Closure (7X11) (Sternenlicht) Übersetzung Original Transcript by: Carri Kendl CarriKendl@aol.com Translation by: mercy mercy@worldofx.de for The X Net http://www.txf.net/ All rights reserved. Disclaimer: This transcript is meant as a homage, all characters, plots, quotes, etc. used in her are owned by 20th Century Fox, 1013 Productions and The X-FilesTM. Please don't use this for any commercial gain again without permissions. Permissions may be given by the authorities of this web site. Thank you. Enjoy the script and love the show! STERNENLICHT (Closure) 7x11 (7xAB11) US ERSTAUSSTRAHLUNG: February 13, 2000 Autoren: Chris Carter & Frank Spotnitz Regie: Kim Manners SCULLY: Mulder, wo sind Sie gewesen? MULDER: Am Ende des Weges. SPRECHER: Das letzte Mal bei Akte X: (SKINNER ist in seinem Büro, die Untersuchung leitend.) SKINNER: (am Telefon) Amber Lynn LaPierre. Die Entführung in Sacramento, Kalifornien. (SCULLY spricht zu MULDER im X-Akten Büro.) SCULLY: Sie nehmen diesen Fall zu persönlich. Sie identifizieren ihn mit Ihrer Schwester. (MRS. MULDER am Telefon mit MULDER.) MRS. MULDER: (am Telefon) Dieses kleine Mädchen aus Kalifornien-du bist dort dabei, nicht wahr? MULDER: (am Telefon) Ja. Das bin ich. MRS. MULDER: (am Telefon) Ruf mich an, wenn du zurück bist, Fox. (SCULLY spricht zu MULDER in SKINNER's Büro.) SCULLY: Mulder, Ihre Mutter ist tot. (MULDER reagiert.) SCULLY: Sie hat sich selbst umgebracht. (Frauengefängnis. KATHY LEE TENCATE spricht zu MULDER.) KATHY LEE TENCATE: Ihre Mutter wusste es, oder? Sie hatte sie gesehen. Diese Besucher. Alte Seelen, die nach ein neues Zuhause suchen. Ihre Schwester ist unter ihnen. (MULDER spricht zu SCULLY in seinem Apartment, kurz bevor er zusammenbricht.) MULDER: Ich habe nach meiner Schwester am falschen Ort gesucht. Das war es, was meine Mutter mir zu sagen versuchte. (Der Weihnachtsplatz aus der letzten Folge. SKINNER feuert seine Waffe nach oben, um den DICKBÄUCHIGEN MANN, ED TRUELOVE, aufzuhalten, so dass SCULLY ihn verhaften kann.) SCULLY: Sie sind verhaftet. (MULDER, SCULLY und SKINNER schauen auf die vielen Erdhügel. Es sieht so aus, als ob es zwei Dutzend kleine Gräber sind.) Heutige Episode: (Dasselbe Massengrab von der vorigen Episode. Während MULDER's Voiceover arbeiten viele Leute daran, die Körper der Kinder aufzudecken, welche über Jahre hinweg getötet worden sind. Sie decken vorsichtig die kleinen plastikumhüllten Körper auf und legen sie in sehr kleine Säcke. Nahaufnahme von einem der arbeitenden Männer von welchem Tränen das Gesicht runterlaufen, als er arbeitet. Zeitlupenaufnahmen der Körper, die von den Männern sanft getragen werden. Der umgebende Platz ist nun total leer, aufgerissene Löcher im Boden.) MULDER: (voiceover) Sie sagten, die Vögel weigerten sich zu singen und das Thermometer fiel so plötzlich, als hätte Gott persönlich seinen Atem gestohlen. Keiner wagte es laut zu sprechen, sowohl in Scham, als auch in Kummer. Sie deckten die Körper nacheinander auf. Die Augen der Toten waren geschlossen, als ob sie auf die Erlaubnis warten würden, sie zu öffnen. Träumen sie immer noch von Eiscreme und Spielplätzen? Vom Geburtstagskuchen und keiner Zukunft, ausser diesem Nachmittag? Oder wurde ihre Unschuld mit ihren Leben genommen, die vor so langer Zeit in der kalten Erde begraben wurden? Diese Schicksale erscheinen zu grausam, selbst für Gottes Willen. Oder werden diese Kinder der Tragödie wiedergeboren werden, wenn die Welt nicht mehr nach ihnen sucht? Ich möchte es so sehr glauben; an eine Wahrheit jenseits unseres eigenen Versteckes und vorallem verdunkelt vor den wachsamen Augen... (Die Szene wechselt, die Nacht bricht ein, nachdem die Koroner und Untersucher verschwunden sind. EIN KLEINES MÄDCHEN steht auf und begibt sich aus einen der Gräber heraus. Ihr Körper ist fast transparent und leuchtet, als ob sie aus Licht gemacht wäre. Andere Kinder, wie sie, steigen aus den Löcher heraus und schließen sich ihr an. Das Lied "My Weakness" von Moby spielt im Hintergrund.) MULDER: (voiceover) In der endlosen Prozession der Seelen... die nicht zerstört werden können und auch nicht werden. Ich möchte glauben, dass wir von Gottes ewiger Vergeltung und Traurigkeit nichts mitbekommen. Dass wir seine Wahrheit nicht kennen. Dass das, was geboren wurde, noch lebt und nie in kalter Erde vergraben werden kann. Aber nur auf Gottes Geheiß zu warten, wiedergeboren zu werden... wo wir im alten Sternenlicht ruhen. (Die leuchtenden Kinder haben sich an die Hand genommen und stehen in einen Kreis. Sie schauen glücklich aus, auf den starren Himmel hochstarrend, als sie verschwinden und die Kamera Richtung der Sterne hochwandert.) Opening Credits Mulder ... Whoo. Scully rocks. Motto: GLAUBE UMZU VERSTEHEN TECHNIK RAUM SACRAMENTO POLIZEIREVIER (SCULLY betritt den Raum, wo Detectives Videokassetten von AMBER LYNN LAPIERRE anschauen. Die DETECTIVES schauen zu SCULLY auf, einer von ihnen gibt ihr ein trauriges Lächeln. SCULLY schaut zu MULDER hinüber, welcher mit einer Lupe über die Details der Fotos vom Tatort nachgrübelt. Er scheint die anderen um ihn herum nicht zu beachten. SCULLY geht hinüber zu ihm. Er schaut auf und sie teilen das selbe traurige Lächeln. Er macht mit seiner Arbeit weiter.) SCULLY: (tiefer Atemzug) Ed Truelove war 19, als er seinen ersten Mord begann. Er arbeitete als Hausmeister in einer Grundschule und sie brauchten jemanden, der Santa Claus spielt. Er bekam die Gefühle, die ihn erregte, nie in den Griff. Er hat alles zugegeben, Mulder. 