Ein Spiel - Chinga 5 X 1 0 Hi! Nach langer Zeit auch mal wieder von mir ein Transcript. Ich hab mir die Stephen-King Folge "Ein Spiel" vorgenommen. Echt zum Gruseln *g* Feedback, Kritik oder Anregungen irgendwelcher anderen Art ist ausdrücklich erwünscht. Meine Email findet ihr am Ende des Transcripts. Danken möchte ich hierbei noch mal allen, die hierbei geholfen haben. Das wären zum einen KIT-X (einige Tipps, Beta-Lesen) und zum anderen dana d., die mir bei einigen Wörtern geholfen hat. THX TO YOU ALL ! Eine kleine Anmerkung zu der Folge wollte ich noch loswerden: Und zwar heißt die Folge - nachträglich geändert - außerhalb der USA nicht "Chinga", sondern "Bunghoney". Denn Chinga ist im Spanischen so ungefähr synonym zu "copulación". Und noch eine Anmerkung von KIT-X: Für alle, die es NICHT wissen sollten, Maine ist das Heimatland Stephen Kings, und somit ist es durchaus nicht verwunderlich, warum er diesen Bundesstaat der USA für seine Story genutzt hat. HAVE PHUN NOW, spooky17 ________________________________________________________________________________ MAINE MELISSA: So mein Schatz. Wir werden jetzt ein paar Sachen einkaufen, wir bleiben nicht lange. Ja, Polly? Mami braucht ein paar Lebensmittel, weißt du? POLLY: Ich mag diesen Laden nicht, Mami. MELISSA: Wir bleiben doch nur ein paar Minuten. POLLY: Ich will jetzt nach Hause fahren! PUPPE: Lass uns ein bisschen Spaß haben! (Anm. v. spooky17: Nach dem englischen Transcript sagt Dave hier auch noch "Hilfe, Melissa". Das wurde bei uns leider wegen der blutigen Szene geschnitten. KIT-X-NOTIZ: Wie noch einiges anders... *seufz*) MELISSA: Wir fahren nach Hause Polly. Bitte, tu Mami das nicht an. DAVE: Hier ist Dave, der Metzger aus dem Supermarkt. Wir brauchen hier sofort Hilfe. PUPPE: Ich will jetzt spielen. MAINE SCULLY: Scully. MULDER: Hey Scully, ich bin's. SCULLY: Mulder, wir hatten doch vereinbart, dass wir uns beide das Wochenende frei nehmen. MULDER: Ja, schon richtig. Ich weiß, aber ich hab gerade eine neue Information erhalten, und zwar über einen Fall, der eine klassische X-Akte ist. Und die wollte ich Ihnen mitteilen. SCULLY: Mulder, ich bin jetzt in Urlaub. Das Wetter ist schön und ich freue mich darauf, einfach loszufahren und die gute Luft von Neu-England zu genießen. MULDER: Sie haben doch kein Cabrio gemietet, oder? SCULLY: Wieso? MULDER: Kennen Sie etwa die Statistik über Enthauptungen nicht? SCULLY: Ähh, Mulder, ich werde jetzt auflegen, und mein Telefon werde ich ausschalten. Am Montag sehen wir uns wieder. MULDER: Sie sollten auch nicht gleichzeitig Auto fahren und telefonieren. Kennen Sie etwa die Statistik über... Hallo? SCULLY: Sir? ... Sir, was ist passiert? MANN: Ich ähh... Wir brauchen hier einen Arzt. LEITER: Wer sind Sie denn? SCULLY: Ich bin... Mein Name ist Scully und ich bin FBI-Agentin. Was ist hier passiert? LEITER: Keine Ahnung, ich weiß es nicht. Aber Dave, der Metzger... Ich fürchte, er ist tot. ABTEILUNG X-AKTEN, FBI ZENTRALE WASHINGTON DC MULDER: Mulder. SCULLY: Mulder, ich bin's. MULDER: Ich dachte, Sie wären in Urlaub. SCULLY: Bin ich auch. Ich bin hier oben in Maine. MULDER: Und ich dachte, Sie wollten von niemandem gestört werden und Ihren Kopf auslüften lassen? SCULLY: Keineswegs. Ich meine, natürlich schon... ich ähh... W.. W.. Was sehen Sie sich da gerade an, Mulder? MULDER: Etwas mit tödlichen Bienenschwärmen. Sie sagten, Sie wären nicht erreichbar? Was ist los? SCULLY: Ich ähh... Ich bin