Sein Und Zeit (7X10) (Alte Seelen) Übersetzung Transcription by: angelofdelight angelofdelight@txf.de for The X Net http://www.txf.net/ All rights reserved. Disclaimer: This transcript is meant as a homage, all characters, plots, quotes, etc. used in her are owned by 20th Century Fox, 1013 Productions and The X-FilesTM. Please don't use this for any commercial gain again without permissions. Permissions may be given by the authorities of this web site. Thank you. Enjoy the script and love the show! Sein und Zeit 7x10 (7xAB10) US Airdate: February 6, 2000 writer: Chris Carter and Frank Spotnitz director: Michael Watkins (In einem Kinderzimmer. Amber Lynn LaPierrre ein kleines Mädchen von ungefähr fünf Jahren kniet vor seinem Bett und betet. Ihre Eltern Bud und Billie Lapierre stehen lächelnd in der Tür und sehen ihr dabei zu.) AMBER LYNN: Jetzt lege ich mich hin um zu schlafen und bitte den Herrn über meine Seele zu wachen. Und wenn ich vor dem aufwachen sterben sollt möchte ich, dass er meine Seele zu sich holt. Beschütze Mommy, beschütze Daddy und Grandma und Grandpa La Pierre und Grandma und Grandpa Dsyson und... MRS. LaPIERRE: (kommt lächelnd in das Zimmer): Okay, okay, Amber Lynn, schmus schön mit Mike (sie gibt ihr einen Teddybär in die Arme). Und jetzt werden wir es dir ganz kuschelig und warm machen (sie deckt sie zu) so... und ganz schön fest zudecken, so. MR. LaPIERRE: Gute Nacht, Lynnie. AMBER LYNN: Gute Nacht, Daddy, gute Nacht, Mommy. (Sie geben ihr einen Kuß) MRS. LaPIERRE: Gute Nacht Liebes, braves Mädchen. (Sie machen das Licht aus und gehen aus dem Zimmer. Aber sie lassen die Tür einen Spalt breit offen.) (Später. Mr. LaPierre sitzt auf der Couch und sieht fern.) Mann im Fernseh: Stehen bleiben. Waffe auf den Boden. MR. LaPIERRE: Das ist gut. (Mrs. LaPierre geht in das Schlafzimmer. Sie schließt die Tür und macht das Bett fertig. Dann geht sie zum Kleiderschrank, nimmt einen Sack heraus indem sich Kleidung befindet und reißt ein Stück von dem Schutzpapier ab. Sie setzt sich an den Schreibtisch, holt einen roten Filzstift aus der Schublade und fängt an zu schreiben.) (Im Wohnzimmer sieht Mr. LaPierre weiter fern) Mann im Fernseh: Warum werde ich so auf die Probe gestellt? Ist das eine Prüfung meiner Liebe zu dir? (Eine Tür ist zugeschlagen Mr. LaPierre setzt sich auf.) MANN IM FERNSEHER: Was erwartest du noch alles von mir? MR. LaPIERRE: Billie? Mann im Fernseh: Soll ich mich vielleicht umbringen? (Keine Antwort von Billie. Er schaltet den Fernseher aus steht auf und geht zum Schlafzimmer Er sieht Billie auf dem Bett sitzen und schreiben. "Mr. Und Mrs. LaPierre, Listen carefully! I have kidnapped your daugther and will kill her unless you do exactly as I say. Any deviation from...". Mr. LaPierre sieht in das Zimmer seiner Tochter. Sie schläft. "... my instructions will result in the execution of Amber Lynn." Mr. LaPierre geht zu dem Bett seiner Tochter. Sie liegt auf dem Bauch. Er dreht sie auf den Rücken. Ihr Gesicht und ihr Hals haben sich blau verfärbt, als wäre sie erstickt worden. Er sieht aus als würde er keine Luft mehr bekommen. Nachdem er wieder hinsieht, als er tief durchgeatmet hat, sieht Amber Lynn wieder normal aus. Vorsichtig legt er sie wieder in das Bett, diesmal auf den Rücken. Dabei streichelt er ihr über die Haare.) MR. LaPIERRE: Du süßer kleiner Schatz. (Mrs. LaPierre schreibt weiter: " Go to the police and I will strangle her and send you the body parts one by one. Tell a stray dog and you will never see her alive again. Don`t do anything dumb. No one shoots at Santa Claus." Mr. LaPierre deckt Amber Lynn wieder zu wischt sich über das Gesicht steht auf sieht sich in ihrem Zimmer um und geht nach draußen. Er lässt die Tür offen stehen. Nach ein paar Schritten hört er die Tür zufallen. Er rennt zurück rüttelt an dem Griff, aber sie ist verschlossen. Unter der Tür sieht er Blut hindurch fließen. Er klopft gegen die Tür und schreit.) MR. LaPIERRE: Billie! Amber Lynn! (Mrs. LaPierre sieht von dem Blatt auf, auf dem sie geschrieben hat. Mr. LaPierre wirft sich gegen die Tür bis sie bricht. Er sieht ein leeres Bett) FBI-Hauptquartier 3.14 AM (Mulder betritt in lässiger Kleidung Skinners Büro, in dem viele Agenten durcheinander laufen. Skinner ist am Telefon.) SKINNER (am Telefon): Amber Lynn LaPierre ganz Recht. Eine bundesweite Fahndung läuft bereits. Die Entführung in Sacramento, Californien. (Skinner legt auf. Er sieht Mulder in der Tür stehen und sieht darüber nicht gerade begeistert aus. Er geht zu ihm) Was wollen Sie hier, Agent