Der Regenmacher - 7X07 - Übersetzt von SonjaK (Contact: fampi@t-online.de) "Der Blinde führt den Blinden" TEASER KRONER, KANSAS 14. FEBRUAR VALENTINSTAG (Nacht. Wir sehen eine Hand, die eine süße Valentinskarte mit der Aufschrift "Sei mein Valentinstraum" nimmt und sie unterschreibt mit "In Liebe, Sheila XOXOXO" Die Karte wird außer Sichtweite genommen, und als sie wieder zu sehen ist, kann man einen kräftigen Kussmund auf ihr erkennen. SHEILA FONTAINE, Ende dreißig, ein wenig übergewichtig, hübsch, bekleidet mit einem roten Negligé, lehnt die Karte gegen ein Geschenk und zündet eine Kerze an. Sie nascht aus einer herzförmigen Pralinenschachtel und sieht sich die Wettervorhersage auf dem örtlichen Nachrichtensender KPJK Channel 5 an.) ANSAGER (im Fernsehen): Das hier scheint wirklich genau in mein Studio (lacht). Die Fehlfunktion hat ländliche Gebiete von Kroner County von der Energieversorgung abgeschnitten. Gleich sehen Sie die erstaunliche Story über zwei verliebte Riesenpandas. Aber zuerst Holman Hardt mit dem Wetter. HOLMAN (im Fernsehen): Immer noch kein Regen in Sicht für die Gegend um Kroner County, obwohl ein weiterer Wintersturm südlich an uns vorbeizieht. Die genauen Zahlen und meine Vorhersage für die nächsten fünf Tage sehen Sie nach dem nächsten Beitrag. (Die Tür wird geöffnet und SHEILA steht auf, um ihren Freund DARYL MOOTZ zu begrüßen. Er ist wütend.) SHEILA: Hallo Schatz, du bist früh dran. (DARYL hält eine Verlobungsanzeige mit ihren beiden Bildern hoch: "Fontaine und Mootz heiraten".) DARYL: Sheila, wir haben hier ein wirklich großes Problem. Was zum Teufel hast du dir dabei gedacht? SHEILA (lässt spielerisch einen Negligéträger von ihrer Schulter gleiten): Frohen Valentinstag. DARYL: Wir hatten eine Abmachung. Wir waren uns einig, die Verlobung so lange geheim zu halten wie ich es sage. SHEILA: Ich weiß, aber ich wollte einfach, dass jeder in dieser Stadt weiß, warum ich in den letzten Monaten so glücklich gewesen bin. (Sie küsst ihn, er reißt sich los.) HOLMAN (im Fernsehen): ...ein weiterer knochentrockener Tag. Die augenblickliche Temperatur in Kroner beträgt 45 Grad. SHEILA: Ich weiß, das Geschäft ist schlecht gelaufen, aber wir können nicht aufhören zu leben, nur weil es eine Zeitlang nicht geregnet hat. DARYL: Vielleicht sollten wir die Verlobung einfach abblasen. SHEILA: Tu das nicht, nicht gerade heute. Es wird bald regnen, das fühle ich. DARYL: Ich... ich brauche einfach Zeit um nachzudenken. (sieht auf die Pralinenschachtel) Oh, sieh dir das an. Und du wunderst dich, dass dein Hintern so dick ist. (DARYL knallt beim Hinausgehen die Tür zu.) DARYL (höhnisch, während er zu seinem Auto geht): "Es wird bald regnen, das fühle ich." (DARYL steigt in sein Auto. Im Haus schaut SHEILA traurig auf die Verlobungsanzeige. Dann nimmt sie die Fernbedienung für die Stereoanlage und schaltet durch die Sender. Sie hält inne bei einem Song der Carpenters: "Rainy Days and Mondays" - ein sehr trauriger Song - und sieht selbstmitleidig aus.) RADIO (Carpenters): What I got they used to call the blues Nothin' is really wrong Feelin' like I don't belong Walkin' around... (Während er in seinem Wagen die Straße entlangfährt, beginnt DARYL, denselben Song mitzusingen.) DARYL und RADIO: Some kind of lonely clown Rainy days and Mondays always get me down... (DARYL greift in eine Kühlbox im Auto, zieht eine Dose Bier heraus und trinkt. In der Kühlbox fliegen schon einige leere Dosen herum. Es fängt an zu regnen.) RADIO: Funny, but it seems I always wind up here with you Nice to know somebody loves me Funny, but it seems that it's the only thing to do Run and find the one who loves me (Der heftige Regen wird zu Hagel. Die Scheibenwischer sind nutzlos.) DARYL: Verflucht! RADIO: What I feel has come and gone before DARYL: Aaaah! Au! (DARYL verliert die Kontrolle über seinen Wagen. Er kommt ins Trudeln und fährt in den Graben...) (DARYL's Wagen steht am Straßenrand. DARYL hat offensichtlich große Schmerzen. Die Nahaufnahme des Hagels, der auf dem Boden aufschlägt zeigt, dass jedes Korn herzförmig ist.) RADIO: No need to talk it out We know what it's all about Hangin' around Nothin' to do but frown Rainy days and Mondays always get me down Hangin' around Nothin' to do but frown Rainy days and Mondays always get me down. --- Vorspann --- 1. SZENE KRONER, KANSASSECHS MONATE SPÄTER (Ein kleines Flugzeug landet auf einer sehr kleinen, sehr trockenen Rollbahn, auf der nichts als ein Windsack zu sehen ist. BÜRGERMEISTER JIM GILMORE und ein achtjähriges Mädchen in einem Trikot, RHONDA, das Tanzmädchen, kommen heran. MULDER und SCULLY steigen aus dem kleinen Flugzeug aus. SCULLY sieht MULDER an als wolle sie sagen "Dies hier war Ihre Idee." Das Tanzmädchen drückt einen Knopf ihres Kassettenrecorders und beginnt zu tanzen und ihren Tambourstock zu schwingen.) SCULLY (zu MULDER): Sehen Sie nicht mich an. Das hier war Ihre Idee. BÜRGERMEISTER: Agent Mulder, willkommen in Kroner. Ich bin Jim Gilmore, der Bürgermeister. Wir haben telefoniert. MULDER: Es ist mir ein Vergnügen. BÜRGERMEISTER: Wenn ich gewusst hätte, dass Sie Ihre Frau mitbringen, hätte ich für eine bessere Unterkunft gesorgt. (MULDER schürzt die Lippen, lächelt und sieht weg als wolle er sagen: "Ich halte mich da raus.") SCULLY (geschäftsmäßig): Ich bin Agent Scully, die Partnerin von Agent Mulder. Ich... bin sicher, die Unterkünfte werden in Ordnung sein. BÜRGERMEISTER (peinlich berührt): Entschuldigen Sie, Ma'am. Wir wissen es zu schätzen, dass Sie hierher geflogen sind, um uns zu helfen, unsere Krise zu beenden. Ich hatte auf eine größere Begrüßung gehofft, aber... (zu dem TANZMÄDCHEN) Okay, Rhonda, das reicht. Geh