En Ami (7X15) (Cobra) Deutsches Dialogskript Transcription by: angelofdelight angelofdelight@txf.de for The X Net http://www.txf.net/ All rights reserved. Anmerkung: Das folgende Transcript ist weder von Chris Carter, 1013 Productions noch von 20th Century Fox genehmigt. Jegliche Verbreitung mit einem wirtschaftlichen Ziel ist verboten. Dieses Transcript ist eine Abschrift des deutschen Dialogtextes von Pro7 und soll kein Ersatz für "Akte X" sein (bei einem Script ist "Sehen" besser als "Lesen"). Viel Spaß beim Lesen! En Ami 7x15 (7xAB15) US Airdate: March 19, 2000 Writer: William B. Davis Director: Rob Bowman Lifesaver Coochland, Virginia (Ein alter Wagen fährt im Regen eine Straße entlang. Cameron McPeck fährt. Seine Frau Irene und Sohn Jason sind in dem hinteren Teil. Irene hält Jason fest. Jason ist über 10 und guckt ängstlich) CAMERON McPECK: Wir sind jetzt fast zu Hause, Jason. IRENE UND JASON (ZUSAMMEN): Stöcke und Steine mögen meine Knochen brechen, Worte können mir jedoch nichts anhaben. CAMERON McPECK: Wir stehen das gemeinsam durch. (Das Auto hält vor dem Haus. Viele Autos stehen davor. Viele Leute halten Schilder "Beschütze Jason", "Morden ist illegal" und "Ihr seid nicht Gott". Sie protestieren alle. Deputies halten sie von dem Wagen fern) DEPUTIES: Zurück jetzt. Kommt Jungs. DEPUTY: Ok, kommen Sie, sie sind jetzt in Sicherheit. Bleiben Sie vor mir, wir werden Sie in Ihr Haus bringen. CAMERON McPECK (nimmt Jason auf den Arm): Komm Sohn. (Der Deputy bringt die Familie in ihr Haus) DEPUTY: Gehen Sie einfach voran. (Später. Nacht. Es regnet. Jason McPecks Eltern stehen neben seinem Bett. Irene McPeck stellt ein Glas Wasser auf den kleinen Nachttisch) IRENE McPECK: Bitte schön, mein Schatz. Und wenn du heute Nacht etwas brauchst, oder dich nicht wohl fühlst, klingelst du damit, ok? (sie zeigt auf eine Glocke auf dem Nachttisch) JASON: Okay, Mom. IRENE McPECK: Gute Nacht, Jason. (Sie küsst ihn auf die Stirn. Cameron McPeck setzt sich neben das Bett als sie geht) CAMERON McPECK: Ich weiß, dass du Angst hast. Und vielleicht glaubst du, dass die Leute da draußen recht haben, dass wir dich in ein Krankenhaus bringen und behandeln lassen sollten. Das könnten wir tun. Und vielleicht machen die auch deinen Krebs weg und dein Körper fühlt sich besser, aber nicht deine Seele. Es war Gott selbst, der dir diese Krankheit gab, Jason, aus Gründen, die nur er kennt. Wenn du an Körper und Geist gesunden willst, dann muß Gott selbst kommen und dich retten. (Er küsst Jason auf die Stirn und geht) 2.14 am (Später in der Nacht. Der Sturm ist stark. Ein Ast schlägt gegen das Fenster. Jason wacht auf und sieht aus dem Fenster. Helles Licht strahlt in das Zimmer. Jason stellt sich mit ausgebreiteten Armen vor das Fenster. Männer kommen aus dem Licht auf das Fenster zu) (Scullys Wohnung. 8.53 am. Scully zieht ihre Jacke an um zur Arbeit zu gehen. Sie öffnet die Wohnungstür und ist überrascht, dort eine Zeitung liegen zu sehen. Sie hebt sie auf und öffnet sie. The Goochland Guardian. Eine Notiz klebt auf der Titelseite, Miracle Ends Controversy. "Du bist nicht Gott, du machst die Wunder. Du zeigst Deine Kraft über die Menschen. PSALM 77:14". Das Titelthema der Zeitung lautet: "If it`s news it`s to news to us. Scully sieht den Flur entlang. Sie schließt die Wohnungstür und nimmt die Zeitung mit) (X-Files Büro. Mulders Füße liegen auf dem Schreibtisch. Er liest eine ausgedruckte E-Mail. Scully kommt rein.) MULDER: Guten Morgen. Hier ist eine Geschichte, die Ihr Herz erwärmen wird, Scully. Ein 11 Jahre alter Junge, bei dem Lymphdrysenkrebs diagnostiziert wurde, wurde auf wundersame Weise wieder geheilt. SCULLY: Jason McPeck, Goochland, Virginia MULDER (sprachlos): Ah SCULLY: Yeah. Seine Eltern haben es aus religiösen Gründen abgelehnt, daß er behandelt wird. Ihr Glaube verbietet medizinische Hilfe und so wurde Jason wohl von den Engeln geheilt. Spontane Selbstheilungen Mulder, sind ja nicht völlig unbekannt. Plötzliche Heilungen, die man keiner bestimmten Ursache zuordnen kann. MULDER: Es ist nicht das Wunder, das mich misstrauisch macht, sondern vielmehr der Verkünder. Ich habe das hier als anonyme E-Mail von der Defense Advanced Research Projects Agency erhalten. SCULLY: DARPA MULDER: Von irgendjemandem da. (Lange Pause. Scully gibt Mulder die Zeitung.) MULDER: Sie sind Abbonenntin des Goochland Guardian? SCULLY: Nein. MULDER: Die hat also wie durch ein Wunder vor Ihrer Tür gelegen? SCULLY: So wie es aussieht, hat die jemand nur mir zukommen lassen wollen. MULDER: Jemand möchte, dass wir diesen Fall übernehmen. SCULLY: Es ist kein Fall, Mulder. MULDER: Noch nicht. Ich geh mal rüber zur DARPA. Sie versuchen alles über diesen Jungen rauszufinden. (Mulder geht zur Tür. Er dreht sich noch einmal um und lächelt.) MULDER: Ich muß einfach wissen, ob wirklich Engel auf Erden wandeln. (Scully nimmt die Zeitung und folgt ihm aus dem Büro) Goochland, Virginia (Scully kommt an dem Haus der McPecks an. Sie fährt ein rotes Auto. Sie geht zur Haustür und klopft. Irene McPeck öffnet. Ihr Ehemann steht hinter ihr.) IRENE McPECK: Ja? SCULLY: Hallo. Ich bin Dana Scully vom Federal Bureau of Investigation. Sind Sie Mrs. McPeck? IRENE McPECK: Was können wir für Sie tun? SCULLY: Ich bin wegen Ihres Sohnes hier. CAMERON McPECK: Wird gegen uns ermittelt? SCULLY: Nein. Ich habe nur gehofft mehr darüber zu erfahren, was ihm passiert ist. Darf ich fragen, ob es ihm gut geht? IRENE McPECK: Jason? Hier ist jemand, der dich sehen möchte. (Scully dreht sich um und sieht Jason laufen) IRENE McPECK: Sag ihr, wie du dich fühlst. JASON: Es geht mir gut, nur ein bisschen außer Atem. CAMERON McPECK: Sie sehen hier Gottes Werk. Jason verdankt sein Leben seinem Erbarmen und seiner Barmherzigkeit. Lobet den Herrn. JASON: Lobet den Herrn. IRENE McPECK: Lobet den Herrn. SCULLY: Und du sagst, du hast Engel gesehen? JASON (nickt): Ja. SCULLY: Darf ich fragen, wie sie aussahen? JASON: Sie sahen wie Männer aus. Sie kamen in einer leuchtenden Kugel vom Himmel. SCULLY: Was haben Sie denn gesagt? JASON: Sie sagten zu mir hab keine Angst. Dann hat mich einer von ihnen ziemlich fest gekniffen. Und dann ging es mir sofort besser. SCULLY: Und wo hat er dich gekniffen? JASON: Hier... (Er zeigt auf seinen Nacken und Scully sieht dort eine Narbe.) (Später. Scully geht zu ihrem Wagen. Der Cigarette Smoking Man sitzt auf der Beifahrerseite. Er zündet sich mit dem Zigarettenanzünder eine Zigarette an. Scully ist wütend. Sie öffnet die Tür.) SCULLY: Was tun Sie denn hier? CSM: Gottes Werk, was sonst? SCULLY: Steigen Sie aus meinem Wagen aus. CSM: Ich habe etwas mehr Entgegenkommen erwartet dafür, dass ich diesem Jungen das Leben gerettet habe. SCULLY: Sie haben Ihr Feuer und jetzt raus. (Er steigt aus dem Wagen. Scully steigt ein und er sieht sie durch das Fenster an.) CSM: Sind Sie gar nicht neugierig, wegen der Chips, die in den Nacken des Jungen eingepflanzt wurde? Sie als Medizinerin, die dieselbe Technologie im Körper hat und die dieses Wunder selbst erlebt hat? Ich habe große Anstrengungen unternommen, um Ihre Aufmerksamkeit zu erregen. Die Zeitung, die vor Ihrer Tür lag, die E-Mail an Mulder. Die überzeugende Demonstration der Heilung des krebskranken Jungen. Ich bin selbst todkrank. Ein Sterbender, der seine Geheimnisse teilen will, um Gutes zu tun. Um anderen damit zu helfen, wie diesem Jungen. SCULLY: Sie geben uns das also, ja? CSM: Ihnen, Agent Scully. Ich habe Mulders Starrsinn satt. Und seine verrückten Ideen, das System zu stürzen. SCULLY: Denken Sie, ich glaube Ihnen das? CSM: Ich habe mein Angebot gemacht. Wenn Agent Mulder ein Wort davon erfährt, werde ich es zurückziehen und mit ins Grab nehmen. (Er geht weg. Scully startet den Wagen. Auf dem Beifahrersitz liegt eine Karte, auf der nur eine Telefonnummer steht. Sie lässt sie liegen und fährt los.) FBI-Hauptquartiert Washington, DC (X-Akten Büro. Scully sitzt alleine am Schreibtisch und sieht auf die Karte. Nur eine Telefonnummer: 202-555-1030. Sie nimmt den Telefonhörer ab, wählt eine Nummer, lässt es zweimal klingeln und legt wieder auf. Sie sieht sich die Karte noch einmal an, nimmt wieder den Hörer in die Hand und wählt neu.) Stimme (am anderen Ende): Agent Burkes hier. SCULLY (am Telefon): Ja. Ich hätte gerne die zu einer in Washington gehörenden Telefonnummer die Adresse. STIMME (am anderen Ende): Moment ich verbinde mit der Telefondatenbank. SCULLY (am Telefon): Danke. (Auf einem Überwachungsmonitor