Mulder? MULDER: Ich will diesen Fall. SKINNER: Ich habe hier wirklich schon mehr als genug kompetente Agents. MULDER: Oh ja, das sehe ich. SKINNER: Das ist ein kidnapping, Agent Mulder. Ein kleines Mädchen wurde aus seinem Zimmer entführt. Wir machen die übliche FBI Arbeit. Das ist keine X-Akte. MULDER: Die Fakten sind mir bekannt. SKINNER: Bevor wir Erklärungen abgeben versuchen wir alle Möglichkeiten auszuschließen... MULDER: ... sämtliche anderen Möglichkeiten auszuschließen. Genau das meine ich ja. SKINNER: Ich kann Ihnen den Fall nicht einfach so geben. Ich muß mich an den Dienstweg halten. Erst kommen die Kriminalpsychologen dran, dann die Kommission für vermisste Kinder. MULDER: In 2, 3 Stunden spätestens wird dieser Fall zu einem Tollhaus. Jeder karrieregeile Anwalt Amerikas wird diese Leute umsonst vertreten wollen. Wenn niemand diesen Leuten die richtigen Fragen stellt, werden sie vielleicht nie gestellt. SKINNER: Sie haben Zeit bis heute Mittag. Die Agents in meinem Büro haben eine Wette abgeschlossen. MULDER: Die denken, sie sei tot. Sie sollten nicht drauf wetten. (Mulder geht) Sacramento, Kalifornien 8.12 AM (Außerhalb des Hauses der LaPierres stehen viele Reporter. Mulder hält an steigt aus und geht durch die Absperrung.) OFFICER: Macht Platz, macht Platz. Geht zurück. Reporter (zu Mulder): Entschuldigung. Haben Sie das Mädchen gefunden? Gibt es eine neue Entwicklung in diesem Fall? Ist sie tot? REPORTER 2: Sind die Eltern des Mädchens in den Fall verwickelt? (Mulder ignoriert die Reporter und geht in das Haus. Harry Bring ein kleiner nervöser Mann im Haus will Mulder aufhalten.) BRINGS: Entschuldigung, hier dürfen keine Pressevertreter rein. (Mulder zeigt seinen Ausweis.) MULDER: Special Agent Fox Mulder, FBI. Ich wüde gerne mit Mr. Und Mrs. LaPierre sprechen, wenn ich darf. BRINGS: Meine Mandanten haben Ihnen nichts zu sagen. (Er holt eine Karte aus seiner Tasche und gibt sie Mulder.) Harry Bring. Was kann ich für Sie tun? MULDER: Mr. Bring... auf Ihrer Karte sthet Immobilienrecht und Grundstücksübertragung. Waren Sie jemals in einem Mordfall tätig? Bring: Das ist kein Mordfall. MULDER: Es wird vielleicht einer, wenn die Fakten über Amber Lynns verschwinden bekannt werden. Bring: Meine Mandaten sind keine Mörder. Und ich verbiete Ihnen solche Anschuldigungen zu machen. MULDER: Wenn Ihnen ihre Mandanten am Herzen liegen, besorgen Sie ihnen einen richtigen Anwalt. MR. LaPIERRE: Ist schon gut, Harry. Billie und ich haben nichts zu verbergen. (die beiden sitzen auf der Couch. Mr. LaPierre hält Mrs. LaPierre im Arm, sie wein. Mulder setzt sich zu ihnen) MULDER: Mr. Und Mrs. LaPierre. Mein Name ist Fox Mulder. Ich bin Special Agent beim FBI und ich habe sehr viel Erfahrung mit Verbrechen wie diesem, das hier stattgefunden hat. Ich weiß, Sie haben gegenüber der Polizei schon ausgesagt, aber ich möchte Ihnen trotzdem ein paar Fragen stellen, die Sie so detailliert wie möglich beantworten sollten. Was ist mit dem Brief, den Sie gefunden haben? Wo haben Sie ihn gefunden? MR. LaPIERRE: Im Zimmer unserer Tochter. MULDER: Wann? MR. LaPIERRE: Als ich nach ihr gesehen habe. MULDER: Und wann war das ungefähr? MR. LaPIERRE: Es war halb Zehn glaube ich. Ja, es war so etwa um die Zeit. Ich habe hier fern gesehen. MULDER: Und was haben Sie gesehen? MR. LaPIERRE: Irgendwas neues glaube ich, es war gut. MULDER: Und was ist mit Ihnen, Mrs. LaPierre? MRS. LaPIERRE: Ich war schon im Bett. MULDER: Haben Sie geschlafen? Mrs. LaPierre (schüttelt den Kopf): Noch nicht so richtig. MULDER: Ist das Amber Lynn`s Zimmer, das ich am Anfang des Flures gesehen habe? MRS. LaPIERRE: Ja. MULDER: Schließen Sie immer nachts die Tür zu? Auch wenn Sie zu Hause sind? MRS. LaPIERRE: Ja. MULDER: Sie kennen die meisten Nachbarn in Ihrer Umgebung nehme ich an? Und Sie verstehen sich gut mit ihnen? MR. LaPIERRE: Mit den meisten ja. MULDER: Fällt Ihnen jemand ein, der Amber Lynn vielleicht etwas tun wollte? (Mrs. LaPierre fängt wieder an zu weinen.) Bring: Das sind jetzt genug Fragen. Die waren zwar sehr hilfreich aber Sie sehen ja, daß diese Leute absolut nichts zu verbergen haben. MULDER: Mr. Und Mrs. LaPierre ich möchte, daß Sie etwas verstehen. Von jetzt an wird alles sehr verwirrend werden, aber was auch immer das FBI sagt oder tut, sie werden alles versuchen, um Ihre Tochter wieder zu finden. Danke. (Mulder steht auf und will gehen) MRS. LaPIERRE: Agent Mulder? Denken Sie, sie werden... sie finden? MULDER: Das hoffe ich. Das hoffe ich wirklich. (Mrs. LaPierre nickt.) 