und such deine Mutter! (Das Mädchen schaltet den Recorder aus und verlässt die Rollbahn.) SCULLY: Äh, Sir, Sie haben eben eine Krise erwähnt. Agent Mulders Ausführungen diese Krise betreffend waren ein wenig... nun, vage. (MULDER sieht sehr unschuldig drein.) BÜRGERMEISTER: Es ist alles um uns herum - winzige Ernten, Feuer auf den Feldern, Bankrott... Diese Dürre zerstört das Leben der Menschen, und es ist nicht richtig, dass ein einzelner Mann sich an den Verlusten der anderen bereichert. SCULLY: Ein einzelner Mann? BÜRGERMEISTER: Daryl Mootz. Ein Kerl aus der Gegend, der den Leuten Geld für Regen abnimmt. (Der BÜRGERMEISTER reicht MULDER eine Broschüre mit dem Titel "Herr des Regens" und einem Foto von DARYL. MULDER wirft einen Blick darauf und zeigt sie SCULLY. Offensichtlich ist er schon damit vertraut.) SCULLY: Sie meinen so etwas wie Wolken züchten? BÜRGERMEISTER: Einen Teufel meine ich. Ich meine, er taucht auf einer Farm auf, zieht seine Zirkusnummer ab und der Himmel weint. SCULLY: Nun, Sir, wenn dieser Mann, Mootz, es tatsächlich irgendwie regnen lassen könnte, was wäre dann das Verbrechen? BÜRGERMEISTER: Ich glaube, Daryl verursacht die Dürre, damit er den Leuten Geld für den Regen abnehmen kann. (SCULLY sieht MULDER an. Er schaut unschuldig drein.) SCULLY: Und das haben Sie Agent Mulder erzählt, als Sie mit ihm gesprochen haben? BÜRGERMEISTER: Ja, Ma'am. Er schien sehr darauf erpicht zu sein, uns zu helfen. (SCULLY sieht MULDER an. Er schaut unschuldig zurück.) 2. SZENE (MULDER und SCULLY steigen in Kroner aus ihrem Mietwagen und gehen die Straße herunter.) MULDER: Kommen Sie, Scully. Sie tun ja so, als hätte ich Sie absichtlich in die Irre geführt. In den letzten 30 Jahren gab es in dieser Stadt mehr Tornados, Hitzewellen und Hagelstürme als in jeder anderen Stadt in diesem Land. Sie ist wie ein Detonationspunkt für extremes Wetter. SCULLY (kann es nicht glauben): Ein Mann... der das Wetter... kontrolliert. MULDER: Wenn das wahr ist - wenn Daryl Mootz tatsächlich das Wetter kontrolliert, um damit Profit zu machen - dann ist das ein Verbrechen, das untersucht werden sollte. SCULLY: Mulder, ich sehe die verlassenen Häuser. Ich sehe die Schilder. Diese Leute haben Angst. Aber es hat immer Dürre und Naturkatastrophen gegeben und die Menschen suchen immer nach einem Sündenbock. MULDER: Ja, aber wie viele Sündenböcke mieten Büroräume? (MULDER hält ihr die Tür auf als sie das elegante Büro betreten. CINDY, eine sehr kokette, sehr junge Frau mit blonden Locken telefoniert unter einem Schild auf dem steht: "Herr des Regens".) MULDER (hält seinen Dienstausweis hoch): Wir sind Agent Mulder und Agent Scully vom FBI. Wir suchen Daryl Mootz. CINDY (hält einen Finger hoch): Einen Moment. (spricht ins Telefon) Ja, Ma'am. Zusatz "C". Ich brauche einen Sixpack Bier, eine Schachtel Morley Lights und eine große Dose Yellibeans. Und könnten Sie die grünen heraussuchen, weil er die nicht mag. Gern geschehen. (Sie legt auf und sieht MULDER und SCULLY an.) Also, was kann ich fürs FBI tun? MULDER: Wir möchten den Chef sprechen. CINDY: Tut mir leid. Mr. Mootz ist heute Nachmittag geschäftlich außerhalb des Staates unterwegs. MULDER: Wenn Sie "geschäftlich" sagen, meinen Sie dann, er macht Regen? CINDY: M-hm. Er ist Er ist über die Staatsgrenze nach Nebraska. In Wymore. SCULLY: Es wäre sehr hilfreich, wenn wir eine Liste der Leute bekommen könnten, die ihn angeheuert haben. CINDY (misstrauisch und abwehrend): Ich verstehe nicht. Ist er... Brauchen Sie nicht einen Haftbefehl oder eine Vorladung oder etwas ähnliches? SCULLY: Normalerweise sagen wir einfach "Bitte". CINDY: Was wollen Sie von Daryl? Er ist in dieser Gemeinde ein Held. SCULLY: Also glauben Sie tatsächlich, dass er es regnen lässt? CINDY: Ich weiß, dass er es tut. Er hat die Farm meines Vaters gerettet. Wie können Sie es wagen? (MULDER wirft einen Blick zum Fernseher wo HOLMAN HARDT die Wettervorhersage verliest.) HOLMAN (im Fernsehen): ... Der einzige Ort in dieser Gegend, an dem es regnet ist Wymore... CINDY: Sehen Sie? Daryl macht diesen Regen. SCULLY: Ist es möglich, dass er dem Regen einfach dorthin gefolgt ist? (CINDY starrt SCULLY wütend an, öffnet dann eine Schublade und streckt SCULLY ein Blatt Papier entgegen.) CINDY: Hier ist Ihre verdammte Kundenliste. Sie werden sehen. Jeder Kunde ist zufrieden. MULDER (betrachtet noch immer interessiert den Fernseher) Dieser... Fernsehsender, ist der weit von hier? 3. SZENE KPJK TELEVISION STUDIO 12.41 (MULDER und SCULLY kommen beim örtlichen Fernsehsender an. SHEILA rennt heran und begrüßt sie überschwänglich.) SHEILA: Oh! Wir haben uns schon Sorgen gemacht, dass Sie es nicht schaffen würden. Sind Sie zum ersten Mal in einem Fernsehstudio? Wie Aufregend. Ich freue mich so für Sie. SCULLY: Ich bin nicht sicher... (MULDER stoppt SCULLY und unterbricht, was immer sie gerade sagen wollte. Sie beobachten, wie SHEILA losrennt um HOLMAN zu holen, den sie zu ihnen führt. HOLMAN HARDT ist ein schüchterner, freundlicher Mann im SHEILA's Alter.) SHEILA: Holman, ich möchte dir die Gundersons vorstellen. HOLMAN (schüttelt ihnen die Hände): Herzlichen Glückwunsch! Ich hoffe, sie haben einen wirklich romantischen Aufenthalt. SHEILA: Freuen Sie sich, das Wetter auf Channel 5 zu sehen? SCULLY (zeigt ihren Ausweis): Wir sind Agent Mulder und Agent Scully vom FBI. (SonjaK-Note: So eine Spielverderberin!!! ;P) SHEILA: FBI? Oh mein Gott! Ich dachte, Sie wären die "Gewinn mit dem Wetter"-Wettbewerbssieger. HOLMAN: Wissen Sie, wir hatten hier seit Monaten keinen Regen mehr, und die Leute neigen dazu, die Schuld dem Überbringer der Nachricht zu beschuldigen. SHEILA: Oh, da sind die