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Die Story zu "Hollywood" stammt von Mulder-Darsteller David Duchovny. Er hat nicht nur das Script verfasst, sondern auch Regie geführt - allerdings nicht zum ersten Mal. Sein "Story-&-Direction"-Debüt gab der Schauspieler bereits in der 137. Folge "Ex" [6XAB20] und das mit Erfolg.
"Hollywood" ist eine interessante Folge, die in den USA bereits für reichlich Diskussionsstoff unter den X-Philes gesorgt hat und sicher auch hierzulande ein Gesprächsthema sein wird.
David Duchovny hat in dieser Folge "die Sau rausgelassen", wie man so schön sagt, hier einige Beispiele:
- Die Schauspielerin Tèa Leoni, die Scully im Film "The Lazarus Bowl" verkörpert, ist niemand anderes, als David Duchovny's Ehefrau
- Es hat ihm offenbar Spass gemacht, Gillian vor seiner Frau lächerlich zu machen [sie sollte Tèa Leoni zeigen, wie man mit 2 Zoll hohen Absatzschuhen rennen kann]
- Der Ausdruck, den Wayne Federman für Skinner verwendet ["Skinman - Glatzkopf"] wirft
er schnell mal seinem Vorgesetzten an den Kopf ohne mit der Wimper zu zucken
Ich kann mir vorstellen, wieso David Duchovny eine Hollywood-Folge schrieb. Wir haben ja schon gehört, dass Duchovny eigentlich lieber mit der X-Files Film-Crew in Vancouver geblieben wäre, als nach Hollywood zu gehen. Er tat das ja bekanntlich nur wegen seiner Familie und sicher auch wegen Gillian Anderson, die massiv Druck auf 20th Century Fox Entertainment ausübte. Er hat immer wieder beteuert, wie sehr er Vancouver vermisst. Duchovny äußerte auch schlechte Bemerkungen über Hollywood und 20th Century Fox Entertainment in California und machte sich somit viele Feinde in Hollywood. Er gestand ein, dass das ein Fehler gewesen ist und dass er die Stadt mag und es wieder gutmachen will.
Wenn wir das Transcript und das Originalscript vergleichen erkennen wir deutlich noch
Hollywood-Negativierende Dialoge, die aber geändert wurden [Transcript "Hollywood A.D."].
Es wird natürlich viel auf das unerfüllte Verhältnis zwischen Mulder und Scully angespielt und maßlos übertrieben.
Auf jeden Fall sehen wir eine deutliche witzige Duchovny-Tendenz: wenn David ans Werk geht,
kann man mit etwas Lusitgem rechnen, was man nicht unbedingt ernst nehmen muss, aber ein wahrer Humor-Leckerbissen für alle X-Philes ist...
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