sehen wir, wie Scully ein Haus betritt. Sie geht an dem Empfang vorbei, wo ihr ein Wachmann hinterher sieht. Als sie durch eine Tür gehen will, kommt ihr ein anderer Wachmann entgegen. Sie will wieder zurück gehen.) WACHMANN: Kann ich was für Sie tun? SCULLY: Tut mir leid, ich habe mich geirrt. WACHMANN: Darf ich Ihren Ausweis sehen? SCULLY: Hören Sie ist das wirklich nötig? Ich bin nur durch die falsche Tür gegangen. WACHMANN: Ihren Ausweis bitte. (Sie gibt ihm den Ausweis. Er geht zum Empfang und sieht in einer Liste nach. Dann kommt er zu ihr zurück und gibt ihr einen Besucherausweis.) SCULLY: Hören Sie ich ähm... WACHMANN: Dritter Stock. (Scully geht über die Treppe nach oben. Als sie über den Flur geht sieht sie an einer Tür ein Schild mit dem Namen Spender C.G.B. Sie betritt das Büro. Im dem vorderen Teil sitzt niemand am Schreibtisch und sie sieht sich um. Als sie noch auf dem Flur stand, wurde sie von einem Mann beobachtet, der ganz in schwarz gekleidet war.) CIGARETTE SMOKING MAN: Agent Scully. (Sie sieht eine Tür und betritt den Raum dahinter. Der Cigarette Smoking Man sitzt dort am Schreibtisch.) CIGARETTE SMOKING MAN: Bitte nehmen Sie doch Platz. (Scully bleibt stehen. Schön, daß Sie gekommen sind (er zündet sich eine Zigarette an). SCULLY: Sie wußten ja wohl, daß ich kommen würde. CIGARETTE SMOKING MAN: Ich wußte, daß Sie Ärztin und eine mitfühlende Frau sind. SCULLY: Bitte! Cigarette Smoking Man (steht vom Schreibtisch auf und stellt sich an das Fenster): Eines Tages habe ich ein Resümee meines Lebens gezogen um zu sehen was bleibt. Und das meiste was ich aufgebaut habe, wurde zerstört. Und jetzt da sich die Dunkelheit senkt sehe ich, ich habe kein Vermächtnis, daß ich hinterlassen werde. SCULLY: Und woran werden Sie denn sterben? CIGARETTE SMOKING MAN: An einer Infektion im Hirn. Sie ist das Resultat einer Operation im letzten Herbst. Die Ärzte geben mir noch ein paar Monate. SCULLY: Sie wollen also mich dazu benutzen, sich reinzuwaschen, einen angesehenen Bürger aus sich zu machen? Das wird nicht funktionieren. CIGARETTE SMOKING MAN: Wie viele Menschen sterben an Krebs? Und wir verschwenden unsere Zeit mit der Vergangenheit. SCULLY: Ich bin hier. Wo ist sie? Ihre angebliche Wunderheilung? CIGARETTE SMOKING MAN: Wir müssen eine Reise machen, das wird ein paar Tage dauern. SCULLY: Ich rufe Sie an (sie will gehen). CIGARETTE SMOKING MAN: Ich habe den Zugang, Agent Scully. Ich habe diese fabelhaften Chips, aber die genetische Forschungsabteilung, die ihre Funktion sicherstellt ist streng bewacht. Wenn man hier wüßte, was ich Ihnen angeboten habe, würde man mich umbringen. Sie auch, im gleichen Augenblick. Ich habe viele Dinge in meinem Leben zerstört. Einschließlich der Menschen, die ich am meisten geliebt habe. Ich will nur eine Chance, etwas im Dienste der Menschheit zu tun. (Mulders Appartement. Mulder betritt es und geht zu seinem Anrufbeantworter, an dem ein roter Knopf blinkt. Er drückt den Abspielknopf.) STIMME: Sie haben eine neue Nachricht. 20.01 Uhr. SCULLYS STIMME: Mulder ich bin`s. Ich wollte Ihnen nur sagen, daß ich ein oder zwei Tage unterwegs sein werde, es ist ein Notfall in der Familie. Ich rufe Sie wieder an, wenn ich kann. (Mulder nimmt den Hörer ab und wählt) (Scully`s Appartement. Scully kommt mit einer Tasche aus dem Schlafzimmer. Der Anrufbeantworter geht an. Hier ist Dana Scully. Bitte hinterlassen Sie eine Nachricht) MULDER (am Telefon): Hallo Scully. Ich bin es. Gehen Sie ran, wenn Sie da sind. Sind Sie da? Also ich habe Ihre Nachricht bekommen. Ich versuche es jetzt auf Ihrem Handy. (Während Scully zuhört steht der Cigarette Smoking Man im Hintergrund ihrer Wohnung. Ein paar Knöpfe ihrer Bluse sind geöffnet. Scully dreht sich mit dem Rücken zu dem Cigarette Smoking Man um und öffnet die Bluse ein wenig. Man kann ihren weißen BH sehen und auch ein kleines Mikrofon, welches sie jetzt noch ein Stückchen tiefer zieht. Sie schließt einen Knopf ihrer Bluse, streicht sich noch einmal durch die Haare, nimmt ihre Tasche vom Tisch und dann verlassen die beiden ihre Wohnung. Sie hat die Appartement Nummer 5.) (Nachts. Scully und der Cigarette Smoking Man fahren in Scully`s Auto. Scully sitzt am Steuer. Der Cigarette Smoking Man