Gundersons. Dort! (Die GUNDERSONS, ein älteres, einfach aussehendes Farmerpaar, kommen herüber. Sie sehen ÜBERHAUPT NICHT wie MULDER und SCULLY aus. Sehr witzig.) MULDER (lächelt SCULLY an): Es ist, als würde man in einen Spiegel sehen. (Später sind MULDER und SCULLY in HOLMANS Büro. Sie sitzen zusammen auf der Couch.) HOLMAN: Als ich Sie beide zuerst gesehen habe dachte ich, Sie sind ziemlich elegant gekleidet für ein Farmer-Ehepaar. Fühlen Sie sich wie zu Hause. MULDER: Nach dem, was ich über Kroner gelesen habe, haben Sie mehr als Ihren gerechten Anteil seltsamen Wetters. HOLMAN: Das haben wir mit Sicherheit. Für Sie muss Kroner klein und einfach aussehen, aber mit den Augen eines Meteorologen betrachtet ist Kroner mit seinen Tiefdruckgebieten, Stürmen und Tornadosichtungen fortschrittlich, komplex und.. nun ja, sexy. (SCULLY zieht die Brauen hoch. MULDER nickt und grinst SCULLY an.) Und ich kann mir offen gestanden keinen aufregenderen Ort für einen Meteorologen vorstellen. SCULLY: Äh, Mr. Hardt, was können Sie uns über Daryl Mootz sagen? HOLMAN: Der Bürgermeister hat Sie hergerufen, nicht wahr? Er denkt, dass Daryl für die Dürre verantwortlich ist. SCULLY: Sie glauben nicht, dass er verantwortlich ist. HOLMAN: Natürlich nicht. Ein riesiges Hochdrucksystem ist der Hauptschuldige. Es gibt keinen glaubwürdigen Beweis, dass Daryl, oder irgend ein anderer Mensch, verantwortlich sein könnte für unsere missliche Lage. SCULLY: Ich danke Ihnen. (zu MULDER) Können wir jetzt gehen? MULDER: Nein, nein, ähm, was ist mit dem Regen? HOLMAN: Nun, das ist eine etwas umwölkte Angelegenheit, wenn Sie mein Wortspiel entschuldigen. MULDER (Hält die Liste hoch, die sie von CINDY bekommen haben): Ich habe hier eine Liste mit über 40 Namen von Leuten aus verschiedenen Bezirken die behaupten, dass Daryl Mootz es für sie hat regnen lassen. HOLMAN: Ich bin mit Daryl zur Schule gegangen. Unterschiedliche soziale Schichten, und, offen gesagt, er ist einer der letzten Menschen, dem ich irgend etwas glauben würde... SCULLY: Ich höre da ein großes "Aber". HOLMAN: Daryl scheint der richtige Mann zu sein. Ich kann es nicht erklären, aber... Wo immer er auftaucht, regnet es kurz darauf. 4. SZENE MONROE FARM 16.07 (Sehr trockene Farm in Nebraska. Familie und Nachbarn haben ein Zelt aufgestellt und sehr viel Essen vorbereitet. Es sieht aus wie auf einem Familientreffen. MULDER und SCULLY tauchen auf und sehen sich um.) SCULLY: Sehen Sie sich die Verzweiflung auf den Gesichtern dieser Menschen an, Mulder. Die wären bereit, alles zu glauben. MULDER: Laut seinem Terminkalender sollte der Meister jetzt hier sein. (Ein großer, roter GMC-Lieferwagen mit einem Nummernschild aus Kansas - RAIN KING - fährt heran.) FARMER und FAMILIE: Da kommt er! Da kommt er! Er ist da! (Eine der Frauen rennt zu ihm um ihn zu begrüßen. Sie küsst ihn auf die Wange.) DARYL: Oh, ist das nicht süß? Das ist wirklich süß. (DARYL steigt aus dem Lieferwagen. Sein rechtes Bein fehlt vom Knie abwärts. CINDY gibt ihm ein paar Krücken und bahnt ihm einen Weg zu einem Stuhl im Zelt, wo sie ein Bier aus einer Kühlbox öffnet.) DARYL: Leute, was könnten wir hier brauchen? Etwas Regen? (Gelächter) Oh, seht euch das an! Würde mir bitte jemand die hier abnehmen? (Jemand nimmt seine Krücken.) Ah. Mmm. (CINDY bringt eine große Kiste und öffnet sie, um eine gestiefelte Beinprothese herauszunehmen.) DARYL: Das ist der verdammte falsche Stiefel, nicht wahr, Süße? Sei ein gutes Mädchen und hol mir den roten aus Schlangenleder. (CINDY geht zurück zum Truck. MULDER und SCULLY kommen auf DARYL zu.) DARYL (sarkastisch): Oh, sieh an. Das FBI. SCULLY: Wir sind nur hergekommen, um uns die Show anzusehen. Ich fürchte, ähm, wir sind ein bisschen früh dran. DARYL: Oh, Sie haben wenig Vertrauen. Mein Truck da hinten ist um einiges schneller als meine Regenwolken. CINDY (Kommt mit einer anderen Prothese zurück.): Entschuldigung. DARYL (schnallt sein Bein an.): Danke. MULDER: Wie erklären Sie sich Ihre einzigartige Fähigkeit? DARYL: Gar nicht. Es ist zu kompliziert. MULDER: Versuchen Sie es. Ich sehe mir regelmäßig die Wettersendungen an. DARYL: Wenn Sie sich fragen, ob ich um diese Gabe gebeten habe; nein, Sir, das habe ich nicht. Genauso wenig, wie ich darum gebeten habe, dieses Bein hier zu verlieren. Aber ich hätte damit rechnen sollen, und ich werde Ihnen sagen, warum. Weil ich aus einer großen Familie von Heilern komme. Ich bin ein spiritueller Mann, in Berührung mit... mit der wahren Wirklichkeit. Der noch nie gesehenen Wirklichkeit. (Er gibt CINDY ein Zeichen, und sie schaltet einen Kassettenrecorder ein. Popmusik in mäßigem Tempo erklingt, und DARYL beginnt zu tanzen.) DARYL: Und ich... ich bin ein 64er Cherokee und ich kann meine Ahnen rufen, damit sie diesem durstigen Land Wasser bringen. Jawohl! (Während sich DARYL mehr und mehr in seinem sehr seltsamen Tanz verliert, folgt MULDER SCULLY ein paar Meter weit weg.) SCULLY: Mulder, was tun wir hier? MULDER: Für das hier gibt es historische Beispiele. Im alten Westen gab es viele reisende Männer, die behaupteten, Regenmacher zu sein. Die Pueblo-Indianer hatten sogar einen Regentanz. SCULLY: Mulder, das hier ist kein Regentanz. Meine irische Tante Olive hat mehr von den Cherokee als dieser Daryl Mootz. Ich meine, sehen Sie ihn sich doch an, Mulder. Sieht dieser Mann wie jemand aus, der das Wetter kontrollieren kann? (Ein Donnerschlag ist zu hören, und dann sind Mulder und Scully durchweicht, als Regen zu fallen beginnt. Die Familie schreit vor Erleichterung und umarmt sich gegenseitig. DARYL zielt mit den Fingern wie mit Pistolen auf MULDER und SCULLY und grinst triumphierend.) 