24 verschiendene Morde. (keine Antwort) Aber er weigert sich für den Mord an Amber Lynn LaPierre schuldig zu sein. (Sie schaut auf das Bild vom Video.) Mir wurde gerade der vorläufige forensische Bericht gegeben. (Sie legt ihn auf dem Tisch) Ihr Körper war bei denen, die in den Gräbern gefunden wurden, nicht dabei. (MULDER schaut weiterhin auf die Fotos) Mulder, ich weiß, Sie wollten sie dort draußen finden. MULDER: Er hat sie stundenlang mit Video aufgenommen. SCULLY: Ich speche von Ihrer Schwester. (MULDER richtet sich auf und streckt seinen Nacken.) Ich weiß, dass es das ist, wonach Sie suchen. MULDER: Ja. Sie haben keine Ahnung, wie sehr ich wollte, sie in einen der Gräber zu finden. So schwer es auch ist, es zuzugeben, ich wollte sie hier finden, wie sie auf ihrem Fahrrad fährt, wie all die anderen Kinder. Ich denke, ich möchte einfach nur, dass es vorbei ist. (SCULLY schaut ihn traurig an. Ein DEPUTY betritt den Raum.) DEPUTY: Agent Mulder, Scully, hier ist ein Mr. Harold Piller, der Sie sehen möchte. (MULDER und SCULLY schauen sich an. Keiner von ihnen weiß, wer er ist. Sie gehen hinaus auf den Flur. HAROLD PILLER, um die 40, wartet auf sie. Er schaut auf einige Fotos an der Pinnwand von vermissten Personen und berührt sie.) MULDER: Mr. Piller? HAROLD PILLER: Agent Mulder. Agent Scully. (Er schüttelt ihre Hände.) SCULLY: Kennen wir uns? HAROLD PILLER: Nicht persönlich, aber ich freue mich Sie zu treffen. Hi. Harold Piller. SCULLY: Mr. Piller, sind Sie Teil der Untersuchung? HAROLD PILLER: Ja, ich hoffe es zu sein. (Pause.) MULDER: Wie können wir Ihnen helfen? HAROLD PILLER: Ich habe gehofft, Ihnen zu helfen. (HAROLD PILLER händigt SCULLY seine Geschäftkarte aus. Sie schaut skeptisch darauf.) SCULLY: Sie sind ein Polizeipsycholge. (MULDER gibt ihr die "erhobene Augenbraue".) HAROLD PILLER: Meine Referenzen stehen auf der Rückseite. Ich habe einige Auszeichnungen bekommen... die Stärken passen genau zu diesem Fall. Sie suchen nach einen kleinen Mädchen, aber sie ist nicht unter den Toten. Ihr Verdächtiger wird sagen, dass er sie nicht getötet hat. MULDER: Hat er? HAROLD PILLER: Nein. Ich denke, ich kann helfen sie zu finden. (SCULLY hat die Rückseite der Geschäftskarte gelesen.) SCULLY: Mr. Piller, Sie haben hier einige interessante Referenzen. Sie haben,uh, arbeiteten mit der Polizei in Kashmir, Indien, Myanmar, Afghanistan, Pakistan, Khyber Pass... HAROLD PILLER: Das war ein Zugwrack. Eine schreckliche Tragödie. Sie riefen mich, um die Körper von sieben Kindern zu lokalisieren, die vermisst wurden. SCULLY: Haben Sie sie gefunden? HAROLD PILLER: Ich habe sie nicht gefunden, nein. Aber ich erklärte, was passierte. MULDER: Was passierte denn? HAROLD PILLER: Die Körper der Kinder... wurden von der Unfallstelle von einer spirituellen Vermittlung transportiert-- sogenannte "Besucher". (SCULLY ist von diesem Typen nicht beeindruckt. MULDER hört zu.) SCULLY: Danke, Mr. Piller, aber wir müssen noch wirklich Arbeit erledigen. (SCULLY dreht sich umzu gehen, aber stoppt dann, als sie bemerkt, dass MULDER ihr nicht folgt.) HAROLD PILLER: Ich habe dieses Phänomen in der ganzen Welt studiert. Es-es...Schlammlawinen in Peru, Erdbeben in Uzbekistan... Körper von Kindern, die nie gefunden wurden, es gab immer keine Erklärungen. MULDER: Was geschah mit ihnen? HAROLD PILLER: Die Körper wurden transportiert von verschiedenen Seiten ins Sternenlicht. SCULLY: Bitte entschuldigen Sie uns. (SCULLY nimmt MULDER's Arm und zieht ihn einige Schritte weg, um unter-vier-Augen zu sprechen.) SCULLY: Mulder... Mulder, bitte. MULDER: Was ist los? SCULLY: Mulder, Sie haben soviel durchgemacht in solch einer kurzen Zeit-der Tod Ihrer Mutter und die Gefühle für Ihre Schwester, die aufgewühlt wurden-Sie sind jetzt verletzlich. MULDER: Wir haben immer noch einen vermissten Körper-- Amber Lynn LaPierre -- sie könnte am Leben sein; wir wissen es nicht. SCULLY: Ja, aber dieser Mann wird uns nicht helfen, sie mit seiner eigenen Eingebung zu finden. MULDER: Was er sagte, habe ich nicht zum ersten Mal gehört. Über diese Vermittlung von diesen "Besuchern". Kathy Lee Tencate erwähnte es im Gefängnis. Sie sagte, das war es, was ihren Sohn wegnahm. SCULLY: Weil es kinderleicht ist, Mulder. Niemand wird es widerlegen können, solange es keinen Körper gibt. Ich meine, das ist genau das, was dieser Mann macht. Er gibt eine beruhigende Erklärung von Zugwracks oder Erdbeben, so dass jeder damit leben kann, aber der Fakt ist, dass die Körper immer noch begraben sind. MULDER: Oder vielleicht "sind" sie irgendwo anders. SCULLY: Wie Ihre Schwester. Mulder... Sie sagten mir, dass Sie sich wünschten, dass all das hier vorbei geht. MULDER: (schaut zu ihr) Das will ich. ... Das will ich. SCULLY: Dann fahre ich zurück nach Washington. Es gibt hier nichts mehr zu erledigen. (SCULLY ist ruhig, rational und sanft. Vielleicht erwartet sie, dass er ihr folgen wird. MULDER nickt. Sie läuft den Flur runter.) (MULDER hält das Polizeiabspeerband für HAROLD PILLER hoch, als sie die leeren Gräber erreichen.) (nah eingefangen) HAROLD PILLER: Danke. MULDER: Wielange machen Sie das schon? HAROLD PILLER: Einige Jahre. Ich habe einen Sohn, der verschwunden ist... unter merkwürdigen Umständen. Er