will sich eine Zigarette anzünden. Scully sieht ihn an.) SCULLY: Wollen Sie jetzt etwa rauchen? (er kurbelt das Fenster ein Stück nach unten und wirft die Zigarette auf die Straße) CIGARETTE SMOKING MAN: Es ist Zeit, damit aufzuhören. SCULLY: Einfach so! CIGARETTE SMOKING MAN: Kein Opfer ist einfach nur altoistisch. Wir geben in der Erwartung, etwas zu bekommen. SCULLY: Und was erwarten Sie zu bekommen? CIGARETTE SMOKING MAN: Ihr Vertrauen. Sie zweifeln an meiner Aufrichtigkeit und halten mich für herzlos. Würde es Ihre Abneigung gegen mich mildern, wenn ich Ihnen gestehe, daß ich immer besonders viel für Sie übrig hatte? Meine Absichten sind ehrenhaft. Ich mag auch Mulder, aber meine Zuneigung zu Ihnen ist etwas besonderes. Ich hielt Ihr Leben in meinen Händen. Ihr Krebs war eigentlich unheilbar, aber ich hatte den Schlüssel zur Heilung. Können Sie sich vorstellen wie das ist, die Macht zu haben, ein Leben auszulöschen oder es zu retten und zu fördern? Und jetzt Ihnen diese Macht zu geben, damit Sie das tun können? (Scully`s Appartementhaus. Mulder folgt dem Hausmeister zu Scully`s Wohnung) HAUSMEISTER: Ja sie sagte, es wäre eine Familienangelegenheit. Sie brachte mir den Schlüssel und bat mich die Pflanzen zu gießen. Kein Problem. Eine tolle Frau. Eine von diesen unabhängigen, wissen Sie? MULDER: Ja ich weiß. HAUSMEISTER: Die Leute wohnen gerne mit einer FBI-Agentin unter einem Dach. Das gibt ihnen ein Gefühl von Sicherheit. MULDER: Wie viele Leute da drin wohl schon gestorben sind? HAUSMEISTER: Ach reden wir nicht über sowas. MULDER: Sie sagten, daß sie einen Koffer getragen hätte. Ist Ihnen noch etwas aufgefallen? Etwas ungewöhnliches? HAUSMEISTER: Nein, nein. Genau gesagt hat nicht sie den Koffer getragen, sondern ihr Fahrer. MULDER: Ihr Fahrer? HAUSMEISTER: Ja. Älterer Herr. Groß. Ich habe ihn hier schon mal gesehen. Der qualmt wie ein Schlot. (Der Hausmeister hat gerade die Tür aufgeschlossen, als Mulder sich umdreht und schnell wieder den Flur runtergeht.) HAUSMEISTER: Hey, wollten Sie nicht....? (Tags auf einer Landstraße) CIGARETTE SMOKING MAN: Sie sitzen schon viel zu lange am Steuer. Soll ich mal fahren? SCULLY: Vielleicht wenn Sie mir sagen, wohin wir fahren. CIGARETTE SMOKING MAN: Wenn Sie das wüßten würden Sie sich dann besser fühlen? Wie lange hat Mulder gebraucht, um Ihr Vertrauen zu gewinnen? SCULLY: Ich habe Mulder immer vertraut. CIGARETTE SMOKING MAN: Jetzt sind Sie aber nicht ganz ehrlich. Denken Sie zurück. Es gab eine Zeit, da haben Sie um Ihre Zunkunft und Ihre Karriere gefürchtet, als Sie diesem Mann zugeteilt wurden. Ich sagte ja, ich habe Sie jahrelang studiert. Und wenn Sie gestatten, möchte ich Ihnen eine Beobachtung mitteilen. Sie haben eine Schwäche für mächtige Männer, aber Sie fürchten auch deren Macht. Sie bauen zum Schutz eine Mauer um Ihr Herz. Wie sonst erklären Sie diese furchtlose Hingabe an einen Mann, der besessen ist und Ihr einsames Leben? Sie würden für Mulder sterben, erlauben Sich aber nicht, ihn zu lieben. SCULLY: Wow, Ich lerne Sie von einer ganz anderen Seite kennen. Sie sind nicht nur ein kaltblütiger Killer, sondern auch ein Hobbypsychologe, wie es scheint. CIGARETTE SMOKING MAN: Ich habe viel zerstört, mein Leben lang. Bevor ich sterbe, möchte ich beweisen, daß ich noch zu was anderem fähig bin. (Man kann eine Abfahrt sehen. Der Cigarette Smoking Man zeigt aus dem Fenster) CIGARETTE SMOKING MAN: Da vorn links abbiegen. SCULLY: Wo fahren wir hin? CIGARETTE SMOKING MAN: Ich zeige Ihnen, wozu ich fähig bin. (Scully biegt ab. Ein anderes Auto folgt ihnen. Es ist der Mann in schwarz aus dem Bürogebäude. Sie halten an einem etwas abgelegenen Haus. Eine ältere Frau arbeitet in dem Garten) CIGARETTE SMOKING MAN: Sie heißt Marjourie Butters. Sie hat das, was man einen grünen Daumen nennt. Sie spielt übrigens hervorragend Scrabble, wissen Sie? SCULLY: Und was verbindet Sie mit Ihnen? CIGARETTE SMOKING MAN: Tja, wie soll ich das am besten ausdrücken? Vielleicht bin ich ihr Engel. Marjourie ist 118 Jahre alt. (Sie steigen aus) CIGARETTE SMOKING MAN: Marjorie! MARJORIE: Hallo! Ach du meine Güte! CIGARETTE SMOKING MAN: Ich dachte, ich überrasch dich mal! (Sie umarmen sich. Als sie sich wieder loslassen gehen sie zu