10.12. PM (Nachts. Ein Auto hält vor einem Motelzimmer. Scully steigt aus und klopft an der Tür. Mulder liegt auf dem Bett. Das einzige Licht kommt von dem Fernseher. Mulder steht nicht auf.) MULDER: Es ist offen. (Scully öffnet die Tür. Sie sieht nicht sehr begeistert aus.) SCULLY: Mulder? MULDER: Kommen Sie rein. SCULLY: Was machen Sie hier? MULDER: Nachdenken. SCULLY: Worüber? MULDER: Amber Lynn LaPierre. SCULLY: Darf ich mal das Licht einschalten? MULDER: Nein. Kein Licht. SCULLY: Skinner ist unglaublich sauer. (Mulder nickt nur) Auf Sie! MULDER: Das ist mir klar. SCULLY: Er wartet immer noch auf seinen Bericht. Und jetzt hat er mich geschickt, um ihn zu holen. MULDER: Ich habe keinen Bericht. SCULLY: Die mußten etwas unternehmen. Die Medien wußten von den polizeilichen Erkenntnissen und wollten sie veröffentlichen. Die Eltern werden für weitere Verhöre festgehalten. MULDER: Sie sind unschuldig. SCULLY: Die Fakten sprechen für das Gegenteil. Es gibt keine Anzeichen für einen Einbruch und die Eltern waren zum Zeitpunkt der Entführung zu Hause. MULDER: Sie lügen, was den Fundort des Briefes angeht. SCULLY: Wieso? MULDER: Darüber habe ich mir Gedanken gemacht. (Im Fernsehen werden Berichte über Susan Smith und Jon-Benet Ramsey und eine Geschichte über Amber Lynn LaPierre gezeitgt) SCULLY: Liegt es nur an den Medien oder ist es unsere morbide Fantasie von dem Tod einer Unschuldigen? MULDER: Sie ist nicht tot, Scully. (Mulders Telefon klingelt. Er meldet sich.) MULDER (am Telefon): Mulder. TEENA MULDER (am Telefon): Fox? Ich bin es. (Mulder ist überrascht.) MULDER (am Telefon): Mom? Hallo. (In ihrem Haus sieht Mrs. Mulder die gleichen Nachrichten) TEENA MULDER (am Telefon): Ich sehe gerade die Nachrichten. Diese Entführung in Kalifornien Du bist dort, nicht wahr? MULDER (am Telefon): Ja, das bin ich. Geht`s dir gut, Mom? TEENA MULDER (am Telefon): Und wann kommst du wieder zurück? MULDER (am Telefon): Das kann ich noch nicht sagen. TEENA MULDER (am Telefon): Ruf mich an, wenn du wieder zurück bist. MULDER (am Telefon): Gut, das mache ich. Paß gut auf dich auf, Mom. (Er legt auf. Clinton ist jetzt in den Nachrichten zu sehen. Mrs. Mulder sieht sich ein gerahmtes Bild von einem jungen Mulder und einer jungen Samatha an.) FBI-Hauptquartier 9.41 AM (Skinners Büro. Wir sehen ein Dia-Bild von dem Stück Papier, auf dem Mrs. LaPierre geschrieben hat.) SKINNER: Durch den Brief stehen einige Fakten bereits fest, es wird mit Gewalt gedroht, es werden aber keine Bedingungen gestellt oder Geld verlangt. Die Nachricht ist auf ein Stück Papier geschrieben worden, was auf eine, keine oder wenig Planung hindeutet... (Skinner sieht auf, als Mulder und Scully den Raum betreten.) MULDER: Entschuldigung. SKINNER: Die Papiersorte wird zum Schutz von Kleidung benutzt. Das abgerissene Stück mit der Mitteilung paßt genau zu einem Stück, das im Mülleinmer der LaPierres gefunden wurde. Die Tinte paßt zu einem Filzschreiber, der auch im Müll gefunden wurde. Darauf wurden Fingerabdrücke gefunden, die von Billie Lapierre stammen. MULDER: Ist es ihre Handschrift? Agent: Das dürfte schwer zu beweisen sein wegen des Filzstiftes und der Papierqualität. Die Tinte verläuft und das macht die Handschrift undeutlich. Es sieht so aus als wäre versucht worden, die Handschrift zu verstellen, aber im Vergleich sehen wir dominierende Buchstaben. Das S in strangulieren und hier in Santa Claus stimmen hier über ein in Sieben und Cents. Das ist Verbindung genug. MULDER: Nicht genug, um Anklage zu erheben. SKINNER: Haben Sie Informationen, die Sie uns mitteilen möchten, Agent Mulder? MULDER: Mr. LaPierre sagte er habe fern gesehen und als er ins Bett gehen wollte, habe er festgestellt, daß Amber Lynn nicht mehr da ist. Aber laut Polizeibericht war der Fernseher noch an, als die ersten Officers am Tatort eintrafen. Laut seiner Aussage brachten er und seine Frau Amber Lynn zusammen ins Bett und waren nie weiter als sieben Meter von ihrem Zimmer entfernt als sie entführt wurde. Die LaPierres kennen alle Leute aus der Nachbarschaft und kommen gut mit ihnen aus. Aber an diesem Freitag hat niemand einen Fremden gesehen, der in den frühen Abendstunden in ein verschlossenes Haus eingebrochen ist und unbemerkt ein Kind daraus entführt hat. Agent: Der Mann lügt, um seine Frau zu schützen. MULDER: Das glaube ich nicht. SKINNER: Warum nicht? (Mulder starrt auf die Notiz mit dem Santa Claus Teil) MULDER: Weil das nicht erklärt, was mit diesem kleinen Mädchen geschehen ist. (Mulder verläßt das Büro. Scully sieht die anderen Agenten an und folgt ihm