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SCULLY: This is my partner's office, Agent Doggett. You and I will just be using it for a while!
So, nun haben wir hier die erste "monster of the week" - Folge der achten Staffel. Fox Mulder oder David Duchovny erscheinen nicht mehr im Vorspann, wir müssen uns jetzt mit Robert Patrick abfinden. Es handelt sich hier um ein Fledermaus-Monster, aha... also steht die Folge in der Tradition von Folgen wie "Der Parasit". Aber ist sie auch so gut? Und wie ist das Verhältnis zwischen Scully und Doggett?
Viele Zuschauer sind ja der Meinung, dass sich jetzt alles wiederholt. Der vernünftige Doggett wird der "gläubigen" Scully zugeteilt, wie sie einst Mulder zugeteilt wurde. Doch das stimmt nicht so. Doggett wirkt viel offener für die paranormalen Fälle, was Scully ja auch z.B. einsehen muss, als Ernie Stefuniak mit ihr redet. Und ihr selbst ist es schon fast peinlich, dass sie zu einer Gläubigen geworden ist, dass sie nun konsequent nicht immer die einfachste Möglichkeit als Lösung sieht. Auch muß sie einsehen, dass Doggett nur versucht seinen Job zu machen und nicht versucht Mulder zu ersetzen. Dieser Aspekt bringt ihm auch Pluspunkte bei den Fans ein, denke ich, da er ja auf keinen Fall kein korruptes Arschloch in der Tradition von der Ratte ist.
Zu der Folge: Das Monster sieht absolut genial und furchteinflößend aus, wie einst das Ding in Bram Stoker's Drakula. Daran sieht man mal wieder, was für hohe Standarts die Macher von Akte X haben, das ist schon Kinoniveau. Aber leider scheinen sie nicht so sorgfältig mit den Drehbüchern umzugehen. Es gibt nämlich sehr große Ungereimtheiten. Wie kommt Doggett so schnell an den Zeitungsausschnitt? Warum kann das Ding, das ja so eine große Riechfähigkeit hat, nicht Ernie auf der Insel riechen und ihn so kriegen? Warum hat Ernie nicht schon längst die Stadt oder das Land verlassen, was ja wohl viel attraktiver zu seien scheint als, 40 Jahre auf einer kleinen Insel rumzugammeln? Fragen über Fragen....
Aber der Vorteil dieser Folge ist, dass sie viel zu spannend gemacht ist, um sich darüber den Kopf zu zerbrechen. Die Schockeffekte sind gut eingesetzt, es stiehlt einem immer wieder den Atem wenn das Fledermaus - Ding angeflogen kommt. Die Schauplätze, besonders das Ufer an der Insel waren extrem gut gewählt, richtig unheimlich. Außerdem erinnert die Folge an die guten alten Zeiten, ist durchaus mit einer Folge wie "Der Parasit" zu vergleichen.Hier wird nicht wie in den voherigen Staffeln, alles durch Ironie oder Komik zerstört, sondern diese Folge bleibt eine knallharte "monster of the week" - Folge.
Was nicht so gut war: die Drehbuchlöcher und das vielleicht zu apprubte Ende.
Was gut war: die Charakterzeichnungen von Scully und Doggett, das Monster
und die unheimliche Atmosphäre
Fazit: eine gelungene "monster of the week" Folge; trotz einiger Ungereimtheiten extrem spannend und ein guter Einstieg für das Team Scully/Doggett der auf weitere gute Folgen hoffen lässt.
(Ich habe keine Ahnung, ob die Folge "Rückwärts" (8x03) vor oder nach dieser Folge (8x04) im amerikanischen Fernsehen gezeigt wurde, daher : "ein guter Einstieg")
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