Scully, die noch etwas abseits steht) MARJORIE: Mein Gott, ich seh doch grauenhaft aus. Ich war gerade dabei ein paar Blumenzwiebeln zu pflanzen. CIGARETTE SMOKING MAN: Marjorie, das ist Dana Scully. Sie ist eine sehr gute Freundin von mir! (Sie schütteln sich die Hände) SCULLY: Es freut mich sehr. MARJORIE: Mich ebenso. Kommen Sie doch rein, ich habe heute frisches Brot gebacken und dazu gibt es frische Tomaten aus dem Garten. Ich werde Wasser aufsetzen. (Als sich Marjorie umdreht sieht Scully eine Narbe an ihrem Nacken! Marjorie geht ins Haus) CIGARETTE SMOKING MAN: Diese Macht zu haben, diese Frau zu besuchen und ihre Freude zu sehen. Aus diesem Grund sind Sie wohl Ärztin geworden. (Der Cigarette Smoking Man folgt Marjorie ins Haus. Scully sieht ihnen verwundert nach) (Skinners Büro. Ein klopfen an der Tür. Skinner telefoniert. Skinner winkt Mulder herein) SKINNER (am Telefon): Ich erwarte Ihren Rückruf, danke. (Er legt auf) Sie hat sich einen Dienstwagen geben lassen als sie das Büro verlassen hat, aber es gibt keine Tankrechnungen. Ich weiß nicht warum. MULDER: Ihre Mutter weiß nichts von einem Notfall in der Familie. SKINNER: Ich weiß Sie machen sich Sorgen wegen der Gesellschaft, in der sie sich befindet, aber nachdem was Sie mir gesagt haben, schleicht Sie sich nicht gerade davon. Sie hat sich sogar große Mühe gegeben, damit Sie sich keine Sorgen machen. MULDER: Ich weiß, Sie kann alleine auf sich aufpassen. Es sieht ihr nur nicht ähnlich, mich anzulügen. (Das Telefon klingelt) SKINNER: Das ist meine Privatleitung. (Er geht zum Telefon) Skinner! SCULLY: Sir? SKINNER: Agent Scully. Wo sind Sie? (Mulder bedeutet Skinner ihm das Telefon zu geben. Er will mit Scully reden) SCULLY: Es ist alles in Ordnung, ich wollte nur, daß Sie das Mulder ausrichten. SKINNER: Er ist gerade hier. Sagen Sie ihm das doch selbst. SCULLY: Nein. Ist schon gut Sir. Könnten Sie ihm sagen, daß ich ihn später anrufe und daß es mir gut geht. (Scully legt auf) SKINNER: Sie sagte es geht ihr gut. MULDER (nickt): Sie steckt in Schwierigkeiten. (Mulder verläßt das Büro) (Scully und der Cigarette Smoking Man halten an einer Tankstelle) SCULLY: Ich geh mich mal kurz frisch machen. (Sie steigt aus.) (Scully geht in den Waschraum, während der Cigarette Smoking Man ihr nachsieht und den Wagen volltankt. Im Waschraum öffnet sie ihre Jacke) SCULLY: Mulder ich hoffe Sie verstehen alles, was auf diesem Band ist. Ich hatte keine andere Möglichkeit mit Ihnen Kontakt aufzunehmen. (Sie durchsucht die Toiletten) Bitte verstehen Sie, daß ich das Risiko eingehen mußte. Ich konnte Ihnen den Plan nicht mitteilen, aber ich verspreche Ihnen, ich habe ihn gut durchdacht. (Sie öffnet ihre Bluse) Wir fahren jetzt gerade in nördlicher Richtung auf dem Upstate Expressway. Und zwar in meinem FBI Dienstwagen. Ich verspreche Ihnen, diese Bänder so schnell wie möglich zu schicken. (Sie nimmt das Band aus dem Rekorder und adressiert einen Briefumschlag an Fox Mulder. Als sie den Waschraum verläßt, hat sie den Brief in den dort stehenden Briefkasten geworfen. Sie stößt fast mit einem Mann zusammen, der ebenfalls in den Waschraum gehen will) MANN: Oh, entschuldigen Sie. (Scully steigt auf der Beifahrerseite ein. Der Cigarette Smoking Man sitzt schon auf der Fahrerseite) CIGARETTE SMOKING MAN: Ein Bonbon? (Sie lächelt leicht und schüttelt den Kopf) CIGARETTE SMOKING MAN: Machen Sie es sich gemütlich, wir haben eine ziemlich lange Fahrt vor uns. (Er startet den Wagen. Der Mann in schwarz gekleidet sieht ihnen nach. Er steht neben dem Briefkasten und hat den Brief in der Hand) 1.04 AM (Ein Hotel nahe an einem See. Der Cigarette Smoking Man hält den Wagen an. Er schnallt sich ab und zieht sich Handschuhe an. Scully ist auf dem Beifahrersitz eingeschlafen. Der Cigarette Smoking Man sieht sie an. Eine Haarsträhne ist ihr ins Gesicht gefallen. Der Cigarette Smoking Man streicht sie ihr beinahe schon zärtlich aus dem Gesicht) (Mulders Apartement. Es klopft an der Tür. Mulder macht das Licht an und öffnet die Tür) MULDER: Ah, die Meister der Verkleidung. LANGLY: Können wir reinkommen um darüber zu lachen? (Sie betreten Mulders Wohnung) FROHIKE: Man ist uns auf den Fersen. BYERS: Wir haben versucht, irgend etwas über