wurde nie gefunden. Und dann eines Tages, uh... fing ich an, sie zu sehen. MULDER: Diese "Besucher" -- Sie sagen, sie kommen und nehmen die Kinder. Warum? HAROLD PILLER: In fast jeden Fall hatten die Eltern eine precognitive Erscheinung von ihrem toten Kind. Schreckliche Visionen. Ich glaube, das ist die Arbeit von guten Geistern. Ihre Schicksale vorrauszusagen. Das Schicksal, welches das Kind treffen musste. Ein besonders brutales Schicksal, das nicht hätte sein sollen ... deshalb greifen sie auch bei der Umwandlung von Materie in purer Energie ein. Sternenlicht. (seufzt) Aber es ist nicht das, was hier geschah. (PILLER geht an den Gräbern vorbei, den Tränen nahe.) MULDER: Wie können Sie das wissen? HAROLD PILLER: Weil diese Kinder... alle im Leid starben. Sie flehten mit ihrer Unschuld um ihre Leben. Diese wunderschönen Kinder, so... vertrauensvoll und rein. Ich sehe sie. (keucht heftig) Mein Gott, warum? Warum mussten welche leiden und andere nicht? MULDER: Sie sehen sie. Sehen Sie Amber Lynn LaPierre? HAROLD PILLER: Sie war nicht hier. Sie war niemals hier. Aber ich... ich spüre eine Verbindung mit ihr... zu diesem Ort. Es... Nein, es ist eine Verbindung zu... Es ist eine Verbindung zu Ihnen. (HAROLD PILLER schaut nun zu MULDER in Wunder und Erstaunen.) MULDER: Was meinen Sie? (HAROLD PILLER legt seine Hand auf MULDER's Brust.) HAROLD PILLER: Sie haben jemanden verloren, der Ihnen sehr nahe stand. Ein kleines Mädchen. Es geschah vor ... vor einer langen Zeit. Eine Schwester. Es gibt eine Verbindung zwischen diesen Mädchen, nicht wahr? Zwischen ihr und Amber Lynn. MULDER: Was für eine Verbindung? HAROLD PILLER: (mit Freude) Ich weiß es nicht. Aber wir werden sie finden. Da bin ich mir sicher. (FBI Hauptquartier. SCULLY ist bei AGENT SCHONIGER. Sie schauen sich das originale Video von MULDER's Regressionshypnose über Samantha an. Das Datum des Videos ist der 16.6.89. [CarriK kann sich an niemanden erinnern, der 1989 solch einen schlechten Haarschnitt hatte. Sie haben irgendeine Art von Perücke auf Mulder, die ... wow. Sie ist lang und ... formlos.] MULDER wird von DR. HEITZ WERBER befragt. Keine Aufnahme von ihm.) WERBER: (vom Video) Ich werde jetzt rückwärts zählen, Fox. Und Sie werden in einen tiefen, erholten Zustand fallen, so dass Sie sich an alles über Ihre Schwetser erinnern können und was geschehen ist. 1989 MULDER: (vom Video, nimmt einen tiefen Atemzug) 1989 WERBER: (vom Video) 100... 99... 98... 97... 96... Wo sind Sie jetzt, Fox? 1989 MULDER: (vom Video) Ich bin zuhause, bei meiner Mutter und meinem Vater. Wir sind im Arbeitszimmer und spielen ein Spiel. 1989 WERBER: (vom Video) Mit wem sind Sie dort? 1989 MULDER: (vom Video) Samantha. 1989 WERBER: (vom Video) Fühlen Sie sich in irgendeiner Gefahr? 1989 MULDER: (vom Video) Nein. Wir streiten uns, wissen Sie, aber nicht wirklich-wir spielen nur das Spiel. Nur herumalbern, verstehen Sie? (Das Video geht weiter, als AGENT SCHONIGER und SCULLY sich unterhalten.) AGENT SCHONIGER: Mit dem, was ich vom Video erzählen kann, scheint er in einen einwandfreien, hypnotischen Zustand zu sein. 1989 MULDER: (vom Video) ...ein bißchen angst. Die Teile vom Brett sind heruntergefallen und... AGENT SCHONIGER: Hier wurde ich misstrauisch. 1989 MULDER: (vom Video, rufend) Samantha? SCULLY: Misstrauisch wobei? AGENT SCHONIGER: (macht das Video aus) Nach 30 jahren beim FBI, denkt man, du hast alles gesehen. Manchmal denke ich, das habe ich. Aber das ist nur eine ganz normale kompensierende Entführungsfantasie. SCULLY: Kompensierung für was? AGENT SCHONIGER: Seine Schuld, seine Angst... alles, wovon Agent Mulder abgehalten wurde, sich an die Wahrheit zu erinnern, was wirklich in dieser Nacht geschah. SCULLY: Sie meinen, dass seine Schwester nicht entführt wurde. AGENT SCHONIGER: Nein, die Schwester verschwand 1973 definitiv. Da gibt es keine Zweifel. Wie auch immer,Agent Mulder wurde bis 1989 nicht hypnotisiert. Verstehen Sie, seine Verblendung spielt einen Streich in seiner unbewussten Hoffnung, dass seine Schwester immernoch am Leben ist ...und wenn Sie darüber nachdenken, hat seine Verblendung den Effekt einen Grund zu geben, weiter nach ihr zu suchen. SCULLY: Aber warum eine außerirdische Entführung? AGENT SCHONIGER: Nahe Begegnungen, E.T., wer weiß? Aber vielleicht haben sich viele Vorstellungen in diesen 16 Jahren in seinen Kopf gesammelt und dann kommt er hier herunter und findet die X-Akten. [TD NOTE: Nur ein Gedanke. Erinnert ihr euch an "Die unüblichen Verdächtigen"? Diese Ereignisse geschahen im Mai 1989, einen Monat vor Mulder's Regressionstherapie. Wie es damals spekuliert wurde, kamen die Vorstellungen von Außerirdischen vom Gas, welchem er damals ausgesetzt war.] SCULLY: Was denken Sie, geschah mit seiner Schwester? AGENT SCHONIGER: Nun, 1973 waren wir ziemlich uneinvorgenommen bezüglich Gewalt und räuberische Verbrechen. Ich denke, sie wurde in diesem Haus entführt, ihr Körper wurde weggebracht, niemals gefunden. SCULLY: Sie denken, dass seine Schwester tot ist? (AGENT SCHONIGER steht auf und zieht die Akte von Samantha heraus. Vermisste-Personen-Bericht für Samantha Mulder, RT6 Chilmark, MA. Alter 14. 