dann) (X-Akten Büro. Mulder sieht die Akten durch, als Scully reinkommt.) SCULLY: Was machen Sie, Mulder? MULDER: Eine Formulierung aus diesem Entführerbrief habe ich schon einmal gesehen. SCULLY: Das meine ich nicht. Sie personifizieren ihn und identifizieren ihn mit dem Ihrer Schwester. MULDER: Meine Schwester ist von Außerirdischen entführt worden. Sage ich irgend etwas von Außerirdischen? SCULLY: Es sitzen viele gute Agents da oben in Skinners Büro, die keine Gelduld haben für sowas. MULDER: Wieso? Ich habe doch nur ein logisches Gegenargument gebracht. SCULLY: Sie sagten Ihnen, daß sie im Irrtum wären. MULDER: Das sind sie auch. Pocatello, Idaho, 1987. Kommt Ihnen das bekannt vor? (Mulder hat eine alte Akte gefunden. Und zeigt auf eine Stelle "I will not hestitate to execute this shild. Don`t do anything dumb. No one shoots at Santa Claus.") Redding, Kalifornien (Ein Mann sitzt in einem Auto. Mit einer Kamera nimmt er spielende Kinder auf. Von dem Vorderspiegel hängt die kleine Figur eines Santa Claus herunter.) Idaho, Women`s state Prison (Mulder und Scully folgen einer Wache des Gefängnisses zu einer Zelle.) Wache: Ruhe auf den Gängen. Ihr Besuch ist hier. KATHY LEE TENCATE: Können Sie sie bitte reinlassen? (Sie betreten die Zelle) MULDER: Hallo Mrs. Tencate, mein Name ist Agent Mulder und das ist Agent Scully. Dürfen wir uns setzten? (Mulder setzt sich neben Kathy Lee Tencate auf das Bett. Scully bleibt stehen.) KATHY LEE TENCATE: Es ist nicht gerade das Ritz. (Mulder lächelt.) MULDER: Wir haben nur ein paar Fragen an Sie. Wir haben uns Ihren Fall noch einmal angesehen und die Fakten scheinen für sich zu sprechen. Ihr Sohn Dean wurde aus seinem Bett entführt, während er schlief. In einem wie sich rausstellte von Ihnen geschriebenen Brief, wurde damit gedroht ihn umzubringen. Sie haben damals vor Gericht auf unschuldig plädiert, aber Sie wurden zu 12 Jahren Gefängnis verurteilt, obwohl sein Leichnahm nie gefunden wurde. KATHY LEE TENCATE: Ja das stimmt. MULDER: Sie sagten aus in der Nacht, als Ihr Sohn verschwand, hatten Sie eine Vision in der Sie ihn tot sahen und Sie dachten Ihre Phantasie würde Ihnen Streiche spielen. Aber als Sie aufstanden und nach ihm sahen, da war er nicht mehr in seinem Bett. Ist das korrekt? KATHY LEE TENCATE: Ja. MULDER: Sie haben vor 3 Jahren nach 7 Jahren im Gefängnis Ihre Geschichte geändert und den Mord an Ihrem Sohn gestanden. Es wäre ein Anfall von Wahnsinn gewesen, ein psychotischer Ausbruch. KATHY LEE TENCATE: Ja das stimmt. SCULLY: Was war der Grund? KATHY LEE TENCATE: Ich weiß nicht so genau. Ich war einfach wütend. MULDER: Ich habe hier eine Kopie des Briefes, den Sie geschrieben haben. (Er holt die Akte raus.) Haben Sie etwas dagegen, wenn ich sie ihnen zeige? (Sie schüttelt den Kopf) Da ist so eine Formulierung. Hier unten am Ende. Niemand schießt auf Santa Claus. Können Sie mir mal erklären was das bedeutet? KATHY LEE TENCATE: Es bedeutet,wenn Ihnen jemand etwas verspricht, ein Geschenk, wie Santa Claus, daß niemand ihm etwas tut aus Angst, daß Geschenk nicht zu bekommen. MULDER: Ein kleines Mädchen ist vor 3 Tagen aus seinem Bett verschwunden und dieser Brief wurde am Tatort hinterlassen. Können Sie ihn sich ansehen und mir sagen, was da unten geschrieben steht? (Er gibt ihr den Brief von Mrs. LaPierre) KATHY LEE TENCATE: Das gleiche,das ich geschrieben habe. MULDER: Genau wie in Ihrem Brief wird keine Forderung gestellt. In beiden Fällen gibt es keine Hinweise auf einen Einbruch und wie in dem Fall Ihres Sohnes ist keine Leiche gefunden worden. KATHY LEE TENCATE: Ich habe denen gesagt, wo sie zu finden ist. MULDER: Ja das stimmt. Nur sie war nicht da, wo Sie es gesagt haben. KATHY LEE TENCATE: Das kann ich mir nicht erklären. MULDER: Doch, das können Sie. KATHY LEE TENCATE: Ich kann es nicht. MULDER: Sie können es nicht erklären, weil Sie es nicht getan haben. Es ist nicht wahr, daß Sie ihren Sohn getötet haben. Ihr einziges Unrecht war zu lügen. Genau wie diese Leute es gemacht haben. Sie haben Ihre Geschichte nur geändert, um hier raus zu kommen. Weil Sie wußten, daß die Begnadigungskommission Ihnen die Geschichte von dem psychotischen Ausbruch und Ihre Reue abkauft, aber nie einer Frau die behauptet ihr Sohn sei einfach verschwunden. Diese Leute brauchen jetzt jemanden, der ihnen beisteht. Jemand, der ihre Story bestätigen kann. KATHY LEE TENCATE: Ich bin nicht dieser Jemand. MULDER: Sie können ihnen helfen. (Die Wache kommt in die Zelle und Mulder und Scully gehen.) SCULLY: Das war völlig verantwortungslos, Mulder. Es