hier in einem Supermarkt. Ich versuche nur, der örtlichen Polizei zu helfen. MULDER: Zu helfen? Wobei? SCULLY: Tja, ich weiß nicht recht, wie ich das beschreiben soll, Mulder. Ich hab es ja nicht selbst gesehen, aber es hat offenbar einen Ausbruch von Gewalt bei diesen Menschen hier gegeben, die sich allerdings unfreiwillig so verhalten. MULDER: Gewalt? Gegen wen? SCULLY: Gegen sich selbst. MULDER: Gegen sich selbst? SCULLY: Ja, sie schlagen sich ins Gesicht und zerkratzen sich die Augen. Ein Mann ist tot. MULDER: Wie ist er gestorben? SCULLY: Er hat sich selbst erstochen, so wie's aussieht. MULDER: Ha... Das hört sich ja beinah so an, als ob Sie sich da mit Zauberkräften oder Hexerei beschäftigen müssen? SCULLY: Nein, ich halte es weder für Zauberei noch für Hexerei, Mulder. Ich habe mich umgesehen und nichts gefunden, was für so einen Verdacht sprechen würde. MULDER: Vielleicht wissen Sie nicht, wonach Sie suchen müssen? SCULLY: Es gibt keine Hinweise auf Zaubertricks oder schwarze Kunst oder Schamanismus oder Teufelsanbetung oder irgendwelche barbarischen Opferpraktiken. Keine Amulette, Karben, Schutzgeister, Blutsteine oder Hexenzeichen oder irgendwas von ritualrepertuoiren Zusammenhang mit dem Okkulten. Sanataria, Gudon, Makumba oder sonst irgendein Zauber. MULDER: Scully? SCULLY: Ja? MULDER: Heiraten Sie mich! (KIT-X-NOTIZ: Ich könnte dazu ja was sagen, aber... okay, ich lass es (*spooky17zuzwinkerntu*)... - wer meine Skripte und Kommentare kennt, der weiß, was ich an dieser Stelle denke...) SCULLY: Also... ich hatte mir von Ihnen einen hilfreicheren Beitrag erhofft. MULDER: Ja, wissen Sie, Sie sollten nach einer Frau suchen, die einen spitzen Hut trägt und auf einem Besen reitet, dann haben Sie bestimmt bald die Verantwortliche. SCULLY: Ich danke Ihnen trotzdem. . Wer ist diese Frau dort? RIGGS: Melissa Turner. SCULLY: Sie ist offenbar als einzige nicht betroffen. RIGGS: Worauf wollen Sie hinaus? SCULLY: Vielleicht sollten Sie ja mit ihr reden? BONSAINT: Miss Scully... Bleiben Sie noch hier in der Stadt? SCULLY: J... Ja. Ich will hier Urlaub machen. Warum fragen Sie? BONSAINT: Na ja, was Sie über Melissa Turner gesagt haben, rückt diesen Vorfall nämlich in ein völlig neues Licht. SCULLY: Und wieso? BONSAINT: Melissa hat hier einige Unruhe verbreitet, die Einheimischen halten sie für eine Hexe! SCULLY: In dieser Gegend wurden schon öfter Frauen als Hexen beschuldigt, nicht? BONSAINT: Ähh, ja. SCULLY: Also, um ganz ehrlich zu sein, Captain Bonsaint, ich glaube im Prinzip überhaupt nicht an so was wie Hexerei. BONSAINT: Tja, ich glaub auch nicht daran. Ich dachte nur, es wäre deswegen, weil Melissa sehr hübsch ist und... allein lebt, also eine Gefahr ist. SCULLY: Aber jetzt sind Sie nicht mehr überzeugt? BONSAINT: Verstehen Sie, ich bin Ihnen dankbar für Ihre Mühe, und natürlich hoffe ich, dass es eine vernünftige Erklärung gibt, wie Sie gesagt haben. Nur eins dürfte es schwer machen, die Leute davon zu überzeugen, dass Ihre Denkweise richtig ist. SCULLY: Und was wäre das genau? BONSAINT: Mit wem sie was gehabt hat. SCULLY: Mit wem sie was gehabt hat? BONSAINT: Ja... mit Dave, dem Metzger. MELISSA: Hallo? RIGGS: Hallo, hier ist Buddy. MELISSA: Ohh, Hallo. RIGGS: Ist alles okay, Melissa? MELISSA: Es geht mir gut, warum fragst du? POLLY: Wer ist das, Mami? RIGGS: Ich weiß, dass du hier warst. Du bist im Supermarkt gewesen. MELISSA: Ich weiß gar nicht, wovon du redest, Buddy. POLLY: Leg jetzt auf, Mami. (KIT-X-NOTIZ: Ich hasse dieses Kind!) RIGGS: Melissa, dreh die Musik leiser. Hier gibt es schon Gerüchte, dass du was damit zu tun hast! MELISSA: Ich habe mit gar nichts irgendwas zu tun. RIGGS: Das weiß ich. Würdest du mir bitte zuhören? Ich hab ja überhaupt nicht gesagt, dass das stimmen würde. MELISSA: Was sagst du denn dann, Buddy? POLLY: MAMI ! RIGGS: Ich möchte dir helfen, aber das muss unter uns bleiben, sonst werden wir unbequeme Fragen beantworten müssen. Also, ich hab dir etwas zu sagen. MELISSA: Was denn? RIGGS: Etwas schlimmes. MELISSA: Was ist denn, Buddy? RIGGS: Dave ist tot. MELISSA: Oh, mein Gott! RIGGS: Ich muss dich sofort sprechen, Melissa. MELISSA: Ich kann nicht. RIGGS: Du brauchst jetzt, mehr denn je, einen Freund. PUPPE: Lass uns Spaß haben! MELISSA: Du kannst nicht herkommen, Buddy. RIGGS: Warum nicht? Sag mir, warum! MELISSA: Ich kann dir das im Augenblick nicht erklären. RIGGS: Ich komm jetzt rüber zu dir, Melissa. Du darfst nicht allein sein! DAS HAUS VON MELISSA TURNER 14.08 UHR SCULLY: Die Hintertür steht weit offen. BONSAINT: Melissa?! Die Wäsche ist noch ganz nass. SCULLY: Chief! Sehen Sie sich das an! BONSAINT: Wofür soll den das wohl gut sein? SCULLY: Sie scheint Angst vor etwas zu haben. BONSAINT: Egal wovor, sie hatte es anscheinend sehr eilig. Die Wäsche hängt draußen und die Tür ist nicht zu. Das kapier' ich nicht. SCULLY: Uhhpfffff. Kennen Sie sie näher? BONSAINT: Melissa Turner? SCULLY: Mm-hmm. BONSAINT: Sie ist eine richtige Einheimische: Hier geboren und aufgewachsen. War mit einem Fischer verheiratet. Sie wurde nach einem Schiffsunfall letztes Jahr zur Witwe. Ich weiß nicht, ob ihre kleine Tochter Polly das je wirklich verstanden hat. Sie ist total daneben. SCULLY: Ist die Tochter Autistin? BONSAINT: Soweit ich weiß, ja. Es gab letztes Jahr einen Zwischenfall in der Vorschule. Polly wurde von der Leiterin ins Gesicht geschlagen. SCULLY: Unglaublich. Und weswegen? BONSAINT: Tja, sie sagte, Polly wäre so ausgerastet, dass sie nichts anderes tun konnte. Und dann lag sie auf einmal auf dem Boden. Die Kleine hat sie grün und blau geschlagen. SCULLY: Die Kleine hat sie geschlagen? BONSAINT: Na ja, das ist ihre Story. Polly hat sie nicht angefasst, das war ja wohl klar. Es ist aber ein richtiges Drama gewesen. Die Schulleiterin verlor ihre Zulassung, und die Leute gaben dem Kind alle möglichen Schimpfnamen. Und sagten, Melissa wäre eine Hexe. Und Polly ist seitdem nicht mehr zur Schule gegangen. SCULLY: Und dieses, äh... Verhältnis, das die Mutter mit dem Metzger gehabt hat... BONSAINT: Mit Dave? Ehh, da hab ich Ihnen vielleicht einen falschen Eindruck vermittelt. Das war nicht wirklich ein Verhältnis. Obwohl Dave sich selbst und seine Frau ziemlich zum Narren gemacht hat. SCULLY: Also war das unerwidert? BONSAINT: So können Sie das ruhig nennen. SCULLY: Ging das soweit, dass sie ihre Fenster vernageln musste? BONSAINT: Nein, so dumm war er nun auch wieder nicht. Wissen Sie, vielleicht hat sie keine Angst davor, dass etwas hier herein kommt, vielleicht hat sie Angst davor, dass etwas hinausgeht? SCULLY: Und das wäre? BONSAINT: War nur so'n Gedanke. RIGGS: Was hältst du denn davon, hä? RIGGS: Warum verlässt du die Stadt nicht? MELISSA: Ich kann doch nirgendwo hin, Buddy. Ich lebe jetzt schon der Hand in den Mund. RIGGS: Hör mal zu, ich habe ein bisschen Geld beiseite gelegt. MELISSA: Buddy, ich kann das nicht. RIGGS: Melissa, ich hab