11/27/73. [CarriK: Sollte das nicht 8 sein?] [TD: Und was soll diese RT6-Sache? Uns wurde gesagt, dass sie, nach der Akte in "Signale", in der 2790 Vine Street lebten.) AGENT SCHONIGER: Haben Sie diese Akte gesehen? Es gab ungewöhnlich großen Anstrengungen seine Schwester zu finden. Sogar das Finanzministerium wurde involviert. Sein Vater arbeitete auf einer hohen Ebene in der Regierung. Sie fanden nichts. Warum, Agent Scully? Warum wollen Sie das jetzt alles wieder aufrollen? SCULLY: Jemand ist es Mulder schuldig. AGENT SCHONIGER: Ein Ratschlag von mir zu Ihnen: Lassen Sie es sein. Sie wissen, dass es einige Wunden gibt, die zu schmerzvoll sind, um sie wieder zu öffnen. SCULLY: Nun, diese spezielle Wunde ist niemals geheilt. Und Mulder sehnt sich danach, sie zu schließen, so wie jeder. RED CARRIAGE MOTEL SACRAMENTO, CALIFORNIA (MULDER's Hotelzimmer in Kalifornien. Die letzte Szene des Films "Der Planet der Affen" läuft im Fernsehen. Schaut. CHARLTON HESTON ist auf dem Pferd mit der Frau. Der AFFE ist am Strand gefesselt.) CHARLTON HESTON: (im Fernsehen) Affen stammen von Männern ab? Es muss eine Antwort geben. AFFE: Suche nicht danach, Taylor. Du könntest es vielleicht nicht mögen, was du findest. (Es gibt ein Klopfen an der Tür. Im Spiegel hinter dem Fernseher sehen wir einen zerwühlt-aussehenden MULDER, der sich im Bett erhebt. Er schaut auf die Uhr. 3:03 frühs. Er rollt hinüber und macht die Tür für HAROLD PILLER auf, der sehr aufgebracht aussieht.) AFFE: (im Fernsehen) Binde mich los! MULDER: Was? Was machen Sie? HAROLD PILLER: Ich spüre etwas. MULDER: (müde) Es ist 3:00 morgens. HAROLD PILLER: Es ist jemand hier. MULDER: Ja, der Fernseher ist an. HAROLD PILLER: Nein. Ein Besucher. (HAROLD PILLER tritt ein. MULDER schließt die Tür hinter ihm.) AFFE: (im Fernsehen) Lieutenant! Holen Sie unseren Sprengstoff her. Wir müssen die Höhle dichtmachen. AFFEN LIEUTENANT: (im Fernsehen) Ja, Sir! HAROLD PILLER: Sie... sie wollen sprechen. Sie wollen uns etwas sagen. MULDER: Was? AFFE: (im Fernsehen) Ihr beide werdet der Ketzerei angeklagt. HAROLD PILLER: Holen Sie ein Stück Papier. AFFE: (im Fernsehen) In wenigen Minuten wird es keinen... (MULDER macht den Fernseher aus. [Das macht CarriK sehr glücklich.- dieser Vorder -und Hintergrunddialog fing an zu irritieren!] ) HAROLD PILLER: Und einen Stift. (MULDER holt einen Block Papier und einen Stift vom Nachttisch und hält sie zu PILLER hin.) HAROLD PILLER: Nein, Sie. (MULDER, nicht davon überzeugt, dass es zu etwas führt, legt den Block auf die Anrichte und hält den Stift darüber.) MULDER: Schießen Sie los. HAROLD PILLER: (Trance-ähnlich) Es ist Ihre Mutter. Sie ist hier im Raum mit uns. Sie versucht zu Ihnen zu sprechen. MULDER: (trocken) Was sagt sie? HAROLD PILLER: Sie möchte Ihnen von Ihrer Schwester erzählen. Wo sie ist. (MRS. MULDER steht hinter MULDER. Sie ist transparent, geisterartig. Ihre Lippen bewegen sich, aber wir hören keinen Ton. MULDER guckt ungeduldig auf PILLER.) MULDER: Was sagt sie? Harold? (Beim nächsten Bild ist sie verschwunden.) HAROLD PILLER: Ich weiß nicht. Ich... Sie ist weg. MULDER: Kommen Sie, Harold. HAROLD PILLER: Ich habe sie verloren. MULDER: (ärgerlich) Das ist Mist. Sie erzählen nur mist. HAROLD PILLER: Nein. MULDER: Raus hier. HAROLD PILLER: Ich sage Ihnen... MULDER: Nein, ich sage es Ihnen. Ich hätte nie auf Sie hören sollen. HAROLD PILLER: Sie war hier. Sie hatte eine Nachricht. MULDER: Bitte gehen Sie. (MULDER geht Richtung Tür.) HAROLD PILLER: Schauen Sie. (PILLER macht MULDER auf den Block Papier aufmerksam und hält es hoch. Die Wörter "APRIL BASE" wurden darauf geschrieben. Es sieht aus, wie Briefpapier von "Best Western".) MULDER: Wer hat das geschrieben? HAROLD PILLER: Sie. (Werbung 1.) (SCULLY betritt MRS. MULDER's Haus mit einem Dietrich und schaut sich nocheinmal um. Sie bemerkt wieder die leeren Bilderrahmen auf dem Regal. Sie geht ins Schlafzimmer und durchsucht die Schubfächer. Der Mülleimer hat immer noch die verbrannten Fragmente der Bilder, die MRS. MULDER, in der Nacht als sie sich selbst umbrachte, verbrannte. SCULLY findet ein Stück von einem offiziell-aussehenden Dokument im Mülleimer mit den Initialen "C.G.B.S.") (MULDER ist im Auto mit PILLER. Sein Telefon klingelt.) MULDER: (am Telefon) Mulder. SCULLY: (am Telefon) Mulder, ich bin's. Ich habe etwas gefunden, und stehe hier und kann kaum glauben was es ist. MULDER: (am Telefon) Was ist es denn? SCULLY: (am Telefon) Ich weiß nicht, ob Sie das wissen, aber es gab eine spezielle Untersuchung des Finanzmisteriums bei Samantha's Verschwinden. MULDER: (am Telefon) Das war 1973. Ich weiß alles davon. SCULLY: (am Telefon) Nun, ich bin im Haus Ihrer Mutter und fand ein Stück eines Dokumentes, welches sie verbrannte -- ein Dokument, das genau dem gleicht, welches ich in der Akte von der Untersuchung des Finanzministeriums fand. Aber sie hatte das Original, Mulder. MULDER: (am Telefon) Ich weiß nicht, worauf Sie hinaus wollen, Scully. SCULLY: (am Telefon) Das ist das Dokument, welches mit sofortiger Wirkung die Suche nach Ihrer Schwester abgebrochen hat, Mulder. Und es ist unterzeichnet mit den Initialen "C.G.B.S." (SCULLY vergleicht das verbrannte Stück mit der einen Fotokopie, die sie hat.) SCULLY: (am Telefon) C.G.B. Spender. Der Raucher. Er war 1973 daran beteiligt. MULDER: (am Telefon) Nun, das ist keine wirkliche Enthüllung, Scully. Er war ein Freund meines Vater's. SCULLY: (am Telefon) Mulder, Sie sagten mir, dass Sie glauben, dass dieser Mann Ihren Vater tötete. Dass er der Mann ist, der nichts weiter tut