonmal in Hollywood gewesen? SCHAUSPIELER 2: Oh, einige Male vor ein paar Jahren. SCHAUSPIELER 1: Sie werden am Morgen dort hingehen. Einige Minuten von Hollywood entfernt, in der Stadt San Fernando, wurde von niedrig fliegenden Untertassen berichtet... MULDER: Wissen Sie, Scully, wir haben vier Wochen unbezahlten Urlaub und nichts zu tun und Wayne Federman's hat uns nach L.A. eingeladen, um den Dreharbeiten zuzuschauen und Gott weiss, dass ich etwas Sonnenschein gebrauchen könnte. (Sie schaut zu ihn auf. Er lächelt.) MULDER: Scully... (Auf den Schirmn wackelt eine fliegende Untertasse vorbei.) SCULLY: (resignierend) Kalifornien, wir kommen. (Werbung 3.) (MULDER und SCULLY gehen eine, wie es aussieht, Bostoner Stadtstraße entlang. [Ally Mcbeal?] Glückliche Kalifornien Filmmusik. Ein Mann hinter ihnen läutet eine Klingel und fährt an ihnen mit dem Roadrunner "beep, beep" vorbei. Dann führt sie der REISEFÜHRER durch eine unterengelegenen Tür und sie sind auf einem lauten Filmset, der wie ein Friedhof ausschaut. Viele Kameras, Menschen in Kostümen, Kräne senken Grabsteine, etc. ZOMBIES üben das Stöhnen und die Kampfbewegungen. MULDER grinst zu SCULLY. Sie passen nicht sehr in dieses Bild. Natürlich tragen sie ihre Standard-FBI-Kleidung. WAYNE FEDERMAN kommt, um sie zu begrüßen.) STAGE 8 20TH CENTURY FOX HOLLYWOOD, CALIFORNIA WAYNE FEDERMAN: Agents! Ich bin so froh, dass sie kommen konnten. (Er küsst MULDER auf die Wange und setzt es auch bei SCULLY an, aber es endet mit einen Händeschütteln.) [TD NOTE: Kein Hinweis, warum es geändert wurde, aber FEDERMAN küsst beide auf die Wange im Originalskript.] WAYNE FEDERMAN: Kommen Sie, ich möchte, dass sie die Personen kennenlernen, die Sie spielen werden. Garry Shandling, Tea Leoni, dass sind Agent Mulder und Scully. (GARRY SHANDLING und TEA LEONI stehen von ihren Stühlen auf und begrüßen MULDER und SCULLY, alle die Hände schüttelnd. Und sie schauen sich gegenseitig genau an. TEA LEONI trägt ein GROßES Kreuz.) MULDER: Ich freue mich Sie kennenzulernen. SCULLY: Hi. GARRY SHANDLING: Schön Sie zu treffen. TEA LEONI: Es ist eine Freude. MULDER: Ein großer Fan. Fox Mulder. (MULDER ist vor TEA LEONI schüchtern. Beide Frauen bemerken das. Sehr süß.) TEA LEONI: Im Ernst. Huh. (Pause. MULDER schaut zu GARRY SHANDLING hinüber, der seine Augen von MULDER's Schrittzone losreisst. TEA LEONI dreht sich zu SCULLY.) TEA LEONI: Nun, Sie wissen, warum ich Sie hier haben wollte, vielleicht, uh, vielleicht könnten Sie mir zeigen, wie man in diesen Dingern rennen kann. (Sie deutet auf die 2 inch Absätze, die sie trägt, die SCULLY problemlos in einen Aerobics Kurs tragen könnte.) TEA LEONI: Gleich da drüben, dachte ich, weil, ich sage Ihnen, ich habe eine Höllenzeit mit diesen Absätzen. Ist das Regierungsausstattung oder sowas? (TEA LEONI geht einige Schritte weg. SCULLY, nicht wissend, was sie sonst tun sollte, folgt ihr. MULDER ist alleine mit GARRY SHANDLING. Während die beiden Männer reden, sehen wir SCULLY, einige Fuss weiter weg, wie eine Verrückte hin und zurück in ihren eigenen höheren Absätzen. TEA LEONI beachtet sie kaum, mehr ihrer Unterhaltung interessiert, die sie am Telefon hat. Hysterisch. Die Szene muss zweimal gesehen werden - einmal für die Jungs und einmal für die Mädchen.) [TD NOTE: Arlene Pileggi, Gillian Anderson's Double und Mitch Pileggi's Ehefrau, macht