schon seit 'ner halben Ewigkeit ein Auge auf dich geworfen. Ich habe bei der ersten Runde meine Chance verpasst und brav gewartet. Und es tut mir wirklich sehr leid, was geschehen ist, aber du brauchst jemanden, der für dich sorgt. MELISSA: Nicht, Buddy, bitte. RIGGS: "Nicht", weil du es nicht möchtest, oder nur, weil du zu stolz bist? MELISSA: Das verstehst du nicht. RIGGS: WAS versteh ich nicht? MELISSA: Was da im Supermarkt passiert ist, und was mit Dave geschehen ist, ich konnte es nicht verhindern. RIGGS: Wie meinst du das? MELISSA: Ich hab es gesehen. POLLY: Ich will noch mehr Kirschen haben! ANGESTELLTE: Was hast du eben gesagt? POLLY: ICH WILL NOCH MEHR KIRSCHEN HABEN ! (KIT-X-NOTIZ: Ich staune immer wieder über diese Unverfrorenheit dieses Mädchens, und ihre unverwechselbare Art, "Bitte" zu sagen... *lol*) MELISSA: Ich habe Dave tot gesehen. Bevor er tot war. Ich hab ihn in den Tiefkühlschränken gesehen. Ganz zerschnitten und blutig. Und es ist nicht das erste Mal. Meinen Mann, auch ihn hab ich gesehen. In einem Fenster. Tot - bevor das passiert ist, mit diesem Haken. ANGESTELLTE: Dann lass dir mal Geld von deiner Mami geben, Schätzchen. Ich kann sie nicht so einfach verschenken. ANGESTELLTER: Hier kommt 'ne Bestellung zum Mitnehmen. ANGESTELLTE: In Ordnung. PUPPE: Lass uns Spaß haben! POLLY: Mami, ich will noch mehr Kirschen haben! MELISSA: Wir müssen jetzt gehen, Polly. RIGGS: Nimm den Schlüssel, Melissa. Der gehört zu meiner Jagdhütte oben am Schoodic-Lake. POLLY: Mami! RIGGS: Fahr hin, denn sonst bekommst du vielleicht gewaltigen Ärger. POLLY: Mami! MAMI! RIGGS: Schon gut, schon gut. WEE LASSIES & LADDIES DAYCARE FROELICH: Sind Sie das, Jack? BONSAINT: Ehh, ja, ich bin's, Jane. Darf ich reinkommen? FROELICH: Wen haben Sie da mitgebracht? SCULLY: Miss Froelich, mein Name ist Dana Scully, ich bin vom FBI. Und ich bin zufällig hier in Urlaub und ähh... FROELICH: Und was? SCULLY: Na ja, und ich äöhhh... Ich helfe dem Chief bei seinen Untersuchungen... FROELICH: Haben Sie mit ihr geredet? SCULLY: Mit wem? FROELICH: Ich bitte Sie! Melissa Turner! Diese Hure ist eine Hexe, so wahr wie ich hier stehe! Sie stammt von den Hawthornes in Salem ab und auch von den Englishes. Sie stammt von einer verfluchten Linie ab und jetzt gibt sie es weiter an ihr Balg! Gott schütze das kleine Mädchen, wenn nicht jemand was unternimmt. Der Herr weiß, ich hab's versucht. BONSAINT: Jane, dürfen wir ein paar Minuten reinkommen, damit wir in Ruhe reden können? FROELICH: Seit letztem Jahr weiß ich ja, wie viel es bringt, mit Ihnen zu reden, Jack. Ich habe alles erklärt und trotzdem hat man meine Schule dichtgemacht. Unsere Ur-Ur-Großväter wussten, wie man Hexen behandelt. Sie hätten dem kleinen Mädchen den Teufel schon ausgetrieben und sie hätten auch dieser Schlampe von Mutter gegeben, was sie verdient! SCULLY: Die New England-Gastfreundschaft. Ich hab schon so viel darüber gehört und jetzt hatte ich endlich mal die Gelegenheit, sie selbst zu erleben. (KIT-X-NOTIZ: Eine weitere Szene, in der auch Scully zum Sarkasmus neigt...) BONSAINT: Da können Sie mal sehen, welche gesellschaftlichen Vorurteile es hier noch gibt. SCULLY: Dieser Familienstammbaum von Melissa Turner... BONSAINT: Ja. SCULLY: ... das sind nur Gerüchte, oder nicht? BONSAINT: Ich hab das nie ernsthaft recherchiert, wieso? SCULLY: Ich würde sagen, dass Sie sie, um das zu klären, vorladen sollten. BONSAINT: Und unter welchem Vorwand? SCULLY: Dass sie unter Umständen etwas weiß?! BONSAINT: Worüber? SCULLY: Na über das, was meiner Meinung nach eine absolut vernünftige Erklärung für all das hier wäre. BONSAINT: Ach ja. SCULLY: Ich würd Ihnen ja gern dabei helfen... Sie wissen ja, <öffnet ihre Tür> ich bin nur in Urlaub hier. RANGER STATION AM SCHOODIC LAKE 23.06 UHR MELISSA: Hallo. RANGER: Hallo. Wo wollen Sie denn noch hin um diese Zeit? MELISSA: In die Jagdhütte eines Bekannten in der Nähe des Sees RANGER: Aha. MELISSA: Wir haben dafür den Schlüssel. RANGER: Haben Sie auch Getränke und Lebensmittel dabei? MELISSA: Wir kommen schon klar. RANGER: Ich wollte mich nur vergewissern. Da oben ist schon tiefer Winter. Der Strom könnte ausfallen... Nur Sie und das Mädchen? MELISSA: Ja, vorerst schon. POLLY: Ich will wieder nach Hause, Mami! MELISSA: Wir machen doch jetzt Camping, Polly. POLLY: Ich will in mein Bett und ich will meine Platten haben! PUPPE: Lass uns Spaß haben! RANGER: Ich werd mir nur schnell Ihre Autonummer notieren. FROELICH: Helfen Sie mir! RANGER: Hey! JANE FROELICHS HAUS JANE: Hallo? Wer ist da? Ist hier jemand? PUPPE: Ich will jetzt spielen. JANE: Ich habe keine Angst vor dir! SCULLYS HOTELZIMMER JANE FROELICHS HAUS MANN: Ich weiß gar nicht, wie so was passieren kann. <...ins Haus. Jane wird abgedeckt.> BONSAINT: Sieht ganz so aus, als wäre sie von eigener Hand gestorben. Durch einen Schnitt unter dem Kinn, mit dem sie die Arterie durchtrennt hat. SCULLY: Und womit? BONSAINT: Buddy, zeig ihr das Ding. Jack Bonsaint. Aha... Ja... Wer? Ja, okay. Stellen Sie ihn durch. Es ist für Sie. SCULLY: Hallo? MULDER: Hey, guten Morgen, Sonnenschein. SCULLY: Mulder? MULDER: Ja! Ich hab mir ein bisschen Sorgen um Sie gemacht, mich gefragt, ob Sie da unten vielleicht meine Hilfe brauchen!? SCULLY: Ihre Hilfe? Wobei? MULDER: Ich hab Ihnen eine Nachricht im Hotel hinterlassen, haben Sie die nicht gekriegt? SCULLY: Nein, ich war heute Morgen schon früh unterwegs. Eh-Em. Mulder? MULDER: Ja? SCULLY: Was ist das für ein Geräusch - Wo sind Sie? MULDER: Ich bin zu Hause und direkt vor meinem Fenster sind Bauarbeiter. Ehh. Augenblick. Hey, Jungs! Könnt ihr mal 'nen Moment mit dem Hämmern aufhören! Hä? (KIT-X-NOTIZ: Another one of my favourits in this episode!) Danke! <...und schmeißt dann den Ball weg, trifft ein Möbelstück, schaut doof mit einem "Scheiße"-Blick drein (KIT-X-NOTIZ: Gute Formulierung, spooky17, wirklich gut und treffend... *lol*) und nimmt das Telefon wieder.> Ja, ich hab übrigens über den Fall nachgedacht. Vielleicht hat es ja überhaupt nichts mit Hexerei zu tun, vielleicht gibt es ja eine wissenschaftliche Erklärung dafür? SCULLY: *Sie* denken an eine wissenschaftliche Erklärung? MULDER: Ja, an eine medizinische Ursache. An etwas, das Chorea genannt wird. SCULLY: Die Tanzkrankheit? MULDER: Ja, der sogenannte Veitstanz. Er befällt Gruppen von Menschen, verursacht unerklärbare Ausbrüche von unkontrollierbaren Zuckungen und Spasmen. SCULLY: Ja, der ist aber seit dem Mittelalter nicht mehr gesehen oder diagnostiziert worden. (KIT-X-NOTIZ: Ich frage mich, für was Mulder überhaupt einen Kühlschrank besitzt... - Es steht nichts drin, außer einer Flasche Orangensaft, die seit fünf Monaten überfällig ist... - War er so lange nicht mehr am Kühlschrank, oder was? ---> Mulder und "Nahrungsaufnahme" im eigenen Heim = Eine "X-Akte" für sich.... ;) (Anm. v. spooky17: Ist bei mir aber auch so, wenn ich tagelang ununterbrochen Akte X