als Ihre Arbeit zu behindern. Wer kommt mehr dafür in Frage, Sie zu töten und hier Leuten zu befehlen, die Suche nach Ihrer Schwester abzubrechen. MULDER: (am Telefon) Ich verstehe nicht, was Sie von diesen Beweisen halten oder wie es mir helfen würde, sie jetzt zu finden. SCULLY: (am Telefon, überrascht) Sie wollen ihn damit nicht konfrontieren? (MULDER ist ungeduldig.) MULDER: (am Telefon) Es ist eine Sackgasse. Er ist keiner Art von Hilfe und er wird jetzt keine Hilfe sein. Schauen Sie, ich verfolge das auf meine Art, in Ordnung? Ich muss los. (SCULLY seufzt, als MULDER auflegt. Er und HAROLD PILLER kommen an einem Drahtgitter an, welches die gewünschte Militärbasis umgibt. April Air Force Base. Sie steigen aus dem Auto.) MULDER: Nicht das Ende des Regenbogens, oder, Harold? HAROLD PILLER: Hier ist irgendendetwas. Ich bekomme eine starke Empfindung davon. Ich denke, wir sollten einen Blick darauf werfen. MULDER: (geht zurück zum Auto) Ich habe einen Blick darauf geworfen. HAROLD PILLER: Wovor haben Sie angst? Dass Sie sie wirklich finden? Dass Sie damit umgehen müssen? MULDER: Hier gibt es nichts. Es ist eine stillgelegte Basis. HAROLD PILLER: Sie haben den Namen selbst draufgeschrieben. MULDER: Warum sorgen Sie sich so sehr darüber, was ich fühle? Warum ist Ihnen das so wichtig? (Ein Patrouille-Auto hält auf der anderen Seite des Zaunes an und eine Wache steigt aus.) WACHE: Meine Herren, Sie müssen weiterfahren. Ich muss Sie bitten umzukehren und zurück in Ihr Auto zu steigen. Hier gibt es nichts zu sehen. (MULDER nickt und er und PILLER steigen wieder ins Auto.) HAROLD PILLER: Hier gibt es etwas zu sehen, Agent Mulder. Da bin ich mir sicher. (SCULLY's Apartment. Das Telefon klingelt, als sie heim kommt. Sie hebt ab.) SCULLY: Hallo? (Zu spät. Alles was sie hört, ist ein Tuten. Sie seufzt und hängt auf.) MÄNNLICHE STIMME: Ich hätte für Sie abheben sollen. (SCULLY schaut auf und sieht den CIGARETTE SMOKING MAN, alias CGB SPENDER, in ihrem Wohnzimmer sitzen. Er zündet sich eine Zigarette an.) CIGARETTE SMOKING MAN: Ich mag es, mich selbst nützlich zu machen. SCULLY: (ruhig) Das können Sie tun, indem Sie ihre Zigarette ausmachen. CIGARETTE SMOKING MAN: Sie haben alles rausbekommen, nicht wahr, Agent Scully? SCULLY: Nur nicht, warum Sie nicht einfach an die Tür klopfen können. CIGARETTE SMOKING MAN: Das habe ich. Es war niemand da. (Er steht auf und geht in ihre Richtung.) SCULLY: Sie sind krank. (CIGARETTE SMOKING MAN lacht leicht. In der Tat, sieht er nicht gut aus. Natürlich, wann hat er jemals gut ausgesehen. Er scheint besonders traurig und schwach zu sein.) CIGARETTE SMOKING MAN: Ich hatte eine Operation. SCULLY: Was wollen Sie? CIGARETTE SMOKING MAN: Ich möchte, dass Sie aufhören zu suchen. SCULLY: Sie haben das schon seit 1973 gewollt... als sie das Ende der Suche nach Agent Mulder's Schwester befohlen. Ihre Initialen sind auf diesem Dokument. CIGARETTE SMOKING MAN: Ja, ich unterschrieb diesen Befehl, weil ich dann wusste, was ich jetzt weiss: Niemand wird sie finden. SCULLY: Warum nicht? CIGARETTE SMOKING MAN: Weil ich glaube, dass sie tot ist. Es gibt keinen Grund, der dagegenspricht. SCULLY: Sie sind ein Lügner. Wenn Sie wussten, dass sie tot war, warum haben Sie nicht eher etwas gesagt? Warum jetzt? CIGARETTE SMOKING MAN: Es gab vorher soviel zu beschützen. Das ist jetzt alles weg. SCULLY: So ließen Sie Mulder also glauben, dass sie in all den Jahren am Leben war. CIGARETTE SMOKING MAN: Aus reinster Güte, Agent Scully. Erlauben Sie seine Ignoranz. Das hat ihm Hoffnung gegeben. (Er geht durch die Tür und schließt sie hinter sich, als er verschwindet. SCULLY steht still in ihrem Apartment, nachdenkend.) (Nacht. MULDER und HAROLD PILLER sind zur Basis zurückgekehrt, die Scheinwerfer aus. MULDER dient HAROLD PILLER als Stütze und klettern dann beide über den Zaun und laufen zum Wohnbereich der Basis. Sie erreichen eine Ecke. Einer der Straßen heißt "Albatross Street.") MULDER: Meine Schwester war hier? HAROLD PILLER: Ja. MULDER: In einen dieser Häuser? Wo? HAROLD PILLER: Ich habe es verloren, wasimmer es auch war. MULDER: Welches Haus, Harold? Na los, welches Haus? HAROLD PILLER: Ich weiß es nicht. MULDER: Harold, wir haben nicht die ganze Nacht. Na los, welches Haus war es? (Scheinwerfer von dem Auto der WACHE erscheinen. MULDER und HAROLD PILLER rennen. Sie verstecken sich hinter Stapeln alter Zeitungen. Das Auto fährt vorbei.) MULDER: Auf geht's, Harold. (Als sie losgehen, schaut MULDER hinunter auf dem Gehweg und hält an.) MULDER: Sie hatten recht. Das war das Haus. HAROLD PILLER: Woher wissen Sie das? MULDER: Schauen Sie. (zeigt nach unten) (HAROLD PILLER schaut hinunter auf den Gehweg. Dort gibt es einen Händeabdruck im Zement unter dem "SAMANTHA" geschrieben steht.) HAROLD PILLER: Ich habe es Ihnen gesagt. Was habe ich Ihnen gesagt? MULDER: Sie sagten mir, dass sie hier war. Sie sagten nicht mit wem. (Die Kamera schwenkt unter ihren Namen. Darunter ist ein weiterer Händeabdruck mit den Namen "JEFFREY.") (Werbung 2.) (MULDER's Hotelzimmer. MULDER und SCULLY diskutieren. Auf einer freundlichen Art.) SCULLY: Wann sind Sie denn an dieser Geschichte herangekommen, Mulder? Als ich gestern mit Ihnen sprach, sagten Sie, dass der Raucher damit nichts zu tun hat. MULDER: Nun, es hat sich alles gewendet und sie hatten Recht, Scully. Er hatte jeden Grund