Scully herauszufinden. LANGLY: Wir haben über ihre Kreditkarten gescheckt, ob sie irgendwelche Flugtickets gekauft hat. FROHIKE: Ja und am Ende haben wir uns in das Verteidigungsnetzwerk geheckt. LANGLY: Wo man uns darum gebeten hat uns sofort auszuweisen, weil wir sonst wegen Spionage oder Verbrechen gegen die Regierung angeklagt werden. MULDER: Und was hat das mit der Suche nach Scully zu tun? BYERS: Bei der Durchsuchung fanden wir eine Reihe gelöschter Übertragungen. FROHIKE: E-Mails, die aus ihren Unterverzeichnissen gelöscht wurden aber nicht von ihrer Festplatte. Eine ganze Reihe von Mitteilungen. LANGLY: Von jemandem, der sich Cobra nennt. MULDER: Wer zum Teufel ist Cobra? Sie hätte mir von ihm erzählt. LANGLY: Naja, das hier schien sie jedenfalls vor dir verbergen zu wollen. MULDER: Das glaube ich nicht. Sie weiß, daß ich sie finden würde, egal wo sie ist. BYERS: Wir haben sie nicht mal gefunden und wir wissen auch nicht, wo wir suchen sollen. MULDER: Das glaube ich irgendwie auch nicht. (Mulder geht an den Computer, den sie mitgebracht haben und tippt etwas ein) (Scully wacht in einem Hotelzimmer auf. Sie trägt einen Schlafanzug. Sie steht auf und durchsucht hektisch ihren Kleiderschrank. Sie findet das Aufnahmegerät in ihrem Schlafanzug. ) (In dem Wohnzimmer gießt der Cigarette Smoking Man Kaffee aus einer Kanne in eine Tasse ein. Scully kommt mit ihrer Tasche aus dem Schlafzimmer) CIGARETTE SMOKING MAN: Wie trinken Sie ihren Kaffee? SCULLY: Unverfälscht, danke. (Scully geht zur Tür. Sie ist wütend) SCULLY: Sie haben mir Drogen gegeben. CIGARETTE SMOKING MAN: Ich habe nichts dergleichen getan. SCULLY: Und wie kam ich dann aus meinen Sachen und ins Bett? CIGARETTE SMOKING MAN: Ich habe Sie getragen. Sie waren über 30 Stunden wach und haben schon phantasiert. Ich wollte es Ihnen bequem machen. (Er trinkt von seinem Kaffee) SCULLY: Wo sind wir? CIGARETTE SMOKING MAN: In Millford, Pennsylvania. SCULLY: Das gehört nicht zu unserer Abmachung. Ich weiß nicht, was Sie im Schilde führen. (Sie geht aus dem Haus auf das Auto zu. Der Cigarette Smoking Man folgt ihr) CIGARETTE SMOKING MAN: Der Schlüssel steckt im Zündschloß. Es steht Ihnen natürlich frei zu gehen, das entscheiden Sie allein. (Sie werden wieder von dem Mann beobachtet) (Skinners Büro. Mulder tritt ein.) MULDER (nervös): Haben Sie einen Moment Zeit? SKINNER: Ist meine Sekretärin nicht da? MULDER: Sie ist nicht an ihrem Schreibtisch. Ich würde nicht so reinplatzen, aber leider haben wir eine kritische Situation. (Die Gunmen folgen ihm in das Büro. Frohike stellt seinen Computer auf) SKINNER: Was geht hier vor? MULDER: Das ist genau meine Frage. Ich glaube Sie kennen sich bereits. LANGLY: Ist Ihr Büro sicher? SKINNER: Was heißt, ist es sicher? FROHIKE: Nicht so gereizt, Mr. FBI. MULDER: Wissen Sie von einem steckbrieflich gesuchten mit Namen Cobra? In den vergangenen 6 Monaten hat Cobra Scully aus dem Verteidigungsministerium E-Mails geschrieben, wo er an einem Schattenprojekt für Zukunftsforschung arbeitet. BYERS: Schattenprojekt stimmt. LANGLY: Wo der Kerl arbeitet, haben sogar die Schatten noch Schatten. SKINNER: Und das haben wir jetzt hier? (Er sieht auf den Bildschirm) MULDER: Nein, was wir hier haben, sind Scullys Antworten auf Cobras E-Mails. SKINNER: Sie kennt diesen Typ? MULDER: Nein. Jemand gibt sich als Scully aus und der hat sich in ihren Computer geheckt und die E-Mails abgefangen. Er gibt sich Cobra gegenüber als Scully aus, um sein Vertrauen zu gewinnen. Die letzten 5 Nachrichten deuten auf ein Treffen hin, bei dem sie Informationen über das Projekt an dem Cobra arbeitet austauschen sollen. SKINNER: Ein Treffen? Wo? FROHIKE: Keine Ahnung. Sie haben einfach aufgehört. SKINNER: Wer war an ihrem Computer? MULDER: Der Raucher nehme ich mal an. Oder jemand, der für ihn arbeitet. Sie sollten ihn finden. SKINNER: Er ist nicht so einfach zu finden. Das sollten Sie doch am besten wissen. MULDER: Wenn Sie ihn nicht finden, werden wir Scully vielleicht nie wiedersehen. 