schaue oder transcribe. Dann verschimmelt auch so manches. Warum werden eigentlich Eltern zur gleichen Zeit wie die Milch sauer? *g*) (KIT-X-NOTIZ: *lol*, na "darüber" denk mal nach!) MULDER: Hmm... Ohh... Sie wissen wohl nicht, was auf amerikanischen Tanzböden so los ist? (KIT-X-NOTIZ: Interessant, interessant... Konservierung von Lebensmitteln durch "in Flaschen zurückspucken" und in Kühlschrank "aufbewahren". Für welchen Zweck??? - Warum schüttet er das Zeug nicht einfach in den Ausguss??? Es ist und bleibt mir ein Rätsel!) (Anm. v. spooky17: Er hätte nix mehr zu trinken. Und als Durstlöscher reicht das doch noch voll aus!) (KIT-X-NOTIZ: Du willst mir doch nicht etwa weismachen, dass der die Flasche noch einmal anrührt, außer zum Entsorgen! Vielleicht züchtet er sich einen Kloreiniger oder Beweismaterial für seine Theorien, *lol*...) SCULLY: Mulder. MULDER: Ja? SCULLY: Danke für die Hilfe. MULDER: Hallo? BONSAINT: War das ihr Partner? SCULLY: Ja. BONSAINT: Tut mir leid, dass ich gelauscht habe, aber blickt er vielleicht bei der Sache durch? SCULLY: Nein. BONSAINT: Verstehe. SCULLY: Wissen Sie, Chief Bonsaint, Jack - Darf ich Sie Jack nennen? Ich habe nachgedacht und vielleicht... sollten wir in Erwägung ziehen, dass es auch andere Möglichkeiten geben könnte. BONSAINT: Ich glaube, ich versteh nicht ganz? SCULLY: Na ja, ich meine damit, wir sollten vielleicht etwas offener sein für die... für die richtig extremen Möglichkeiten. BONSAINT: Okay, aber... wollten Sie nicht Urlaub machen? DAS HAUS VON MELISSA TURNER PUPPE: Lass uns Spaß haben. (Anmerkung von spooky17: In der Version, die ich auf Video hab, ist der Rest der Szene geschnitten. Ich übernehme hier mal den Rest aus der englischen Version von CarriK. - KIT-X-NOTIZ: Du hättest die Wiederholung Dienstag Nacht aufnehmen müssen, die war ungeschnitten. Anm. v. spooky17: Vielen Dank für DEN Hinweis. Darf man das nicht einmal vergessen? :'( ) BUDDYS BILD: Melissa... hilf mir! MELISSA: Nein! AM HAFEN (KIT-X-NOTIZ: Maine ist für seinen vorzüglichen Hummer, den Maine-Lobster, berühmt! Der Staat lebt fast ausschließlich von Fischerei und dem Export von Hummern.) BONSAINT: Hmm-Hmmm. SCULLY: Um Gottes Willen! BONSAINT: Sehr schön. SCULLY: Das sieht ja aus wie 'ne Phantasie von Jules Verne. BONSAINT: Hehehehe. SCULLY: Sollen wir das etwa alles essen? BONSAINT: Jetzt ist es zu spät für was anderes. Also, sie sagten, dass wir das mal anders betrachten sollten?! SCULLY: Ich habe über Melissa Turner nachgedacht. Hatten Sie nicht gesagt, ihr Mann wäre bei einem Bootsunfall gestorben? BONSAINT: Ähhh. Ja. SCULLY: Und war irgendetwas an dieser Sache merkwürdig oder kam Ihnen irgendwas komisch vor? BONSAINT: Na ja, dieser Fall konnte einfach nie ganz zufriedenstellend geklärt werden. SCULLY: Inwiefern? BONSAINT: Wie dem Mann ein Enterhaken mit Widerhaken quer durch den Schädel gestochen worden ist. SCULLY: Wurde Melissa denn gar nicht dazu befragt? BONSAINT: Melissa? Nein, ich sehe nicht, was sie damit zu tun haben könnte. Übrigens liegt das Schiff, auf dem er gestorben ist da drüben, falls sie das wissen wollen. SCULLY: Den alten Mann hab ich im Supermarkt gesehen. DAS HAUS VON MELISSA TURNER POLLY: Ich möchte Popcorn, Mami! MELISSA: <ängstlich> Okay... RIGGS: Was machst du hier? MELISSA: Buddy... RIGGS: Warum bist du denn wieder in der Stadt? MELISSA: Du musst hier raus, Buddy. RIGGS: Ich hab die Rangers angerufen. Sie sagen, du hättest versucht, jemanden