die Jagd nach meiner Schwester abzubrechen. Nach ihrer Entführung kehrte sie zu ihm zurück und er zog sie mit seinem Sohn, Jeffrey Spender, auf der Militärbasis auf. SCULLY: Mulder ... MULDER: Scully, ich sah ihren Namen im Zement. Ihre Handabdrücke, genau neben seinen. (SCULLY geht zu ihm, vielleicht ihn berührend.) SCULLY: Mulder, ich habe mit ihm gesprochen. Dem Raucher, C.G.B. Spender, wieauchimmer sein Name ist... MULDER: (starrt sie an) Sie sind zu ihm gegangen? SCULLY: Er erzählte mir, dass sie tot ist. MULDER: (seufzt) Oh, nunja... er ist ein Lügner. SCULLY: Mulder, warum sollte er jetzt lügen? Ich meine, denken Sie darüber nach. Es tut mir weh, Ihnen das zu sagen. (MULDER ist aufgebracht, wird ärgerlich und defensiv. SCULLY steht nun genau bei ihm.) MULDER: (laut) Die Händeabdrücke beweisen, dass er ein Lügner ist! Ich sah die Händeabdrücke im Zement. Ihren Namen, Samantha, genau unter diesen. Wieviel offensichtlicher soll es denn noch sein? Harold Piller führte mich dort hin. Er führte mich direkt zu ihnen. SCULLY: Oh, er führte Sie, Mulder. Er führte Sie genau zu dem Zeitpunkt, als er Sie traf. (Restaurant. HAROLD PILLER drinkt einen Kaffee am Tisch. MULDER und SCULLY kommen herein. Beide schauen ihn wütend an.) HAROLD PILLER: (fängt an aufzustehen) Stimmt etwas nicht? MULDER: Setzen Sie sich, Harold. HAROLD PILLER: (zu SCULLY) Hallo. Sie sind zurück. (SCULLY nickt etwas.) MULDER: Agent Scully hat mich darüber informiert, dass Sie mir etwas vorenthalten haben, als wir uns das erste Mal trafen. HAROLD PILLER: Was? MULDER: Dass Sie das Thema bei einer kriminalistischen Untersuchung über den Mord Ihres Sohnes sind. HAROLD PILLER: Mein Sohn wurde mir weggenommen. Die Polizei braucht jemanden, den sie beschuldigen können. SCULLY: Das ist nicht alles, Harold. Ihre Geschichte über geistige Krankheit. Sie wurden in eine Anstalt eingewiesen mit einer Diagnose auf Schizophrenie. HAROLD PILLER: Ich habe das unter Kontrolle. Sie hätten mir nicht geglaubt, wenn ich Ihnen davon etwas erzählt hätte. Schauen Sie, was ich Ihnen gezeigt habe. MULDER: Sie erzählen mir nur, was Sie sehen. HAROLD PILLER: Ich kam zu Ihnen, weil ich helfen will. Sie denken, ich bin ein Schwindler. Was sollte ich damit gewinnen? Wie unterscheide ich mich denn von Ihnen? Alles was ich will, ist meinen Sohn zu finden. Ich... Ich möchte... Ich möchte nur meinen kleinen Jungen zurück. (Er hält Tränen zurück. SCULLY schaut zu Boden.) HAROLD PILLER: Ich sehe diese Dinge. Ich weiß nicht, wie, aber... dafür muss es einen Grund geben und wenn man damit nicht helfen kann, was dann? Ich weiss, Ihre Schwetser ist da draußen. Vielleicht kann ich Ihnen das beweisen. (MULDER schaut zu SCULLY. HAROLD PILLER auch. Sie denkt nach.) (Später in dieser Nacht. MULDER, SCULLY und PILLER haben sich wieder in die Basis geschlichen. Sie betreten das selbe Haus, welches MULDER und PILLER die Nacht zuvor gefunden haben. SCULLY bleibt stehen und schaut auf den Zementblock mit den Namen und Handabdrücken und geht dann in das Haus. Es ist verlassen und bis auf die Knochen ausgeräumt, ohne Möbel.) SCULLY: Nun, wer immer hier auch lebte, hat hier seit einiger Zeit nicht mehr gelebt. HAROLD PILLER: Wir müssen uns an den Händen fassen. SCULLY: Was meinen Sie? HAROLD PILLER: Ich versuche ihre Presenz hier im Haus herbeizurufen. SCULLY: (sarkastisch) Oh, ja. Eine Séance. Das habe ich seit der High School nicht mehr gemacht. MULDER: (zu SCULLY, während er ihre Hand nimmt) Vielleicht können wir danach "Stille Post" und "Flaschendrehen" spielen. HAROLD PILLER: Ich werde nichts sagen. Ich werde nur sehr ruhig und still sein. Das scheint zur Zeit am Besten zu funktionieren. Um, Sie könnten vielleicht ein plötzliches Frösteln erfahren oder einen Druck in den Ohren spüren. Das bedeutet, sie sind hier. Und wenn sie es brauchen, lassen sie sich selber sehen. Schließen Sie Ihre Augen und lassen Sie sie zu sich kommen. Sie werden zu Ihnen kommen, wenn Sie bereit sind zu sehen. (Alle schließen ihre Augen. SCULLY ist weiterhin skeptisch.) SCULLY: Wie werden wir es wissen? HAROLD PILLER: Shh. Bleiben Sie leise. Sie werden es wissen. (Überall um sie herum sind glühende, geisterartige Figuren, die nur dastehen und sie beobachten. Es gibt verschiedene Jungs/Männer, die, wie es aussieht, alte Militäruniformen tragen. Jedes Alter, einfach gekleidet, vielleicht von verschiedenen Ären. Manche sind näher, deutlicher als die Anderen. Manche stehen alleine, manche sind in Gruppen. Einer von den größeren, jungen militärischen Männern hat eine kleinere Frau in seinen Armen. Sie sehen so aus, als ob sie während des Zweiten Weltkrieges gelebt hätten. MULDER schaut hinunter. Ein kleiner Junge, vielleicht 5 Jahre alt, nimmt MULDER's Hand von SCULLY's und führt ihn an den Figuren vorbei in einen anderen Raum. SCULLY's Hand bleibt in der Luft aufgehangen.) (Das Licht wechselt. SCULLY "wacht auf" und bemerkt, dass MULDER weg ist. Sie geht los und findet ihn im anderen Raum.) SCULLY: Mulder? Was machen Sie da? MULDER: Es ist hier. SCULLY: Was? MULDER: Da war ein Junge; er führte mich in dieses Zimmer. (MULDER durchbricht die Wand eines Bücherregals. Er findet ein kleines Buch.) SCULLY: Mulder? (HAROLD PILLER betritt den Raum.) HAROLD PILLER: Es ist ein Tagebuch. Von Ihrer Schwester. (Ein Restaurant. Später in dieser Nacht. MULDER und SCULLY sitzen an einem