18.22 (An dem See im Hotel) (Scully sitzt vor dem Spiegel und macht die Knöpfe ihrer Bluse , als der Cigarette Smoking Man in das Zimmer kommt ohne vorher anzuklopfen.) CIGARETTE SMOKING MAN: Wir kriegen heute die letzten Anweisungen von unserem Kontaktmann. Ich habe mir erlaubt, Ihnen etwas zum Anziehen zu besorgen. (Er gibt Scully ein schwarzes Kleid mit Spaghetti-Trägern und tiefem Ausschnitt) SCULLY: Das Kleid ist wunderschön. CIGARETTE SMOKING MAN: Freut mich, daß es Ihnen gefällt. Also bis nachher zum Dinner. (Er geht wieder aus dem Zimmer und Scully betrachtet das Kleid.) (Abends betreten der Cigarette Smoking Man und Scully ein Restaurant. Sie setzen sich an einen Tisch) SCULLY: Also irgendwann stößt Ihr Kontaktmann zu uns? Sie reden ständig von Vertrauen, haben mir aber immer noch nicht gesagt, wer er ist. CIGARETTE SMOKING MAN: Er ist für die menschliche Genforschung das, was Oppenheimer und Fermi für die Atomwaffenforschung waren. SCULLY: Es ist mir nur noch nicht klar, warum ich so wichtig bei diesem Austausch sein soll. CIGARETTE SMOKING MAN: Dieser Mann, nennen wir ihn Cobra, will die Zusicherung, daß die Forschungsergebnisse, die er uns übergibt, nicht in falsche Hände geraten. (Der Kellner bringt ihnen eine Flasche Wein) Ich habe ihm von Ihnen erzählt. Er erwartet Sie hier zu treffen. Also, auf die Zukunft. (Sie trinken von dem Wein) Ich muß Ihnen noch etwas sagen. Etwas, das so unfaßbar ist, daß man ein anderer ist, nachdem man es erfahren hat. Was Sie bekommen werden, ist nicht nur die Heilung für Krebs, es ist der heiligste aller Grahle, Dana. Das Heilmittel für alle menschlichen Krankheiten. SCULLY: Und woher? CIGARETTE SMOKING MAN: Es stammt von Jenseits der letzten Grenze und ist größtenteils außerirdisch. SCULLY: Dann könnte man Sie auch heilen. CIGARETTE SMOKING MAN: Das, was Wunder bewirken kann, kann auch sehr Böses bewirken. Es gibt Leute, die diese Macht für ihre eigenen Zwecke benutzen würden, um auszuwählen wer lebt und wer stirbt. Theoretisch kann ich geheilt werden, aber was wird dann aus meinen Wiedergutmachungsplänen? Ich bin sehr einsam, Dana. Entschuldigen Sie mich. (Der Kellner kommt und bringt das Essen. Der Cigarette Smoking Man steht auf und geht. Scully sieht ihm nach. Ein Mann beobachtet sie von einem anderen Tisch aus.) (Schnitt nach draußen. Der Cigarette Smoking Man geht auf der Straße. Er will sich gerade eine Zigarette anzünden, als der Mann in schwarz auf ihn zu kommt. Da wirft er die Zigarette auf die Straße. Sie bleiben nebeneinander stehen.) CIGARETTE SMOKING MAN: Cobra ist nicht gekommen. MANN: Was haben Sie jetzt vor? CIGARETTE SMOKING MAN: Warten, was sonst? MANN: Auch wenn sie Ihnen vertraut, Scully wird nicht ewig hier bleiben. Was ist denn los? CIGARETTE SMOKING MAN: Machen Sie nur Ihren verdammten Job. (Er geht) (Im Restaurant. Scully sitzt immer noch alleine an dem Tisch. Vor ihr steht ein Teller mit ihrem Nachtisch. Ein Kellner kommt und nimmt ihn wieder mit, nachdem sie nichts davon gegessen hat. Plötzlich liegt eine Karte auf dem Tisch. Scully nimmt sie hoch und liest in Gedanken: `Calico Cove im Morgengrauen.´ ) (Früh am nächsten Morgen. Scully und der Cigarette Smoking Man gehen über einen Steg zu einem kleinen Motorboot. Sie werden wieder von dem Mann in schwarz beobachtet. Scully steigt in das Boot ein und der Cigarette Smoking Man bindet das Seil los.) CIGARETTE SMOKING MAN: Die Calico Bucht ist 15 Minuten entfernt am Südende. SCULLY: Und wenn ich da bin? Was dann? CIGARETTE SMOKING MAN: Keine Ahnung. Warten Sie einfach. (Scully startet den Motor und fährt los) Passen Sie gut auf. (Als sie in der Bucht angekommen ist hält sie den Motor an und sieht sich um. Ein Boot kommt auf sie zu und hält neben ihr. Es ist der Mann, der sie gestern Abend im Restaurant beobachtet hat. Cobra.) COBRA: Endlich treffen wir uns. Sie sind so, wie Sie sich beschrieben hatten. Sie sahen beim Essen gestern ganz toll aus. Ich wünschte, wir könnten weiter korrespondieren, aber das muß nach dieser Sache aufhören. (Sie werden die ganze Zeit durch ein Zielfernrohr beobachtet) Ich hoffe, wir können eines Tages mal darüber reden, wenn ich kein Verfolgter mehr bin. (Er hält ihr eine CD-ROM entgegen.) Das ist sie. (Er will wieder fahren) SCULLY: Warten Sie. Woher haben Sie das? Wo kommt diese Entwicklung her? COBRA: Wo sie herkommt? SCULLY: Wer hat sie entwickelt? COBRA: Sind Sie Scully? SCULLY: Ja. Ich bin Scully. Aber ich glaube nicht, daß