umzubringen, ihn beinahe überfahren. Du bist zurückgekommen, um auch sie zu töten. MELISSA: Ich hab nicht versucht, jemanden zu töten. RIGGS: Jane Froelich ! MELISSA: Nein, ich bin's nicht. RIGGS: Tja, das wird sich ja noch rausstellen. Du kommst mit aufs Revier. Und dein kleiner Balg auch. PUPPE: Ich will jetzt spielen! HAFEN FISCHER: Was da passiert ist? Wenn Sie diese Frage stellen, werden Sie so viele Geschichten hören, wie es hier Fischer gibt. SCULLY: Sie waren doch an Bord an der Nacht seines Todes. Was denken Sie denn? FISCHER: Ich hab meine Geschichte schon dem Chief erzählt. SCULLY: Aber manche Geschichten ändern sich. FISCHER: Tja... Die Leute beschuldigen die Witwe... SCULLY: Und was meinen Sie? FISCHER: Na ja, er war verrückt nach ihr. Er hat sehr schwer gearbeitet, um das Häuschen für sie zu bauen. Und als die Tochter kam hätte man einen Besen gebraucht, um das Lächeln aus seinem Gesicht zu wischen. Wir stachen am Geburtstag des kleinen Mädchens ins See. Er zählte die Stunden, bis er wieder nach Hause kommen würde. VATER: Hey, sieh mal, was Neptun meiner kleinen Polly schenkt! Das ist der Fang des Tages. FISCHER: Ja... FISCHER: Drei Tage später war er tot. SCULLY: Und Sie wissen, was ihn getötet hat? FISCHER: Die Augen spielen einem nachts Streiche. Wellen, die gegen den Rumpf schlagen, machen Geräusche. FISCHER: Und manchmal hört man merkwürdige Dinge... PUPPE: Lass uns Spaß haben! VATER: Was zum Teufel war das? FISCHER: Was ist denn? PUPPE: Ich will jetzt spielen! (KIT-X-NOTIZ: Lecker!) FISCHER: Oh, mein Gott. FISCHER: Wie ich schon sagte, die Augen spielen einem Streiche. SCULLY: Aber Sie haben in dem Supermarkt doch etwas gesehen? Und zwar die Tochter und das Geschenk ihres Vaters. FISCHER: Als ich die beiden gesehen hab, wusste ich es... SCULLY: Scully. MULDER: Ohh, Hey. Ich dachte, Sie wollten Ihr Handy ausschalten? SCULLY: Warum rufen Sie dann an? MULDER: Zu... ähh... Zu dem Fall, an dem Sie gerade arbeiten, ist mir noch etwas eingefallen. Es gibt eine Virusinfektion, die durch einfache Berührung übertragen wird. SCULLY: Mulder, kennen Sie irgendwelche Hinweise aus der okkulten Literatur auf Gegenstände, die die Macht haben, menschliches Verhalten zu steuern? MULDER: Welche Art von Gegenständen meinen Sie? SCULLY: Eine Puppe oder so was in der Art. MULDER: Sie meinen, wie Chucky? (KIT-X-NOTIZ: Wohl eher so was wie seine Braut, *lol*) SCULLY: Ja, so was in der Art. MULDER: Na ja, der Mythos der sprechenden Puppe ist ein fester Bestandteil der Literatur. Ganz besonders in New England und der Fetisch or Juju (?) verleiht angeblich seinem Besitzer magische Kräfte. Früher wurden ein paar Hexen nur deswegen verurteilt, weil sie erklärt hatten, dass diese Gegenstände tatsächlich existieren. Die angeblichen Hexen hatten vorahnende Visionen und so was. Warum fragen Sie? SCULLY: Ehhm, ich war eigentlich nur neugierig. MULDER: Haben Sie 'ne Puppe gefunden, die reden kann, Scully? SCULLY: Nein, nein. Natürlich nicht. MULDER: Ich würde vorschlagen, dass Sie auf dem Rücken der Puppe nach einem Plastikring mit einem Bindfaden dran suchen. Das war nämlich mein erster... ... Hallo? SCULLY: Ehh. So, und jetzt zu Melissa Turner. DAS HAUS VON MELISSA TURNER POLLY: Wo bleibt mein Popcorn? MELISSA: Es kommt gleich, Polly. POLLY: Wo bleibt mein Popcorn? MELISSA: Es kommt gleich. POLLY: Mami? Ich kann nicht schlafen. MELISSA: Geh wieder ins Bett, Polly. Es ist ziemlich spät und du