5. SZENE (TV-Sender. SHEILA kommt in HOLMANS Büro und setzt sich kumpelhaft auf seinen Schreibtisch, während er auf seinem Laptop tippt.) SHEILA: Steht es noch fest, dass wir zusammen zu dem Klassentreffen am Freitag gehen? HOLMAN: Absolut. Es wird das gesellschaftliche Ereignis des Jahrzehnts. SHEILA: Kaum zu glauben, dass es 20 Jahre her ist, seit wir die High School verlassen haben. Wo ist die Zeit geblieben? Was haben diese FBI- Leute gesucht? HOLMAN: Ach, sie haben ein paar Fragen über Daryl gestellt. Übers Regenmachen. SHEILA: Ich wünschte, sie würden einfach dahin zurückgehen, woher sie gekommen sind und ihn in Ruhe lassen. HOLMAN (ungläubig): Du liebst ihn immer noch, nicht wahr? Ich kann nicht glauben, dass er dir noch immer etwas bedeutet, nach dem, wie er dich behandelt hat. SHEILA: Ich weiß. HOLMAN: Er hat dich nie geliebt, Sheila. Das einzige, hinter dem er her war, war dein Geld. Und sobald er eigenes Geld hatte, ist er einfach... SHEILA: Er hat mich verlassen, ich weiß. Aber ich glaube, dass er mich geliebt hat. HOLMAN (sanft): Es wird andere Männer geben, die dich mehr lieben werden. SHEILA: FBI, mein Gott. Ich glaube nicht, dass ich schlafen kann, wenn ich weiß, dass die hier herumstochern. 6. SZENE (Nacht. Cool View Motor Court. Stürmisches Wetter. Das Schild flackert. SCULLY dreht sich unruhig im Bett herum, schaltet die Nachttischlampe an und schaut genervt in Richtung des klopfenden Geräusches, dann auf die Uhr. 3:07 a.m. Sie seufzt und legt sich wieder hin. MULDER blättert in seinem Zimmer in der Akte. "26 TORNADOS TÄGLICH" Der Sturm wird schlimmer. Er öffnet das Fenster und sieht eine Kuh draußen auf dem Feld, die ihn ansieht. Mit einem überraschten Muhen fliegt die Kuh plötzlich davon. MULDER schaut nach oben und versucht herauszufinden, wo sie geblieben ist und springt dann aus dem Weg, als das Muhen wieder näher kommt und die Kuh durch die Decke bricht und auf seinem Bett landet.) 7. SZENE (Hotel, am nächsten Morgen. SCULLY steht in MULDERS Zimmer und schaut durch das riesige Loch in der Decke. EIN MANN MIT EINER KETTENSÄGE bereitet sich darauf vor, die Kuh zu zerschneiden.) MANN MIT KETTENSÄGE: Ma'am, wenn Sie nicht mit Hamburgern vollgeschmiert werden wollen, sollten Sie besser nach draußen gehen. (SCULLY verlässt das Zimmer, als der Mann die Kettensäge einschaltet. Der HOTELMANAGER, eine Frau in einem Morgenrock mit dicken Lockenwicklern im Haar, folgt SCULLY den Gang entlang.) HOTELMANAGER: Oh, Miss, wir haben die Sachen Ihres Freundes in Ihr Zimmer gebracht. SCULLY: Er ist mein Partner, und wir bevorzugen getrennte Zimmer. [SonjaK-Note: Das glaubt sie doch selber nicht... *lol*] HOTELMANAGER: Oh, Sie sind altmodisch, was? (KIT-X-NOTIZ: So langsam glaube ich das auch... *bg*) Nun, wir sind wegen dieses High School-Klassentreffens ausgebucht. Sie können sich arrangieren oder es sein lassen. (SCULLY geht hinüber zu der Stelle, wo ein ARZT einen Schnitt an MULDERS linkem Arm untersucht.) ARZT: Wir können es klammern. Ich habe mein Verbandszeug draußen im Wagen. (Der ARZT geht, um seine Ausrüstung zu holen.) MULDER: Scully, ich glaube nicht, dass es ein Zufall ist, dass diese Kuh nach mir geworfen wird, während wir hier unten das Wetter untersuchen. SCULLY (untersucht seinen Kopf und die Stirn): Mulder, hat man Sie auf Kopfverletzungen hin untersucht? MULDER: Ich sage Ihnen, auf dieser Kuh stand quasi mein Name. (HOLMAN kommt herein und geht auf MULDER und SCULLY zu. Er ist sehr besorgt.) HOLMAN: Agent Mulder, sind Sie okay? Ich fühle mich schrecklich. Wenn es irgend etwas gibt, das ich tun kann, bitte, lassen Sie es mich wissen. SCULLY: Vielleicht gibt es etwas. Mr. Hardt, könnten Sie Agent Mulder bitte versichern, dass dieser Zwischenfall mit der Kuh tatsächlich eine natürliche Ursache hat? HOLMAN: Mit Vergnügen. Ich glaube, dass ein kleiner Wirbelsturm diese arme Kreatur auf etwa 12.000 Fuß hochgehoben hat, wo die Luft abgekühlt ist, und... ich freue mich, dass Sie nicht schlimmer verletzt worden sind. (SHEILA kommt herein. Sie ist den Tränen nah.) SHEILA: Entschuldigen Sie. HOLMAN: Du solltest nicht hier sein. SHEILA: Holman, bitte mach es nicht noch schlimmer. (zu MULDER und SCULLY) Es ist meine Schuld. Ich war es. (Später sitzen sie in SCULLYS Zimmer. SCULLY sitzt auf dem Bett neben einer weinenden SHEILA und reicht ihr in regelmäßigen Abständen Papiertücher aus einer Schachtel. der ARZT verbindet MULDERS Arm.) SHEILA (weinend): Es tut mir so leid. Ich wollte nicht, dass das passiert. Ich kann es nicht kontrollieren. MULDER: Wollen Sie damit sagen, dass Sie irgendwie verantwortlich sind für diese... SHEILA: Ich habe diese arme Kuh umgebracht! SCULLY: Äh, Holman hat uns gerade erklärt, dass es ein kleiner Wirbelsturm war, der diesen Unfall verursacht hat. SHEILA: Es ist süß von ihm, mich zu schützen. Er kennt die WAHRHEIT: (sie seufzt) Es ist nicht das erste Mal, dass so etwas passiert. In der Nacht meiner Schulabschlussfeier hat ein Tornado unsre High School zerstört... (Kurzer RÜCKBLICK: High School-Turnhalle von außen. Starker Wind und heftiger Regen. Ein Paar in kompletter Partyausstattung geht auf das Gebäude zu und wird plötzlich in die Luft gehoben und vom Sturm weggeweht.) SHEILA: Und dann... Am Tag meiner Hochzeit, ein Tag, von dem ich immer geträumt hatte, die Feier war draußen am Wochenende des 4. Juli. Es sind 15 Zentimeter Schnee gefallen. (Kurzer Rückblick: SHEILA und die Hochzeitsgesellschaft stehen draußen im heftigen Schneefall.) SHEILA: Und dann ist drei Jahre später mein Mann mit so einem Mädchen von der Telefongesellschaft durchgebrannt. Und an dem Tag, an dem unsre Scheidung abgeschlossen wurde, bin ich aus dem Gericht gekommen, und... Kennen Sie