war unstandfest und realitätsfern. MULDER: Denken Sie, die Frau hätte ihren Sohn töten können? SCULLY: Sie wurde rechtskräftig verurteilt. MULDER: Und warum steht in 2 Briefen, die 10 Jahre nacheinander geschrieben wurden die gleiche merkwürdige Formulierung? SCULLY: Das kann ich Ihnen nicht beantworten, aber Sie machen genau das, was ich Ihnen gesagt habe. Sie personifizieren diesen Fall. MULDER: Nein. Ich habe vor ihn aufzuklären und das werde ich auch schaffen. SCULLY: Und wie? MULDER: Indem ich diese Kinder finde. (Eine andere Wache läßt sie durch ein Tor aus dem Block gehen.) SCULLY: Was ist, wenn diese Kinder tot sind, Mulder? Suchen Sie nicht nach etwas, das Sie nicht finden wollen. (Später. Kathy Lee Tencate liegt weinend auf ihrem Bett. Als sie kurz aufsieht, sieht sie den Geist ihres Sohnes vor sich stehen. Nach ein paar Sekunden ist er wieder verschwunden.) KATHY LEE TENCATE: Wache... Holen Sie bitte die beiden zurück. Wache, ich will denen etwas sagen. (Mulders Apartement. Sein Anrufbeantworter geht an. Mulders Stimme: Hallo hier ist Fox Mulder. Bitte hinterlassen Sie eine Nachricht.) TEENA MULDER (Stimme): Hier ist deine Mutter. Ich hatte gehofft, du würdest dich melden, aber ich habe nichts von dir gehört. Du hast bestimmt viel zu tun. Ich habe so viele Gefühle in mir ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll. So vieles was ich nicht gesagt habe aus Gründen, die du hoffentlich eines Tages verstehst... (Während sie spricht werden Bilder aus ihrem Haus gezeigt, wie sie Fotos von Mulder und Samantha verbrennt.) (Polizeistation interrogation-typeroom. Mr. Und Mrs. LaPierre sind schon dort, ebenso Mr. Bring, als Mulder mit einem Videoband in der Hand den Raum betritt. Er will das Band in den Videorekorder stecken und dreht den Fernseher um.) BRING: Das ist ja sehr ungewöhnlich. Was wollen Sie hier, Sir? MULDER: Ich möchte Ihren Mandanten etwas zeigen. Bring: Zuerst möchte ich sehen, was das ist. MULDER: Schießen Sie nicht auf Santa Claus, Mr. Bring, Sie werden es auch sehen wollen. Ich glaube Sie teilen ein Geheimnis. KATHY LEE TENCATE (auf dem Videoband): Ich mache das hier, weil ich es für das Richtige halte und weil ich weiß, was Sie gerade durchmachen und ich möchte nicht, daß ihnen das gleiche passiert wie mir. Ich möchte Ihnen nur sagen, daß es Ihrer kleinen Tochter gut geht. Ich weiß, saß Sie Angst vor der Wahrheit haben, weil ich auch Dinge gesehen habe, vor denen ich Angst hatte. Und ich kann es nicht vollständig erklären, aber ich kann Ihnen sagen, daß ich mich auch nicht daran erinnern kann, diese Worte je gedacht zu haben, ich ich geschrieben habe, geschweige denn, sie zu schreiben. Es war als hätten sie sich selbst geschrieben und meine Hand benutzt. Was ich wirklich ganz sicher weiß weil ich es in meinem Herzen spüre ist, daß mein Sohn sicher und beschützt ist und an einem besseren Ort. (Während Mrs. Tencate redet weint Billie LaPierre und ihr Mann versucht sie zu trösten.) In einem Fernsehbericht Nachrichtensprecher: Trotz der Gerückte und Verdächtigungen wurden heute die Eltern von Amber Lynn LaPierre aus Mangel an Beweisen freigelassen. Sie haben eine neue Aussage gemacht von der Insider behaupten, daß Sie... (Ein Mann kommt in das Zimmer und sieht einen Fernsehbericht, indem Mulder ein Interview gibt.) Mulder (im Fernsehen) : Die Ermittlungen in diesem Fall werden weitergehen aber wir konzentrieren uns nicht länger auf die LaPierres als Hauptverdächtige, sondern wir intensivieren unsere Suche nach Amber Lynn und hoffen, daß sie sicher nach Hause zurück kommt... (Skinners Büro. Mulder und Skinner sehen sich das Interview zusammen an.) SKINNER: Unsere Suche intensivieren? Wo? Im Jenseits? MULDER: Eine Zeugin bestätigt ihre Geschichte. SKINNER: Die im Knast sitzt. MULDER: Es besteht eine Art Verbindung zwischen diesen Frauen. SKINNER: Nein. Die einzige Verbindung sind Sie. Hier reißen sich Leute den Arsch auf, um konkrete Beweise zu finden, Agent Mulder. Echte Beweise, während Sie sich von verurteilten Mörderinnen irgendwelche Märchen erzählen lassen. MULDER: Es ergibt keinen Sinn und man kann es nicht auf konventionell realistische Weise erklären. SKINNER: Die reale Welt ist aber meine, Agent Mulder. (Scully betritt den Raum.) Sie wollten bei der Lösung des Falles helfen und haben nur erreicht, daß unsere beiden Hauptverdächtigen wieder auf freiem Fuß sind. SCULLY: Sir? SKINNER: Was ist denn, Agent Scully? SCULLY: Ich würde gerne mit Agent Mulder sprechen. SKINNER: Das kann warten. SCULLY: Nein, das kann es nicht, Sir? MULDER: Was ist denn, Scully? SCULLY: Mulder. Ihre Mutter ist tot. (Scully sieht sehr mitfühlend aus.) Teena Mulders Haus Greenwich, Conneticut (Einige Polizisten durchsuchen die Küche. Mulder kommt herein und Scully folgt ihm. Mulder geht zu einem der Polizisten, um mit ihm zu reden, der gibt ihm ein Röhrchen von Tabletten. Der Backofen steht offen, das Gas war aufgedreht, die Fenster sind geschlossen und die Leitungen sind mit Klebeband abgedeckt worden. Nachdem er mit dm Polizisten geredet hat geht er in das Schlafzimmer seiner Mutter und Scully folgt ihm.) SCULLY: Mulder? MULDER: Sehen Sie mal hier. SCULLY: Was ist das? (Er zeigt ihr das Röhrchen mit den Tabletten.) MULDER: Die hat sie als Schlafmittel genommen. SCULLY: Hat sie einen Brief hinterlassen? MULDER: Sie hat mich angerufen, als ich in Kalifornien war und wollte reden, aber ich habe nicht zurück gerufen... SCULLY: Oh, Mulder... MULDER: Ich hätte nie... Warum sollte sie das tun? Das ergibt keinen Sinn. SCULLY: Wir wissen nie wirklich warum. MULDER: Nein, sie würde sich nicht umbringen. Warum sind diese Fotos weg? Hier haben Fotos gestanden. Das ist alles, was sie noch von uns hatte und jetzt sind sie weg. Warum? (Sie setzen sich auf das Bett) Sie hatte mich in den Nachrichten gesehen und wollte mit mir über das vermißte Mädchen reden. Sie wollte mir etwas über sie sagen und vielleicht konnte sie das nicht übers Telefon weil sie Angst hatte, daß sie ihr so etwas wie das hier antun würden. SCULLY: Wer? MULDER: Diejenigen, die meine Schwester entführt haben. Ich meine sehen Sie sich dieses Haus an. Es ist alles so inszeniert. Die Pillen, der Gasherd, das Klebeband, es ist wie ein schlechtes Filmdrehbuch. Sie sind vielleicht hergekommen und haben sie bedroht. Sie hat sich aufgeregt und sie mußten sie beruhigen. Ich würde nach dem Einstich einer Spritze oder nach etwas anderem in ihrem Organismus außer diesen Pillen suchen. SCULLY: Nein, Mulder. Bitten Sie mich nicht, das zu tun. MULDER: SCULLY: Wen soll ich denn sonst fragen? SCULLY: Eine Autopsie Mulder an einem Fremden ist etwas anderes, aber Sie sind mein Freund und sie ist ihre Mutter. MULDER: Ich weiß, aber wenn Sie es nicht tun, erfahre ich vielleicht nie die Wahrheit. (Sie sehen sich an.) (Im Gefängnis) Die Wache bringt Mulder zu der Zelle von Kathy Lee Tencate. Er steht in der offenen Tür.) MULDER: Sie haben etwas gesehen, das muß ich verstehen. KATHY LEE TENCATE: Ist Ihnen etwas passiert? MULDER: Meine Mutter ist tot. Sie wissen warum. Kathy Lee Tencate (schüttelt den Kopf): Muder: Ich kann Ihnen helfen. Ich kann mit der Begnadigungskommission sprechen, aber zuerst müssen Sie mir helfen. KATHY LEE TENCATE: Ich verstehe nicht, was Sie wollen. MULDER: Ich bin nicht zufällig hier. Meine Schwester ist mir genommen worden, als sie 8 Jahre alt war, so wie ihr Sohn Ihnen genommen wurde. KATHY LEE TENCATE: Wo ist Ihre Schwester jetzt? MULDER: Wenn ich das nur wüßte. Ich habe keine Ahnung. KATHY LEE TENCATE: Ihre Mutter wußte es, nicht wahr? MULDER: Warum fragen Sie das? KATHY LEE TENCATE: Sie wollte es Ihnen sagen. MULDER: Was wollte sie mir sagen? KATHY LEE TENCATE: Sie hat sie gesehen. MULDER: Wen? KATHY LEE TENCATE: Die Besucher. Seelen auf der Suche nach einem neuen zu Hause. Ihre Schwester ist eine von Ihnen. MULDER: Sie können sie sehen? Kathy Lee Tencate (lächelt): Ja. Aber manchmal ist das sehr schwierig. MULDER: Ist meine Schwester tot? KATHY LEE TENCATE: Sie holten sie, um ihre Seele vor dem großen schaden zu bewahren, den sie im Leben erlitten hätte, genauso wie bei meinem Sohn. MULDER: Wo bringen sie sie hin? Ihren Sohn meine ich, und die kleine Amber Lynn LaPierre? KATHY LEE TENCATE: Das weiß ich nicht, aber es geht ihnen gut. Und ich bin sicher, Ihre Schwester ist auch dort. (Ein Tor wird gezeigt mit großen Zuckerstangen und der Aufschrift: "Santa`s North Pole Village - Where It`s Christmas All year Round". Ein Wagen hält vor dem Tor. Kinder steigen aus dem Wagen. World Weary Dad folgt ihnen) Kleines Mädchen: Weichnachten im Sommer, na das muß ich sehen. (Sie laufen hinein) FRAU: Auch das geht vorbei. (Die Kinder stehen um einen Zaun herum, wo ein Renntier steht und singen. Ein Mann um die 40 kommt zu ihnen.) VATER: Hey Kumpel. Die Kinder wollen Santa Claus sehen, wie wär es damit? MANN: Ist schon im Anflug. (Er geht in ein Haus das voll mit Weihnachtsdekorationen ist. Er schließt die Tür zu einem Hinterzimmer auf, das voll mit Videobändern und Fersehern ist. Auf den Bildschirmen kann man Bilder von verschiedenen Kindern beim spielen sehen. Er holt ein Kostüm des Weihnachtsmannes und beginnt damit sich um zu ziehen.) (Mulders Apartement. Mulder sitzt an seinem Schreibtisch und hört sich die Aufnahme seiner Mutter auf dem Anrufbeantworter an. Man kann sehen, daß es nicht leicht für ihn ist.) TEENA MULDER (Stimme): Fox hier ist deine Mutter. Ich hatte gehofft, du würdest dich melden, wenn du wieder da bist, aber ich habe nichts von dir gehört. Du hast bestimmt viel zu tun. Ich habe so viele Gefühle in mir. Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll. So vieles, was ich nicht gesagt habe aus Gründen, die du hoffentlich eines Tages verstehst... (Mulder beugt sich näher heran und spult das Band noch einmal zurück.) ... ich habe so viele Gefühle in mir, so vieles, was ich nicht gesagt habe aus Gründen, die du hoffentlich eines Tages verstehst... (Er legt seinen Kopf auf den Anrufbeantworter, als es an der Tür klopft. Er macht auf. Es ist Scully. Sie sieht traurig aus.) MULDER: Ich bin froh, daß Sie hier sind. Sie wollte mir etwas mitteilen und ich weiß auch was.( Er spult das Band wieder zurück.) Etwas von meiner Schwester, daß sie mir nie gesagt hat. TEENA MULDER (Stimme): So vieles, das ich nicht gesagt habe aus Gründen, die du hoffentlich eines Tages verstehst... MULDER: Sie wußte, was ich bei diesem Fall in Kalifornien finden würde. SCULLY: Wie konnte sie das wissen, Mulder? MULDER: Ein Kind das spurlos verschwindet ohne Beweise und entgegen allen logischen Erklärungen. Weil sie wußte, was mich immer angetrieben hat, was ich immer geglaubt habe. SCULLY: Mulder... MULDER: Scully. Diese Eltern, die ihre Kinder verloren haben, haben Visionen von ihren Söhnen und Töchtern gehabt. Szenen, die nie passiert sind, die sie aber in Briefen beschrieben und die automatisch entstanden mit Worten, die ihnen eingegeben wurden. (Scully setzt sich) Von alten Seelen, die die Beschützer der Kinder sind. Meine Mutter muß selbst so einen Brief geschrieben haben indem sie das Szenario des verschwindens meiner Schwester beschrieben hat. Verstehen Sie nicht, Scully? Es ist nich passiert. Alle Visionen die ich hatte waren bloß... sie haben mir geholfen, mit dem Verlust fertig zu werden. Ich habe am falschen Ort nach meiner Schwester gesucht. Das ist es, was meine Mutter versucht hat mir zu sagen und wovor sie mich warnen wollte. Und darum wurde sie getötet. SCULLY: Mulder. Ihre Mutter hat sich selbst umgebracht. Das ist das Ergebnis der Autopsie. Sie litt an einer unheilbaren Krankheit. An einer nicht behandelbaren, furchtbar entstellenden Form von Krebs. Sie wußte es. Es gibt ärztliche Unterlagen. Sie wollte nicht mehr leben. (Scully sieht traurig aus. Mulder kann es nicht glauben. Er streicht sich über das Gesicht. Dann steht er auf und rüttelt an seinem Schreibtisch. Scully geht zu ihm, versucht ihn zu trösten.) SCULLY: Mulder... MULDER: Sie wollte mir etwas sagen. (Er fängt an zu weinen.) Sie hat versucht... mir etwas zu sagen. (Er stützt sich auf die Couch. Scully streichelt ihn.) SCULLY: Sie wollte Ihnen sagen, Sie sollen aufhören. Aufhören, nach Ihrer Schwester zu suchen. Sie wollte Ihnen nur den Schmerz nehmen. (Scully zieht Mulder an sich. Nimmt ihn in die Arme und er hält sich an ihr fest.) Das Haus der LaPierres 11.17 PM (Schlafzimmer. Mrs. LaPierre liegt schon im Bett. Mr. LaPierre legt sich zu ihr. Er nimmt sie in die Arme. Als sie aufsieht, sieht sie den Geist ihrer Tochter vor dem Fenster stehen. Es sieht aus als würde Amber Lynn versuchen ihr etwas zu sagen.) (Nächster Morgen. Es klopft an Mulder`s Apartementtür. Scully kommt und öffnet die Tür. Es ist Skinner. Scully sieht müde aus. Sie trägt die Sachen von gestern Abend) SKINNER: Hallo. SCULLY: Hallo. Skinner (sieht in das Apartement): Wie geht es ihm? SCULLY: Es war eine schwere Nacht für ihn. SKINNER: Billie LaPierre will ihn sprechen. Sie hat etwas zu sagen und sie will nur mit Mulder reden. SCULLY: Das ist jetzt kein... (Mulder kommt zu ihnen) MULDER: Was ist denn? SKINNER: Der Fall hat sich zugespitzt. Ich habe 2 Flüge für uns gebucht. (Mulder nickt nur und geht wieder) SCULLY: Dann buchen Sie lieber noch einen Dritten. (Das Schlafzimmer der LaPierres. Mrs. LaPierre schläft. Mr. LaPierre kommt rein und weckt sie.) MR. LaPIERRE: Schatz wach auf, er ist hier. (Sie setzt sich auf.) MRS. LaPIERRE: Kommen Sie rein, Agent Mulder. (Mulder kommt rein gefolgt von Scully) Mulder (zeigt auf Scully): Keine Sorge, sie will nur helfen. Was ist hier passiert, Billie? MRS. LaPIERRE: Ich habe meine Tochter gesehen. Hier, in diesem Zimmer. Ich schwöre bei Gott, daß sie genau