das Rennen. Sie stolpert fast, während des Filmens, aber endet mit einem großen erhaltenden Applaus. Sehr lustige Szene, die ich das erste Mal verpasst habe, als ich zu sehr DD und Gary Shandling zugeschaut habe.] GARRY SHANDLING: Hey, uh... Uh... MULDER: Hi. GARRY SHANDLING: Wie geht es Ihnen? Im Ernst, dürfte ich Sie etwas fragen? MULDER: Sicher. GARRY SHANDLING: Uh, tragen Sie ihn mehr nach links oder mehr nach rechts? (Geräusche von SCULLY's Absätzen, als sie hinter ihnen rennt. MULDER starrt nach unten und lacht verlegen.) MULDER: Was... was meinen Sie? (GARRY SHANDLING lacht kurz, dann räuspert er sichs. Er ist sehr ernst. SCULLY rennt dahinter nocheinmal.) GARRY SHANDLING: Schauen Sie, wenn ich einen Charakte spiele, muss ich sein Zentrum finden, seine Art von Steuerruder so zu sagen und dann kommt alles davon. (MULDER denkt unbehaglich darüber nach und schaut hinüber, wo SCULLY weiterhin an TEA LEONI vorbeisprintet.) MULDER: (denkt darüber nach) Uh... ich denke, meistens mehr nach links. (Wieder lacht GARRY SHANDLING leise und wird dann ernst. Ein Hund, sieht aus, wie DD's Blue, geht im Hintergrund herum.) [TD: Check, es ist Blue. Blue's Mutter erschien in "Eis".] GARRY SHANDLING: "Meistens"? MULDER: (aufklärend) Die meiste Zeit. GARRY SHANDLING: Die meiste Zeit. Nach links. MULDER: Mm-hmm. GARRY SHANDLING: Garderobe! (GARRY SHANDLING geht weg, MULDER alleine lassend, der ihm hinterherschaut.) (Später schauen MULDER und SCULLY zu, als die Friedhofsszene gedreht wird. SUGAR BEAR, der Regisseur, ist zusammen mit der Kamera-Crew.) FRAU: Kamera! SUGAR BEAR: Und Kamera ab! Na los jetzt, tritt sie in die Ärsche und Action, Zombies! (Die Szene fängt an. ZOMBIES tuen ihre Zombiesachen. TEA LEONI schreit, als einer von ihnen in ihre Schulter beißt. Dann stoppt der ZOMBIE. Sein Mund ist voll.) ZOMBIE: Was ist das? SUGAR BEAR: Schnitt! Mach so weiter und ruiniere meine Karriere. PRODUKTIONS ASSISTENT: Was ist Ihr Problem, Mr. Zombie, Sir? ZOMBIE: (Mund immer noch voll) Was zur Hölle ist das? Was zur Hölle ist in meinem Mund? Aus was besteht Tea Leoni's Schulter? PRODUKTIONS ASSISTENT: Uh, Gewerbedienst, aus was besteht Tea Leoni's Schulter? TINA DAS DIENSTMÄDCHEN: Truthahn, genau so, wie sie danach fragten. PRODUKTIONS ASSISTENT: Truthahn. Ms. Leoni's Schulter besteht aus Truthahn. ZOMBIE: Tofu-Truthahn! Ich verlangte nach Tofu-Truthahn! Ich bin Vegetarier! Die Hälfte der Zombies sind Vegetarier! Oh, mein Gott! (Der TOFUTRUTHAHN ZOMBIE spuckt das Fleisch aus und rennt schreiend vom Set weg. ) TOFUTRUTHAHN ZOMBIE: Die Menschen bestehen aus Truthahn! [TD: Bedenke, "sojagrün sind Menschen!" :-) Eine hinzugefügte Zeile vom Original: MULDER: Sind Sie hungrig?] DAS BEVERLY ERNESTO HOTEL HOLLYWOOD, KALIFORNIEN (Hübsches Hotel. SCULLY ist in einen Schaumbad. Kamera fährt von ihren Beinen zu ihrem Gesicht hoch. Ihr Haar ist hochgesteckt in einer Spange. Sie trinkt ein Glas Rotwein und ist am Telefon.) MULDER: (am Telefon) Hallo? SCULLY: (am Telefon) Hey, Mulder, ich bin es. Was machen Sie gerade? MULDER: (am Telefon) Ich, uh, arbeite gerade am, uh, Computer. Was machen Sie denn? SCULLY: (am Telefon) Ich, uh, packe. Nur, sie wissen schon, für unsere morgige Reise zurück nach D.C. bereit zu sein. MULDER: (am Telefon) Wissen Sie, Scully, ich dachte gerade über Lazarus, Ed Wood und diese Tofutruthahn-essende