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Akte X im TV:
11.04.: K1, Der Teufel von Jersey
25.04.: K1, Schatten
Reviews

Signs and Wonders / Schlangen

Kritik von Abraxas
-"Mozart and Salieri. They sound pretty much the same to a layman. But they ain't. You know what I'm saying? It's about...originality. Style. And more than anything else...soul. Because that's what separates the great ones... from the hacks. We can't do this halfway. We're dealing with powerful forces at work here. Energies far beyond our mere... mortal... understanding."

Interessant fängt diese Folge an: Der "Amazing Maleeni" verliert nach seiner größten Zaubervorstellung einfach so seinen Kopf, den er zuvor einmal ganz herumgedreht hatte. Allerdings hat das mit der späteren Handlung nur noch am Rande etwas zu tun und wird nicht nur soweit geklärt, dass der Kopf von Maleenis Zwillingsbruder abgesägt und wieder angeklebt wurde.

Der Rest der Folge handelt von einem Pakt zwischen Maleeni und seinem Protegé, Billy LaBonge, der sie beide reich machen sollte. Es ist ein ausgeklügeltes, unglaublich intelligentes Spiel und Mulders Intuition grenzt fast an ein Wunder, als er den Fall schließlich löst:

Maleeni und LaBonge schaffen es, sich verhaften zu lassen und einen alten Feind von LaBonge, Alvarez, hereinzulegen, den Tresor einer Bank auszurauben, das erbeutete Geld bei Alvarez zu verstecken und wieder freizukommen und obendrein nebenbei einige äußert unterhaltsame Zaubertricks einzubauen. Nur der größte Coup, nämlich durch elektronische Geldtransfers in Mulders Namen richtig reich zu werden, schlägt, aufgrund Mulders brillanter Beobachtungsgabe fehl. Wieder mal wird er unterschätzt.

Was mich wundert ist, warum die beiden letztendlich freigelassen werden. Aus Mangel and Beweisen? Oder ist es kein Verbrechen jemandem einen Bankraub unterzujubeln?

Im Grunde ist die Folge sehr unterhaltsam. Intelligente Dialoge, geistreiche Story, großartige Effekte (z.B. LaBonges brennende Hand), bis zum Schluss wieder eine wenig auf Mulder und/oder Scully bezogene Folge (was nicht zwangsläufig etwas Negatives bedeuten soll).
Was mir besonders auffällt ist LaBonges Monolog (siehe oben!). Was er sagt und wie er es sagt, ob es nun ernst gemeint war oder nicht. Die Episode erinnert an HUMBUG (bzw. DER ZIRKUS), hauptsächlich wegen der Entfesselungskünste. Und obwohl sie meiner Meinung nach niemals an diesen Geniestreich und besonders seine Aussagekraft oder Charaktere wird heranreichen können, ist es immerhin noch eine annehmbare Folge, die allerdings nach mehrmaligem Sehen schnell langweilig wird.