das, wenn man in diesen großen, weißen Wolken Formen sieht? (MULDER nickt. SCULLY lächelt gezwungen.) SHEILA: Nun, ich schwöre Ihnen, dass jede einzelne Wolke an diesem blauen Himmel ein Gesicht war, das mich angelacht hat... (Kurzer Rückblick: eine sehr nach der Mode der 80er gekleidete SHEILA steht auf den Stufen des Gerichts und sieht zu den Wolken hinauf, die alle wie lachende Gesichter aussehen.) SHEILA (seufzt): Das ist etwa 10 Jahre her, und es war das letzte Mal, dass so etwas passiert ist. Bis gestern nacht. MULDER: Wie ist Ihre Beziehung zu Daryl Mootz? SHEILA: Nun,... wir waren verlobt. (schnieft) SCULLY: Sie beide waren verlobt? SHEILA: Ja, vor etwa sechs Monaten, und... äh, wir hatten einen Streit, und er ist weggefahren, und... und ein seltsamer Hagelsturm hat ihn sein Bein gekostet. MULDER: Und seitdem ist der Regen ihm gefolgt. SHEILA: Bin ich verhaftet? MULDER: Nein. Ich kann Ihnen ohne jeden Zweifel sagen, dass Sie nicht für das Wetter verantwortlich sind. SHEILA: Oh... Aber... MULDER: Agent Scully und ich sind auf diese Art von Fällen spezialisiert, und... und auch wenn Sie ein bisschen Pech gehabt haben, haben Sie nichts von alledem verursacht. SHEILA: Sind Sie sicher? MULDER: Ja. Ja, ich bin sicher. Scully, haben Sie irgendwelche Zweifel? SCULLY (bestimmt): Nein. MULDER: Sehen Sie? SCULLY: Kein Zweifel. SHEILA: Ich möchte Ihnen wirklich glauben. Danke. (SHEILA küsst herzlich MULDERS Hand und sieht ihn an. SCULLY hebt die Brauen.) MULDER: Schon gut. (SHEILA geht, nachdem sie HOLMANS Hand gedrückt hat.) ARZT: Der Hagelsturm war nicht der Grund für Daryls Unfall. MULDER: Was meinen Sie? ARZT: Das Wetter was schlecht, aber Daryl war betrunken und ist zu schnell gefahren. HOLMAN: Betrunken? Das... habe ich nie gehört. ARZT: Wir waren alle der Meinung, dass Daryl genug gestraft ist, weil er sein Bein verloren hat. 8. SZENE (Farm in Nebraska. CINDY massiert DARYLS Schultern, während er im Zelt sitzt und es draußen regnet.) DARYL: Die Leute können sich nicht vorstellen, wie hart diese Arbeit ist. Ich meine, sicher, es sieht so aus, als würde ich einfach hier sitzen, aber... Die Kraft meiner Konzentration... Oh, ja, genau da, ja, ja. ja, oh, du... du bist wirklich jeden Pfennig wert. Also, was wollte ich sagen? CINDY: "Die Kraft der Konzentration." DARYL: Ja, richtig. Ich... Mein Gehirn funktioniert durch etwas wie... Ich weiß nicht... In 14 verschiedenen Levels müssen eine Menge Möglichkeiten kontrolliert werden wie Windgeschwindigkeit, Luftfeuchtigkeit und, und... CINDY: Daryl, Hörst du das? DARYL: Was soll ich hören? CINDY: Der Regen hat aufgehört. DARYL: Oh-oh. 9. SZENE: (Hotel. SCULLYS Zimmer, Nr. 10. MULDER liegt auf SCULLYS Bett und blättert in der Akte. SCULLY kommt herein und setzt sich auf einen Stuhl.) SCULLY: Der nächste Flug hier raus geht morgen früh um 10.00 Uhr. MULDER: Sehen Sie sich das an, Scully. (hält die Zeitung hoch) 20. September 1991. Es hat fast eine Stunde lang Rosenblätter geregnet. SCULLY (verärgert): Mulder, wir fliegen nach Hause. Der Regen hat heute Nachmittag aufgehört. Daryl Mootz wird von etwa 50 Leuten verklagt. Es gibt keinen Fall... Und Sie haben selbst zu Sheila gesagt, dass sie das Wetter nicht kontrolliert hat. MULDER: Hat sie auch nicht. Genauso wenig wie Daryl. Prüfen Sie es nach - Am selben Tag, als es Rosenblätter geregnet hat, ist "Irene Hardt, geliebte Frau und aufopfernde Mutter gestern Nachmittag gestorben... Sie wurde von einem Sohn überlebt, Holman Hardt." SCULLY: Oh, jetzt behaupten Sie, dass Holman Hardt... MULDER: Er macht das Wetter. Haben Sie gesehen, wie erleichtert er war als er erfahren hat, dass Daryl betrunken war? Ich habe ein paar Nachforschungen angestellt. Holman Hardt wurde fünfmal wegen nervöser Zusammenbrüche im Krankenhaus behandelt. Jedes Mal zeitgleich mit einem großen meteorologischen Ereignis. SCULLY: Mulder, es ist trotzdem ein gewagter Schritt zu sagen, dass er das Wetter erzeugt. MULDER: Die meisten Leute werden zugeben, dass das Wetter eine große Rolle dabei spielt, wie sie sich fühlen, nicht wahr? Da gibt es sogar diese Störung. SCULLY: Wetterbedingte Störungen. MULDER: Mm-hmm, ja. Wer kann sagen, dass das nicht auch andersherum funktioniert - dass die Art, wie sich jemand fühlt, das Wetter beeinflussen kann... dass das Wetter irgendwie ein Ausdruck von Holman Hardts Gefühlen ist oder besser, von den Gefühlen, die er nicht ausdrückt? SCULLY (wirft ihm einen "Blick" zu) 10. SZENE (HOLMANS Garderobe.) HOLMAN: Ich habe tausendmal versucht, es zu sagen... versucht, das... das Feuer zu erklären, das in diesem schlichten Äußeren brennt. Sheila, du bist der Grund, warum ich all die Jahre in dieser Stadt geblieben bin. (Sein Telefon klingelt, aber er ignoriert es.) HOLMAN: Ich wache jeden Tag auf und weiß... (Das Telefon klingelt wieder. Mit einem frustrierten Seufzer wendet sich HOLMAN vom Spiegel ab, zu dem er gesprochen hat und geht ans Telefon.) HOLMAN: Hallo? SHEILA: Holman, ich bin's. Arbeitest du noch? HOLMAN: Sh... Sheila. (stottert) Ja... äh, ich habe gerade an dich gedacht. Ich freue mich auf das Klassentreffen morgen Abend. SHEILA: Ich auch. HOLMAN: Du klingst, als wärst du gut drauf. SHEILA: Nun, das bin ich, Holman, und das ist alles dein Verdienst. Ich wollte dir sagen, dass ich über das nachgedacht habe, was du gestern über Daryl gesagt hast. Ich habe gemerkt, dass du recht gehabt hast. HOLMAN: Hatte ich das? SHEILA: Ja, das hattest du, und deshalb bin ich über ihn hinweg. "Welcher Daryl?" So sehe ich das jetzt. Ich habe gemerkt, dass ich dem falschen Typ Mann nachgelaufen bin. Ich brauche jemanden, mit dem ich reden kann. Ich brauche jemanden, bei dem ich mich sicher fühlen kann. HOLMAN (kann vor Glück kaum sprechen): Ich kann dir gar nicht sagen, was mir das bedeutet. SHEILA: Holman, ich möchte dich etwas fragen, und ich hoffe, es kann unser Geheimnis bleiben. HOLMAN: Natürlich, Sheila. Alles, was du willst. SHEILA: Was denkst du über Agent Mulder? (Außerhalb des Studios kracht Donner.) 