da drüben stand. (Sie zeigt auf das Fenster.) In dem Nachthemd, daß ihr ihre Großmutter geschenkt hat. Sie sagte etwas zu mir. MULDER: Und was hat sie gesagt? MRS. LaPIERRE: Ich weiß es nicht. Ihre Lippen bewegten sich ,aber ich konnte es nicht hören. Ich denke... ich denke, sie sagte etwas mit 74. MULDER: 74? Sie meinen die Zahl? Sagt Ihnen das vielleicht irgend etwas? MRS. LaPIERRE: Nein. MULDER: Sagt Ihnen 74 etwas, Mr. LaPierre? MR. LaPIERRE: Nein. (Scully steht mit Skinner draußen vor dem Haus, als Mulder dazu kommt.) MULDER: Lassen Sie uns gehen. Wir werden die Tochter dieser Leute nicht lebendig finden. Was wir hier hören ist das verwirrte Reden von Leuten, die die Wahrheit nicht akzeptieren wollen. SKINNER: Die wissen, was mit ihrem Kind geschehen ist? MULDER: Vielleicht. Vielleicht auch nicht, aber man kann keinen Geist sehen und hoffen, daß der Betroffene noch lebt. Beides kann nicht sein. Und wenn der Geist von Amber Lynn ihrer Mutter erschienen ist, dann gibt es dafür nur eine Erklärung. SKINNER: Sie denken, die Tochter ist tot? (Mulder nickt.) SCULLY: Und was ist mit dem Brief der hinterlassen wurde? MULDER: Ich weiß nicht mehr, was noch die Wahrheit ist und was nicht. Ich vin viel zu nah dran an dem Fall um ein verläßliches Urteil abzugeben und ich würde gerne von diesem Fall entbunden werden, damit ich ein paar Tage Urlaub machen kann. (Skinner sieht Scully an, als Mulder zum Wagen geht.) (Später. Skinner, Mulder und Scully sitzen in dem Auto. Skinner fährt. Mulder sitzt auf der Rückbank und starrt aus dem Fenster. Scully sitzt auf der Beifahrerseite. Als sie an einem Straßenschild mit der Nummer 74 vorbeifahren holt sie eine Straßenkarte aus der Klappe. Scully denkt einen Moment nach und sieht sich dann die Straßenkarte genau an.) SKINNER: Was ist? (Scully folgt mit dem Finger der Straße 74 auf der Landkarte zu Santa`s North Pole Village) SCULLY: Santa Claus. MULDER: Was? SCULLY: Halt. Drehen Sie um. (Skinner fährt zurück.) (Sie erreichen Santa`s North Pole Village. Skinner parkt den Wagen vor einem Schild "Reserved for Comet". Sie steigen aus und gehen durch den Eingang. Mulder und Scully gehen zusammen in ein Haus. Skinner sieht sich draußen um. Es ist das Haus mit der Weihnachtsdekoration. Diesmal ist die Tür wo sich der Mann umgezogen hat nicht verschlossen. Sie gehen hinen und finden die Videobänder.) MULDER: Manche dieser Bänder gehen bis in die 60´er zurück. (Scully schiebt das Band in den Videorekorder.) MULDER: Ich weiß, was wir hier finden. Davor hat meine Mutter Angst gehabt. SCULLY: Das ist Amber Lynn LaPierre (sie sehen sie auf dem Video spielen). Dieses Band wurde 2 Tage vor ihrem verschwinden aufgenommen. (Sie drehen sich um und sehen den Mann in der Tür stehen. Da schlägt er die Tür zu. Sie laufen hin aber sie ist verschlossen. Draußen sieht Skinner den Mann) SKINNER: Hey. (Skinner verfolgt ihn. Er rennt durch ein Haus in den hinteren Teil des Grundstücks. Währenddessen versucht Mulder die Tür aufzubrechen, indem er sich dagegen wirft. Sie springt auf und die beiden rennen nach draußen. Skinner folgt dem Mann jetzt außerhalb des Hauses mit gezogener Waffe. Sie laufen auf eine Lichtung im Wald zu.) SKINNER: Stehen bleiben. (Skinner gibt einen Warnschuß ab. Der Mann hält an und sinkt auf die Knie. Mulder und Scully erreichen jetzt die beiden.) SKINNER: Behalten Sie die Hände oben. Scully (legt ihm Handschellen an): Wie heißen Sie? Mann: Ed... Truelove... SCULLY: Sie haben das Recht zu schwegen, wenn Sie auf dieses Recht verzichten kann und wird alles was Sie sagen vor Gericht gegen Sie verwendet werden... (Während Scully ihm weiter seine Rechte erklärt geht Mulder weiter auf die Lichtung hinaus und sieht sich um.) MULDER: Scully... (Scully und Skinner sehen sich jetzt ebenfalls um. Die ganze Lichtung ist voller kleiner Hügel, die aussehen wie Kindergräber....) Ende Transcribed by CarriK Übersetzung by angelofdelight Cast: David Duchovny as Agent Fox Mulder Gillian Anderson as Agent Dana Scully Guest Cast: Mitch Pileggi as Asst. Director Skinner Megan Corletto as Amber Lynn LaPierre Shareen Mitchell as Billie LaPierre Mark Rolston as Bud LaPierre Spencer Garrett as Harry Bring, Esq. Rebecca Toolan as Mrs. Mulder Martin Grey as Agent Flagler Marie Chambers as Guard Kim Darby as Kathy Lee Tencate Dylan Stjepovic as Kathy Lee's Son John Harnagel as World Weary Dad Randall Bosley as Paunchy Man Nancy Tiballi as News Anchor #1 John Bisom as News Anchor #2 Nick Lashaway as Young Mulder (in picture) Ashlynn Rose as Young Samantha (in picture)