müsstest längst schlafen. POLLY: Du darfst aber nicht mehr hämmern. MELISSA: Geh wieder ins Bett, mein Schatz. MELISSA: Es wird alles wieder gut werden, Schätzchen. Geh wieder ins Bett. BONSAINT: Das ist Buddys Wagen. BONSAINT: Melissa! Sehen Sie irgendwas? SCULLY: Unh-uh. BONSAINT: Melissa! BONSAINT: Melissa! POLLY: Mami? PUPPE: Du sollst doch nicht mit Streichhölzern spielen! MELISSA: Geh wieder ins Bett, Polly! BONSAINT: Melissa! MELISSA: Nun geh doch schon. SCULLY: Melissa? Melissa? Bonsaint! PUPPE: Du sollst doch nicht mit Messern spielen! SCULLY: Sie hat die Tür vernagelt und versucht jetzt, sich umzubringen. Melissa! POLLY: Mami... Mami, bitte hilf mir! PUPPE: Wir spielen jetzt ein bisschen mit dem Hammer. SCULLY: Melissa! MELISSA: Kommen Sie bloß nicht näher! SCULLY: Weg damit, Melissa! PUPPE: Ich kann dich nicht mehr leiden! SCULLY: Gib mir die Puppe, Polly! PUPPE: Ich will jetzt spielen! SCULLY: Polly, gib mir die Puppe! PUPPE: Ich will jetzt spielen! (Anm. v. spooky17: Wirkt etwas unrealistisch, die Szene. Wo doch die ganze Küche voll Öl ist brennt eine Puppe in einer Mikrowelle, die natürlich selbst kein Feuer fängt...) FBI-ZENTRALE WASHINGTON, D.C. MULDER: Ohh, hey, Scully. Wie geht's Ihnen? SCULLY: Hmm... MULDER: Und, haben Sie sich erholt? SCULLY: Ich fühl mich sehr gut. Hmm.. MULDER: Was ist denn? SCULLY: Dieses Poster... Woher haben Sie das? MULDER: Och, das ist aus irgend 'nem Laden in der Main-Street. Ich hab's vor fünf Jahren gekauft. SCULLY: Hmm... MULDER: Warum? SCULLY: Na ja, ich, ehhm, wollte nur jemandem solch ein Poster schicken. MULDER: Ach, ja? SCULLY: Mm-hmm.. MULDER: Wem? SCULLY: Ach, nur... einem Mann... Jack... Main-Street? MULDER: Ja. Hat das was mit diesem Fall da oben zu tun? SCULLY: Welcher Fall? Öhh... Ja, ja, das hat es, ja. MULDER: Haben Sie ihn gelöst? SCULLY: Ich? Nein! Nein, ich hab ihn nicht gelöst. Ich war da nur in Urlaub. Ich, ehh, ich hab meinen Kopf ausgelüftet. Was ist mit Ihnen? Haben Sie was getan, in meiner Abwesenheit? MULDER: Ohh ja. Ich bin selbst verblüfft, wie viel ich doch schaffen kann, wenn ich nicht bevormundet und hinterfragt werde. (KIT-X-NOTIZ: ALLES klar, Mulder, ALLES klar! - Das glaubst du doch wohl selbst nicht!) Das ist schon... (KIT-X-NOTIZ: Das dürftige Gehalt beim FBI reichte nicht aus, um sich gescheite Dartpfeile zu leisten... - Die müssen ja Styropordecken haben, wenn die Stifte drin stecken bleiben, fällt mir gerade ein...) Hm... Dafür gibt es bestimmt eine Erklärung... SCULLY: Ach, ich weiß nicht. Ich denke, manche Dinge sollten lieber ungeklärt bleiben... FISCHERBOOT PUPPE: Ich will jetzt spielen! ENDE DISCLAIMER: Akte X und alle Charaktere und Episoden sind Eigentum von Chris Carter, Ten Thirteen Productions oder FOX. Dieses Script wurde ohne deren Erlaubnis geschrieben und es darf und soll frei weitergegeben werden. Jede andere, z.B. kommerzielle Nutzung ist strengstens verboten. The X-Files and all its characters and episodes are owned by Chris Carter, 1013 productions or FOX. This transcript was made without their permission and it should be spread around freely. Every other use, i.e. any commercial use is expressly prohibited. * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * Transcriber: spooky17 (a.k.a. the master) < spooky17@gmx.de > Überarbeitung: KIT-X < kit-x@yahoo.com > Die deutschen Folgen-Transcripts (und natürlich viel mehr) : http://akte-x.here.de dana d.'s Home: http://dana-d.simplenet.com