wir schon einmal miteinander gesprochen oder korrespondiert haben. (Es wird geschossen. Cobra ist getroffen worden. Scully bückt sich. Sie kriecht auf die andere Seite des Bootes und sieht Cobra im Wasser liegen. Sie greift nach unten um ihm zu helfen. Dann wird auch auf sie geschossen. Der Schütze ist der Mann in schwarz. Scully kriecht zu der Seite, wo der Motor ist und startet ihn. Sie fährt weg. Da fällt noch ein Schuß. Wir sehen den Mann in schwarz mit einem Kopfschuß im Gras zwischen den Büschen liegen. Der Cigarette Smoking Man steht neben ihm. Er hat ihn erschossen und legt jetzt Handschuhe neben ihn auf den Boden. Scully fährt wieder auf den Steg zu. Der Cigarette Smoking Man kommt aus dem Haus und geht ihr auf dem Steg entgegen. Er bindet das Seil wieder fest.) SCULLY: Er wurde erschossen. Umgebracht. Auch auf mich wurde geschossen. (Sie steigt aus dem Boot aus) CIGARETTE SMOKING MAN: Haben Sie es? SCULLY: Sie sagten mir, daß niemand sonst davon wüßte. CIGARETTE SMOKING MAN: Wenn ich gewußt hätte, daß Gefahr besteht, hätte ich sie nie geschickt. Dana...? SCULLY: Ja. Hier ist es. (Sie gibt ihm die CD-ROM) CIGARETTE SMOKING MAN: Verzeihen Sie mir! Nehmen Sie sie, die ist für Sie. (Er gibt ihr die CD-ROM wieder) SCULLY: Ich muß jetzt weg. CIGARETTE SMOKING MAN: Gehen Sie! (Er sieht ihr nach) (Mulder`s Apartement. Die Lone Gunmen stehen um einen Computer herum und überprüfen die CD-ROM. Mulder steht im Türrahmen und sieht ihnen zu. Er beachtet Scully nicht, die auf der Couch sitzt und ihn ansieht.) FROHIKE: Da ist nichts drauf. BYERS: Sie ist leer. Komplett. (Scully steht auf und geht zu ihnen.) SCULLY: Nein. Das ist unmöglich. Das kann nicht sein. Es muß da drauf sein. (Sie dreht sich zu Mulder um. Sie sehen sich an) (16.32 Uhr. Wieder in dem Gebäude, wo Scully sich mit dem Cigarette Smoking Man getroffen hat. Diesmal ist es leer. Sie gehen die Treppe nach oben. Auch das Büro des Cigarette Smoking Man ist leer geräumt.) SCULLY: Er war hier. Das hier war sein Büro. Was soll das alles? MULDER: Er hat Sie benutzt. SCULLY: Mulder, er hat alles vor mir ausgebreitet. Ich habe es aufgezeichnet und Ihnen das Band zugeschickt. Diese alte Frau, Marjourie Butters. Ich habe sie kennen gelernt. Ich sah ihre Fotos, ihre Geburtsurkunde... MULDER: Sie sahen was Sie sehen sollten, damit Sie glauben. SCULLY: Und was ist dann mit diesem Jungen? Diesem krebskranken Jungen? Das können Sie nicht leugnen, das ist ein unbestreitbarer Beweis. MULDER: Auch wenn Sie seine Eltern überreden könnten, den Jungen untersuchen zu lassen, wie lange wird es wohl dauern, bis der Chip in seinem Genick auf mysteriöse Weise verschwindet? Das war ein perfekt ausgeführter Trick, Scully. Das einzige was ich nicht verstehe ist, warum Sie noch leben. SCULLY: Ich konnte es in seinen Augen sehen. Ich schwöre Ihnen, was er mir gesagt hat, ist wahr. MULDER: Er hat das alles für sich getan. Um die Forschungsergebnisse auf dieser Disc zu bekommen. Seine Aufrichtigkeit war nur eine Maske, Scully. Die Motive dieses Mannes haben sich nie geändert. SCULLY: Sie glauben, daß er mich benutzt hat, um sich auf Kosten der gesamten Menschheit zu retten? MULDER: Nein. Er weiß, was diese Entwicklung wert ist und da läßt er sich von niemandem in die Quere kommen. SCULLY: Aber für einen Augenblick habe ich etwas anderes in ihm gesehen. Eine Sehnsucht, nach etwas anderem als Macht. Vielleicht nach etwas, daß er nie bekommen konnte. (Schnitt zu dem Haus am See. Der Cigarette Smoking Man sitzt vor dem brennenden Kamin und trinkt Wein. Dann steht er auf und geht nach draußen zu dem Steg. Er hält die CD-ROM in der Hand und sieht sie an. Dann wirft er sie in den See.) The End. Transcribed von angelofdelight Cast: David Duchovny as Agent Fox Mulder Gillian Anderson as Agent Dana Scully Mitch Pileggi as Assistant Director Walter Skinner Guest Cast: William B. Davis as Cigarette-Smoking Man Dean Haglund as Langly Bruce Harwood as Byers Tom Braidwood as Frohike Michael Canavan as Cameron McPeck Jacqueline Schultz as Irene McPeck Cory Parravano as Jason McPeck Thomas Roe as Guard Louise Latham as Marjorie Butters Tom Bailey as Apartment Manager Timothy Landfield as Scientist/Cobra Michael Shamus Wiles as Black-Haired Man