Zombies nach. Wie kommt es, wenn Menschen von den Toten wieder zurückkommen, immer die Lebenden verletzen wollen? (Als er spricht, SCULLY's Teil des Bildschirmes wandert nach Links. Die rechte Seite vom Bildschirm zeigt nun MULDER in einem identischen Schaumbad. Dort steht eine Flasche Bier auf der Seite seiner Wanne, am selben Ort, wo SCULLY ihren Wein hat. Es sieht so aus, als ob sie in einer in der Mitte getrennten Wanne zusammensitzen.) SCULLY: (am Telefon) Nun, dass liegt daran, weil Menschen nicht wirklich von den Toten wiederkommen können, Mulder. Ich meine, Geister und Zombies sind nur Projektionen von unseren eigenen unterdrückten kanibalistischen und sexuellen Ängsten und Sehnsüchte. Sie sind, die wir fürchten und tief in uns steckt-nur gedankenlose Roboter, die nur töten und essen können. (MULDER's rechte Hand ist nicht sichtbar und das Wasser in seiner Wanne fängt an sich zu bewegen, während sie spricht. Hmm.) [mercy's Kommentar: Was sind das denn für Gedanken?;)] MULDER: (am Telefon) Spielverderberin. Nun, ich habe eine neue Theorie. Ich sage das, wenn Zombies versuchen Menschen zu essen, dass nur das erste Stadium ist. Verstehen Sie, sie kommen nur von den Toten zurück, so das sie all die Dinge tun können, die sie als Lebende nicht machen konnten. So, als erstes, werden sie zum Essen gehen, dann werden sie einen trinken gehen, dann werden sie tanzen gehen und Liebe machen. SCULLY: (am Telefon, lächelnd) Oh, ich verstehe. Also ist das nur, dass wir nicht lange genug bei ihnen sind, um die nettere Seite der Untoten zu sehen. MULDER: (am Telefon) Genau. (MULDER's Nebenleitung ertönt.) MULDER: (am Telefon) Warten Sie eine Sekunde, dass ist meine andere Leitung. (Er schaltet auf dem Empfänger.) MULDER: (am Telefon) Hallo? SKINNER: (am Telefon, Stimme) Agent Mulder, hier ist Assistant Director Skinner. Ich hoffe, ich habe sie nicht zu einer schlechten Zeit erwischt. MULDER: (am Telefon) Nein, Sir, ich bin gerade am, uh, Computer. SKINNER: (am Telefon) Hören Sie, ich wollte mich nur für das harte Heruntermachen, während des Hoffman Schrägstrich O'Fallon Falles, entschuldigen. MULDER: (am Telefon) Oh. Ich weiss das zu würdigen, Skinman. SKINNER: (am Telefon) Nennen Sie mich nicht so. MULDER: (am Telefon) Ja, Sir. Um... Uh, wo sind Sie jetzt? SKINNER: (am Telefon) Ich bin direkt unter Ihnen. Ich bin in L.A., im selben Hotel, wie Sie. Genau unter Ihnen und Agent Scully. (Der Bildschirm teilt sich wieder und zeigt unten SKINNER, ebenso in einem Schaumbad mit einer Flasche Champagner.) [TD: DANKE! Das ist alles, weiter.] SKINNER: (am Telefon) Federman hat mich zum Associate Producer für den Film gemacht. MULDER: (am Telefon) A.P. Skinner, huh? (MULDER lacht leise, stoppt dann, als SKINNER nicht lacht.) MULDER: (am Telefon) Uh... Was machen Sie gerade, Sir? SKINNER: (am Telefon, nippt am Champagner) Ich nehme gerade ein Schaumbad. MULDER: (am Telefon) Uh, warten Sie eine Sekunde, Sir. (MULDER schaltet am Empfänger rum.) MULDER: (am Telefon, grinst mit Freude) Hey, Scully, Skinman ruft mich aus einem Schaumbad an. SKINNER: (am Telefon) Ich bin es noch, Mulder. (Tatsächlich nippt SCULLY an ihren Wein, ohne etwas zu hören. MULDER ist verlegen.) MULDER: (am Telefon) Uh, Sir, nun, warten Sie eine Sekunde, Sir. (Er schaltet nochmal am Empfänger.) MULDER: (am Telefon) Scully? SCULLY: (am Telefon) Ja. MULDER: (am Telefon) Ja, Skinner ruft mich aus einen Schaumbad an. SCULLY: (am Telefon) Wow, er ist wirklich in Hollywood. MULDER: (am Telefon) Aber total. SCULLY: (am Telefon) Wissen Sie, Mulder, wenn wir gerade von Hollywood sprechen, ich denke, dass sich Tea Leoni in Sie verliebt hat. MULDER: (am Telefon) Oh, ja, richtig. Als ob Tea Leoni's sich immer in mich verlieben würde. SCULLY: (am Telefon) Ich denke, dass Shandling Sie auch ein bisschen mag. MULDER: (am Telefon) Wirklich? SECHZEHN MONATE SPÄTER (Zurück im Kino vom Teaser, GARRY SHANDLING ALS MULDER und TEA LEONI ALS SCULLY fangen nochmal an sich zu küssen.) GARRY SHANDLING ALS MULDER: Ich liebe dich, Scully. Ohne wenn, und ... TEA LEONI ALS SCULLY: Bienen. (Das leidenschaftliche Küssen geht weiter. MULDER und SCULLY sind gedemütigt. Sie blicken sich an.) TEA LEONI ALS SCULLY: Wartet, warte, Mulder... ich kann nicht. (SKINNER strahlt vor Freude.) GARRY SHANDLING ALS MULDER: Ich weiß, dass es sich falsch anfühlt, weil wir Freunde sind und wir uns als Gleichgestellte behandeln, aber... TEA LEONI ALS SCULLY: Nein, nein, es ist nicht das. Es ist nicht das. GARRY SHANDLING ALS MULDER: Na, was dann? (Augenblick von schweren Atmen. Im Vordergrund vom Film sehen wir MULDER sich drehen, so als ob er etwas zu SCULLY sagt, dann lässt er seinen Kopf fallen.) TEA LEONI ALS SCULLY: Ich liebe den stellvertretenden Direktor Walter Skinner. (Die Zuschauer schauen nicht überrascht aus, als sie dies hören. MULDER erhebt sich von seinem Platz.) MULDER: (laut) Das ist genug, Scully, ich ertrage das nicht mehr. SCULLY: Shh, Mulder, setzen Sie sich hin. GARRY SHANDLING ALS MULDER: Was hat er, was ich nicht habe? TEA LEONI ALS SCULLY: Eine größere Taschenlampe. [TD NOTE: Der obige Austausch vom Film ist nicht im Originalskript und diese Zeilen sind enthalten: SCULLY: Mulder, seien Sie still. MULDER: Ich möchte mein Geld zurück. SCULLY: Das ist die Premiere, Mulder, wir haben nichts bezahlt.] (Die Zuschauer lachen laut. SCULLY schaut MULDER hinterher, wie er den Gang hochläuft, und schaut dann zu SKINNER hinüber, der sie beobachtet hatte. Er schüttelt seinen Kopf und sie zuckt etwas mit den Achseln. Seine Verabredung, ein junges Sternchenmädchen nimmt seinen Arm und küsst ihn auf die Wange, und wendet spielerisch seine Aufmerksamkeit wieder den Film zu. Er schaut nocheinmal herüber zu SCULLY, vielleicht ein bisschen schuldig fühlend.) (Später. MULDER sitzt auf einen Hügel am Friedhof-Filmset. [CarriK: Sind es immer noch 16 Monate später?] [mercys Kommentar: Ich denke, dass die Premierenszene und diese letzte Szene zur Timeline der 7.Staffel spielen und die anderen restlichen Szenen VOR 16 Monaten spielten. Also irgendwann zu Beginn der 6.Staffel. Ich glaube kaum, dass sie in einer Staffel ein 16-monatigen Sprung machen.] Er hält seine "Lazarus-Schale" aus Plastik und isst mürrisch das Popcorn daraus. Er schaut auf, als es beginnt zu wehen. SCULLY hat einen der großen Ventilatoren in seine Richtung gedreht. Sie wendet sich vom Ventilator ab und geht hinüber, um sich neben ihn zu setzen.) SCULLY: Ich habe Sie schon überall gesucht. MULDER: (traurig) Sie haben es so falsch gemacht, Scully. [TD NOTE: Vom Originalskript: SCULLY: Natürlich haben sie das, Mulder, es ist Hollywood, was haben sie erwartet?] (SCULLY seufzt und setzt sich, und nimmt sich etwas von seinem