11. SZENE (Nächster Morgen 9.40 Fernsehsender. MULDER klopft an und betritt HOLMANS Büro.) MULDER: Hey, Holman. HOLMAN: Agent Mulder. MULDER: Ich bin hier, um mich zu verabschieden, Holman. HOLMAN: Sie verlassen uns. MULDER: Ja, aber ich möchte, dass Sie sich helfen lassen, bevor Sie noch jemanden umbringen. HOLMAN: Hilfe? Wovon reden Sie? MULDER: Sie wissen, wovon ich spreche. Sie sind nicht nur ein Wettermann, Sie sind DER Wettermann. Sie sind derjenige, der das Wetter beeinflusst hat. HOLMAN: Agent Mulder, wenn ich das Wetter kontrollieren könnte, glauben Sie nicht, ich würde es regnen lassen? Dass ich diese Dürre beenden würde? MULDER: Ich glaube nicht, dass es so funktioniert. Ich glaube nicht, dass Sie es absichtlich machen. Ich glaube, Sie unterdrücken Ihre Gefühle - Wut, Trauer, Liebe oder was auch immer - und das Ergebnis ist Regen, Hagel oder eine fliegende Kuh. HOLMAN: Das arme Tier. MULDER: Und was immer es auch ist, Sie müssen es rauslassen. HOLMAN: Ich kann nicht. MULDER: Doch, Sie können. (Setzt sich neben ihn) Es ist Sheila, nicht wahr? Sie lieben sie. Sie haben sie immer geliebt. Dieser... Tornado in der High School, das waren Sie, oder? HOLMAN: Am Abend unserer Abschlussfeier... äh, ich bin versehentlich über sie und ihren Freund gestolpert... ich habe sie in Flagranti erwischt. Und alles weitere wissen Sie... MULDER: Und Sie haben ihr nie von Ihren Gefühlen erzählt? HOLMAN: Wie könnte ein Frosch einem Schwan sagen, dass er ihn liebt? MULDER: Nun, Sie sollten es ihr besser erzählen, oder Sie werden tatsächlich jemanden umbringen. (Geht zur Tür.) HOLMAN: Sie müssen mir helfen. (SonjaK-Note: Da fragt er eindeutig den Falschen...) MULDER: Ich muss einen Flug erwischen. HOLMAN: Wenn Sie mir nicht helfen, wer dann? MULDER: Ich treffe meine Partnerin am Flughafen. (MULDERS Handy klingelt.) MULDER: Entschuldigung. Warten Sie. (ins Telefon) Mulder. SCULLY (am Telefon): Mulder, ich bin's. (KIT-X-NOTIZ: Ich habe nicht mitzählen können, wie oft dieser Satz schon zu hören war!!!) MULDER (am Telefon): Ich bin auf dem Weg. SCULLY (am Telefon): Ich weiß nicht. Haben Sie in der letzten Zeit nach draußen gesehen? Es ist ziemlich neblig. Unser Flugzeug kann nicht starten, bis dieser Nebel sich auflöst. (Sie schaut aus dem Fenster auf das Auto, das kaum zu sehen ist.) MULDER (am Telefon): Nebel? (sieht HOLMAN anklagend an) Holman! (HOLMAN zuckt die Achseln) SCULLY (am Telefon): Holman? MULDER (am Telefon): Ja... Er braucht einen Rat. Ein Date betreffend. SCULLY (am Telefon): Rat ein Date betreffend? Von wem? MULDER (am Telefon): ?????????????? (SEHR LANGE Pause.) Hallo? Hey, Scully. Scully, sind Sie noch dran? SCULLY (am Telefon): Ich habe Sie gehört. Mulder, wann hatten Sie das letzte Mal ein Date? MULDER (am Telefon, jedes Wort betonend): Ich werde später mit Ihnen reden. (SonjaK-Note: Heißt das jetzt, er WILL ein Date mit ihr?? Schön wär's.) SCULLY (zu sich selbst, nachdem sie aufgelegt hat): Der Blinde führt den Blinden. 12. SZENE (Büro des Regenmeisters. CINDY holt eine Bilanz und reicht sie DARYL, der ungläubig darauf blickt.) DARYL: Diese rote Zahl? (CINDY nickt traurig, während er den Kopf auf den Schreibtisch fallen lässt.) CINDY: Daryl, du bist wie einer dieser tragischen Rockstars. Du weißt schon, wie... wie Jim Morrison oder Kurt Cobain. Du leuchtest einfach zu hell für eine viel zu kurze Zeit. (streichelt sein Haar) Wir werden unseren Kindern alles darüber erzählen. (DARYL wischt mit einer ärgerlichen Handbewegung die Papiere von ihrem Schreibtisch.) DARYL: Kinder. Ich kann mir keine Kinder leisten. Wenn ich nicht ganz schnell eine ganze Menge Geld bekomme, bin ich in wirklich großen Schwierigkeiten. CINDY: Dairy Queen wird mich wieder einstellen. Ich verdiene fast sechs Dollar die Stunde. DARYL: Shhh, ich denke nach. Da muss jemand sein... CINDY: Wir werden das Geld zusammenbringen, Baby. DARYL (erkennt plötzlich): Sheila. CINDY (scharf): Was ist mit ihr? (DARYL hält sie bei den Schultern fest, während er sie ansieht.) DARYL: Cindy... Du warst wirklich süß und all das, aber ich denke, es würde uns gut tun, uns eine Weile nicht zu sehen. CINDY: Was? Du machst Schluss mit mir? DARYL: Es ist nichts persönliches. (Er tätschelt ihr Gesicht und geht.) 13. SZENE (Fernsehsender. HOLMAN und MULDER gehen in das leere Studio.) HOLMAN: Ich war mein ganzes Leben neidisch auf Männer wie Sie. Wegen Ihrer äußeren Erscheinung nahm ich an, Sie wären... erfahrener. Ich meine... Sie verbringen jeden Tag mit Agent Scully, einer schönen, bezaubernden Frau. Und Sie haben nie, äh...? (Keine Antwort von Mulder) Ich muss gestehen, ich finde das schockierend. (SonjaK-Note: Ich auch!!!! KIT-X-NOTIZ: Welcome, Sister!) Ich... Ich habe gesehen, wie Sie beide einander anstarren. (Lange Pause. Dann legt MULDER seinen Arm um HOLMANS Schultern und führt ihn zu SHEILAS Büro.) MULDER: Es geht hier um Sie, Holman. Ich bin hier, um Ihnen zu helfen. Ich bin absolut glücklich mit meiner Beziehung zu Agent Scully. (SonjaK- Note: Das glaubt er doch selber nicht!) HOLMAN: Also, Ihrer Theorie zufolge werde ich da reingehen, ihr sagen, dass ich sie liebe, und die Dürre wird enden? MULDER (rückt HOLMANS Krawatte zurecht): Sagen Sie ihr einfach, was Sie fühlen. (SonjaK-Note: Wenn das so einfach ist, wieso tut er das dann nicht, hä???) (HOLMAN geht auf SHEILAS Büro zu.) MULDER: