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"Hey, nice outfit."
"Maybe everything does happen for a reason... whether we see it or not."
Henry Weems könnte der glücklichste Mensch auf Erden sein. In gewisser Weise ist er das sogar. Er hat immer Glück, er kann sich darauf verlassen. Nur macht ihn sein Glück keineswegs glücklich.
Glück und Pech müssen immer im Gleichgewicht sein und deshalb passiert überall um Henry herum ständig eine Menge Unglück. Scully ist in diesem Fall, auf den sie und Mulder aufmerksam werden, nachdem Henry nach einem Pokerspiel mit einigen Mafiosi aus dem Fenster eines Hochhauses geworfen wurde und selbstredend unglaubliches Glück hatte und den Sturz mit einem blauen Fleck überstanden hat, zunächst skeptisch.
Doch dann passieren eine Reihe von merkwürdigen Dingen, die sie ihre Meinung ändern lassen:
Henry überlebt drei Vergeltungsanschläge der Mafiosi, wobei diese mehr zu Schaden kommen als er selbst, er gewinnt in der Lotterie wirft jedoch das Los weg, als er erfährt, dass das Geld nicht sofort ausgezahlt wird. Schließlich erfahren Mulder und Scully das Henry für seinen Freund Richie dringend Geld braucht, da dieser an seiner Hepatitis sterben wird, wenn nicht bald ein Spender mit seiner Blutgruppe gefunden wird.
Derweil werden die Mafiosi auf Grund ihrer immer wieder verschlagenden Attentate immer wütender und entführen Richies Mutter, um Henry eine Falle zu stellen. Erwartungsgemäß ist auch hier wieder das Glück auf Henrys Seite und so stirbt der Boss der Mafiosi, Jimmy Cutrona, der, wie sich heraustellt glücklicherweise Richies Blutgruppe hat. Auf diese Weise kann Richie doch noch gerettet werden und Henry wird wirklich glücklich.
Die Folge ist ganz lustig anzusehen. Die Story ist im Grunde interessant. Wir kennen die Ursache von Henrys Glück, nicht aber den Grund und wir wissen auch nicht, ob seine Glückssträhne nun vorbei ist. Diente sein Glück nur dem Zweck Richie zu helfen? Warum hielt diese Glückssträhne dann schon seit 1989 an?
Jedenfalls ist die Idee von dem Gleichgewicht zwischen Glück und Pech einige Gedanken wert. Das hält einen geradezu dazu an, darüber nachzudenken, wer für dieses Gleichgewicht sorgt, welche höheren Mächte dahinter stehen. Wer macht das Schicksal?
Okay, ich will nicht ausschweifend werden:
Leider sind Mulder und Scully auch in dieser Geschichte nur Beobachter, auch wenn ihre Dialoge im -Vergleich zu letzter Woche (RUSH bzw. MASSE MAL BESCHLEUNIGUNG)- hier sehr viel origineller und humorvoller ausfallen. Hinzu kommt noch, dass die anderen Charaktere, wie ich finde, interessanter gemacht sind, als letzte Woche.
Henrys Kunstwerke über Ursache und Wirkung sind ebenfalls originell.
Ich zähle sie keinesfalls zu den besten -davon ist sie, denke ich, weit entfernt-,aber ich muss sagen, ich mag die Folge.
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