Tisch. MULDER liest SCULLY vom Tagebuch vor, welches mit einen blauen Stift beschrieben wurde. Es ist schwer für ihn dies zu lesen. Jedesmal macht er eine kurze Pause und macht dann weiter. SCULLY hört nie auf von ihm wegzusehen.) MULDER: (vorlesend) "Heute haben sie mehr Tests gemacht, aber nicht diese schrecklichen. Ich war wach und sie haben mich still gelegt... während sie mit Lichtern in meine Augen leuchteten. Sie stellten mir Fragen, aber ich lüge jetzt immer und erzähle denen immer, was sie hören wollen, nur damit sie endlich aufhören. Ich hasse sie und ich hasse die Art, wie sie mich behandeln... als ob ich ein alter Koffer wäre, den sie herumschleifen und öffnen können, wann immer sie wollen. Sie wissen, dass ich sie hasse, aber denen ist das egal." (SCULLY sieht traurig aus.) MULDER: Das ist von 1979. Sie ist hier 14 Jahre alt. 14 Jahre alt. (MULDER blättert durch die Seiten zu späteren Einträgen. SCULLY beobachtet MULDER.) MULDER: (vorlesend) "Manchmal denke ich, dass meine Erinnerungen von den Ärzten weggenommen wurden, aber nicht alle. Ich erinnere mich an Gesichter. Ich glaube, ich hatte einen Bruder...mit braunen Haaren, der mich immer ärgerte. Ich hoffe, dass er eines Tages das hier liest und weiß, dass ich wünschte, sein Gesicht nocheinmal zu sehen." (MULDER blättert weiter durch einige Seiten, überfliegt sie.) MULDER: Und dann, uh... spricht, uh... spricht sie darüber wegzulaufen. Sie möchte weglaufen, so damit sie mit den Tests aufhören. Und dann hört es einfach auf. [TD: Hier ist das, was auf der letzten Seite steht, die er nicht laut vorliest: "Nie mehr. Nie mehr Tests. Nie mehr Fragen. Ich werde hier verschwinden und nie zurückkehren. Heute Nacht. Heute Nacht werde ich weit, weit fortrennen. Ich darf mich nicht fangen lassen. Sie werden mich töten, wenn sie mich kriegen. Ich renne um mein Leben, für den Rest meines Lebens."] (Er schaut in das Buch. SCULLY, fast weinend, legt ihre Hand zärtlich auf seine.) SCULLY: Lassen Sie uns gehen. (SCULLY bezahlt die Rechnung und schließt sich außerhalb des Restaurants MULDER an, der zu den Sternen aufschaut.) MULDER: Wissen Sie, ich habe nie aufgehört daran zu denken... dass das Licht Billionen von Jahren alt ist, wenn wir es heute sehen. Vom Beginn der heutigen Zeit bis in die Zukunft darüber hinaus. Nichts ist alt im Universum. (schaut zu ihr) Aber, vielleicht sind sie Seelen, Scully. Reisen durch die Zeit als Sternenlicht, und suchen nach einem Zuhause. Ich frage mich, was meine Mutter sah. Und ich frage mich, was sie versuchte mir zu sagen. SCULLY: Kommen Sie, Sie brauchen etwas Schlaf. (MULDER findet ihre Worte lustig und schmerzhaft zugleich. Er lächelt, beugt sich etwas, und streckt sich dann wieder.) MULDER: In Ordnung. (SCULLY geht weg.) (Später in der gleichen Nacht. MULDER schläft friedlich in seinem Hotelzimmer, der Fernseher ist aus. Die leuchtende Figur seiner Mutter erscheint, beugt sich über ihn und fängt an, etwas in sein Ohr zu flüstern. Wir können nicht hören, was sie sagt.) (Werbung 3.) [Nach einer grauenvollen Werbung für den Jon-Benet Ramsey Film fühlt sich CarriK leicht krank.] [TD: Nichts hier in Canada, Gott sei dank. Eine schreckliche Wahl für diese spezielle Episode, rote Karte für FOX :-P ] (Nächster Morgen. SCULLY klopft an MULDER's Hoteltür. Schlaftrunkend macht er sie auf. Sie hat ein Dokument dabei.) SCULLY: Ich habe es, Mulder. Ich konnte es nicht glauben, als ich es sah. Es war so, als ob es nach mir suchte. Der Bericht vom Sergeant, 1979. (Darin steht: "Annähernd 14 Jahre altes Mädchen aufgesammelt. Ausreißerin behauptet, dass sie als Geisel gehalten wurde ... zur Untersuchung im Krankenhaus." Andere Namen auf dem Dokument sind Patrolman J. Poole und Detective J. Floyd) MULDER: Von was sprechen Sie? SCULLY: Die Beschreibung passt auf Ihre Schwester. MULDER: Wann haben Sie das gefunden? (SCULLY starrt ihn an.) SCULLY: Mulder, es ist fast Mittag. (MULDER ist überrascht.) DOMINIC SAVIO MEMORIAL HOSPITAL 4:08 PM (Später. MULDER und SCULLY sind im Krankenhaus und schauen sich einige Akten an.) SCULLY: Vielleicht ist sie mit anderen Namen eingeliefert wurden. Sie könnte ihnen einen anderen Namen genannt haben, als ihren eigenen. MULDER: Sie hat überhaupt keinen Namen angegeben. Lesen Sie das. Es ist der medizinische Bericht. Der Einlieferungsbericht sagt aus, dass die Krankenschwester der Notaufnahme keinen Namen aus ihr herausbekommen konnte. Die Polizei auch nicht. SCULLY: Ihre medizinische Untersuchung ist normal. Ihr geistiger Zustand-es sagt, sie hat Zeichen von Paranoia angezeigt. MULDER: (vorlesend) "Beweis für wahrscheinlich selbstzugefügten Missbrauch. Mit kleine halbmondförmigen Narben auf ihren Knien, Handgelenken und der Brust." Die stammen von den Tests, Scully. Das ist sie. Sie war hier. Mit 14 Jahren, in diesem Krankenhaus. SCULLY: (vorlesend) "Diagnose eines mangelhaften Zustands... Tests nicht durchführbar." MULDER: Und er wusste es. Er hat gelogen. Er wusste, dass sie am Leben war und der einzige Grund warum er jetzt lügt, ist, dass sie immernoch lebt. (MULDER steht auf, aufgeregt.) SCULLY: Mulder, warten Sie. MULDER: Ich weiß. Ich weiß. Sie wollen nicht, dass ich mir zu viel Hoffnungen mache. Ich verstehe das. SCULLY: Das war 1979. Das war vor 21 Jahren. Ich weiß nicht einmal, wo ich beginnen soll .. und wir haben hier nichteinmal Unterlagen, die vom