Popcorn.) SCULLY: Ich bekam eine Nachricht aus dem Washingtoner Büro. Micah Hoffman wurde heute Abend ermordet. In seinen eigenen Zuhause umgebracht von Cardinal O'Fallon, der sich dann selber erhängte. Ein Mord und Selbstmord. MULDER: Wie Jesus und Judas, Scully. SCULLY: Wow... Es ist nun alles vorbei. MULDER: Nein, nein, es fängt gerade erst an. Hoffman und O'Fallon waren diese komplizierten, fehlerhaften schönen Menschen, und nun erinnert man sich an sie als Witzfiguren wegen dieses Filmes. Der Charakter, der auf O'Fallon basierte, wird im Abspann als "Rauchender Pontifex" aufgeführt. Wie blöd ist das? SCULLY: Ziemlich blöd. MULDER: Ja, und was ist mit uns? Wie wird man sich nun an uns erinnern wegen dieses Filmes? SCULLY: Hoffentlich wird der Film floppen. MULDER: Was ist mit all den toten Leuten, die jetzt für immer schweigen und nicht mehr ihre Geschichten erzählen können? Sie alle müssen auf Hollywood hoffen, um die Zukunft zu zeigen, wie wir lebten und es alles werden wird... grob vereinfacht und trivialisiert zu rauchenden Pontifexen und wird plastisch und bedeutungslos, wie diese dumme Lazarus Schale aus Plastik. SCULLY: Ich denke den Toten ist es egal, was Leute über sie denken. Hoffentlich können wir die selbe Haltung annehmen. (ein Lachen unterdrückend lächelt sie ihn an) Sie wissen doch, dass es gar keine toten Menschen hier draussen gibt, richtig? Dass das ein Filmset ist? MULDER: Die Toten sind überall, Scully. SCULLY: Nun... wir sind am Leben. Und wir sind relativ jung und Skinner war so amüsiert von dem Film.. MULDER: Das möchte ich wetten... SCULLY: Dass er uns eine Bureau Kreditkarte gegeben hat, die wir heute abend benutzen können. (Sie hebt die Karte hoch und kichert. Er lächelt.) SCULLY: Kommen Sie. (Sie nimmt seinen Arm und hilft ihn hoch. Zusammen rennen sie den steilen Hang des Hügels hinunter zu einen Weg.) SCULLY: Mulder, ich muss Ihnen etwas gestehen. MULDER: Was denn? SCULLY: Ich liebe den Associate Producer Walter Skinner. (Beide lachen, und MULDER legt die halbvolle Schale auf den Kopf einer kleinen Statue.) MULDER: Ah... ich auch. (Händchenhaltend gehen sie ausser Sicht vorbei an den mondhellen Hintergrund. Der Wind vom Ventilator verursacht das einer der Baumzweige nach unten taucht und an die Plastikschale kratzt. Es klingt wie eine Schallplattennadel. Und als dann die Schatten von MULDER und SCULLY ausser Sicht sind, beginnt die Musik und untote Gestalten erheben sich aus dem Grab und fangen an leidenschaftlich und glücklich Cha-Cha und Tango zu tanzen. Das grüne Bild im Hintergrund im Hintergrund wechselt zu einen Friedhof und die Szene von eben geht weiter. Ein Vollmond leuchtet.) [TD NOTE re: die Musik: Vom Original-Skript: der vierte Titel des BUENA VISTA SOCIAL CLUB, in einer höheren Interpretation von Mark Snow wiedergegeben, genannt "PUEBLO NUEVO".] Ende. Transcribed by CarriK Stab: David Duchovny als Agent Fox Mulder Gillian Anderson als Agent Dana Scully Mitch Pileggi als Assistant Director Walter Skinner Gastdarsteller: Garry Shandling als er selbst Tea Leoni als erselbst Wayne Federman als erselbst Tony Amendola als Rauchender Pontifex Harris Yulin als Kardinal Augustine O'Fallon Paul Lieber als Micah Hoffman Bill Dow als Chuck Burks Barry K. Thomas als Sugar Bear Bill Millar als Regisseur Tim Roe als Zombie Tina M. Ameduri als Tina (Dienstmädchen)