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Die erste Episode der Akte X, "Gezeichnet", ist typisch für das Bild der Serie. Sie bezeichnet von Anfang an den Stil der Serie, was bei dieser mittelmäßigen Folge sehr auffällig ist.
Der Autor, Chris Carter, beschreibt den ersten gemeinsamen Fall von Fox Mulder und Dana Scully. Wir lernen die Hauptfiguren kennen, erfahren wichtige Sachen über sie und gerade deswegen kann die Story nicht sehr gut ausgebaut werden. "Gezeichnet" hat schon eine gute und spannende Story, doch kommen bestimmte Elemente der Handlung zu kurz, wie zum Beispiel die Entführung der Abschlussklasse vor Jahren oder die Frage was mit den anderen Ex-Schülern geschehen ist.
Dies ist darauf zurückzuführen das der Pilotfilm die selbe Länge wie eine normale Episode hat (sprich 47 min.). Dabei blieb eben zu wenig Zeit die Story entsprechend auszubauen wie bei einem 90-minütigem Pilotfilm.
Nichtsdestotrotz ist diese erste Akte X Episode ein Highlight, und das nicht nur wegen der rasanten, und dennoch seichten, Story und der hervorragenden Regie Robert Mandels liegt sondern auch an dem zusammenspiel der Figuren. So sind David Duchovny und Gillian Anderson von Anfang an die ideal Besetzung für den Part der beiden FBI-Ermittler. Die herrlich düsteren Kulissen und die paranoide Stimmung des Films machen aus der ersten Akte X-Episode einen herrlichen Mystery-Thriller, der aber im gegensatz zu anderen Episoden der Staffel nur mittelmäßig daher kommt. Schade eigentlich, doch ist diese Episode als Einstieg in die Serie recht gut gelungen.
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