Arzt unterschrieben wurden. MULDER: (deutend) Wir haben eine Krankenschwester, die hier unterschrieb. VICTORVILLE, CALIFORNIA (Nacht. MULDER, SCULLY und PILLER halten vor dem Haus. Sie laufen auf das Haus zu, als SCULLY bemerkt, dass MULDER gestoppt hat; sie dreht sich zu ihm.) SCULLY: Stimmt was nicht? MULDER: Ich habe dieses... starke Gefühl und ich kann es nicht erklären, aber das...das ist hier das Ende des Weges. Dass ich hier hergebracht wurde, um die Wahrheit zu erfahren. SCULLY: Sind Sie bereit dafür? (MULDER nickt leicht.) SCULLY: Soll ich mit ihr reden? (MULDER nickt nocheinmal.) SCULLY: Okay. (MULDER bleibt beim Wagen, als SCULLY und PILLER zur Tür hochgehen. SCULLY klopft zweimal an die Scheibentür. Eine Frau, ARBUTUS RAY, vielleicht in den später sechszigern, macht die Tür auf.) ARBUTUS RAY: Ich dachte, dass das die Tür war. SCULLY: (hält ihre Marke hoch) Arbutus Ray? ARBUTUS RAY: Ja. SCULLY: Sind Sie dieselbe Arbutus Ray, die 1979 als eine Krankenschwester im Dominic Savio Memorial Hospital arbeitete? ARBUTUS RAY: Ja, ich bin diese. SCULLY: Ich müsste Sie nach einer Patientin befragen, die sie behandelten... ein 14-jähriges Mädchen. (SCULLY öffnet die Scheibentür, reicht ihr die Akte und schließt die Scheibentür wieder. MULDER hört zu.) ARBUTUS RAY: Ich erinnere mich, ja. Sie war so ein hübsches junges Mädchen. Man kann niemals jemanden wie sie vergessen oder wie ängstlich sie war. Sie hatte angst, um ihr zartes Leben. Ein Deputy brachte sie her, sie zitterte wie Espenlaub. Sie ließ sich von niemanden anfassen außer von mir. Dann passierte die merkwürdigste Sache... HAROLD PILLER: (unterbrechend) Sie hatten eine Vision von ihr... tot, wie die Eltern von Amber Lynn LaPierre. ARBUTUS RAY: (starrt ihn mit Unglauben an) Niemand glaubte mir. Ehrlich gesagt, sind Sie die erste Person, die... SCULLY: Also sahen Sie sie tot? ARBUTUS RAY: Diese Nacht an ihren Bett, ich blinzelte und es war verschwunden. Sie schlief so fest, wie es möglich war. Ich weiß nicht warum, aber auf einer Art machte es merkwürdigerweise Sinn. SCULLY: Was meinen Sie? ARBUTUS RAY: Da waren Männer. Sie kamen spät in dieser Nacht, um sie abzuholen. Ich nahm an, der Eine war ihr Vater, aber er gab mir einen solchen Schauder, als er mich anschaute, als ich ihn bat, seine Zigarette auszumachen. (SCULLY reagiert.) SCULLY: Also nahmen die sie mit? ARBUTUS RAY: Sie wollten, aber als ich sie zu ihrem Zimmer brachte, war sie fort. Verschwunden aus einem verschlossenen Raum. Einfach verschwunden. (SCULLY schaut zu HAROLD PILLER, dann zum Auto. MULDER fehlt.) [TD NOTE: Global hat, hier in Toronto, diesen Moment dazu genutzt, um Werbungen und Promos für darauffolgend Sendungen, wie "Dharma and Greg", zu zeigen. Ein Weg die Kontinuität zu brechen, Jungs.] (MULDER geht in die naheliegenden Wälder. Der Song "My Weakness" von Moby fängt wieder an zu spielen. Er sieht das geisterhafte Bild des Jungen. Der JUNGE hält seine Hand zu MULDER und führt ihn auf einen kleinen Hügel. Der Rest der Szene findet in Slow-Motion statt. Viele geisterartige, leuchtende Kinder spielen zusammen, in jedem Alter. Sie alle sind glücklich. MULDER löst sich von der Hand des JUNGEN. Er sieht AMBER LYNN LAPIERRE, die aufschaut und ihn anlächelt. MULDER lächelt zurück. Er sieht ein hübsches, junges, braunhaariges Mädchen, welches zu ihm rennt. Er starrt in Unglauben.) MULDER: Samantha. (Das leuchtende 14-jährige Mädchen umarmt ihn herzhaft, berührt sein Gesicht, als sie sich angucken, hält ihn dann wieder, als er sie hält und ihr Haar küsst und streichelt. Er lächelt. Es ist in Ordnung.) (Zurück zur normalen Geschwindigkeit. SCULLY und HAROLD PILLER warten am Wagen, als Mulder aus den Wäldern zurückkommt. Er ist ruhig.) SCULLY: Mulder, wo sind Sie gewesen? MULDER: Am Ende des Weges. (MULDER dreht sich zu HAROLD PILLER.) MULDER: Er ist in Ordnung. Es ist okay. HAROLD PILLER: Mein Sohn? Sie haben meinen Sohn gesehen? MULDER: Er ist tot. Sie alle sind tot, Harold. Ihr Sohn, Amber Lynn und meine Schwester. HAROLD PILLER: Nein. MULDER: Harold, Sie sehen soviel, weigern sich aber ihn zu sehen. Sie weigern sich, ihn gehen zu lassen. Aber Sie müssen ihn jetzt gehen lassen, Harold. Er wird beschützt. Er ist an einem besseren Ort. Sie alle sind an einem besseren Ort. Wir beide müssen loslassen, Harold. HAROLD PILLER: (verzweifelt) Sie haben unrecht. Ich werde ihn finden. Ich glaube Ihnen nicht. (HAROLD PILLER verschwindet schnell. SCULLY steht hinter MULDER.) SCULLY: Mulder, was ist passiert? Sind Sie sicher, dass Sie in Ordnung sind? MULDER: Mir geht es gut. (MULDER schaut hinauf zu den starren Sternen und seufzt.) MULDER: Ich bin frei. (CarriK wischt sich ihre Augen, schnaubt ihre Nase und schreibt: ... ) [TD: Wie sie sagte ...] ENDE. Übertragen von CarriK CarriKendl@aol.com Übersetzt von mercy mercy@worldofx.de Besetzung: David Duchovny als Agent Fox Mulder Gillian Anderson als Agent Dana Scully Gastdarsteller: William B. Davis als Krebskandidat Anthony Heald als Harold Piller Stanley Anderson als Agent Schoniger Rebecca Toolan als Mrs. Mulder Patient Cleveland als Arbutus Ray Christopher Wynne als Wach-Patrouille Ed Beechner als Deputy Megan Corletto als Amber Lynn LaPierre Nicolas Stratton als Erscheinender Junge Mimi Paley als junge Samantha Port Atkinson als Detective #1 Jeff Xavier als Detective #2 Norman Smith als Detective #3