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--"I realized it was me, that I was afraid. Afraid to believe."
--"You'd rather blind yourself to the connections, but I can't"
New Orleans, ein Mann, Jeb Dukes, wird gefeuert. Als er seinen Arbeitsplatz verlässt, passiert ein Autounfall. Er sieht einen brennenden Mann auf sich zukommen und schließlich läuft dieser Mann geradewegs in ihn hinein. Jeb wendet sich von der Szene ab und betritt erneut das Gebäude aus dem er kam. Er zieht einen Revolver und schießt auf seinen völlig überrumpelten Vorgesetzten, der ihm kurz zuvor gekündigt hatte. In dieser ersten Szene sehen wir wirklich coole Effekte, ich würde sagen, dies ist der erste Teaser seit langem, der richtig interessant ist.
Monica Reyes ist am Tatort aus dem Teaser, Jeb Dukes hat anscheinend noch weitere Menschen in dem Gebäude ermordet. Sie wurde zu dem Fall hinzugezogen, weil der Sheriff glaubt, es sei ein satanischen Ritualverbrechen, ihr Spezialgebiet. (Weiß jemand wer von der X-Files-Crew Marilyn Manson Fan ist? Es kann mir doch keiner erzählen, dass das keine Anspielung war.) Reyes glaubt allerdings eher an eine Kurzschlussreaktion, bis sie in einer Vision eines von Jebs Opfern verbrannt sieht.
Die erste Szene mit Mulder und Scully ist süß. Allerdings wirkt sie im Englischen noch besser dadurch, dass "pizza-man" eher "piiizza-man" gesprochen und ständig wiederholt wird.
Wie um Gottes Willen kann eine Pizza denn 29,80$ kosten? Das ist sehr übertrieben!
Naja, das Ende der Szene ist jedenfalls weniger süß, mein Gott!
Wieso sagt Mulder nicht er sei verwandt oder er bestehe darauf mitzukommen, als er und Scully im Krankenhaus ankommen. Ich denke da an REDUX II, wo er sie unbedingt sehen will oder an ONE BREATH (bzw. AN DER GRENZE).
Auf ihre Vision hin setzt sich Reyes mit Mulder in Verbindung und sagt ihm, der Fall betreffe Doggett.
Mir gefällt das erste Treffen von Mulder und Reyes.
Wir erfahren, dass Agent Doggetts Sohn im Anschluss an eine Ermittlung, bei der Reyes und Doggett beteiligt waren, tot aufgefunden wurde und Reyes und Doggett damals die gleiche Vision hatten wie sie sie jetzt wieder sah.
Doggett reagiert sehr verärget als er von Mulders Ermittlungen in dem Fall erfährt, wie hat er davon überhaupt erfahren?
Er glaubt nicht an eine Verbindung zwischen Jeb Dukes Fall und dem seines Sohnes. Das ist defenitiv typisch für Doggett, aber ich kann verstehen, dass er nicht an den Tod seines Sohnes erinnert werden will.
Der Dialog zwischen Doggett und Scully in ihrem Krankenzimmer über das Paranormale und den Glauben daran ist eine nette Anspielung auf die Folge BEYOND THE SEA (bzw. DIE BOTSCHAFT) aus der ersten Staffel, in der Mulder am Ende im Krankenhaus liegt und Scully fragt, warum sie nach allem was sie gesehen hat immer noch nicht glauben könne und sie darauf antwortet: "I'm afraid. I'm afraid to believe".
Während Reyes sich bei Jeb Dukes Schwester Katha aufhält, ruft dieser an, Katha redet jedoch nicht mit ihm.
Er bringt die Frau, die an seine Telefonzelle klopft, aus unerfindlichen Gründen um.
Als sie diese Leiche sieht (wie wurde hier überhaupt eine Verbindung hergestellt), hat Reyes wieder eine Vision, in der Körper verbrannt ist. Doggett sieht allerdings -entgegen den Erwarungen- nichts. Mulder macht eine Bemerkung darüber, dass Reyes so hartnäckig ist, obwohl er das doch eigentlich selbst von "jemandem" kennen müsste.
Überhaupt überrascht er mich in dieser Folge. Er wirkt wieder so erwachsen wie in REQUIEM (bzw. ALLES BEGINNT IN OREGON) und er glaubt an Zufälle. Was???
Ich liebe die Szene, in der Mulder seine Hand in Scullys Krankenhauszimmer auf ihren Bauch legt! Ist das schön, die beiden wieder so zu sehen!
Reyes bekommt einen Anruf von Katha Dukes, sie sagt Jeb halte sich bei ihr auf. Doggett schießt schließlich in Kathas Haus auf Jeb, der wenig später im Krankenhaus stirbt. Reyes glaubt jetzt, dass sie alles nur gesehen hätte, um Mia, die Tochter von Katha Dukes, zu retten.
Währenddessen unterhalten sich Mulder und Doggett über das Böse und die eventuelle Möglichkeit, dass es Menschen wie eine Krankheit "inifzieren kann". Ich mag diesen Dialog, es ist das erste Mal das Mulder und Doggett wirklich miteinander reden.
Die letzte Scully-Mulder-Szene ist wieder sehr süß. Leider siezen sie sich immer noch, das ist einer der Gründe, warum ich nicht für die Synchronfassung bin.
Insgesamt ist die Folge ganz gut. Da sind einige schöne Shipper-Szenen, gut gemachte und gut rüberkommende Effekte -etwa als Jeb sich selbst zerfallen sieht oder das Feuer um ihn und in seinen Augen- und zwei interessante Handlungsstänge, die an mehreren Stellen auf intelligente Weise verknüpft werden.
Es gibt also etwas Böses, das von den Menschen Besitz ergreifen kann und etwas Gutes, das versucht das Böse aufzuhalten, in dem es sich den Menschen in Form von Visionen zeigt, das gibt doch ein schönes Gleichgewicht.
Die Sache mit Doggetts Sohn stört mich jedoch. Es erinnert zu sehr an Samantha Mulders Entführung und so wirkt Doggett noch mehr wie ein Ersatz für Mulder.
Ob Bob Harvey doch Luke Doggetts Mörder war, bleibt unklar, jedenfalls war er wohl sicherlich kein Unschuldslamm. Am Ende haben wir mal wieder einen typischen Cliffhanger. "Es wird nie vorbei sein" -wie Reyes sagt, nachdem sie von der "bösen" Katha niedergeschlagen wurde- erinnert mich ein bißchen an das, was Reverend Orison in der Folge ORISON (bzw. TOR ZUR HÖLLE) über den Teufel gesagt hat, dass er jeden Augenblick auf seine Chance warten würde und dieser Augenblick für die Menschen eine Ewigkeit sei.
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