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Akte X im TV:
11.04.: K1, Der Teufel von Jersey
25.04.: K1, Schatten
Reviews

Hollywood A.D.

Kritik von Elwood Blues

Am 30. April, pünktlich zum May Sweeps Kickoff lief David Duchovnys zweite Drehbuch- und Regiearbeit "Hollywood A.D." auf FOX. Mit Spannung erwartet, mit den Gaststars Chuck Burks, Garry Shandling, Tea Leoni, Chris Carter, Minnie Driver etc.

Beim Teaser merkt man gleich was einen erwartet: Ein Gag-Feuerwerk dass wir zuletzt in dieser Art in der 5. Staffel mit "Bad Blood" gesehen haben. Doch "Hollywood A.D." ist schwierig. Vielschichtig. Anspruchsvoll. Wir erinnern uns an letztes Jahr "The UnNatural"; es war - obwohl es eine der besten Folgen der X-Files ist - doch recht überschaubar.

"Hollywood A.D." jedoch ist nicht etwa die Episode über Wayne Federman, der einen Film über die X-Files dreht, und diesen "The Lazarus Bowl" nennt (wobei Duchovny hier WIEDER durch Scorsese's "The Last Temptation of Christ" inspiriert wrude [wir erinnern uns an "The SiXth Extinction: Amor Fati]), sonder um eines der wichtigsten Themen der Menschheit: Religion. Genauer: Jesus.

So erscheint uns Micah Hoffman, der die Kirche von Cardinal Augustine O'Fallon, genauergesagt die Krypta eben dieser gesprengt hat, und offenbart sich als Jesus. Damit überschreitet Duchovny eine Grenze die bei den X-Files niemals angetastet wurde; wir haben schliesslich in fast 8 Jahren einiges gesehen; Ausserirdische, Leberfressende Mutanten, Gestaltenwandler, Vampire usw. Doch uns ist niemals Jesus erschienen.

So springt diese geniale Story von O'Fallon zu Hoffman, von Hoffman zu Skinner, von Skinner nach Hollywood, dort zum Film "The Lazarus Bowl" und von dort - zu tanzenden Zombies. Nachdem sich Mulder nämlich Ed Wood's "Plan 9 From Outer Space", den schlechtesten Film aller Zeiten angesehen hat, philosophiert er über Zombies, und hat Recht.

So schliesst die Folge mit den zurMusik vom Buena Vista Social Club tanzenden Zombies, und Scullys Geständnis - wie Tea Leoni im "Lazarus Bowl" nicht Mulder sondern Skinner zu lieben.

Szenen wie diese sowie der Teaser, die Wayne Federman Auftritte, die Premiere des Films "The Lazarus Bowl" sowie das "Bubble Bath" bestätigen die Worte der TV-Kritiker: Die X-Files sind immer noch am witzigsten, besser als jede Sitcom, wenn man sich selbst auf die Schippe nimmt.

So ist "Hollywood A.D." vielleicht nicht die beste Folge aller Zeiten. Es ist aber die beste Folge der 7. Staffel und sollte in den Top 10 XF Eps aller Zeiten sein. Danke, David Duchovny.

Tea Leoni (als Scully): "Is that your flashlight, Mulder, or are you just happy to be lying ontop of me?"
Garry Shandling (als Mulder): "My flashlight... oh that? ...Seven long years I've waited for just the right moment..."
Tea Leoni (als Scully): "Mulder, you're a sick man."