Und, Holman: Ich starre Scully nicht an. (KIT-X-NOTIZ: Ha, ha, ha! Der Witz des Tages! Do ya think you can kid us, or what?) (HOLMAN betritt SHEILAS Büro.) HOLMAN: Hey. SHEILA: Hey. Ich kann meine Notizen für meinen... (findet eine Mappe)... Vortrag nicht finden. Ah, da sind sie ja. HOLMAN: Hast du eine Minute Zeit? SHEILA: Für dich immer. Bist du aufgeregt wegen dem Klassentreffen heute Abend? HOLMAN: Natürlich. Äh... Du bist beschäftigt. Wir können später reden. (SHEILA hört auf, ihre Notizen zu sortieren und dreht sich um, um ihn anzusehen.) SHEILA: Oh, was ist los? (HOLMAN starrt sie an.) HOLMAN (stottert): Ich... Ich liebe dich. SHEILA (mit freundschaftlicher Liebe): Ich liebe dich auch, Holman. Was ist los? (MULDER steht vor dem Büro und wartet auf HOLMAN.) FRAU IM FERNSEHSENDER: Ist das Regen? (Donnerschlag) Oh Gott, es stimmt! Es regnet! (MULDER sieht aus dem Fenster, als es heftig zu regnen beginnt. HOLMAN kommt aus SHEILAS Büro.) MULDER: Und? SHEILA (kommt aus ihrem Büro und lächelt MULDER an. Wirft HOLMAN nicht einmal einen flüchtigen Blick zu.) SHEILA: Hallo, Agent Mulder. Wir sehen uns heute Abend, Holman. (Sie geht.) MULDER (grinsend): Oh , Sie haben es geschafft. HOLMAN (mit Grabesstimme): Nein, Sie haben es geschafft. MULDER: Wovon reden Sie? HOLMAN: Sie sagt, dass sie mich liebt, aber dass sie in Sie verliebt ist. (MULDER sieht ihn schockiert an. 14. SZENE (Draußen in der Halle tritt DARYL SHEILA entgegen und fasst sie hart am Arm.) DARYL: Was meinst du damit, es gibt einen anderen? SHEILA: Daryl, dies ist nicht der richtige Ort. DARYL: Sag mir nur, wer er ist. SHEILA: Lass mich gehen! MULDER (kommt herein): Hey! Hey, Daryl. Langsam, Mann. (SHEILA sieht MULDER ehrfürchtig an.) DARYL (eifersüchtig): Er? Das ist der Typ?! Was hat er, was ich nicht habe? SHEILA: Einen Job. Er kann mit Worten umgehen. Intelligenz. Gutes Aussehen. DARYL: Gutes Aussehen? Ich werde dir gutes Aussehen zeigen. (DARYL schlägt ungeschickt nach MULDER, der mit Leichtigkeit ausweicht.) SHEILA: Daryl! Nein, nicht in sein Gesicht! (DARYL schlägt noch einmal.) MULDER: Daryl. SHEILA: Schlag ihn bloß nicht ins Gesicht! (MULDER reißt DARYL herum und an die Wand und fesselt ihn mit Handschellen.) DARYL: Oh, gut. Auf einen Krüppel losgehen. Sie werden von meinem Anwalt hören. SHEILA (zu MULDER): Sie verdienen eine große Belohnung. (MULDER schüttelt den Kopf. SHEILA packt MULDER und küsst ihn leidenschaftlich, drückt ihn gegen die Wand, gerade als HOLMAN und SCULLY um die Ecke biegen. HOLMAN starrt nur schockiert, geht dann schnell weg. SCULLY sieht überrascht aus, lässt den Mund offen stehen, und atmet einmal tief durch als MULDER sich peinlich berührt losreißt, die Hände in die Hüften gestemmt. Er hat grellroten Lippenstift auf seinen Lippen verschmiert. SHEILA lächelt.) SCULLY (unbehaglich): Mulder, der Nebel hat sich aufgelöst, und wenn Sie soweit sind... Das Flugzeug wartet. MULDER (schaut aus dem Fenster zu einem Wetterempfänger.) Scully, Wissen Sie etwas über Wetterradar? SCULLY Ein wenig. Warum? MULDER: Was bedeutet rot? SCULLY: Gewitter, glaube ich. (SCULLY kommt zu ihm ans Fenster. Ein Sturm mit Hurrikan-Ausmaßen nähert sich.) MULDER: Sieht so aus, als werden wir unseren Flug nicht erreichen. 15. SZENE KRONER HIGH SCHOOL 20.33 (Regen strömt außerhalb einer Turnhalle, die im Stil des Zauberers von Oz dekoriert ist. Discokugel. Ein Regenbogen aus Ballons. Paare tanzen auf ihrem 20jährigen Klassentreffen zu Songs der 70er. Die Aufschrift auf den Ballons verkündet: "Es gibt keinen Ort wie Kroner." Überall stehen Eimer, um das durchsickernde Wasser aufzufangen. Der Song, der gerade gespielt wird ist The Hues Corporation's Hit "Rock The Boat".) MUSIK: So I'd like to know where You got the notion Said I'd like to know where You got the notion Rock the boat Don't rock the boat, baby Rock the boat Don't tip the boat over Rock the boat Don't rock the boat, baby Rock the boat... (Draußen kracht der Donner. MULDER und SCULLY sehen sich auf der Tanzfläche um.) SCULLY: Über 17 Zentimeter in den letzten sechs Stunden. Der staatliche Wetterdienst hat eine Sturmflutwarnung für dieses Gebiet herausgegeben. Mulder, sind Sie sicher, dass er hier ist? MULDER: Wenn sie hier ist, ist er auch hier. MUSIK: So I'd like to know where You got the notion Said I'd like to know where You got the notion So I'd like to know where You got the notion So I'd like to know where You got the notion... (MULDER und SCULLY finden HOLMAN und ziehen ihn hinaus in den Vorraum.) MULDER: Kommen Sie, Holman. Sorgen Sie jetzt dafür, dass es aufhört. HOLMAN: Das ist Ihre Schuld, nicht meine. MULDER: Meine Schuld? HOLMAN: Sie haben sie geküsst. (Das Licht flackert. SHEILA gesellt sich zu ihnen.) SHEILA: Oh, sieh an, wer hier ist. Ein paar von meinen liebsten Menschen. Ein alter Freund... (tritt auf MULDER zu) Und neue. HOLMAN: Du siehst wundervoll aus heute Abend, Sheila. SHEILA: Danke. Ihr seht gut aus. (zu MULDER) Alle beide. (Das Intro zu "The Things We Do For Love" von 10CC beginnt.) SHEILA: Oh, ich liebe diesen Song. Agent Mulder, würden Sie gern tanzen? SCULLY: Holman hat uns gerade gesagt, dass..., äh, dass er gern tanzen würde. MULDER: Ja, das hat er. HOLMAN: Ich würde mich geehrt fühlen. SHEILA (enttäuscht): Okay. MULDER (verzweifelt): Sagen Sie es ihr, Holman. MUSIK: You lay your bets and then you pay the price... SHEILA: Was hat Agent Mulder gemeint? Was sollst du mir sagen? HOLMAN: Ach, das ist nicht so wichtig. SHEILA: Wir erzählen uns alles, oder nicht? HOLMAN: Nun... ähm, als ich heute Nachmittag in deinem Büro vorbeigeschaut habe... als ich gesagt habe, dass... SHEILA: Als du gesagt hast, dass du mich liebst. HOLMAN: Was ich sagen wollte... was ich dir erklären wollte... ist, dass ich in dich verliebt bin. Dass ich dich seit der High School geliebt habe. MUSIK: Ooh, you make me love you Ooh, you've got a way... (MULDER und SCULLY beobachten SHEILA und HOLMAN. Sie bewegen sich zur Musik. Sehr lustig. Ein Donnerschlag ertönt, SHEILA rennt von HOLMAN weg und in den Waschraum. MULDER und SCULLY sehen sich an.) MULDER: Ich baue die Arche, Sie holen die Tiere. (SCULLY geht zum Waschraum.) MULDER (ruft hinter ihr her): Das war nur ein Scherz. (SCULLY betritt den Waschraum, wo SHEILA sich im Spiegel betrachtet.) SCULLY: Sheila... (räuspert sich) Mein Partner hat eine Theorie und obwohl ich sie nicht teile, glaube ich, dass Sie sie unter den gegebenen Umständen hören sollten, denn sie betrifft Sie und Holman. Agent Mulder glaubt, dass die Dürre, dieser Sturm, die bizarren Wetterbedingungen, die Sie über die Jahre hinweg verfolgt haben... von Holman verursacht worden sind. Um genau zu sein, dass... dass seine Gefühle sich irgendwie durch das Wetter ausdrücken. Und Agent Mulder glaubt, dass... dass Holman diese Stadt unbewusst durch seine unausgesprochene Liebe zu Ihnen zerstört. SHEILA: Sie lieben ihn, nicht wahr? SCULLY (sanft): Was? SHEILA: Sie sind eifersüchtig, weil Agent Mulder und ich eine besondere Verbindung haben, und Sie versuchen, mich zu Holman abzuschieben. SCULLY: Was? (In der Turnhalle betritt DARYL die Tanzfläche durch eine Außentür. Er ist unrasiert und betrunken. Er benutzt seine Krücken.) DARYL: Es ist gut, der Meister zu sein. Es ist gut, der Meister zu sein. Wo ist Sheila? MULDER: Wo ist Ihr Bein? DARYL: Cindy hat es mir weggenommen. Sie sagt, ich müsste zu ihr zurück kriechen. Also, wo ist Sheila? (Im Waschraum.) SHEILA (ungläubig): Nicht einmal ein Kuss? (SCULLY schüttelt den Kopf.) Glauben Sie mir, der Mann kann küssen. Ich habe nie auf diese Weise an Holman gedacht, wissen Sie. Er ist mein bester Freund. Und ich habe nicht einmal vermutet... SCULLY: Nun, mir scheint, dass die besten Beziehungen - diejenigen, die andauern - häufig der Freundschaft entspringen. Wissen Sie, eines Tages sieht man den Freund an und sieht plötzlich mehr als in der Nacht zuvor. Es ist wie ein unerwarteter Wechsel. Und derjenige, der nur ein Freund war, ist... plötzlich die einzige Person, mit der man sich jemals vorstellen kann, zusammen zu sein. (SonjaK-Note: Sorry, das Original ist um Längen besser. Aber man merkt, dass sie genau weiß, wovon sie spricht...! KIT-X-NOTIZ: Ich weiß auf jeden Fall ganz genau, wovon DU sprichst...) (Die Abflüsse füllen sich mit Schmutzwasser.) SCULLY: Die Kanalisation läuft voll. Lassen Sie uns von hier verschwinden. (Sie rennen zurück zur Tanzfläche, wo DARYL mit seinen Krücken nach MULDER schlägt.) DARYL: Ich werde Sie lehren, sich mit meinem Mädchen einzulassen. Wenn ich zwei Beine hätte, würde ich Sie in den... (DARYL fällt gegen einen Stuhl. Der Strom fällt aus.) SCULLY: Ich habe die Polizei gerufen. MULDER: Sie sollten nach dem Meister sehen. Sich vergewissern, dass er okay ist. Was ist mit Sheila passiert? (SHEILA geht zu HOLMAN, der allein dasitzt, den Kopf in die Hände gestützt.) SHEILA: Ist das wahr? Dass du das Wetter machst? Wegen mir? Der Tornado auf der High School, Schnee bei meiner Hochzeit? HOLMAN: Es tut mir so leid. SHEILA: Daryls Regen? HOLMAN: Ich sehe die Logik darin nicht. Ja. Irgendein seltsamer Ausdruck von Schuldgefühlen. SHEILA: Sogar diesen Regen? Weil du mich liebst? HOLMAN: Weil... ich dich liebe. (SHEILA küsst ihn sanft.) SHEILA: Das ist das romantischste, das ich je gehört habe. (SHEILA küsst ihn leidenschaftlich. Der Strom geht unter Funken und Blitzen wieder an.) FRAU: Es hat aufgehört! (Viel Jubel und Applaus. Die Musik beginnt wieder zu spielen; JUDY GARLAND singt "Somewhere Over The Rainbow".) MUSIK: Somewhere over the rainbow Way up high... (CINDY stürzt herein mit einem von DARYLS Beinen unter ihrer Jacke.) DARYL: Es tut mir so leid, Baby. CINDY: Mir auch. Ich habe dir dein Bein mitgebracht. DARYL: Oh, warum bist du so gut zu mir, Süße? (Sie küssen sich.) MUSIK: ...Somewhere over the rainbow Skies are blue And the dreams that you dare to dream ready to come true... (Alle Paare tanzen und küssen sich. MULDER und SCULLY sehen sich um.) MULDER: Ich wusste nicht, dass Klassentreffen so... SCULLY: ... nass sein können? (HOLMAN und SHEILA kommen zu MULDER und SCULLY.) MULDER: Und, wie ist es gelaufen? HOLMAN: Sie sollten es irgendwann versuchen. (SonjaK-Note: Sag ich doch die ganze Zeit! Diese Story schreit förmlich nach einer Fortsetzung :-) KIT-X-NOTIZ: Vielleicht in der letzten Folge der letzten Staffel? *lol*) Sheila? (MULDER und SCULLY sehen ihnen nach.) MUSIK: ...Away up on the chimney tops That's where you'll find me... 16. SZENE = EPILOG (Ein Jahr später... SHEILA ist zu Hause und sieht sich den Wetterbericht an, während sie mit ihrem Baby schmust.) HOLMAN (im Fernsehen): Ich könnte mir keinen schöneren Tag als heute vorstellen. Wir haben eine 30%ige Chance, dass es morgen regnet, was all unsere Bauern wirklich glücklich machen sollte. MUSIK: ...Bluebirds fly Birds fly over the rainbow... SHEILA (zu dem Baby): Du bist ganz der Vater, ja, das bist du. Das bist du. Das bist du. MUSIK: ...Why, oh, why can't I? (Kamera fährt aus dem Fenster und zeigt den Regenbogen, der im hinteren Garten endet.) - E N D E - * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * Übersetzer: SonjaK < zu erreichen über fampi@t-online.de > Überarbeitung: KIT-X < kit-x@yahoo.com > spooky17 < spooky17@gmx.de > Die deutschen Folgen-Transcripts (und natuerlich viel mehr) : http://akte-x.here.de dana d.'s Home: http://dana-d.simplenet.com